Lernen im Lebenslauf. Theoretische Perspektiven und empirische Zugänge

Hof, Christiane/Rosenberg, Hannah (Hrsg.) (2017): Lernen im Lebenslauf. Theoretische Perspektiven und empirische Zugänge. Wiesbaden: Springer VS Verlag

Die Beiträge schließen an die bildungspolitische Forderung nach Lebenslangem Lernen an, fokussieren zugleich aber die erziehungswissenschaftliche Perspektive und fragen danach, wie Lernen in einer Lebenslaufperspektive theoretisch zu fassen und empirisch zu analysieren ist. Neben einer diskursanalytischen Rekonstruktion werden bildungs- und lerntheoretische Konzepte erörtert und in ihrer Bedeutung für die Untersuchung des Lernens im Lebenslauf diskutiert. Darüber hinaus widmen sich drei Beiträge dem Kompetenzkonzept und beleuchten die Kompetenzentwicklung im Lebenslauf.





Weiterbildung in der Region Flensburg

Hof, Christiane (Hrsg.) (2014): Weiterbildung in der Region Flensburg. Flensburg: Flensburg University Press

Bildung und Weiterbildung gelten als wichtige Motoren für die Bewältigung der individuellen und sozialen Aufgaben, die im Kontext aktueller gesellschaftlicher Veränderungsprozesse diagnostiziert werden.

Die Bewältigung der Anforderungen einer modernen Wissensgesellschaft, der Globalisierung und Individualisierungsprozessen erfordert aber nicht nur bildungspolitische Programme, sondern auch Entwicklungen auf der Ebene der Bildungspraxis.

Diese zeichnet sich in den letzten Jahren durch eine rasante Zunahme und eine wachsende Differenzierung von Weiterbildungsanbietern sowie durch die Etablierung unterschiedlicher Bildungslandschaften aus.

Der vorliegende Band sucht eine empirische Annäherung an die Bildungslandschaft der Region Flensburg. Durch die Analyse dieses Raums Lebenslangen Lernens soll Wissen für die professionelle Weiterentwicklung dieser Bildungsregion bereitgestellt werden.

Pädagogik der Übergänge

Hof, Christiane/Meuth, Miriam/Walther, Andreas (Hrsg.) (2014): Pädagogik der Übergänge. Anforderungen und pädagogische Möglichkeiten der Begleitung in speziellen Lebenssituationen. Weinheim u.a.: Beltz Juventa (Übergangs- und Bewältigungsforschung)

„Pädagogische Handlungsfelder orientieren sich an Lebensaltern“.Die pädagogischen Angebote und Methoden variieren, je nachdem, welche Zielgruppe in welchem Alter in den Fokus rückt. In den letzten Jahren wird zunehmend auch im theoretischen Diskurs deutlich, dass es konkret in vielen Fällen jene Phasen der „Übergänge“ sind, die Anlässe für pädagogisches Handeln darstellen. Als Vorbereitung einer neuen „Lebens- (Alters-) Phase“, als Begleitung des Überganges, aber auch als Kompensation der Folgen (gerade im Fall eines Scheiterns „an den herrschenden Normalitätsstandards). Die Übergänge zwischen den Phasen des Lebens, die über Jahrzehnte hinweg vom Alter und vom „Erreichten“ bestimmt waren, rücken damit zu Recht stärker in den Blick pädagogischer Handlungsfelder und Methoden, nicht zu Letzt im Übrigen aus dem Grund, dass in „Übergängen“ die Motivation und Offenheit für ein „Lernen“ wesentlich höher ist als in festgefügten (auch inneren) Rahmungen.

Eine entsprechende Ringvorlesung zum Thema an der Universität Frankfurt bildet die Grundlage für diesen Sammelband zum Thema und wendet sich aus sozialpädagogischer Sicht in den einzelnen Beiträgen zum einen generellen Strukturen, Mechanismen und Implikationen von Übergängen zu, als auch die Anforderungen innerhalb konkreter Übergänge an Individuen, Übergänge in verschiedenen Lebensaltern und deren Bedeutung für institutionelle Zusammenhänge und pädagogische Arbeitsfelder beleuchtet werden. Hierbei sind die Beiträge im Buch chronologisch dem jeweiligen Lebensalter zugeordnet, vollziehen somit die Linie vom Kind- zum Jungendlichen- zum frühen Erwachsenenalter bis hin zum Alter hin dann.

