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Das Büro für Schulpraktische Studien konzipiert und organisiert in Kooperation mit den lehrerbildenden Fachbereichen und Schulen die Praxisphasen im Rahmen aller Lehramtsstudiengänge.


Praxissemester

Termine

  • Sommer 2021:             08.03.2021 bis 02.07.2021
    (Die erste Seminarsitzung beginnt bereits am 03.03.2021)
  • Winter 2021:               13.09.2021 bis 28.01.2022
    (Die erste Seminarsitzung beginnt bereits am 08.09.2021)
  • Sommer 2022:             14.03.2022 bis 08.07.2022
    (Die erste Seminarsitzung beginnt bereits am 09.03.2022)
  • Winter 2022                  19.09.2022 bis 27.01.2023
    (Die erste Seminarsitzung beginnt bereits am 14.09.2022)
  • Sommer 2023                13.03.2023 bis 14.07.2023
    (Die erste Seminarsitzung beginnt bereits am 08.03.2023)
  • Winter 2023                  18.09.2023 bis 26.01.2024
    (Die erste Seminarsitzung beginnt bereits am 13.09.2023)


Aktuelles

Corona

+++ Wichtige Informationen zum Praxissemester im Sommer 2021 (Stand: 03.02.2021) +++

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Hessische Lehrkräfteakademie gemäß Beschluss vom 27.1.2021 entschieden hat, das Praxissemester im Sommer 2021 an Schulen auszusetzen. Stattdessen sind Ersatzleistungen zu erbringen, die mit allen hessischen Universitäten abgestimmt wurden. Das Alternativkonzept bindet nun alle Studierenden der Praxisphase ein. Wir werden Ihnen im Rahmen des DigiCoP-Projekts VIGOR-Kurse erstellen und Ihnen zusenden. Die Nutzung steht Ihnen völlig frei. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie per E-Mail. Sie können uns darüber hinaus auch gerne kontaktieren.

Was bedeutet das Aussetzen der Praxisphase an Schulen?

  • Die Präsenzpflicht für Praktikant*innen an Schulen ist hiermit ausgesetzt.
  • Es greift nun das Alternativkonzept, das anstelle der Praxisphase verschiedene digitale Projekte sowie Theorie- und Übungsinhalte, die den Einsatz an Schulen nicht erfordern, beinhaltet.
  • Sofern Schulen Interesse an einer Einbindung der Praktikant*innen und von deren Projekten in das aktuelle Unterrichtsgeschehen haben und sie die Studierenden weiterhin in diesem Ausbildungsteil unterstützen möchten, befürworten wir dies gerne. Die Zusammenarbeit erfolgt natürlich im beidseitigen Einvernehmen der Schule und der Praktikant*innen und kann beispielhaft folgende Einsatzmöglichkeiten beinhalten:
  • Im Einvernehmen aller Beteiligten ist auch eine weitere Teilnahme am Präsenzunterricht für diejenigen Jahrgangsstufen möglich, die weiterhin vor Ort unterrichtet werden, unter Einhaltung der jeweiligen Hygiene- und Abstandsregelungen. Eigenständiger Unterricht ist nicht erlaubt.

 Wie erfolgt die Dokumentation erbrachter Stunden bei Schulkooperationen?

  • Wir haben die Schulen darum gebeten, sich mit Ihnen und ihren Praktikant*innen in Verbindung zu setzen, um mit ihnen zu besprechen, ob und in welchem Rahmen eine Betreuung seitens der Schule möglich sein wird. Sollte die Einbindung der Praktikant*innen beidseitig gewünscht sein, stellen die Schulen am Ende der Praxisphase eine formlose Bestätigung der erbrachten Stunden aus, damit dieser Anteil in das Alternativkonzept einfließen lassen können.
  • Die Studierenden dokumentieren die an der Schule erbrachten Stunden.

Wie ist mit Leistungen wie bspw. Unterrichtsbesuche / -versuche umzugehen?

  • Die geplanten Unterrichtsbesuche können nach Möglichkeit alternativ in Form von digitaler Unterrichtsreflexion durchgeführt werden. Andere Alternativen sind ebenfalls denkbar. Sollten Schulen weiterhin Betreuung von Praktikant*innen im Präsenzunterricht ermöglichen, können Unterrichtsbesuche/ oder -versuche natürlich auf freiwilliger Basis stattfinden.
  • Die Verpflichtung von 16 Unterrichtsversuchen ist ausgesetzt.
  • Die zu erbringenden CP für die Praxisphase sind Orientierungsmaße für den Arbeitsaufwand der verschiedenen Anteile im Alternativkonzept.
  • Bitte prüfen Sie am Ende der Praxisphase, inwieweit Ihre Studierenden das Anforderungsprofil im Alternativkonzept erfüllt haben.

Praxissemester

Pilotprojekt Praxissemester

Seit dem Wintersemester 2014/15  sind alle neueingeschriebenen L3-Studierenden (Lehramt Gymnasium) der Goethe-Universität Frankfurt verpflichtet  ein Praxissemester zu absolvieren. Die bisherige Leistungserbringung von zwei fünfwöchigen Praktika im Rahmen der Schulpraktischen Studien (SPS) entfällt damit.

Pilotprojekt der Hessischen Landesregierung

Das Praxissemester ist ein auf fünf Jahre angesetztes Pilotprojekt der Hessischen Landesregierung das an den Beschluss des Hessischen Landtags vom 21.03.2013 angelehnt ist (§ 15 Abs. 7 HLbG in Verbindung mit §§ 19, 22 HLbGDV § 48 Abs. 2 Nr. 2 HHG).  Im Wintersemester 2014/2015 ist es erstmalig im Rahmen des Lehramtsstudiums an drei Hessischen Universitäten eingeführt worden. An der Universität Kassel  betrifft das Praxissemester  alle L1- und L2-Studierenden, an der Justus Liebig-Universität Gießen alle L5-Studierenden und an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a.M. alle L3-Studierenden.

