Prof. Dr. Jan-Waalke Meyer
Institut für Archäologische Wissenschaften
Norbert-Wollheim-Platz 1, Fach 146
60629 Frankfurt am Main
Tel.: 069/798-32317
Fax: 069/798-32314
j.w.meyer@em.uni-frankfurt.de


Jahrgang  1945, geb. in Varel (Oldb.)

Studium
Aufnahme der Fächer Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie in Hamburg und Freiburg; ab WS 1971 Studium Vorderasiatischen Archäologie, Altorientalischen Philologie und Klassischen Archäologie in Freiburg, zum 1974/75 Wechsel nach Saarbrücken.
1979 Magisterexamen mit einer Arbeit zum Thema „Die Lebermodelle aus Mumbaqat/Syrien. Datierung und Deutung“. 1985 erfolgte die Promotion bei Prof. W. Orthmann zum Thema „Untersuchungen zu den Tonlebermodellen aus dem Alten Orient“. 1993 reichte ich meine Habilitation in Saarbrücken mit einer Studie zum Thema „Die eisenzeitlichen Stempelsiegel aus dem Amuq-Gebiet“ ein.

Anstellungen
Von 1979 bis 1990 Beschäftigung im Rahmen einer zeitlich begrenzten DFG-Stelle an der Universität des Saarlandes als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Ausgrabungen in Halawa/Syrien unter Leitung von Prof. W. Orthmann zur Teilnahme an den Grabungskampagnen sowie der Aufarbeitung und Publikation der Ergebnisse; Übertragung der Grabungslizenz auf mich im Jahre 1986. Im Frühjahr 1990 fand von Halawa aus zusätzlich eine Rettungsgrabung in dem Gräberfeld von Abu Hamad/Syrien <link> statt.
Von Juli 1992 bis März 1996 Teilnahme als wissenschaftlicher Angestellter an der Freien Universität Berlin an dem Grabungsprojekt in Sheikh Hamad/Syrien (Leitung Prof. Dr. H. Kühne), hier mit Verantwortung für den Bereich Tell Sheikh Hamad - "Die Nordostecke. Stratigraphie und Architektur".
Zum 1995/96 erging an mich der Ruf für die Professur in Vorderasiatischer Archäologie an die Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/M.

Weiteres
Seit 1995 bin ich an der Ausgrabung in Tell Chuera (Nordsyrien) zusammen mit Prof. W. Orthmann (Halle a.S.) beteiligt, deren Leitung ich 1998 übernommen habe. Träger dieser Grabung ist die Oppenheim-Stiftung in Köln, die zusammen mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft den größten Teil der Finanzierung leistet. Im Jahre 1997 habe ich mit einem zweiten Grabungsprojekt in Kharab Sayyar, in der Umgebung von Tell Chuera, begonnen. Träger dieser Grabung ist die Goethe-Universität Frankfurt, die Finanzierung erfolgte bisher mit Hilfe von Spendenmitteln.
Im April 2000 wurde ich zum Ersten Vorsitzenden der Deutschen Orient Gesellschaft gewählt, was ich bis 2003 blieb. Von 2000-2003 war ich außerdem gewählter Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Von 2000-2007 war ich Sprecher des Graduiertenkollegs „Archäologische Analytik“ und wurde Mitantragsteller zum Frankfurter Graduiertenkolleg „Wert und Äquivalent“.


Schriftenverzeichnis