Sozial-emotionale Entwicklung und schulische Erziehungshilfe Ausdifferenzierung von Handlungsformen und reflexiven Strukturen in inklusiven Schulen

Laufzeit
01/2014 – 12/2017

Projektleitung
Prof. Dr. Michael Urban

Projektmitarbeit
Julia Gasterstädt

Förderung
Anforschung

Projektbeschreibung
Das Forschungsprojekt bearbeitet die Frage, wie in integrativ arbeitenden Schulen mit Krisen und Störungen im Unterricht sowie im Bereich der sozial-emotionen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler umgegangen wird. Statistische Angaben zu Förder- und Integrationsquoten in den Bundesländern im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung sowie Forschungen zu Beratungs- und Unterstützungssystemen legen die Vermutung nahe, dass sich in den Schulsystemen differente Formen der Prävention und Förderung entwickelt haben. Dies betrifft zum einen die konkreten Organisationsformen von (sonder-)pädagogischen Unterstützungssystemen (z.B. Förder-/Kompetenzzentren), zum anderen konkrete Handlungsformen im Unterricht sowie Formate interprofessioneller Zusammenarbeit (z.B. Schulpsychologie, Jugendhilfe).

Forschungsdesign
Mit Hilfe von Gruppendiskussionen mit Lehrkräften in integrativ arbeitenden Schulen soll in einer ersten Projektphase ein explorativer Zugang zur Fragestellung erarbeitet werden. Dazu werden im Sinne eines theoretischen Samplings Gruppendiskussionen in Bundesländern durchgeführt, die sich unter den Aspekten der Organisationsform von Unterstützungssystemen und der Förder- und Integrationsquote stark unterscheiden. An diese Basisstufe des Forschungsprojektes anschließend sollen in weiteren Projektphasen sowohl die konkrete Interaktion im Unterricht als auch der schulsystemisch-strukturelle Kontext der Entwicklung integrativer schulischer Settings untersucht werden.