Prüfungsinformationen für Lehrende

Informationen zu Modulprüfungen in den Lehramtsstudiengängen für Lehrende

Im Folgenden informieren wir Sie kurz über die Abläufe bei der Dokumentation von Studien- und Prüfungsleistungen, insbesondere jedoch von Modulprüfungen.

Teilnahme an Prüfungen

Studierende dürfen Modulprüfungen nur ablegen, sofern sie

  • die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungen und Teilnahmenachweise erbracht haben
  • zur Prüfung angemeldet sind
  • nicht beurlaubt sind (Ausnahmen sind möglich, wie bspw. bei Elternzeit - Rechtlich geregelt ist eine Beurlaubung in § 8 der Hessischen Immatrikulationsverordnung (ImmaVO))
  • die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben

 

Prüfungsprotokolle

Lehrende erhalten Listen, welche Studierenden sich zu einer Leistung angemeldet haben. Hierüber werden die Leistungen dokumentiert und abschließend den Studierenden individuell online zugänglich gemacht. Lehrende sollten jedoch bei Klausuren, Präsentationen etc. zusätzlich dokumentieren, welche besonderen Vorkommnisse sich während der Prüfung ergeben haben (Lärm, sonstige Störungen, Krankmeldungen etc.).

Bitte beachten Sie, dass es für mündliche Prüfungen ein Formular gibt. Sie finden dieses Formular rechts im Downloadbereich. 

 

Bescheinigung von Studien- und Prüfungsleistungen der Studierenden

Zwischenzeitlich werden nahezu alle Fächer elektronisch verwaltet. Lehrende erhalten vom Prüfungsamt eine Liste auf der alle Studierenden aufgeführt sind, die sich zu der jeweiligen Leistung angemeldet haben. Das Prüfungsamt stellt Studierenden ihre individuellen Leistungen in einem Onlinekonto zur Verfügung, Studierende können sich jederzeit eine Leistungsübersicht ausdrucken. Eine gesonderte Bescheinigung auf Modulscheinen ist bei elektronischer Verwaltung nicht vorgesehen. 

 

Elektronische Prüfungsverwaltung

In nahezu allen Fächern erfolgt die Anmeldung zu Studien- und Prüfungsleistungen durch die Studierenden online über QIS/LSF innerhalb der für jedes Semester bekanntgegebenen Frist und ist auch nur in diesem Zeitraum möglich.

Lehrende und Studierende werden in jedem Semester per Email über entsprechende Fristen umfassend informiert. Die Fristen für die Anmeldungen betragen jeweils mindestens vier Wochen und finden zum Ende eines jeweiligen Semesters statt (SPoL §21). Referate bilden in der Regel eine Ausnahme, wenn keine schriftliche Ausarbeitung vorgesehen ist. Für Blockseminare gilt aktuell ein vierwöchiger Anmelde- und Rücktrittszeitraum, der mit dem letzten Termin des Blockseminars endet. Ferner werden seitens der ABL Informationsveranstaltungen für Studierende und Lehrende angeboten.

 

Listenversand und Abläufe nach Ende der Anmelde- und Rücktrittsfrist bei elektronischer Verwaltung

Nach Ablauf der Frist werden innerhalb der folgenden Tage alle Listen vom Prüfungsamt exportiert, verschlüsselt und an die entsprechenden Dozenten geschickt. Die Dozenten erhalten ein Anschreiben, mit einer Anleitung zur Listenverschlüsselung und die entsprechenden Listen. Ferner erhalten alle Dozenten in einer separaten Mail das Passwort für die Listen.

Die Listen sollen dann entsprechend der Leistungen ausgefüllt werden. Listen, die für Teilnahme- und Leistungsnachweise verschickt werden, werden in der Bewertungsspalte mit BE für „bestanden“ und NB für „nicht bestanden“ ausgefüllt. Listen für Modulprüfungen werden in der Bewertungsspalte mit Notenpunkten ausgefüllt. Eine Umrechnungstabelle finden Sie im Downloadbereich unter dem Punkt „Notenschlüssel“.

Die Listen werden dann mit dem gleichen Passwort verschlüsselt und an das ZPL zurückgeschickt. Eine Frist, innerhalb derer die Listen wieder im ZPL vorliegen sollten, wird im Anschreiben mitgeteilt.

