Mercator Science-Policy Fellowship-Programm

Das Mercator Science-Policy Fellowship-Programm erreicht Meilenstein.
1.000 Gespräche seit Beginn des Programms

16.10.2019
Der neue Fellowship-Jahrgang besuchte vom 14.-16. November die Rhein-Main-Universitäten. Die Präsenzphase wurde mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Umgang mit Unsicherheit in Wissenschaft und Praxis eingeleitet. Auf dem Podium diskutierten die Fellows Bettina Matter (Justizministerium Rheinland-Pfalz) und Nicholas Richter (Süddeutsche Zeitung) mit den ProfessorInnen Cornelis Menke (Wissenschaftsphilosophie/Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Andrea Rapp (Germanistik/TU Darmstadt) und Harald Schwalbe (Chemie, Goethe-Universität Frankfurt).

In den folgenden zwei Tagen führten die Fellows über 200 Gespräche mit knapp 160 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Damit wurde die Marke von 1.000 Gesprächen seit Beginn des Programms erreicht. Im Rahmen einer Führung auf dem Campus Westend und der Besuche der Ausstellung Asyut`s Fourteen von Prof. Ursula Verhoeven-van Elsbergen und der Robotik Labore der Professoren Oskar von Stryk und Jan Peters konnten die Fellows die Forschung an den Rhein-Main-Universitäten hautnah erleben.Bildrechte: Goethe-Universität Frankfurt


Das Fellowship-Programm auf der Buchmesse

16.10.2019
Die Goethe-Universität präsentiert sich auf der Frankfurter Buchmesse. Mit dabei: Die Science-Policy Papiere des Mercator Fellowship-Programms. Im Rahmen der Reihe nehmen Fellows und Wissenschaftler/innen der Rhein-Main-Universitäten zu aktuellen Themen von hoher gesellschaftlicher Relvanz Stellung.
Bildrechte: Goethe-Universität Frankfurt


Wissenschaftsminister informieren sich über den Policy Dialog an den Rhein-Main-Universitäten

06.09.2019
Am 6. September 2019 nahmen die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn und ihr rheinland-pfälzischer Amtskollege Prof. Dr. Konrad Wolf am Tag der Rhein-Main-Universitäten (RMU) in Frankfurt teil. Dort informierten sie sich auch über das Mercator Science-Policy Fellowship-Programm und die Veranstaltungsreihe im Rahmen des BMBF Wissenschaftsjahres zum Thema Künstliche Intelligenz.  
Von links nach rechts: Präsidentin Birgitta Wolff (Goethe-Universität Frankfurt), Wissenschaftsministerin Angela Dorn, Präsident Georg Krausch (JGU Mainz), Wissenschaftsminister Konrad Wolf (Rheinland-Pfalz), Vizepräsident Stephan Jolie (JGU Mainz).
Bildrechte: Goethe Universität Frankfurt/Uwe Dettmar


Neue Publikation "Mehr als Politikberatung und Medienpräsenz."

06.09.2019
Die Publikation "Mehr als Politikberatung und Medienpräsenz. Reflexionen über die Bedeutung dialogorientierter Wissenschaftskommunikation für Universitäten und Praxis" bietet einen Überblick zu den unterschiedlichen Formen und Herausforderungen des Wissenstransfers zwischen Universitäten, Ministerien, Behörden, NGOs und Medien.


Alle Neuigkeiten aus dem Programm finden Sie hier.


Testimonials

Stimmen der Fellows

„Das MERCATOR-Programm hat den großen Reiz exzellente Wissenschaftler und hochrangige Praktiker zu aktuellen gesellschafts-, wirtschafts- und sozialpolitischen Fragestellungen zusammenzubringen, so dass sich die innerhalb der jeweiligen „Community“ geführten Diskussionen gegenseitig befruchten können. Dies bereichert nicht nur den Horizont der Beteiligten, sondern kann zu neuen Ideen führen, da generell die Themen und die Realitäten immer vernetzter werden und deshalb ohne „vernetztes Denken“ keine „grenzübergreifenden“ Lösungen mehr gefunden werden können.“

Dr. Annegret Groebel, Abteilungsleiterin Internationales/ Regulierung Post der Bundesnetzagentur


