Karriere im Heimatland

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Erfahrungen aus Deutschland zuhause fruchtbar machen

Vielleicht streben Sie keine Karriere in Deutschland an, sondern möchten gerne in Ihr Heimatland zurückkehren und Ihr an der Goethe-Universität gesammeltes Wissen dort einsetzen. Nach einer Weile im Ausland fällt manchen die Rückkehr in das Heimatland allerdings nicht so leicht bzw. gestaltet sich die Jobsuche schwierig, da eventuell nötige Kontakte und Netzwerke nicht mehr bestehen. Unter Umständen erleben Sie bei der Rückkehr sogar einen "zweiten" Kulturschock. Verschiedene Stellen und Organisationen in Deutschland können Ihnen helfen, sich auf die Rückkehr vorzubereiten und unterstützen Sie bei der Jobsuche im Heimatland.

Reintegrationsprogramme richten sich in der Regel an in Deutschland lebende Staatsangehörige aus Entwicklungsländern aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die nach ihrem Studium in ihr Herkunftsland zurückkehren möchten. Diese Programme verfolgen entwicklungspolitische Ziele.

Die folgenden Informationen geben einen ersten Überblick über die Organisationen, die allgemeine und unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung zur Reintegration gewähren:


CIM

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Centrum für internationale Migration und Entwicklung

"Das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) ist das Kompetenzcentrum für weltweite Arbeitsmobilität in der internationalen Zusammenarbeit der deutschen Bundesregierung."

Seine Aufgaben bestehen in der Vermittlung von Fach- und Führungskräften an Arbeitgeber weltweit. Dazu bietet es verschiedene Serviceangebote, unter anderem eine Datenbank für Jobangebote weltweit nach Ländern sortiert. Das Angebot bezieht sich im Besonderen auf Entwicklungs- und Schwellenländer.

In bestimmten Fällen werden Rückkehrern auch Zuschüsse zum Gehalt, Reisekosten und Hilfen zur Arbeitsplatzausstattung geleistet.


Zentrale Auslands- und Fachvermittlung - ZAV

Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Arbeitsagentur berät unter anderem ausländische Arbeitssuchende, die in ihr Heimatland zurückkehren möchten. Hierzu gibt es ein umfangreiches Informationsangebot mit Seminaren und individueller Beratung.

Zentrale Ausland – und Fachvermittlung Frankfurt (ZAV)
Emil- von-Behring-Straße 10
60439 Frankfurt am Main
Tel.: 069/59768-109
ZAV-Frankfurt-Auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de


World University Service

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Rückkehr und Berufseinstieg

Auch der World University Service berät internationale Studierende zum Berufseinstieg und der Rückkehr ins Heimatland. In diesem Rahmen bietet der WUS Reintegrationsseminare an und verfügt über ein breites Rückkehrernetzwerk, das für die Arbeitsplatzsuche und Vernetzung im Heimatland genutzt werden kann.

Weitere Rückkehrerangebote bei WUS:

  • STUBE - Berufsvorbereitende Praktika und Studienaufenthalte (bPSA): für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die Praktika oder Studienaufenthalte in ihrem Heimatland planen. Gefördert werden die Studierenden durch die Übernahmen von Reise- und Versicherungskosten.  
  • REAG/GARP: Die Fördermöglichkeiten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) werden von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) ausgeführt. Bei REAG (Reintegration and Emigration Programme for Asylum Seekers in Germany) und GARP (Government Assisted Repatriation Programme) werden vor allem Asylsuchende mit Rückkehrwunsch angesprochen.
  • Das von SOLWODI (Solidarity with women in distress) durchgeführte Programm hilftFrauen bei ihrer beruflichen und sozialen Wiedereingliederung in Entwicklungsländern und in mittel- und osteuropäischen Staaten.

Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst

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Reintegrationsprogramm für Fachkräfte

Das Reintegrationsprogramm richtet sich an in Deutschland lebende Fachkräfte aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die in ihr Herkunftsland zurückkehren möchten und die sich während ihres Aufenthaltes in Deutschland mit Entwicklungsfragen auseinandergesetzt haben. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst ermöglicht damit seinen Partnerorganisationen, die Fähigkeiten und Erfahrungen von gut ausgebildeten Fachkräften einzusetzen, die diese in Deutschland erworben haben.