Dr. Manuela Kalbermatten

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Goethe Universität - Institut für Jugendbuchforschung - Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Büro: Raum 215 ( Q2 / EG )
Telefon: 069 798 33001

E-Mail: Kalbermatten@em.uni-frankfurt.de


Curriculum Vitae

Publikationen

Vorträge

Lehrveranstaltungen


Curriculum Vitae

1997-2003: Primarlehrerinnenseminar Theresianum Ingenbohl (SZ), Zentralschweiz

2003-2010: Studium der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft, Europäischen Volksliteratur und Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich

2006-2009: Redaktionsmitarbeiterin und Reporterin «Neue Urner Zeitung», Zentralschweiz

2009-2014: Redakteurin der Fachzeitschrift «Buch & Maus» und Kursleiterin, Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien IKJM

2010-2019: Assistentin, Lehrbeauftragte und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich am Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien der Abteilung Populäre Kulturen

2017-2019: Verantwortung der monatlichen Kinder- und Jugendbuchseite der Neuen Zürcher Zeitung

2019: Promotion an der Universität Zürich mit der Arbeit «The Match that Lights the Fire» - Gesellschaft und Geschlecht in Future Fiction für Jugendliche

1.2.2019-31.3.2020: Redakteurin der Fachzeitschrift «Buch & Maus» und Kursleiterin, Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM

seit 1.4.2020: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Jugendbuchforschung, Goethe-Universität Frankfurt am Main


Publikationen

Monographien

«The Match that Lights the Fire» – Gesellschaft und Geschlecht in Future Fiction für Jugendliche. Zürich: Chronos 2020 (Populäre Literaturen und Medien 14). Im Druck

«Von nun an werden wir mitspielen.» Abenteurerinnen in der Phantastischen Kinder- und Jugendliteratur der Gegenwart. Zürich: Chronos 2011 (Populäre Literaturen und Medien 4). 278 S.

Aufsätze in Anthologien und wissenschaftlichen Zeitschriften

Die feministischen Revolutionen der Future Fiction. In: Die gelesene Revolution. Kinder- und Jugendliteratur in revolutionären Kontexten. kjl&m 1/2019, 73–81.

Emanzipation in der Fremde. Federica de Cescos weibliche Abenteuerwelten. In: Atlas der Schweizer Kinderliteratur. Expeditionen und Panoramen. Hg. vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM. Zürich: Chronos 2018, 81–89.

«The World May Need You, One Day» – Kulturkritik, Identität und Geschlecht in aktueller Future Fiction für Jugendliche. In: Jugendliteratur im Kontext von Jugendkultur. Wiener Vorlesungen zur Kinder- und Jugendliteratur, Bd. 1. Hg. von Wynfrid Kriegleder, Heidi Lexe, Sonja Loidl und Ernst Seibert. Wien: Praesens 2016, 161–186.

Knurrende Enten und Bären mit Schnäbeln. Zum subversiven Potenzial queerer Tier-Adoptionen in neueren Bilderbüchern. In: Immer Trouble mit Gender? Genderperspektiven in Kinder- und Jugendliteratur und -medien(forschung). Hg. von Petra Josting, Caroline Roeder und Ute Dettmar. kjl&m extra (2016), 195–206.

Illegal Descendants, Rebellious Daughters: The Rediscovery of the Cyborg as an Oppositional Feminist Image in John M. Cusick’s Girl Parts. In: Critical Perspectives on Artificial Humans in Children's Literature. Hg. von Sabine Planka. Würzburg: Königshausen & Neumann 2016, 117–149.

«Welcome to Freaks Unlimited» – Wie literarische Cyborgmädchen die (Geschlechter)Grenzen ver-rücken. In: gorkicht im gemank. Mediale und ästhetische Ver-rückungen (in) der Kinder- und Jugendliteratur. Wien: STUBE 2016, 52–63.

Frauenkrieg im Heteroland. Geschlechterpolitik in populären Märchenadaptionen. In: Neues vom Rotk@ppchen. (Trans)Mediale Märchenwelten. kjl&m 1/2016, 62–70.

«She was rewiring herself once again». Identität, Geschlecht und Menschenbild in Future Fiction für Jugendliche. In: Übergänge und Entgrenzungen in der Phantastik. Hg. von Aleta-Amirée von Holzen, Christine Lötscher, Petra Schrackmann und Ingrid Tomkowiak. Wien: Lit 2014, 377–390.

Wie junge Abenteurerinnen Erfolgsgeschichte(n) schreiben. Ermächtigungsfantasien und Leistungsimperative im Fantasy-Abenteuer. In: Von Lady Punk bis Lady Gaga. Aktuelle (Mädchen)literatur. kjl&m 4/2012, 53–63.

mit Lou-Salomé Heer: «Living, breathing dinosaurs» – Wie Jurassic Park «echte» Dinosaurier erschafft. In: Vorzeit, Frühzeit, Vergangenheit. kids+media, Zeitschrift für Kinder- und Jugendmedienforschung 1/2011, 2–25.

