​Die Impfformel: Schnelles Impfen könnte Lockdown auch bei leicht steigenden Inzidenzen vermeiden

Trotz steigender Infektionszahlen wäre es möglich, auf Kontaktbeschränkungen zu verzichten, wenn die Impfrate hoch genug wäre. Prof. Claudius Gros von der Goethe-Universität Frankfurt und Dr. Daniel Gros vom Center for European Policies Studies in Brüssel haben eine einfache mathematische Formel entwickelt, nach der sich abschätzen lässt, bei welcher Impfgeschwindigkeit die Pandemie auch ohne Lockdown beherrschbar bliebe und weder das Gesundheitssystem überlastet wäre noch die Todesraten nach oben schießen würden. Die Studie wird am 8. April 2021 in der Online-Publikation Covid Economics erscheinen.

Aktuelles aus der Goethe-Universität 01.04.2021

​Astronomen machen Magnetfelder am Rand des Schwarzen Lochs von M87 sichtbar

Wissenschaftler:innen der Event Horizon Telescope (EHT)-Kollaboration – unter ihnen Forschende der Goethe-Universität Frankfurt um den Astrophysiker Luciano Rezzolla – haben 2019 das erste Bild eines schwarzen Lochs erstellt. Heute präsentieren die Forschenden einen neuen Blick auf das gewaltige Objekt im Zentrum der Galaxie Messier 87 (M87): sein Aussehen in polarisiertem Licht. Es ist das erste Mal, dass Astronomen die Polarisation, eine Signatur von Magnetfeldern, so nah am Rande eines schwarzen Lochs messen konnten. Die Beobachtungen sind der Schlüssel zur Erklärung, wie die 55 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie M87 in der Lage ist, energetische Jets von ihrem Kern auszustoßen – Jets mit einer Länge von rund einer Million Lichtjahre.

Aktuelles aus der Goethe-Universität 24.03.2021

Goethe-Universität: Neue Spitzenforschungsprojekte zu Vertrauen im Konflikt, Neutronensternen und Krankheitsmechanismen

Neutronensterne stehen im Fokus des Clusterprojekts ELEMENTS (Sprecher: Prof. Dr. Rezzolla). Neutronensterne sind die Überreste gewaltiger Sternenexplosionen (Supernovae) und gehören zu den extremsten Objekten im Universum: Materie ist in ihrem Kern so stark verdichtet, dass sie Berechnungen zufolge sogar als Quark-Gluon-Plasma vorliegen könnte – als Materie, die in ihre elementaren Bestandteile aufgelöst ist. Neutronensterne verursachen – wie schwarze Löcher – Raum-Zeit-Krümmungen, und wenn zwei Neutronensterne miteinander verschmelzen, entstehen schwere chemische Elemente und Gravitationswellen, die auf der Erde gemessen werden können. ELEMENTS wird mit 7,9 Millionen Euro aus Landesmitteln und 8 Millionen Euro Eigenanteil der Goethe-Universität und der Mitantragsteller gefördert.

Aktuelles aus der Goethe-Universität 01.02.2021

​ Astronomie-Auszeichnung für Ereignishorizont-Teleskop-Forschungskollaboration

Im April 2019 hat die Ereignishorizont-Teleskop(EHT)-Forschungskollaboration – ein internationaler Forschungsverbund, dem auch Physiker:innen der Goethe-Universität angehören – das erste Bild eines Schwarzen Lochs veröffentlicht. Das schwarze Loch bildet den Kern der Galaxie M87. Die Aufnahme war möglich geworden durch die Auswertung der Signale von Radioteleskopen rund um den Erdball, die gemeinsam ein virtuelles Teleskop bilden: das EHT. Für diese Teamleistung hat die Königlich-Britische Astronomische Gesellschaft (RAS) die EHT-Kollaboration heute mit ihrem Group Achievement Award (A) geehrt. 

Aktuelles aus der Goethe-Universität 08.01.2021

CERN-Detektor als Legomodell nachbauen – Einladung an Schüler:innen und Studierende

Das deutsche Netzwerk der ALICE-Kollaboration am CERN lädt Jugendliche ab 16 Jahren und Studierende der ersten Semester ein, den Teilchendetektor ALICE mit Lego nachzubauen. Physiker:innen der Goethe-Universität Frankfurt und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster begleiten das Projekt. Vom 18. Januar an entwerfen die Teilnehmer:innen zunächst das Modell mit Konstruktionsprogrammen, im Juni soll der Lego-Detektor voraussichtlich in Frankfurt zusammengebaut werden. Mitmachen können junge Interessierte aus dem ganzen Bundesgebiet, da die Veranstaltungen online angeboten werden.

Aktuelles aus der Goethe-Universität 08.01.2021

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