PaSS - Prävention an Schulen: Eine Studie über individuelle Passungsaspekte

Laufzeit:
01.10.2008 – 30.09.2014

Projektleitung:

Prof. Dr. Michael Fingerle

Projektmitarbeit:

Dr. Mandy Röder

Ehemalige Mitarbeiter:
Dr. Sascha Hein, Kerstin Krieger

Förderung: LOEWE - Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich ökonomischer Exzellenz

 

Projektbeschreibung: 
In den vergangenen Jahren zeichnete sich eine steigende Tendenz ab, Präventionsangebote an Grundschulen einzusetzen, was vermutlich als Folge vermehrter Berichte von Erziehenden, Lehrerpersonen sowie Eltern über eine Zunahme von aggressiven Handlungen und hyperaktiven Verhaltensweisen von Kindern in Kindergärten und Schulen gesehen werden kann.
Eines der Ziele moderner Bildungspläne ist aus diesem Grund die Verringerung bzw. Vorbeugung der genannten Verhaltensauffälligkeiten sowie der Aufbau sozialer Kompetenzen.

Im Rahmen unserer Studie möchten wir herausfinden, wie Kinder, deren Eltern sowie Lehrkräfte die Ziele von Präventionsprogrammen wahrnehmen, was sie für wichtig erachten und ob sie die Methoden des Programms als angemessen einschätzen.
Des Weiteren interessieren wir uns für die individuelle Beurteilung des Nutzens von Präventionsprogrammen im Alltag und für die kindliche Entwicklung. Außerdem interessieren wir uns für die Frage, ob es zwischen Kindern mit unterschiedlich starken Ausprägungen im Nutzenerleben Unterschiede im Hinblick auf die in Präventionsprogrammen erlernten sozialen Kompetenzen gibt.

Langfristiges Ziel ist somit die altersgerechte Optimierung von bereits bestehenden Präventionsprogrammen unter breitem Einbezug der Sichtweise aller Beteiligten.

Das Projekt verfügt über eine eigene Webseite:
http://www.idea-frankfurt.eu/de/forschung/programmbereiche/diagnostik-und-praevention/pass