Artikel in Fachzeitschriften (Auswahl)

Hinter dem grossen Meereszaun. In: Buch&Maus 3/2019 (Insel), 5–8.

Aufmarsch der Jungfeministinnen. In: JuLit 2/2019 (Politisch positioniert. Engagement und Zeitbezug in aktueller Kinder- und Jugendliteratur), 27–29.

Kampf dem «Frauenhasserscheiss». In: Buch&Maus 2/2019 (Sexualität), 5–7.

«Eine Impfung gegen die Angst vor der Welt» – Interview mit A.L. Kennedy. In: Buch&Maus 2/2019, 18–20.

Von der Liebe in der Endzeit. Ein Streifzug durch den Beziehungskosmos der Apokalypse. In: 1000 und 1 Buch 3/2018 (Game Over), 13–15.

Sexy. In: 1000 und 1 Buch 3/2017 (Geschmack), 16–17.

Frau sein nach Tag Null. Jugendliterarische Katastrophenfantasien und die Zukunft des Weiblichen. In: 1000 und 1 Buch 4/2014 (Tabula Rasa), 33–35.

Und meine Träume schrieb ich auf. Queere Adoleszenzromane. In: Buch&Maus 3/2014, 17.

Träume vom monströsen Mutterland. Politik in der Fantasy. In: Buch&Maus 2/2014 (Politik), 10–13.

Die Welt könnte dich eines Tages brauchen. Bilder weiblicher Identität in aktueller Future Fiction. In: JuLit 1/2014 (Bis ans Ende der Zeit), 36–40.

Von den fruchtbaren Rebellionen halbmenschlicher Laborgeschöpfe. Cyborg-Mädchen in aktuellen Jugendbüchern. In: 1000 und 1 Buch 3/2013 (halb halb), 21–23.

«Ich kann ein Loch in den Himmel treten». Fantasy-Heldinnen der Gegenwart. In: Buch&Maus 3/2013 (10 Jahre Buch&Maus), 9–12.

Wenn am Ende die Maus die Katze tötet. Spannung in Kinder- und Jugendmedien. In: Buch&Maus 3/2012 (Spannung), 7–10.

Wer taugt zum Leben nach der grossen Flut? Religion in Kinder- und Jugendmedien. In: Buch&Maus 2/2012 (Religion in Kinder- und Jugendmedien), 10–12.

Reifeprozesse zwischen Wildnis und Zivilisation. Indianer in aktuellen Jugendbüchern. In: Buch&Maus 1/2012 (Western), 10–13.

Het lont dat het Vuur ontsteekt. Maatschappij, gender en identiteit in toekomstliteratur voor jongeren. (Deutscher Titel: “The Match that lights the Fire” – Gesellschaft, Geschlecht und Identität in Future Fiction für Jugendliche). In: De Leeswelp 7/2012, 272–275.

«Sind wir wirklich Tiere?» Kids zwischen den Fronten. Gewalt und Menschenbild in Jugendmedien. In: Buch&Maus 4/2011, 16–19.

Fliegen, wenn die Schwerkraft es zulässt. Sucht im Jugendbuch. In: Buch&Maus 1/2011 (Rauscherlebnisse in der Literatur), 5–7.

«Irgendwie bin ich nicht wirklich innen drin.» Fragmentierte Körper im Jugendbuch. In: Buch&Maus 3/2010 (Aus der Reihe tanzen), 6–8. 

Das Ende der Welt, wie wir sie kannten. Die Umweltkatastrophe als Jugendbuchtrend. In: Buch & Maus 2/2010 (Zukunftsvisionen), 4–8.

Die neuen Abenteurerinnen. In: Rosa. Die Zeitschrift für Geschlechterforschung 40/2010 (Exotik), 45–48.

Mit Wissen, Ehrgeiz und Magie. Fantastische Abenteurerinnen. In: Buch & Maus 1/2009 (Heldengeschichten), 2–4.

Zeitungsartikel (Auswahl)

Wenn das Wort zum Wald wird. Neue Kinder- und Jugendbücher feiern die vielen Gesichter und Stimmen der Literatur. In: Neue Zürcher Zeitung, 6. November 2019, 38.

Wolkengucker sehen klarer. In Geschichten und Bildern wird greifbar, was die Welt im Innersten zusammenhält. In: Neue Zürcher Zeitung, 4. September 2019, 39.

Bis auf den letzten Tropfen. Der Klimawandel wird in der Jugendliteratur vor allem als soziale Katastrophe imaginiert. In: Neue Zürcher Zeitung, 8. Mai 2019, 38.

Pirouetten drehen oder Comics zeichnen. Weiblichkeitsideale und Selbstbestimmung sind zentrale Themen neuer Jugendbücher. In: Neue Zürcher Zeitung, 3. Oktober 2018, 38.

