ZPL - Allgemeines zur Prüfungsverwaltung

An dieser Stelle haben wir für Sie wichtige Informationen zu Prüfungen zusammengestellt. Grundlage ist immer die Studien- und Prüfungsordnung mitsamt ihren Anhängen (fachspezifische Anhänge), daher sollten Sie diese kennen! Bei Fragen, die ihre ganz individuelle Situation betreffen, nehmen Sie immer rechtzeitig ein Beratungsgespräch bei Prüfenden oder der Studienberatung wahr.

Wir empfehlen darüber hinaus dringend, dass Sie bei Ihrer Stundenplangestaltung auch die Prüfungsbelastung im Blick behalten: Wie viele Prüfungen legen Sie im jeweiligen Semester ab, welche Prüfungsformen kommen auf Sie zu? Modulprüfungen sind grundsätzlich begrenzt wiederholbare Prüfungsereignisse, die mit Noten bewertet werden. Im Lehramtsstudium wird die Notenskala von 0 bis 15 Notenpunkten verwendet. Es gibt Modulprüfungen in unterschiedlichen Prüfungsformen – Sie finden dazu nähere Angaben in den jeweiligen Modulbeschreibungen. Sobald mehrere Formen zur Wahl stehen, legt der Lehrende fest, welche Prüfungsform im jeweiligen Semester für alle Prüflinge einheitlich gilt. Voraussetzung für alle Modulprüfungen ist eine erfolgreiche Erstmeldung!

  • An-/Abmeldung von Prüfungen: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur An- und Abmeldung von Prüfungen im Rahmen der elektronischen Prüfungsverwaltung finden Sie auf unseren Downloadseiten.

  • Bestehen/Nichtbestehen und Wiederholungsprüfungen: Wann Prüfungen laut SPoL bestanden bzw. nicht bestanden sind, können Sie in unseren FAQ nachlesen.

  • BITTE BEACHTEN SIE:

    In §38 (8) der SPoL heißt es zum Nichtbestehen von Prüfungen: "Studierende müssen Wiederholungstermine zum nächstmöglichen Termin antreten und gelten insofern als angemeldet. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Eine zwischenzeitliche Exmatrikulation verlängert die Wiederholungsfrist nicht."

    Studierenden stehen für nicht bestandene Prüfungen zwei Wiederholungen zur Verfügung. Studierenden, die einen verbindlichen Wiederholungstermin ohne triftigen Grund versäumen, wird ein Fehlversuch verbucht, der auf die Anzahl der Versuche angerechnet wird!

  • Krankheit bei Prüfungen: Wer zu einer Prüfung angemeldet ist, kann entweder innerhalb einer definierten Rücktrittsfrist ohne Angabe von Gründen zurücktreten oder aber (z.B. bei Erkrankung am Prüfungstag) auch nach Ende der Rücktrittsfrist einen Antrag auf Rücktritt aus triftigen Gründen stellen. In unseren FAQ finden Sie detaillierte Informationen zum Rücktritt von Prüfungen bei Erkrankungen.

  • Modulprüfungen: Modulprüfungen sind Prüfungsereignisse, die begrenzt oft wiederholbar sind und mit Noten bewertet werden. Im Lehramtsstudium findet eine Notenskala von 0 bis 15 Punkten Verwendung. Für die Durchführung von Modulprüfungen sind unterschiedliche Formen vorgesehen. Sie finden nähere Angaben dazu in den jeweiligen Modulbeschreibungen. Sind mehrere Formen für eine konkrete Prüfung zulässig, legt der Lehrende bis zum Beginn des Semesters fest, welche Prüfungsform für alle Prüflinge des Prüfungsdurchgangs im betreffenden Semester gilt.

  • Prüfungsausschuss: Der Prüfungsausschuss wird gemäß § 17 der SPoL von den an der Lehrerbildung beteiligten Fachbereichen gebildet. Ihm gehören sieben Mitglieder an: Vier aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren, davon ein Mitglied aus dem Direktorium der ABL, eines aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und wissenschaftlicher Mitarbeiter und zwei aus der Gruppe der Studierenden. Die Leiterin oder der Leiter des Prüfungsamtes für die Lehramtsstudiengänge sowie die Ausbildungsdirektorin oder der Ausbildungsdirektor der Lehramtsstudiengänge an der HfMDK gehören dem Ausschuss mit beratender Stimme an.

    Der Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Seien Aufgaben umfassen gemäß § 18 der SPoL insbesondere
  • Entscheidungen über Erfüllung der Voraussetzungen für den Zugang zum Studiengang und vorläufige Zulassung (§ 7)
  • Entscheidungen über Zugang zu Modulen (§ 12)
  • Festlegung von Prüfungsterminen, -zeiträumen und Melde-/Rücktrittsfristen sowie deren Bekanntgabe (§§ 21, 22)
  • Bestellung von Prüferinnen/Prüfern und Beisitzerinnen/Beisitzern (§ 19)
  • Entscheidungen über Prüfungszulassung (§ 20)
  • Festlegungen zur Art der Bekanntgabe von Terminen und Fristen sowie zur Art der Dokumentation von Prüfungsleistungen (§ 21)
  • Berechnung und Bekanntgabe der Noten(§ 36)
  • Entscheidungen über Bestehen und Nichtbestehen (§ 37), Anrechnung von Fehlversuchen (§ 38), Nachteilsausgleich (§ 24), über Verstöße gegen Prüfungsvorschriften (§§ 25, 26) sowie über Widersprüche der Studierenden zu in Prüfungsverfahren getroffenen Entscheidungen, soweit diesen stattgegeben werden soll (§ 42)
  • eine regelmäßige Berichterstattung in der Leitung der ABL über die Entwicklung der Prüfungen und Studienzeiten, Beschwerden von Studierenden und Verfahren zu Widersprüchen