Arbeitsschutzbegehungen

Arbeitsschutzbegehungen finden regelmäßig als geplante Begehungen in allen Fach- und Verwaltungbereichen der Goethe-Universität statt und dienen dazu:


- Schwachstellen im Arbeits- und Gesundheitsschutz in den einzelnen Arbeitsbereichen zu erkennen,
- die Umsetzung von notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen zu kontrollieren,
- die Wirksamkeit von festgelegten Arbeitsschutzmaßnahmen zu beobachten,
- Verantwortliche und Beschäftigte zu notwendigen Maßnahmen im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu beraten.


Durch Arbeitschutzbegehungen soll überprüft werden, ob alle Verantwortlichen ihren Pflichten im Arbeits- und Gesundheitsschutz ausreichend nachkommen.
Die Notwendigkeit von Arbeitsschutzbegehungen ergibt sich aus der Organisations-, Informations- und Kontrollpflicht der Hochschulleitung nach dem Arbeitsschutzgesetz und aus den Aufgaben der Fachkräfte für Arbeitssicherheit/der Betriebsärzte nach dem Arbeitssicherheitsgesetz.
Arbeitssicherheitsbegehungen werden von den Fachkräften für Arbeitssicherheit (bzw. dem Betriebsarzt) im Auftrag der Hochschulleitung durchgeführt.


Die Planung und Durchführung von Arbeitsschutzbegehungen erfolgt durch die Fachkräfte für Arbeitssicherheit des Referats Arbeitsschutz.

Die Terminvereinbahrung erfolgt gemeinsam mit der/dem Verantwortlichen des zu begehenden Bereiches (Institutsleiter/in, Abteilungsleiter/in, Geschäftsführende/r Direktor/in). Spätestens zwei Wochen vor dem vereinbarten Termin erfolgt die schriftliche Einladung der Teilnehmer.
Teilnehmer sind i.d.R.:

  • zwei Fachkräfte für Arbeitssicherheit,
  • der/die Institutsleiter/in oder Abteilungsleiter/in oder Geschäftsführende/r Direktor/in,
  • der/ die Sicherheitsbeauftragte und
  • ggf. eine weitere Person die den Arbeitsbereich ausreichend gut kennt und Zugang zu den Räumlichkeiten hat
  • dem Personalrates wird ebenfalls die Möglichkeit eingeräumt, an der Begehung teilzunehmen


Ablauf der Begehung

  1. Vorbesprechung mit der/dem Verantwortlichen des Arbeitsbereiches
  2. Stichprobenartige Begehung des Arbeitsbereiches (Labore, Büros, Werkstätten, Lager etc.)
  3. Nachbesprechung vor Ort und Hinwirken auf ggf. notwendige Sofortmaßnahmen
  4. Entwurf Begehungsbericht an die/den Verantwortliche/n des begangenen Bereiches zur Prüfung; ggf. Rücksprache
  5. Begehungsbericht über den Kanzler an die Präsidentin, an die/den Verantwortliche/n des Arbeitsbereiches, an alle Teilnehmer/innen der Begehung, an den Personalrat, den Betriebsarzt und ggf. an weitere Personen.
  6. Organisation und Sicherstellung der Mängelbeseitigung durch die/den Verantwortliche/n des Arbeitsbereiches
  7. Bei Bedarf weitere Beratung  und Unterstützung durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit