Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung

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Aktuelles

Aktuelles

Neues Forschungsprojekt: DigiGen - Generationen gestalten Zukunft gemeinsam

Die digitale Transformation und ihre Schlüsseltechnologie, die künstliche Intelligenz (KI), verändern Lebenswelt und Alltag. KI-Anwendungen wirken einerseits als nützliche Alltagsbegleiter, und andererseits werden in der öffentlichen Debatte über KI Bedenken formuliert.

Parallel dazu vollzieht sich auch eine gesellschaftliche Transformation: Lebensentwürfe und Werte pluralisieren sich, Gewissheiten und Ordnungsschemata schwinden und der Zusammenhalt zwischen den Generationen wird brüchig. Die Geschwindigkeit des Wandels droht, viele Menschen in eine passive Haltung zu drängen. Hier setzt das von der BHF BANK Stiftung geförderte intergenerationelle Citizen Science Projekt DigiGen der Gothe-Universität Frankfurt am Main an. Es tritt für eine aktive Auseinandersetzung und Gestaltung der digitalen Zukunft im Austausch der Generationen in Frankfurt am Main ein. 

An DigiGen beteiligt sind vor allem die Generationen, die in besonderem Maße von der Digitalisierung betroffen sind und künftig sein werden: Kinder und Jugendliche, die mit heute getroffenen Entscheidungen leben werden und ältere Menschen, deren gesellschaftliche Partizipation und individuelle Lebensgestaltung vor allem durch körperliche Einschränkungen und in zunehmendem Maße durch die Aneignung neuer Technologien bestimmt sein werden.

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PROFIL

Profil

Das „Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung“ (FFIA) nimmt zum 1. August 2014 seine Arbeit auf, wieder finanziert von der BHF-BANK-Stiftung. Sprecher des Forums ist Prof. Dr. Frank Oswald, der mit seinem Team der interdisziplinären Alternswissenschaft am Fachbereich Erziehungswissenschaften in den letzten Jahren Mitstreiterinnen und Mitstreiter zahlreicher Fachbereiche für die aktive Mitarbeit am Forum gewinnen konnte. Am 16. Oktober 2014 wird das FFIA feierlich eröffnet.   

Hintergrund und Ziele

Information in english

GRADE Center Aging

GRADE Center Aging

Im GRADE Center AGING soll Altern daher aus verschiedenen disziplinären Perspektiven empirisch betrachtet und Bedingungen, Prozesse sowie Folgen vom eher ressourcenreichen zum eher ressourcenarmen Altern erforschen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich das Leben im Alternsverlauf gestalten lässt, was also Individuen und Gesellschaft lernen und leisten müssen, um erfolgreich, zufrieden und würdevoll zu altern.

Ziel des GRADE Center AGING ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der frühen Karrierephase (Promovierende und Post-Docs = Early Career Researchers, ECR), die zum Altern aus verschiedenen Disziplinen forschen, zusammenzubringen und gezielt zu fördern. Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg initiiert, bündelt und unterstützt Dissertations- und Habilitationsprojekte mit Bezug zu Themen des höheren Erwachsenenalters. Dies umfasst konzeptuell und empirische, z.B. quantitative (quer-/längsschnittliche) und qualitative Arbeiten von explorativen und interpretativen bis zu explanativen und interventionsorientierten Studien.


GRADE Center Aging - Kolloquium

Regelmäßig stattfindendes Kolloquium für Qualifikationsarbeiten und Early Career Researcher Projekte (nicht öffentliche Veranstaltung).

Bei Interesse an der Teilnahme, schreiben Sie gerne eine E-Mail an Friedrich Wolf (Koordination des GRADE Center Aging):
fr.wolf@em.uni-frankfurt.de

Zertifikate

Zertifikate interdisziplinäre Alternsforschung

Das Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA) organisiert ein Studienprogramm welches die intensive fachübergreifende Beschäftigung mit Fragen des Alterns ermöglicht. Für die erfolgreiche Teilnahme erhalten Studierende ein Zertifikat, das ihre besonderen Kenntnisse im Bereich der Alternsforschung ausweist.

Das Studienprogramm beinhaltet ein Lehrangebot für den Bereich interdisziplinäre Alternsforschung, in dem disziplinäre Lehrveranstaltungen aus den regulären Studiengängen, mit zusätzlichen interdisziplinären Veranstaltungen und Kolloquien verbunden werden.

Ausführliche Informationen zum Zertifikat erhalten Sie hier.


Neben dem Zertifikat interdisziplinäre Alternsforschung für Studierende bietet das FFIA auch ein spezielles Zertifikat für Promovierende und Postdoktoranden an.

Ausführliche Informationen zum Zertifikat für Doktoranden und Postdoktoranden finden Sie hier.

Veranstaltungen

Veranstaltungen mit Beteiligung des FFIA

Öffentliche Buchvorstellung

Wir sind Menschen zweiter, dritter Klasse - und wieso?" Zur Bedeutung von Nachbarschaften im Alter aus pädagogischer Sicht

Die Veränderung der Bevölkerungsstruktur durch die Zunahme des Anteils älterer Personen und älterer Personen mit Migrationshintergrund stellt Politik und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Insbesondere Nachbarschaften, die vor allem im höheren Erwachsenenalter wichtige soziale Unterstützungssysteme darstellen, sind von diesem Wandel in besonderem Maße betroffen. Im Rahmen des erfolgreich abgeschlossenen Dissertationsprojekts von Frau Dr. Katrin Sen wurden ältere Personen deutscher und türkischer Herkunft, die in der Frankfurter Nordweststadt leben, zu ihrem Nachbarschaftserleben befragt. Die Ergebnisse zeigen, was für beide Gruppen Nachbarschaft ausmacht und welche sozialen Funktionen diese übernimmt.

Zeit: 26. Februar 2020 | 17.00 - 19.00 Uhr
Ort: BIAzza-NordWest, Titusforum 2B, Frankfurt

weitere Informationen

Presse

Fernsehbeiträge:

RHEINMAIN IM BLICK (rheinmaintv|Oktober 2020)

60 ist das neue 40: Senioren fühlen sich immer jünger und sind immer fitter. Ist das wirklich so? Wir sprechen mit Prof. Dr. Frank Oswald, Leiter Arbeitsbereich Interdisziplinäre Alternswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt über die Senioren von heute und die Veränderungen.

Unvergesslich - Unser Chor für Menschen mit Demenz (ZDF|Juli 2020)

Im Januar 2020 startet ein ungewöhnliches Projekt: Schauspielerin Annette Frier und Musiker Eddi Hüneke gründen einen Chor für Menschen mit Demenz. Begleitet von einer wissenschaftlichen Studie soll ergründet werden, ob sich Singen positiv auf das Wohlbefinden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auswirkt. Müssen sich Krankheit und Lebensfreude ausschließen?

Die Studie wurde u.a. vom Institut für Allgemeinmedizin unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Johannes Pantel, Dr. Valentina Tesky und Dipl.-Psych. Arthur Schall durchgeführt. 

[Weitere Pressemitteilungen]

Berichte

"Designing for Older Adults"
Internationaler Workshop zum Forschungsfeld Alter und Technik

Von 6. bis 7. Dezember fand an der Goethe-Universität Frankfurt ein internationaler Workshop mit dem Titel „Designing for Older Adults“ statt mit namhaften Forscherinnen und Forschern aus den USA. Sara Czaja, Walter Boot, Neil Charness, Wendy Rogers und Adrienne Jaret vom „Center for Research and Education on Aging and Technology Enhancement“ (CREATE) sind der Einladung nach Frankfurt gefolgt und haben neueste Erkenntnisse zum Thema in einem Workshop im Dialog mit über 60 Teilnehmenden aus den USA, Kanada, Schweden, Slowenien, Österreich, der Schweiz und Deutschland geteilt. [Lesen Sie hier weiter...]

"Alter und Technik", Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Deutschlandfunk [Audio]


Depressionen im Altenpfelgeheim besser behandeln
Öffentliche Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt DAVOS

Das Forschungsprojekt DAVOS hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung von Depressionen in Pflegeheimen zu verbessern. Denn neben der Demenz ist Depression die zweithäufigste psychische Erkrankung im Alter. Die Auftaktveranstaltung am 05. November 2018 hatte zum Ziel über das Thema Depression im Altenpflegeheim zu informieren. U.a. anderem mit Vorträgen von Dr. Eckart von Hirschausen und Prof. Dr. Martin Hautzinger. [Lesen Sie hier weiter...]


Nachwuchs in der Alternsforschung
Öffentliche Auftaktveranstaltung des neu gegründeten GRADE Center AGING gemeinsam mit dem Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA) der Goethe-Universität.

Am 04. Juni richtete das Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA) zusammen mit dem neu gegründeten GRADE Center AGING eine öffentliche Vortragsveranstaltung unter dem Titel „Nachwuchs in der Alternsforschung“ aus, um die Perspektiven und Themen der Frankfurter „Early Career Researcher“ einem breiten Publikum aus Stadtöffentlichkeit und Fachwelt näher zu bringen. Eröffnet wurde die mit knapp 80 Teilnehmern*innen gut besuchte Abendveranstaltung im Panoramasaal der Evangelischen Akademie Frankfurt durch Grußworte des Vizepräsidenten der Goethe-Universität und Vorstandsvorsitzenden von GRADE Prof. Dr. Rolf van Dick. Den Festvortrag hielt Franz Müntefering, früherer SPD-Chef, Minister und Vizekanzler und aktuell Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen Deutschlands (BAGSO). Die Vorträge mit Diskussion nahmen sich den Themen „Digitalisierung und Alter“, „Teilhabe bei Demenz“ und „Leben in Institutionen“ an. Der Schwerpunkt der vorgestellten Projekte lag auf Szenarien für die Zukunft des Alterns in Deutschland. [Lesen Sie hier weiter...]