Bitte beachten Sie, dass die Listen nicht verändert werden dürfen, da wir sie sonst nicht verwerten bzw. hochladen können. Sollten sich Studierende nicht frist- und formgerecht angemeldet haben, muss dies separat gemeldet und dann im Einzelfall geprüft werden (SPoL § 21 Abs.5).

Studierende können ihre erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen nach Verbuchung im QIS/LSF einsehen.

 

Rücktritt oder Versäumnis von Prüfungen       

Wenn Studierende doch keine Prüfungsleistung absolvieren wollen oder an der Prüfung nun doch nicht teilnehmen können, können sie sich innerhalb der Anmelde- und Abmeldefristen folgenlos und ohne Angabe von Gründen von ihren Leistungen abmelden. Von einer angemeldeten Prüfung nach Ablauf der Frist zurückzutreten, ist nur nach Angabe von triftigen Gründen möglich. Erfolgt die Anmeldung in einem Fachbereich noch nicht elektronisch, liegt das Vorgehen zur Prüfungsanmeldung beim Prüfenden (SPoL §21, Abs. 3 und 4). Gegebenenfalls muss entsprechend auch eine Abmeldung bzw. ein Rücktritt bei den jeweiligen Dozenten erfolgen.

Die Prüfungsleistung wird als „nicht bestanden“ bewertet, wenn der/die Studierende zum Prüfungstermin ohne triftigen Grund nicht erscheint oder von der angetretenen Prüfung ohne triftigen Grund zurücktritt. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird. Eine nichtbestandene Modulprüfung kann zwei Mal wiederholt werden.

Bei Krankheit der/des Studierenden ist ein ärztliches Attest und auf Verlangen ein amtsärztliches Attest vorzulegen. Es muss Zeitpunkt, Art, Umfang und Dauer der Erkrankung sowie deren Auswirkungen auf die Prüfungsfähigkeit bescheinigen. Eine entsprechende Vorlage kann auf den Seiten des Prüfungsamtes heruntergeladen werden.      
Eine während einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der Prüferin/dem Prüfer oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur schriftlichen Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem zuständigen Prüfungsausschuss bleibt unberührt. Soweit die Einhaltung von Fristen für die Meldung zu Prüfungen, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten betroffen sind, steht der Krankheit der/des Studierenden selbst die Krankheit eines von ihr/ihm überwiegend allein zu versorgenden Kindes oder die Krankheit einer/eines nahen Angehörigen (Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner), die/der von der/dem Studierenden notwendigerweise alleine betreut wird, gleich.

Dozenten und Studierende werden insbesondere in der Anfangsphase der elektronischen Prüfungsverwaltung regelmäßig auf unterschiedlichen Kanälen informiert (Informationsveranstaltungen, Email, Webseiten).

 

Klausureinsicht und Widersprüche

Klausureinsicht und Aufbewahrung der Prüfungsleistungen

Studierende haben gemäß §41 Anspruch auf Einsicht in die sie betreffenden Prüfungsakten (Prüfungsprotokolle, Prüfungsarbeiten nebst Gutachten). Dieses Recht wird innerhalb eines Jahres nach Abschluss eines Moduls gewährt.

  • Bestandene Prüfungsleistungen werden von den Prüfenden nach Bekanntgabe ihrer Bewertung fünf Jahre aufbewahrt; sie können aber auch nach Bekanntgabe des Ergebnisses der entsprechenden Modulprüfung gegen Empfangsbestätigung an die Studierenden ausgegeben werden
  • Nicht bestandene Prüfungsleistungen werden vom Prüfungsamt fünf Jahre nach Bekanntgabe des endgültigen Ergebnisses der entsprechenden Modulprüfung aufbewahrt

Widerspruchsverfahren

Studierende können gemäß §42 gegen belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses und gegen Prüferbewertungen schriftlich bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Widerspruch erheben. Sofern eine Rechtsbelehrung erteilt wurde, ist dies innerhalb eine Monats möglich; sofern keine Rechtsbehelfsbelehrung erteilt wurde, ist dies innerhalb eines Jahres möglich.

Sofern uns Widersprüche erreichen, treten wir mit Ihnen als beteiligte Prüferinnen und Prüfer in Kontakt.