Diversity Veranstaltungen des Gleichstellungsbüros im Wintersemester 2019 / 2020

Für Lehrende

„Lehrveranstaltungen diversitätsbewusst planen und durchführen“


Fr. 06.03.2020
, 10 – 17 Uhr s.t. , Campus Westend, PEG-Gebäude, Raum G147
Referent: Philipp Wronker, Diversity-Trainer und -Berater

Anmeldung erforderlich unter: https://ikh.uni-frankfurt.de/index.php?id=15&L=0

Dieser Workshop richtet sich an Lehrende, die auf Diversität der Studierenden bewusst eingehen möchten. Neben unterschiedlichen Wissensständen oder Lernpräferenzen bringen Studierende ungleiche Lebensbedingungen und Erfahrungen mit, die das Lehren und Lernen beeinflussen können (z.B. aufgrund von geschlechtlicher Vielfalt, Herkunft, Familienverpflichtungen, Behinderung etc.). Anhand (eigener) Praxisbeispiele und in einer ausgewogenen Mischung aus interaktiven Übungen, Input und Austausch werden folgende Fragen behandelt: Welche Methoden der diversitätsbewussten Didaktik passen zu meiner Veranstaltung? Welche Haltung habe ich zur Diversität meiner Studierenden? Welchen Einfluss hat die soziale Wahrnehmung von Diversität auf die Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen?

Ziele des Workshops:

      Teilnehmende…

  • haben Methoden der diversitätsbewussten Didaktik mit Blick auf ihre eigene Lehrveranstaltung erprobt
  • kennen den Einfluss von (unbewussten) Vorannahmen in der Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen und haben Strategien für einen professionellen Umgang damit entwickelt
  • haben eine reflektierte Haltung zu Diversität (weiter-) entwickelt

Inhalte des Workshops:

  • Grundlagen und Dimensionen von Diversität, Heterogenität und Ungleichheit in der Hochschullehre
  • Methoden der diversitätsbewussten Hochschullehre
  • Soziale Wahrnehmung von Studierenden und ihre Auswirkung in der Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen
  • (Eigene) Fallbeispiele aus dem Lehralltag

Für Tutor*innen

„Tutorien diversitätssensibel vorbereiten und durchführen“

Fr. 21.11.2019, 10 – 17 Uhr s.t., Campus Westend, IKB-Gebäude 1.Stock, Raum 1850
Referent: Philipp Wronker, Diversity-Trainer und -Berater

Anmeldung erforderlich unter: https://anmeldung.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/tutorentrainings/

Neben unterschiedlichem Vorwissen und Lernpräferenzen bringen Teilnehmende in Tutorien ungleiche Lebensbedingungen und Erfahrungen mit (z.B. aufgrund von geschlechtlicher Vielfalt, Herkunft, Familienverpflichtungen, Behinderung etc.). Diese Diversität bereits in der Planung von Tutorien zu berücksichtigen, kann für Tutor*innen hilfreich sein und bei der Durchführung entlasten. Wie das gelingen kann, erkundet dieser Workshop in einer ausgewogenen Mischung aus Praxisbeispielen, interaktiven Übungen, Input und Austausch.

Inhalte der Veranstaltung:

  • Grundlagen und Methoden diversitätssensibler Tutoriumsgestaltung
  • Heterogenität und Ungleichheit im Tutorium berücksichtigen
  • Soziale Wahrnehmung von Teilnehmenden und die Wirkung von (unbewussten) Zuschreibungen
  • Kollegiale Beratung (eigener) Praxisfälle

Der Workshop ist für Tutor*innen aller Fachbereiche geeignet und wird als Vertiefungstraining für das Frankfurter Tutorenzertifikat anerkannt. Der vorherige Besuch eines Grundlagentrainings ist keine Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Workshop.

 


Für Lehramtsstudierende

„Gut vorbereitet in den inklusiven Unterricht“

Do. 07.11.2019, 10 – 17 Uhr s.t., Campus Westend, IKB-Gebäude, Raum 1850
Referent: Christoph Trüper, Gleichstellungsbüro; Petra Buchberger, Inklusionsbeauftragte Goethe-Universität

Anmeldung erforderlich unter: http://www.uni-frankfurt.de/65880184/Gut_vorbereitet_in_den_inklusiven_Unterricht

Dieser Workshop richtet sich an angehende Lehrkräfte, die sich auf die gesellschaftlich vieldiskutierte Herausforderung „Inklusion“ im schulischen Kontext vorbereiten wollen. Gemeinsam erarbeiten wir uns ein realistisches, positiv-wertschätzendes Bild von verschiedenen Behinderungen und erkunden Wege, um den individuellen Potentialen und Grenzen künftiger SchülerInnen konstruktiv zu begegnen.

Nach einer kritischen Auseinandersetzung mit den Konzepten „Behinderung“ und „Inklusion“ werden Umgangsweisen mit verschiedenen Behinderungsarten im Unterricht diskutiert. Körperbehinderungen (Mobilitäts- und Sinneseinschränkungen), aber auch einzelne kognitive („geistige“) Einschränkungen und Persönlichkeitsmerkmale, etwa Autismus und „Lernbehinderungen“, stehen hierbei im Fokus. Abschließend wird die Methode der „Differenzierungsmatrizen“ zur kreativen Vorbereitung von Unterrichtseinheiten erprobt.

Ziele des Workshops:

     Teilnehmende…

  • können ihre eigene Position innerhalb der aktuellen Diskussion um „Behinderung“ und „Inklusion“ verorten
  • können auf unterschiedliche Typen von Behinderungen eingehen und deren Bedeutung für den eigenen Unterricht einschätzen
  • haben ihre eigene Haltung zur Lebensperspektive Behinderung und zu behinderten SchülerInnen reflektiert
  • haben mindestens ein didaktisches Instrument zur Vorbereitung inklusiven Unterrichts erprobt

Inhalte der Veranstaltung:

    • „Behinderung“ und „Inklusion“ – Konzepte und Kritik
    • Überblick über verschiedene Typen von Behinderungen, z.B. Körperbehinderungen, Autismus, kognitive Beeinträchtigungen und Lernschwierigkeiten im Kontext Schule
    • Unterrichtsvorbereitung mit Hilfe von „Differenzierungsmatrizen“ (nach Sasse)