Das Spektrum der Lehre. Vermittlung wissenschaftlichen Wissens im Wandel der Zeit

+++ Der Katalog zur Ausstellung ist gegen eine Spende im Sekretariat bei Frau Eller (4. G 179) erhältlich +++

Hof, Christiane (Hrsg.) (2014): Das Spektrum der Lehre - Vermittlung wissenschaftlichen Wissens im Wandel der Zeit. Katalog zur Ausstellung. Privatdruck des Fachbereichs 04, Professur für Erwachsenenbildung

Die neuzeitliche Universität bemüht sich seit ihren Anfängen um die Vermittlung wissenschaftlichen Wissens. Neben der Weitergabe von grundlegenden Einsichten in die einzelnen Fächer spielt dabei die Aneignung wissenschaftlicher Analyse- und Forschungsmethoden sowie die Möglichkeit zur Weiterentwicklung der Forschung eine wichtige Rolle. Die Ausstellung beleuchtet vielfältige Aspekte universitärer Lehre in den vergangenen einhundert Jahren. Dabei ist der Blick auf die Geschichte der Goethe-Universität Frankfurt in mehrfacher Hinsicht interessant: so ist die Gründung der Universität Frankfurt nicht denkbar ohne einzelne Personen, die die Idee der Universität entwickelt und für ihre Umsetzung geworben haben; und ohne die Frankfurter Vereine, Gesellschaften und Institute der wissenschaftlichen Bildung, die bereit waren, ihre Forscher, ihre Gebäude, ihre Räume und ihre Traditionen in die neue Universität einzubringen. Die Forschungseinrichtungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft bildeten gemeinsam mit den wissenschaftlichen Instituten des Physikalischen Vereins die Grundlage für die erste eigenständige naturwissenschaftliche Fakultät in Preußen.
Eine besondere Rolle kommt auch der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften zu, die gleichsam den Grundstein für die moderne sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Fakultät legte.

Für die Ausstellung ergibt sich aus dieser Ausgangslage die Möglichkeit, auch nach disziplinären Besonderheiten der Vermittlung wissenschaftlichen Wissens zu fragen und einen Blick auf die Physik und die Handels- bzw. die Wirtschaftswissenschaften zu werfen.

Insgesamt erkundet die Ausstellung die Kontinuitäten und Veränderungen universitärer Lehre bis in die Gegenwart. Es geht dabei darum, das Spektrum der universitären Lehre sowohl in historischer als auch in systematischer Perspektive zu beleuchten. Eine fachübergreifende Beschreibung und Systematisierung der universitären Lehre kann - so die Intention - auch den Blick auf aktuelle Herausforderungen weiten.

Lebenslanges Lernen. Eine Einführung

Hof, Christiane (Hrsg.) (2009): Lebenslanges Lernen. Eine Einführung. Stuttgart: Kohlhammer

Wie kaum ein anderes Konzept beherrscht das "Lebenslange Lernen" bildungspolitische Forderungen und pädagogische Programme. Das Buch gibt zunächst eine detaillierte Beschreibung des Konzepts und fokussiert dabei das Lernen der Menschen über die gesamte Lebensspanne. Des Weiteren werden empirische Forschungsergebnisse dargestellt, die das Lebenslange Lernen als soziales Phänomen beschreiben.

Außerdem wird die Frage nach den individuellen und institutionellen Bedingungen lebenslanger Lernprozesse aufgegriffen und es werden Herausforderungen für die Bildungsforschung benannt. Schließlich geht dieser Band auch auf die neuen Berufsfelder und Aufgaben ein, die sich für Pädagogen aus dem Konzept des Lebenslangen Lernens ergeben.






Konzepte des Wissens

Hof, Christiane (Hrsg.) (2001): Konzepte des Wissens. Eine empirische Studie zu den wissenstheoretischen Grundlagens des Unterrichtens. Bielefeld: Bertelsmann

Konzeption und Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen basieren immer auch auf bestimmten, meist impliziten Annahmen und subjktiven Theorien. Neben dem professionellen Selbstverständnis der Lehrenden, der Sicht auf die Teilnehmenden und auf die Prozesse des Lehrens und Lernens spielen dabei auch die Vorstellungen über das Wissen, das vermittelt werden soll, eine bedeutende Rolle.

Auf der Basis einer Interviewstudie arbeitet die Autorin diese Grundlagen des Unterrichtens heraus und entwickelt eine Typologie verschiedener Unterrichtskonzepte.







Erzählen in der Erwachsenenbildung

Hof, Christiane (Hrsg.) (1995): Erzählen in der Erwachsenenbildung: Geschichte - Verfahren - Probleme. Neuwied, Kriftel, Berlin: Luchterhand

Seit einigen Jahren wird dem Erzählen innerhalb der Erwachsenenbildung eine zunehmende Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade das lebensgeschichtliche Erzählen gilt als "Königsweg der Bildungsarbeit". Außer Acht gelassen werden dabei die verschiedenen Formen, in denen das Erzählen pädagogisch relevant sein kann.

Unter Einbeziehung systematischer Überlegungen zum Begriff des Erzählens sowie historischer Dokumente aus der Geschichte der Erwachsenenbildung zeichnet das vorliegende Buch die Vielfalt der pädagogischen Bedeutung des Erzählens auf. Dabei werden Bildungsprogramme von der Volksaufklärung des 18. Jh. über die Volksbibliotheken und Bildungsvereine des 19. Jh. bis hin zur gegenwärtigen Weiterbildung behandelt. Vor dem Hintergrund der gewonnenen Einsichten lässt sich die Relevanz des Erzählens für die Erwachsenenbildung neu diskutieren.




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