Lebenshaltungskosten in Frankfurt

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Frankfurt am Main zählt neben München, Hamburg und Köln zu einer der teuersten Städte Deutschlands. Egal ob z.B. Cappucchino, Miete oder der Eintritt in ein Museum - die Preise der Bankenmetropole sind häufig deutlich höher, als in anderen Gebieten. Dieser Fakt schlägt sich auch in den Lebenshaltungkosten wieder. Mit folgenden Ausgaben sollten Sie im Durchschnitt pro Monat planen:

Miete

337 €

Ernährung

182 €

Kleidung

53 €

Semesterbeitrag   (Infos Semesterbeitrag)

362,25 € (ca. 60 €/Monat)                    

Kommunikation

33 €

Freizeit

80 €

Lernmittel

39 €

Gesundheitsausgaben

72 €

Sparen

27€

Gesamtausgabe

883 €

Um auch auf ungeplante Ausgaben vorbereitet zu sein, sollten Sie immer etwas mehr Geld zur Verfügung haben, als Sie tatsächlich benötigen!

Einkaufsmöglichkeiten

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1) Lebensmittel

Lebensmittel können je nach Budget in verschiedenen Supermärkten und auf Erzeugermärkten erworben werden. Zu den Discountern, also den Supermärkten, die Nahrungsmittel zu besonders günstigen Preisen verkaufen, gehören in Deutschland Aldi, Lidl, Penny, Norma und Netto. Etwas teurer, dafür aber meist mit einem vielfältigeren Sortiment sind Rewe und Edeka. Wer besonders nachhaltige und biologische Lebensmittel kaufen möchte, kann zum höherpreisigen Reformhaus, zu Alnatura oder Tegut gehen. Waren direkt vom Erzeuger finden sich auf verschiedenen Wochenmärkten innerhalb und außerhalb Frankfurts. Wer besonders exotische Lebensmittel sucht, sollte einen Abstecher in die Kleinmarkthalle Frankfurts machen!

2) Bekleidung

Wie auch in anderen Ländern gibt es in Deutschland große Modeketten wie H&M, Vero Moda, Zara, Mango, Esprit etc., die in verschiedenen Preisklassen die unterschiedlichsten Kleidungsstücke anbieten. Eine Vielzahl an Geschäften befindet sich auf Frankfurts Haupteinkaufsstraße, der Zeil. In etwas ruhigerer Atmosphäre kann in den Einkaufszentren der Stadt eingekauft werden - dem NordWestZentrum, dem Main-Taunus-Zentrum und dem Skyline-Plaza. Diese liegen etwas außerhalb der Innenstadt und sind gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.  

Freunde von Second-Hand-Kleidung gehen am besten zum Flohmarkt am südlichen Mainufer, der dort jeden Samstag zwischen 9.00 und 14.00 Uhr stattfindet! Und auch im Second-Hand-Kaufhaus der Caritas können Sie mit Ihrem Studienausweis einige Schnäppchen finden! 

3) Drogerieprodukte

Produkte für die Körperpflege (z.B. Shampoo, Duschgel, Cremes etc.) werden zum Teil in Lebensmittelmärkten vertrieben. Insbesondere die oben genannten Discounter haben häufig Produkte von eigenen Marken, die günstiger als solche bekannter Marken sind. Eine größere Auswahl gibt es jedoch in den Drogeriemärkten. Zu den bekanntesten zählen in Deutschland Rossmanndm und Müller.

4) Möbel und Wohnen

Günstige Möbel zu finden ist nicht einfach. Etwas Geld lässt sich allerdings schnell sparen, wenn gebrauchte  Möbel gekauft werden! Eine große Auswahl an (gebrauchten) Möbelstücken gibt es auf Flohmärkten und im Second-Hand-Kaushaus der Caritas. Wer lieber vor dem Computer auf Schnäppchenjagd geht, kann EbayKleinanzeigen, Shpock, MeineStadt oder ähnliche Suchmaschinen nutzen, um in der näheren Umgebung fündig zu werden. Besonders günstige Einrichtungsgegenstände sind außerdem bei Neufundland erhältlich. Neue Einrichtungsgegenstände bieten unter anderem Ikea (in Nieder-Eschbach), oder Segmüller (in Weiterstadt).  
Wohnzubehör, wie Küchengeräte, Badzubehör etc. wird vor allem von großen Kaufhausketten wie Galeria Kaufhof oder Karstadt vertrieben.

Handwerkliches Zubehör verkaufen verschiedene Baumärkte wie Obi, Bauhaus, Hornbach oder Toom Baumarkt. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kann in Frankfurt besonders leicht Toom Baumarkt an der Frieberger Warte erreicht werden!