Schüler*innen mit gestörtem Sozialverhalten - Erkennen, Einordnen, gemeinsam Handeln

Allgemeine Beschreibung/ Didaktik

Schüler*innen mit einer Störung im Sozialverhalten stellen eine pädagogische und persönliche Herausforderung für ihre Lehrkräfte dar. Der Unterricht kann extrem gestört, und ein ganzes Schulklima beeinträchtigt werden. Alle Beteiligten leiden unter dem Fehlverhalten und der oft geringen Motivation und Veränderungsbereitschaft dieser Schüler*innen.

Lehrkräfte stehen dann oft vor schwierigen Fragen: Handelt es sich nur um eine vorübergehende Phase, oder liegt ein tiefere Störung vor? Wie gehe ich mit den oft ebenfalls "schwierigen" Eltern und problematischen familiären Situationen um? Welche Unterstützungssysteme stehen noch zur Verfügung? Wie kann ich im Schulalltag selber helfen, ohne übertrieben zu reagieren oder mich gar resignativ abzuwenden?

Methodische Gestaltung & Kompetenzerwerb:

Einige Antworten auf diese Fragen werden Sie in dieser Fortbildung bekommen, und gemeinsam werden wir verschiedene hilfreiche Strategien für den Unterricht kennenlernen. Hierzu gehören dann auch Ideen für eine lösungsorientierte Elternarbeit und die Grenzen der eigenen Arbeit als Helfer im Schulsystem. Auch werden die Hilfen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie vorgestellt und Wege aufgezeigt, wie sie auf diese zusätzlichen professionellen Hilfesangebote verweisen können. Denn: gemeinsames Handeln macht es leichter!

Referent: Dr. med. Michael Einig (Leitender Arzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, KJP4You Wiesbaden)

Zielgruppe: Lehrkräfte/Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst/Beratungslehrer aller Schulformen (Fokus: 1.-6. Klasse)

Die Veranstaltung ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie nach § 65 Hessisches Lehrerbildungsgesetz mit einer Veranstaltungsdauer von 0,5 Tagen akkreditiert (LA-Nr.: 01479451).


Informationen auf einen Blick:

Termin:13.11.2020 - 15:00 - 19:00 Uhr

Ort: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Bockenheim, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt, Juridicum 10. Stock, Senatssaal (Raum 1001)

Teilnahmeentgelt: 35,-EUR


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