Offensive „Goethe-Universität Chancen=“

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2017 startete die Goethe-Universität Frankfurt am Main eine neue Offensive: "Goethe-Universität Chancen=". Die Goethe-Universität setzt damit weitere Impulse, um gelebte Vielfalt und Chancengerechtigkeit zu erreichen und damit auch die Qualität von Forschung und Lehre zu steigern. Die Eckpunkte zur Offensive „Goethe-Universität Chancen=“ hat der Senat im Sommer 2016 in einem Strategiepapier „Potenziale für bessere Wissenschaft“ beschlossen.
Herzstück der Offensive ist die Umsetzung des „Aktionsplans Chancengleichheit 2019-2024“, der 2016/17 erarbeitet wurde und nach seiner Verabschiedung 2019 veröffentlicht wurde. Neu an diesem Aktionsplan ist, dass Maßnahmen der Geschlechtergleichstellung und Diversity Policies eng aufeinander bezogen sind. Den gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen will die Universität durch einen intersektionellen Ansatz begegnen und Chancenungleichheiten noch entschiedener entgegen treten. Dazu gehört es, das Bewusstsein aller Hochschulmitglieder für Diskriminierung zu steigern. Durch Broschüren, Filme und andere Medien wird die Universität verstärkt über Gleichstellung und Diversity Policies informieren. Ziel ist es, die Mitglieder und Angehörigen der Universität für ein aktives Engagement für Chancengleichheit zu gewinnen und den respektvollen Umgang miteinander in den Mittelpunkt einer anerkennenden Campuskultur zu stellen.

Broschüren und Veröffentlichungen

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Laut*Stark sexualisierter Diskriminierung und Gewalt entgegentreten 

Die Goethe-Universität will eine Hochschulkultur schaffen, in der Diskriminierung thematisierbar und kritisierbar ist. Diese Broschüre richtet sich an alle Angehörigen der Goethe-Universität. Selbstverständlich sollen sich aber insbesondere Betroffene ermutigt fühlen, sich im Fall von sexualisierter Belästigung an die entsprechenden Beratungspersonen innerhalb und außerhalb der GoetheUniversität zu wenden. IM RAHMEN DIESER BROSCHÜRE WERDEN FOLGENDE FRAGEN ERLÄUTERT: Was ist Sexismus und was ist sexualisierte Gewalt? Was ist sexualisierte Belästigung (am Arbeitsplatz)? Wie können Betroffene gegen sexualisierte Gewalt und Belästigung vorgehen und an wen können sie sich wenden?

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Engagiert für Vielfalt

Um die Qualität in Lehre, Forschung und Verwaltung weiter zu steigern, setzt die Goethe-Universität auf die Vielfalt ihrer Mitglieder und die mit dieser Vielfalt verbundenen Potenziale. Sie geht davon aus, dass ein diversitätssensibles und diskriminierungskritisches Studier- und Arbeitsumfeld positive Effekte auf die Zufriedenheit aller Mitglieder der Universität und ihre Bindung an die Hochschule hat. Potenziale aller Hochschulmitglieder können so zur Geltung kommen und Kreativität und Problemlösungskompetenzen in allen Bereichen der Universität gestärkt werden. Mit dieser Broschüre möchte die Goethe-Universität einen Überblick über die vielen Projekte und Einrichtungen in den Fachbereichen und auf zentraler Ebene geben, welche die Unterschiedlichkeit von Lebenslagen in ihrer Arbeit reflektieren.


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Leitfaden aktive Rekrutierung

Bereits 2008 hat die Goethe-Universität mit der Verabschiedung des „Frauenförderplans 2008-2014“ aktive Rekrutierung als ein Instrument zur Umsetzung von Chancengleichheit eingeführt.
Der vorliegende Leitfaden fokussiert auf die Anwendung aktiver Rekrutierung in Berufungsverfahren und möchte alle an Berufungsverfahren Beteiligten unterstützen, mit diesem bereits auch im Wissenschaftsbereich erprobten Instrument der Personalgewinnung produktiv zu arbeiten. Vor allem thematisiert der Leitfaden die gezielte Rekrutierung von Wissenschaftlerinnen international und national. Durch die aktiv angestrebte Erweiterung des Pools hochqualifizierter Kandidatinnen besteht die Möglichkeit, die bereits hohe Qualität der Berufungen weiter anzuheben.

