Über das Projekt

Offizielle Projektbeschreibung

>>Zur Pressemitteilung der Goethe-Universität Frankfurt vom 4.3.2016

Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts "Potentiale nutzen II. Hochschule - Integration - Arbeitsmarkt. Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit Studierender und Absolventen hessischer Hochschulen durch zielgerichtete Betreuungs- und Willkommenskultur" beteiligt sich die Goethe-Universität Frankfurt am Main mit ihrem Projekt "Aequitas - Kompetent in Studium und Beruf". Das Projekt wird getragen durch eine Kooperation vom International Office, dem Studien-Service-Center und dem Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität.

Ziel des Projektes ist es, den Studienerfolg von vor allem internationalen Studierenden durch unterstützende Maßnahmen zu fördern sowie ihnen individuelle Potentiale und Rahmenbedingungen für eine spätere Erwerbstätigkeit aufzuzeigen und damit einen erfolgreichen Übergang in das Berufsleben zu unterstützten. Typische Barrieren der Zielgruppen, wie z.B. fehlende soziale Netzwerke und Ausschlusserfahrungen, sprachliche Barrieren und fehlende Informationen und Orientierung sollen abgebaut und ihre Potentiale durch vielfältige Angebote gezielt gefördert werden.

Für vornehmlich international Studierende soll ein Zertifikatsprogramm mit passgenauen und zielgruppenspezifischen Modulen aus den drei miteinander verzahnten Bereichen "Studientechniken und Sprache", "Beruf und Karriere" und "Interkulturelles und Soziales" aufgebaut und durchgeführt werden. Diese werden mit bereits bestehenden Maßnahmen an der Goethe-Universität zu einem innovativen und flexiblen Programm verbunden, das mit über 1500 erwarteten Teilnehmer/-innen einer ausgesprochen hohen Anzahl von Studierenden ein klares curriculares Angebot macht: Über den Zeitraum von in der Regel drei Semestern sollen voraussichtlich mindestens sieben Veranstaltungen belegt werden, wobei pro Themenfeld zwei Kurse Pflicht sind. Alle weiteren Angebote können individuell kombiniert werden. Hierzu zählen insbesondere auch ein innovatives Buddy-Angebot für internationale Studierende sowie Trainings des International Career Services und des Gleichstellungsbüros. Die Zertifizierung des absolvierten Programms durch die Goethe-Universität macht die Teilnahme als Studienleistung sichtbar. Zugleich wirken die Maßnahmen durch die Schaffung von Unterstützungsstrukturen, aber z.B. auch durch die Schulung von Tutoren/-innen als Beitrag zur Vermittlung von interkulturellen und berufsspezifischen Kompetenzen tief in die Hochschule hinein. Für das Programm entwickelte Angebote sollen bei vorhandender Kapazität auch Studierenden offenstehen, die nicht am gesamten Zertifikatsprogramm teilnehmen können oder möchten.

Auf diese Weise soll ein breites, am Bedarf von Studierenden und Arbeitswelt orientiertes inhaltliches Angebot aufgestellt werden und adressatengerecht bekannt gemacht werden. Durch eine geplante Zusammenarbeit mit der Frankfurt University of Applied Sciences im Bereich der International Career Services werden zudem in kurzer Zeit deutlich spürbare lokale Synergieeffekte über Hochschul(arten)grenzen hinweg erzeugt und die Nachhaltigkeit weiter gestärkt.

Förderung

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist ein Eckpfeiler der Europäischen Beschäftigungsstrategie. In der Förderperiode 2014-2020 fließen 172 Mio. Euro aus dem ESF nach Hessen. Mit diesen Mitteln werden beschäftigungspolitische Projekte des Landes kofinanziert. Das Projekt der Goethe-Universität ist Teil eines Gemeinschaftsprojektes hessischer Hochschulen mit dem Titel „Potenziale nutzen. Hochschule – Integration – Arbeitsmarkt“. Dieses ist auf drei Jahre angelegt und wird mit insgesamt 6,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.