„Mich hat die Idee des Programms von Anfang an überzeugt: Als Fellows formulieren wir die für uns und unsere Institution jeweils wichtigsten Grundsatzfragen – und diskutieren diese mit ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Neben dem sehr konkreten Austausch zu unseren „Wunschthemen“ bietet der Kontakt und die Gespräche mit den anderen Fellows dann noch eine zusätzliche Horizonterweiterung.“

Dr. Sibylle Kalmbach, stellvertretende Generalsekretärin der Studienstiftung des deutschen Volkes


„Die Begegnungen im Rahmen des Mercator Science-Policy Fellowship-Programms bringen uns voran. Sie ermöglichen es der Wissenschaft, die Perspektive der Politik zu verstehen und umgekehrt. Ich wünsche mir, dass das Programm fortgesetzt wird und sich noch viele unterschiedliche Teilnehmer gegenseitig bereichern können.“

Eveline Lemke, ehemals Präsidentin der Karlshochschule und ehemals Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung und Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags


„Aus den Gesprächen mit Wissenschaftlern und Fellows nehme ich jede Menge Anregungen und Ideen mit: für meine Arbeit als Journalist und als Führungskraft. In Zeiten des politischen, gesellschaftlichen und digitalen Umbruchs erweitert das Mercator-Programm meinen Horizont und bietet mir den Luxus, mit klugen Köpfen ausführlich nachdenken und diskutieren zu können.“

Volker Schaeffer, Leiung der Programmgruppe Kulur und Musik des Westdeutschen Rundfunks Köln


Stimmen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

„Ob Finanzmarktregulierung, Rentenfinanzierung oder die Digitalisierung der Finanzbranche: die Forschung an unserem Fachbereich hat traditionell hohe politische und gesellschaftliche Relevanz. Das Mercator Science-Policy Fellowship-Programm schafft hervorragende Rahmenbedingungen, um mit interessierten Entscheidungsträgern aus der Praxis eigene Forschungsergebnisse und auch neue Projektideen zu besprechen.“

Prof. Dr. Andreas Hackethal, Professor für Finanzen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main 


„Die Erkenntnisse der Cognitive Science haben nicht nur Auswirkungen auf unser Selbstverständnis als Menschen, sondern auch auf die Gestaltung intelligenter technischer Systeme, die durch die Digitalisierung zunehmend unseren Alltag formen werden. Das Mercator-Programm ist ein erfrischend informelles Format, das die Chance bietet, durch den Dialog mit Entscheidungsträgern einerseits unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse und Fragestellungen für gesellschaftliche Entscheidungsprozesse erklären und anbieten zu können. Andererseits ermöglicht uns der Austausch ein besseres Verständnis und eine größere Wertschätzung eben dieses Entscheidungsprozesses.“

Prof. Dr. Constantin Rothkopf, Professur für Psychologie der Informationsverarbeitung der Technischen Universität Darmstadt


Stimmen des Lenkungsausschusses

„Unsere Wissenschaftsförderung betreiben wir ausdrücklich nicht allein um der wissenschaftlichen Erkenntnis willen. Wir wollen auf dieser Grundlage immer auch gesellschaftliche Veränderungen anstoßen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der unmittelbare Austausch zwischen Wissenschaftlern und politischen sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren zu einer ganz neuen Qualität in der Kommunikation zwischen den Sektoren beiträgt, zu besseren Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen führt und von allen Seiten als gewinnbringend wahrgenommen wird.“

Dr. Wolfgang Rohe, Geschäftsführer der Stiftung Mercator


„Neben Forschung und Lehre habe ich leider viel zu selten die Möglichkeit, mich direkt mit Vertretern politischer Institutionen auszutauschen. Diese Lücke füllt das Fellowship-Programm, in dessen Kontext regelmäßig hochrangige Praxisvertreter auf unseren Campus kommen und sich mit meinen Kollegen und mir in verschiedenen Formaten austauschen. Die Gespräche mit den Fellows ermöglichen es mir, sowohl meine Forschung als auch meine Lehre mit frischen neuen Perspektiven zu bereichern.“

Prof. Dr. Daniel Schunk, Professor für Public and Behavioral Economics an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


„Im Tagesgeschäft der Wissenschaft und der Politik gibt es selten systematischen Austausch zwischen beiden Seiten. Hier betritt das Fellowship-Programm Neuland und schafft einen programmatischen und ganz praktischen Brückenschlag zwischen allen Beteiligten.“

Professorin Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Ministerin a.D.