Persönliche Schutzausrüstung

Rechtliche Grundlagen  Die Notwendigkeit, den Beschäftigten bei  Tätigkeiten, die die Gesundheit oder die Sicherheit gefährden können, Persönliche Schutzausrüstung (PSA) zur Verfügung zu stellen, ergibt sich im wesentlichen aus §§ 3, 4, 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)  und aus der PSA Benutzungsverordnung (PSA-BV)     
 Arten von PSA  PSA ist die Ausrüstung, die eine Person als Schutz gegen gefährdende Risiken mit negativen Auswirkungen auf Gesundheit oder Sicherheit trägt oder hält. Dazu zählen:

- Schutzkleidung (gegen chemische, biologische und physikalische Einwirkungen)
- Hand- und Armschutz (gegen chemische, biologische und physikalische Einwirkungen) 
- Schnitt- und Stechschutz
- Atemschutz
- Fuß- und Knieschutz (gegen chemische, biologische und physikalische Einwirkungen)*
- Augen- und Gesichtsschutz
- Kopfschutz
- Gehörschutz
- Hautschutzmittel          
- PSA gegen Absturz
- PSA zum Retten aus Höhen und Tiefen
- PSA gegen Ertrinken.

 
Notwendigkeit und Auswahl Auf Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung muss festgestellt werden, ob die Verwendung von Persönlicher Schutzausrüstung notwendig ist. Dies liegt in der Verantwortung des/der Vorgesetzten.
Persönliche Schutzausrüstungen sind individuelle Schutzmaßnahmen und  nachrangig zu anderen Schutzmaßnahmen (technisch-/organisatorisch)  anzuwenden.

Das Referat Arbeitsschutz unterstützt bei Bedarf bei der Gefährdungsbeurteilung und berät bei der Auswahl geeigneter PSA.  

 
 Beschaffung  Die Beschaffung von Persönlicher Schutzausrüstung ist Aufgabe der einzelnen Bedarfsträger in den Fachbereichen und Verwaltungseinheiten.                                                    
Ein Rundschreiben des Kanzlers zum Thema Beschaffung von PSA und Arbeitskleidung, die Beschaffungsordnung sowie entspechende Lieferanten, Rahmenvertragspartner und zugehörige Bestellformulare der Goethe- Universität, wie auch weitere Hilfen und Erläuterungen finden Sie hier.