Weiterführende Studien / Berufschancen

Welche Möglichkeiten habe ich nach den Master?

Als AbsolventIn des Masters Biochemie - molekular & zellulär - haben Sie gute Karrierechancen und Ihnen stehen viele Wege offen:

1) Promotion: Über 70 % unserer AbsolventInnen schließen nach dem Master-Studium eine 3-4 jährige Promotion an, in der sie sich auf einem individuellen Teilgebiet der Biochemie weiter spezialisieren. Der Bedarf an promovierten Nachwuchskräften im Bereich Forschung und Entwicklung ist groß, so dass sich nach der Promotion eine Karriere in der Forschung oder Führungspositionen, z.B. im Rahmen einer akademischen Laufbahn, bei Behörden oder in der Industrie anschließt. Der Promotion kann ferner ein Forschungsaufenthalt im In- oder Ausland als Postdoc folgen.

2) Direkter Einstieg in den Beruf: Der interdisziplinäre Wissenserwerb im Master und die Vermittlung breiter Methodenkenntnisse ermöglicht unseren AbsolventInnen, als Bindeglied zwischen unterschiedlichen Fachrichtungen zu fungieren. Dementsprechend steht ihnen ein breites Spektrum an Berufsfeldern offen, darunter…

  • akademische oder außeruniversitäre Forschungs- und Lehreinrichtungen
  • chemische/pharmazeutische/andere Industriezweige: die Tätigkeitsfelder decken eine breites Spektrum ab (z.B. Forschung, Entwicklung, Produktion, Qualitätsüberwachung, Vertrieb, Marketing,…)
  • staatliche Untersuchungs- und Aufsichtsbehörden
  • Umweltschutz
  • Verlagswesen
  • Patentwesen (z.B. als Patentanwalt)
  • selbstständige Tätigkeit
  • IT-Branche (da der Studiengang auch die Arbeit mit computergestützten Methoden vermittelt)

Lokal und bundesweit besteht eine hohe Nachfrage nach unseren AbsolventInnen, insbesondere da das Frankfurter Umfeld national einer der bedeutendsten Standorte der chemischen und pharmazeutischen Industrie ist. Entsprechend bestehen rege Kontakte zwischen den HochschullehrerInnen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bzw. der Industrie. Der Bedarf an BiochemikerInnen wird auch in den folgenden Jahren noch weiter zunehmen, zumal auch naturwissenschaftliche und medizinische Nachbardisziplinen in stärkerem Maße Fachleute mit breiter biochemischer Ausbildung einstellen. Aufgrund der hohen Flexibilität und der breiten, grundlagenorientierten Ausbildung fällt es BiochemikerInnen relativ leicht, sich in neue Gebiete einzuarbeiten. Bereits im Studium geknüpfte Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern, z. B. im Rahmen von Forschungspraktika, können dabei zielführend für die zukünftige Erwerbstätigkeit sein.

Auf unserer Homepage finden Sie Beispiele berufliche Werdegänge von Ehemaligen, von denen Sie sich inspirieren lassen können.