Der Tapfere pfeift im Dunkeln. Jugendliche haben ein komplexes Innenleben. Das verlangt nach entsprechender literarischer Gestaltung. In: Neue Zürcher Zeitung, 8. März 2018, 38.

Meerjungfrau trifft Freiheitskämpferin. Biografien erzählen vom Leben aussergewöhnlicher Frauen aus allen Zeiten und Ländern. In: Neue Zürcher Zeitung, 1. November 2017, 38.

Redaktionsmitarbeit

2019-2020                   Redakteurin «Buch & Maus» und Kursleiterin, Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM

2015-2018                   Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift «interjuli», internationale Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur

2009-2014                   Redakteurin «Buch & Maus» und Kursleiterin, Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM

Ingrid Tomkowiak (Hg.): Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung. Zürich: Chronos 2011 (Mitarbeit Redaktion).


Vorträge

«Was hat die Freiheit uns gebracht?» Geschlechterpolitische Diskurse in der Future Fiction für Jugendliche. Vortrag im Rahmen der Wintervorlesung «Utopien und Dystopien. Historische Wurzeln und Gegenwart von Paradies und Katastrophe», Universität Eichstätt, 5. Dezember 2019.

Robinsonaden in der neueren Kinder- und Jugendliteratur: Zwischen utopischen und dystopischen Visionen. Vortrag im Rahmen der Konferenz «300 Jahre Robinson: Eine populäre Figur im Wandel» des Schweizer Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM und der Pädagogischen Hochschule Luzern, Bourbaki Luzern, 13. November 2019.

«Ihr seid schon zu lange freundlich gewesen!» Feministische Kinder- und Jugendbücher  damals und heute. Vortrag im Rahmen der Ausstellung «Bilderbücher und Kindermusik der 1970er» im Kunsthaus Langenthal, 3. November 2019.

Die feministischen Revolutionen der Future Fiction. Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe «Talking about the revolution? Kinder- und Jugendliteratur in revolutionären Kontexten» am Internationalen Literaturfestival Berlin, 6.-7. September 2018.

Geschlechterpolitik in der Future Fiction. Vortrag an der 31. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) «Parole(n) – Politische Dimensionen und ideologische Interferenzen von Kinder- und Jugendliteratur/-medien», Bad Urach, 31. Mai bis 2. Juni 2018.

«The sooner we openly acknowledge that we are enemies, the better.» Geschlechterbilder und -diskurse in Future Fiction für Jugendliche. Vortrag an der Ringvorlesung «Kinder- und Jugendliteratur aus Genderperspektive» der Universität Wien, 26. Januar 2017.

Imaginationen weiblicher Zukunft in Future Fiction für Jugendliche. Vortrag an der 6. Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung (GfF) «Vom Suchen, Verstehen und Teilen ... Wissen in der Fantastik», Universität Tübingen, 24.-27. September 2015.

Knurrende Enten und Bären mit Schnäbeln – Zum subversiven Potential ‚queerer‘ Tier-Adaptionen in neueren Bilderbüchern. Vortrag an der 28. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) «Immer Trouble mit Gender? Genderperspektiven in Kinder- und Jugendliteratur und –Medien(forschung)», Bielefeld, 4.-6. Juni 2015.

«Welcome to Freaks unlimited» – wie literarische Cyborgmädchen die (Geschlechter) Grenzen verrücken: Vortrag an der Tagung im Rahmen des 6. Jahrgangs des Fernkurs Kinder- und Jugendliteratur der STUBE «gorkicht im gemank – Mediale und ästhetische Ver-rückungen (in) der Kinder- und Jugendliteratur», Strobl am Wolfgangsee, 8.-10. Mai 2015.

«The world may need you, one day» - Kulturkritik, Identität und Geschlecht in aktueller Future Fiction für Jugendliche: Vortrag an der Ringvorlesung «Jugendliteratur im Kontext von Jugendkultur» der Universität Wien, 13. Januar 2015.

Menschenbild, Identität und Geschlecht in Future Fiction: Workshop am Seminar «Bis ans Ende der Zeit. Zukunftsentwürfe und Zeit-Räume in der Literatur für Jugendliche» des Arbeitskreis für Jugendliteratur, Mühlheim an der Ruhr, 22.-24. November 2013.

«She was rewiring herself once again». Identität, Geschlecht und Menschenbild in Future Fiction für Jugendliche. Vortrag an der 3. Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung (GFF) «Übergänge und Entgrenzungen in der Fantastik», Universität Zürich, 13.-16. September 2012.

«Wands are only as powerful as the Wizards who use them». Abenteurerinnen in der Phantastischen Kinder- und Jugendliteratur der Gegenwart. Vortrag am Kolloquium «Perspektiven der Kinder- und Jugendmedien-Forschung» des Instituts für Populäre Kulturen der Universität Zürich und des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM), Zürich, 30.-31. Oktober 2009.


Lehrveranstaltungen

Sommersemester 2020:

  • 'Künstliche' Menschen in der Jugendliteratur
  • Männlichkeit in der Kinder- u. Jugendliteratur