Kurzportrait

Sina Selzer ist seit April 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in der Arbeitsgruppe Mobilitätsforschung am Institut für Humangeographie. Sie arbeitete bis Dezember 2020 im vom BMBF geförderten Projekt „QuartierMobil: Persistenz und Dynamik im Quartier“ mit, das für den Zeitraum von drei Jahren in Kooperation mit sechs Partnern, u.a. der Stadt Darmstadt, bearbeitet wurde. Zuvor hat sie Humangeographie in Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt Stadtgeographie studiert und sich dabei im Master auf die Mobilitätsforschung spezialisiert. Während ihres Bachelorstudiums absolvierte sie einen Auslandsaufenthalt an der Faculty of Spatial Science an der Rijksuniversiteit Groningen und während ihres Masterstudiums am Department of Human Geography an der Universität in Lund. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie am Beispiel der Schweizer Straße in Frankfurt am Main die Konflikte der Raumaufteilung für Fußgänger*innen im öffentlichen Straßenraum.

Derzeit arbeitet Sina Selzer an ihrem Promotionsvorhaben. Darin beschäftigt sie sich mit der Analyse nachhaltiger Mobilitätskonzepte und möglicher Änderungen der Mobilität der Bewohnenden nach dem Einzug in ein autoreduziertes Quartier. Anhand zweier Fallbeispiele in Darmstadt (Lincoln-Siedlung und K6-Kranichstein) nimmt sie eine Gegenüberstellung von Narrativen und gelebten Mobilitätspraktiken in autoreduzierten Quartieren vor. Darüber hinaus leitet sie seit September 2021 das vom BMBF geförderte Projekt "NaMoLi 2: Nachhaltige Mobilität in Lincoln".


Arbeitsgruppe Mobilitätsforschung

Institut für Humangeographie
Fachbereich Geowissenschaften/Geographie
Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Theodor-W.-Adorno Platz 6, PEG-Gebäude,
Raum 2.G038
60629 Frankfurt a.M.

+49 69 798 35174

selzer@geo.uni-frankfurt.de

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