Funktion und Aufgabe des Praxissemesters

Ziel des Praxissemesters ist es, Studierenden einen frühzeitigen Kontakt mit dem Praxisfeld Schule zu ermöglichen. Es beginnt ab dem 3. Semester und umfasst eine Zeitspanne von durchgehend 4 Monaten. Studierenden bietet sich dadurch die Gelegenheit, den Lehrberuf an Schulen möglichst eingehend zu erfassen. Sie erproben sich an der eigenen Unterrichtsgestaltung, um den Beruf und die persönliche Eignung dafür kritisch reflektieren zu können.

Lehrerfahrungen während des Studiums sammeln und reflektieren

Betreuung, Anleitung und Unterstützung bei der Unterrichtsgestaltung erhalten die Studierenden von Seiten der Schulen durch MentorInnen sowie universitäre Praktikumsbeauftragte. Sie helfen den Studierenden z.B. bei der gezielten Vor- und Nachbereitung des Praxisalltags. In einem abschließenden Reflexionsgespräch mit einer Lehrperson sollen die gesammelten Erfahrungen erörtert werden. Durch Selbst- wie auch Fremdeinschätzung erhalten die Studierenden ein individuelles Feedback.

Fazit

Das Praxissemester ist eine verpflichtende Studiumsleistung für alle L3-Studierenden. Sie markiert eine wissenschaftlich begründete Methode zur Optimierung der Ausbildung pädagogischer und fachdidaktischer Fähigkeiten zukünftiger Lehrkräfte. Mit dem Bestehen der Praxisphase werden die Studierenden zur Modulabschlussprüfung (Praktikumsbericht) zugelassen.

Durch gezielte Vor- und Nachbereitungen sowie eine kontinuierliche Begleitung vonseiten der universitären Praktikumsbeauftragten einerseits und der MentorInnen an den Schulen andererseits, werden die Studierenden sowohl im Praxisalltag als auch bei ihren Unterrichtsversuchen betreut, angeleitet und unterstützt. Ein abschließendes auf Selbst- und Fremdeinschätzung basierendes Reflexionsgespräch gibt schließlich die Gelegenheit, mit einer Lehrperson über die gemachten Erfahrungen zu reflektieren und ein individuelles Feedback zu erhalten. Zukünftige Lehrkräfte sollen auf diese Weise zu wissenschaftlich begründetem pädagogischem und fachdidaktischem Handeln befähigt werden. Mit dem Bestehen der Praxisphase werden die Studierenden zur Modulabschlussprüfung (Praktikumsbericht) zugelassen.


Nichtbestehen

Nichtbestehen Praxisphase

Studierende haben das Praxissemester nicht bestanden, wenn sie die formalen Anforderungen nicht erfüllen, d.h. beispielsweise, dass das Modul Praxissemester trotz verbindlicher Anmeldung nicht angetreten wird, die bildungswissenschaftliche und/oder fachdidaktische Begleitveranstaltung nicht angetreten oder mehr als 20% der Veranstaltungszeit versäumt wird oder das Praxissemester abgebrochen wird. Die Praktikumsbeauftragen reichen dann gegebenenfalls die Interne Mitteilung über das Nichterfüllen der Anforderungen beim Büro für Schulpraktische Studien im Original ein. Ein Bescheid über das Nichtbestehen des Moduls geht dann von dort an die Studierenden, die Praxisphase kann einmal wiederholt werden.

Das entsprechende Formular finden Sie hier:


Nichtbestehen Praktikumsbericht

Der Praktikumsbericht gilt als nicht bestanden, wenn er entweder nicht oder nicht fristgerecht abgegeben wurde, ein Plagiat vorliegt oder mit weniger als 5 Notenpunkten bewertet wurde. In diesem Fall muss ein Gutachen miteingereicht werden. Im Falle eines Nichtsbestehens muss die Interne Mitteilung im Original an das Zentrale Prüfungsamt für Lehramtsstudiengänge (ZPL) verschickt werden. Der Praktikumsbericht kann zweimal wiederholt werden.

Das entsprechende Formular finden Sie hier:


Online-Tutorium Praxissemester

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Das Online-Tutorium unterstützt den Beratungsbedarf von Studierenden während der Praxisphasen auf Peer-Ebene. Über die VIGOR-Plattform können sich Studierende im Praxissemester orts- und zeitunabhängig informieren und mit KommilitonInnen sowie mit ausgebildeten TutorInnen in einem geschützten Raum ihre Erfahrungen austauschen. Studentische TutorInnen, die das Praxissemester selbst absolviert haben, geben gerne Tipps und beraten die Studierenden individuell. Die Online-Plattform VIGOR ist immer nur für den jeweiligen Durchgang freigeschaltet. Vor Beginn der Praxisphase erhalten die Studierenden den Einschreibeschlüssel.  

Im Online-Tutorium stehen den Studierenden folgende Funktionen zur Verfügung:

  • Aktuelle Ankündigungen zum Praxissemester
  • Terminkalender
  • „Wiki“ zu verschiedenen Themen rund um das Praxissemester
  • Schlagwortsuche
  • Materialien zum Downloaden
  • Offenes Forum zum Austausch mit anderen Praxissemester-Studierenden und studentischen TutorInnen
  • Persönliche-Sprechstunde mit den TutorInnen in den Räumlichkeiten der ABL

Das Online-Tutorium wird am Ende der Praxisphase evaluiert. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an der Befragung.


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