Häufige Fragen

Aktueller Stand: 24.04.19

 

Übersicht

  1. Warum findet eine Supervision statt?
  2. Mit welchem Lehrmaterial wird gearbeitet?
  3. Wie ist die Zusammensetzung der Lerngruppen?
  4. Kann ich mir die Unterrichtsstunden für mein Studium anrechnen lassen?
  5. Wird in den Kursen auf ein bestimmtes Ziel hingearbeitet?
  6. Warum muss ich in einem Tandem oder Dreierteam arbeiten?
  7. Ich habe keinen Schulungsplatz bekommen, wie kann ich mich sonst engagieren?
  8. Wie viel Zeit muss ich wöchentlich für das Projekt einplanen?


1. Warum findet eine Supervision statt?

Die Supervisionsgruppen sind der Ort, an dem sich Studierende von unterschiedlichen Standorten austauschen können. Die Supervision ist für alle Studierenden von Vorteil, mit und ohne Schwierigkeiten: Unter professioneller Leitung werden Erfahrungen ausgetauscht und gegebenfalls gemeinsam Lösungsansätze besprochen. Außerdem können Sie Anregungen für den eigenen Unterricht bekommen. Die Supervisionssitzungen finden im Drei- bis Vier-Wochen-Rhythmus statt und werden u.a. von Lehrenden an der Goethe-Universität und von Mitarbeiter*innen des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts ehrenamtlich geleitet. Die Teilnahme an der Supervision ist freiwillig. Die Anwesenheit wird auf den Teilnahmezertifikaten positiv vermerkt.

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2. Mit welchem Lehrmaterial wird gearbeitet?

Wir verwenden in den Deutschkursen die Lehrbücher "Berliner Platz (A1, A2, B1) - Deutsch im Alltag" vom Klett-Verlag, "Einfach gut! Deutsch für die Integration A2.1, A2.2" des Telc-Verlags verwendet und Aspekte Neu B1 plus ebenfalls vom Klett-Verlag.

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3. Wie ist die Zusammensetzung der Lerngruppen?

Es kann an den unterschiedlichen Standorten sowohl zu Fluktuationen unter den Teilnehmenden als auch zu sehr unterschiedlichen Unterrichtsformaten kommen. Die Teilnehmenden sind im Durchschnitt zwischen 18 und 30 Jahre alt. Ca. 70% sind männlich. Es gibt aber auch reine Frauenkurse und eine Hausaufgabenbetreuung.

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4. Kann ich mir die Unterrichtsstunden für mein Studium anrechnen lassen?

Es handelt sich bei der Tätigkeit um ein Ehrenamt, insofern wird sie leider nicht finanziell oder mit CP vergütet. Es gibt Fachbereiche, die die Arbeit im Projekt als Praktikum anerkennen. Fragen Sie dazu am besten bei ihrem jeweiligen Fachbereich nach. Nach dem Abschluss der jeweiligen Phase bekommen Sie ein Zertifikat über ihre Arbeit von der Goethe-Universität Frankfurt am Main ausgestellt.  

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5. Wird in den Kursen auf ein bestimmtes Ziel hingearbeitet?

Wir bieten drei verschiedene Kursformate an. Die offenen Kurse finden in den Unterkünften statt (Niveau A1 bis A2). Der Unterricht ist bedarfsorientiert, häufig wechseln die Teilnehmenden. Für die Intensivkurse müssen sich Interessierte vorab anmelden. Die Kurse bauen aufeinander auf und orientieren sich am Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (A1 bis B1+). Am Ende des Semesters muss eine Klausur geschrieben werden, um den Kurs abzuschließen und um den persönlichen Lernerfolg zu überprüfen. In den B1+ Kursen sind unsere Kommunikationskurse "Begegnungen in Deutschland" integriert. Die thematischen Schwerpunkte dieser Kurse sind Geschichte, Politik, Gesellschaft und landeskundliches Wissen. 

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6. Warum muss ich in einem Tandem oder Dreierteam arbeiten?

Die Arbeit im Tandem/Dreierteam vereinfacht und verringert Ihnen die Zeit, die Sie zur Vorbereitung für die Deutschkurse aufwenden müssen. Zudem stehen Sie nicht alleine vor der Klasse, falls ein Problem entsteht und können es anschließend als Team lösen.

Da es unabdingbar ist, dass die Kurse stattfinden, wirkt die Arbeit im Team dem Stundenausfall entgegen.

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7. Ich habe keinen Schulungsplatz bekommen, wie kann ich mich sonst engagieren?

Auf der Seite www.frankfurt-hilft.de gibt es eine Übersicht über verschiedene Möglichkeiten, sich für Flüchtlinge zu engagieren. Melden Sie sich außerdem gerne bei uns, damit wir Sie in der nächsten Phase wieder einladen können.

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8.  Wie viel Zeit muss ich wöchentlich für das Projekt einplanen?

Durchschnittlich müssen Sie mit folgenden Zeiten rechnen:

  • 90 Minuten Unterricht pro Woche sind verpflichtend (in Krankheitsfällen, Urlaub, Prüfungen o. ä. kann Ihr Lehrteam einspringen oder eine Vertretung anderer Lehrteams selbstständig organisiert werden).

  • Die Vor- und Nachbereitung der Stunden ist verpflichtend, damit das nächste Team sich auf den Inhalt Ihres Kurses beziehen kann. Sie sollten hier mit einem Zeitaufwand von 60 Minuten rechnen.

  • Hinzu kommen ca. 90 minütige Supervisionssitzungen, meist in einer Frequenz von 3 - 4 Wochen.

Kursausfälle sollen Einzelfälle und Ausnahmen bleiben! Das Team soll durchschnittlich als Lehrteam (mind. 2 Studierende) unterrichten und nicht einzeln durch z. B. wöchentlichem Wechsel.

Aus Erfahrung können wir mit gutem Gewissen sagen kann, dass das Studium, zusätzliche Arbeit und eine Sozialleben problemlos neben dem ehrenamtlichen Unterricht möglich ist. Dies muss jedoch individuell entschieden werden.

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