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Potenziale für bessere Wissenschaft - Eckpunkte zum Aktionsplan Chancengleichheit

Mit Goethe-Universität CHANCEN=1 startet die Goethe-Universität Frankfurt am Main auf der Basis ihrer bisherigen Erfolge 2017 eine neue Offensive zur Umsetzung von Chancengleichheit. Mit ihrem erstmaligen Zentralen Aktionsplan Chancengleichheit (Gender Equality & Diversity Actionplan) stellt sie bis 2022 die Weichen für einen verstärkten Wandel der Universität, indem sie Gender Equality & Diversity Policies als Strategien zur Qualitätsentwicklung in Lehre, Forschung und Verwaltung fest etabliert. Die Goethe-Universität legt damit als erste bundesdeutsche Hochschule ein einheitliches Strategiekonzept Chancengleichheit vor. Der Aktionsplan führt alle bisherigen Konzepte2 und Initiativen zu Gender Equality & Diversity Policies in einer intersektionellen Perspektive3 zusammen. Unter Einbeziehung vieler Akteurinnen und Akteure wurden die konkreten Maßnahmen in einem partizipativen Prozess erarbeitetet. Sie sind sowohl inhaltlich als auch prozessual aufeinander abgestimmt. Damit können sie eine große Durchsetzungskraft, vielfältige Synergien und ein hohes Maß an Verbindlichkeit und Transparenz für alle Hochschulangehörigen erzeugen


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Broschüre "Vielfalt in Zahlen"

Das Heft bietet verständlich aufbereitete Daten zur Heterogenität der Studierenden, Promovierenden und Beschäftigten der Universität und kann Ansatzpunkte für weitere Initiativen geben.

Die in dieser Broschüre ausgewiesenen Daten beziehen sich auf die Angehörigen der Goethe-Universität. Die Informationen zu Studierenden stammen aus der regelmäßigen in jedem Semester erstellten Studierendenstatistik der GoetheUniversität sowie aus der ersten universitätsweiten Studierendenbefragung, die 2012/2013 stattgefunden hat. Die Daten zu den Promovierenden wurden im Rahmen der Umfrage zu den Promotionsbedingungen „Bist du glücklich?“ im Sommersemester 2013 erhoben1 . Daten zu den wissenschaftlichen und administrativtechnischen Beschäftigten liegen in der Abteilung Personal-Services vor.

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Handreichung für eine diversitätssensible digitale Lehre

Mit dieser Handreichung wird den Lehrenden Fragen an die Hand gegeben, die ihnen helfen sollen, digitale Lehr- und Lernsettings inklusiv(er) zu gestalten. Die Handreichung soll erste Anhaltspunkte geben, wie Lehrende möglichst viele Studierende in der Online-Lehre berücksichtigen können und eine offene und fehlerfreundliche Atmosphäre für sie schaffen können.

Der kritischen Tradition unserer Universität folgend, haben wir zunächst die eigenen Mediendarstellungen unter die Lupe genommen und uns dabei sowohl mit der Frage nach einer angemessenen Repräsentation verschiedener gesellschaftlicher Gruppierungen auseinandergesetzt als auch mit dem Zusammenhang von Bildkompositionen und Hierarchien. Davon ausgehend wurden konkrete Handlungsempfehlungen erstellt für eine gender- und diversitätssensible Gestaltung der universitätseigenen Broschüren und Flyer ebenso wie für den Webauftritt der Fachbereiche, der Zentralverwaltung und anderer Einrichtungen.