Janina Schulmeister, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Akademischer Werdegang

seit 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich ‚Professionalisiertes Fallverstehen und Beratung‘ des Fachbereiches Erziehungswissenschaften, Institut für Sonderpädagogik, Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2013 – 2016 Masterstudium der Soziologie, Schwerpunkt psychoanalytische Sozialpsychologie und Medizinsoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt; Titel der Masterthesis: ‚Zur psychischen Gesundheit Studierender - Eine soziologische Fallanalyse’, Abschluss „mit Auszeichnung".
2014 – 2015 Studentische Hilfskraft und Tutorin am Institut für Soziologie, Schwerpunkt psychoanalytische Sozialpsychologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2014 – 2015 Studentische Hilfskraft am Frankfurter Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Projekt ‚Innovative Gesundheitsmodelle’ (InGe) (gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung).
2012 – 2014 Studienassistentin in einer Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
2009 – 2013  Bachelorstudium der Soziologie und Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Projektmitarbeit

Seit 10/2016 Mitarbeit im Projekt "Transformations(an)forderungen im Übergang zwischen Familie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie und (Klinik-) Schule in der Adoleszenz"

11/2018 – 03/2019 Mitarbeit im BMBF-Projekt Wer macht wen und was wie zum Fall? - Rekonstruktionen zur Fallkonstitution und Kooperation sonder- und sozialpädagogischer Professioneller in inklusiven Schulen (FallKo) am Standort Frankfurt am Main


Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Fallrekonstruktive Familien- & Adoleszenzforschung
  • Sozialisation in (totalen) Institutionen (insb. Kinder- und Jugendpsychiatrie)
  • (Psychoanalytische) Sozialpsychologie und Medizinsoziologie
  • Methoden der qualitativ-rekonstrukitven Sozialforschung (insb. Objektive Hermeneutik)

Lehre

WiSe 2019/-20
Sozialisation in Institutionen

SoSe 2019
Grundlagen pädagogischer Beratung

WiSe 2018/-19
Sonderpädagogische Praxis methodisch reflektieren – Behinderung im Spannungsfeld zwischen Inklusion und Exklusion. Unterschiedliche Forschungen im Vergleich

Methodenwoche 2018
Fallrekonstruktive Familien- & Adoleszenzforschung. Einführung in die Methode der Objektiven Hermeneutik (gemeinsam mit Julia Becher)

WiSe 2017/-18 & SoSe 2018
Schulkultur, Schulentwicklung und die symbolische Konstruktion von Schulkonzepten

SoSe 2017
Institutionelle Krisenbearbeitung - Jugendliche im Übergang zwischen Familie, (Klinik-)Schule und Kinder- & Jugendpsychiatrie

SoSe 2016 & WiSe 2016/-17
Pädagogische Gestaltung von Übergängen und Kooperation zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Schule


Publikationen

Hornung, Janina/Becher, Julia (2019): Von Förderschule zu Förderschule – Zum Motiv der Entlastung in der Rekonstruktion eines Übergabegesprächs nach dem Aufenthalt in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie. In: Ellinger, Stephan/Schott-Leser, Hannah (Hrsg.): Rekonstruktionen sonderpädagogischer Praxis. Eine Fallsammlung für die Lehrerbildung. Verlag Barbara Budrich, S. 75-102.

Becher, Julia/Hornung, Janina (2019, i.E.): "Ich hab ganz viele Möglichkeiten und die Klinik hat mir wirklich sehr geholfen" – Die Kinder- und Jugendpsychiatrie als potenzielle Quelle adoleszenter Neuschöpfung. In: Thiersch, Sven (Hrsg.): Qualitative Längsschnittforschung – Bestimmungen, Forschungspraxis und Reflexionen. Verlag Barbara Budrich.

Vorträge

Zur Dynamik adoleszenter Ablösung und Individuierung im Kontext kinder- und jugendpsychiatrischer Behandlung. Vortrag im Rahmen der Tagung 'Auf Biegen und Brechen? Alltags- und Übergangspraktiken in Hilfen für junge Menschen: zwischen Selbstbestimmung, Eigensinn und gesellschaftlichen Anpassungsanforderungen', Universität zu Köln, 20.03.2019 (gemeinsam mit Julia Becher).

Prekäre Verbindlichkeiten in der familialen Übersetzung medizinischer Diagnosen. Vortrag im Rahmen der Winter School 'Prekäre Verbindlichkeiten. Normierungen, ihre Überschreitungen und die kommunikative Vermittlung von Abweichungen', Forschungsschwerpunkt 'KulturNorm – Kulturelle Orientierung und normative Bindung' der Universität Koblenz-Landau, 14.12.2018 (gemeinsam mit Julia Becher und Dominik Feith).

Zum Stellenwert von Gefühlen und Emotionen in der psychiatrischen Praxis – Eine soziologische Perspektive. Vortrag im Rahmen des ärztlichen Fortbildungsprogramms der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Markus Krankenhauses Frankfurt, 21.11.2017.

Transformationsanforderungen und Krisendeutungen im Kontext von Familie, (Klinik-)Schule und Kinder- & Jugendpsychiatrie: Methodische Überlegungen aus der Perspektive einer rekonstruktiven Adoleszenzforschung. Vortrag im Rahmen der Internationalen Fachtagung ‚Multiperspektivische Forschung zur Sozialisation in Institutionen', Universität Zürich (UZH), 10.11.2017 (gemeinsam mit Julia Becher).

Studentische Wege in universitäre psychotherapeutische Beratungseinrichtungen. Poster-Vortrag im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP) ‚Gesundheit – bio.psycho.sozial 2.0‘, Charité Berlin, 30.09.2016 (gemeinsam mit Martina Gassel).

Zur Frage von Zuständigkeiten von pädagogischen Berufsgruppen in der ‚inklusiven‘ Schule. Forschungswerkstatt im Rahmen der Arbeitstagung ‚Rekonstruktive Inklusionsforschung‘, Universität Koblenz-Landau, 15.07.2016 (gemeinsam mit Prof.’in Dr. Mirja Silkenbeumer und Julia Becher).