Julia Becher, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Akademischer und beruflicher Werdegang:

  • Seit 04/2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sonderpädagogik am Arbeitsbereich "Professionalisiertes Fallverstehen und Beratung" der Goethe-Universität Frankfurt

  • 2016: Abschluss M.A. Soziologie an der Goethe-Universität. Zuvor: Studium an den Universitäten in Frankfurt am Main, Heidelberg und Aix-en-Provence. Studentische Hilfskraft am „Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin“ und am Lehrstuhl „Soziologie und Sozialpsychologie mit dem Schwerpunkt Bildungssoziologie“, sowie Tutorin in Veranstaltungen zur Einführung in das grundwissenschaftliche Studium für Lehramtsstudierende (Soziologie) und in die Familiensoziologie.

Projektmitarbeit:

Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

  • Qualitative Methoden der Sozialforschung (insb. Objektive Hermeneutik)
  • Schnittstellen zwischen Familie/Kinder- & Jugendhilfe/Kinder- & Jugendpsychiatrie/(Klinik-)Schule
  • Fallrekonstruktive Familienforschung und Sozialisationstheorie
  • Fallverstehen und Beratung

Lehre:

SoSe 2019
Fallrekonstruktive Verfahren in der Familien- und Adoleszenzforschung: Methodologische und methodische Erkundungen

WiSe 2018/-19
Krisenbearbeitung im Spannungsfeld von professioneller Intervention und familialen Dynamiken

Methodenwoche 2018
Fallrekonstruktive Familien- & Adoleszenzforschung. Einführung in die Methode der Objektiven Hermeneutik (gemeinsam mit Janina Hornung)

SoSe 2018
Ausgewählte Phänomene der schulischen Erziehungshilfe

WiSe 2017/-18
Sozialisation in Institutionen

SoSe 2017
Schulkultur, Schulentwicklung und die symbolische Konstruktion von Schulkonzepten

SoSe 2016 & WiSe 2016/-17
Schule für schwierige Lebenslagen

Publikationen:

Becher, Julia/Hornung, Janina (2019, i.E.): "Ich hab ganz viele Möglichkeiten und die Klinik hat mir wirklich sehr geholfen" – Die Kinder- und Jugendpsychiatrie als potenzielle Quelle adoleszenter Neuschöpfung. In: Thiersch, Sven (Hrsg.): Qualitative Längsschnittforschung – Bestimmungen, Forschungspraxis und Reflexionen. Verlag Barbara Budrich.

Hornung, Janina/Becher, Julia (2019): Von Förderschule zu Förderschule – Zum Motiv der Entlastung in der Rekonstruktion eines Übergabegesprächs nach dem Aufenthalt in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie. In: Ellinger, Stephan/Schott-Leser, Hannah (Hrsg.): Rekonstruktionen sonderpädagogischer Praxis. Eine Fallsammlung für die Lehrerbildung. Verlag Barbara Budrich, S. 75-102.

Vorträge:

Zur Dynamik adoleszenter Ablösung und Individuierung im Kontext kinder- und jugendpsychiatrischer Behandlung. Vortrag im Rahmen der Tagung 'Auf Biegen und Brechen? Alltags- und Übergangspraktiken in Hilfen für junge Menschen: zwischen Selbstbestimmung, Eigensinn und gesellschaftlichen Anpassungsanforderungen', Universität zu Köln, 20.03.2019 (gemeinsam mit Janina Hornung).

Prekäre Verbindlichkeiten in der familialen Übersetzung medizinischer Diagnosen. Vortrag im Rahmen der Winter School 'Prekäre Verbindlichkeiten. Normierungen, ihre Überschreitungen und die kommunikative Vermittlung von Abweichungen', Forschungsschwerpunkt 'KulturNorm – Kulturelle Orientierung und normative Bindung' der Universität Koblenz-Landau, 14.12.2018 (gemeinsam mit Janina Hornung und Dominik Feith).

Transformationsanforderungen und Krisendeutungen im Kontext von Familie, (Klinik-)Schule und Kinder- & Jugendpsychiatrie: Methodische Überlegungen aus der Perspektive einer rekonstruktiven Adoleszenzforschung. Vortrag im Rahmen der Internationalen Fachtagung ‚Multiperspektivische Forschung zur Sozialisation in Institutionen', Universität Zürich (UZH), 10.11.2017 (gemeinsam mit Janina Hornung).

„Zur Frage von Zuständigkeiten von pädagogischen Berufsgruppen in der "inklusiven" Schule“, 15.07.2016, gemeinsam mit Prof. Dr. Mirja Silkenbeumer und Janina Hornung in Landau, Arbeitstagung „Rekonstruktive Inklusionsforschung“.

„Familiengründung unter unwahrscheinlichen Bedingungen: eine Fallrekonstruktion gleichgeschlechtlicher Elternschaft“, 12.09.2015, gemeinsam mit Tristan Bauder und Maren Liedhegener in Siegburg, Tagung der Arbeitsgemeinschaft Objektive Hermeneutik (AGOH).