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50 Jahre Beratung, Begleitung und Unterstützung von Studierenden in Krisensituationen

In diesem Jahr feiert die Psychotherapeutische Beratungsstelle für Studierende (PBS) ihr 50jähriges Bestehen. Anfang Mai fand hierzu eine feierliche Abendveranstaltung mit internen und externen Kooperationspartnern statt. Bei einer Podiumsdiskussion mit Vizepräsident Prof. van Dick, Prof. Bereiter-Hahn als Ombudsmann für Studierende, der Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Hessen Dr. Heike Winter, der Leiterin des Studien-Service-Center Dr. Rebekka Göhring und der Leiterin der PBS Dr. Jana Gutermann wurde über Aufgaben der PBS im Wandel der Zeit und Perspektiven gesprochen. Zugleich bot die Veranstaltung eine Möglichkeit des Austauschs der Kooperationspartner.

Die PBS ist nach langjähriger Zugehörigkeit zur Uniklinik seit 2010 wieder zentral in der Universität verankert und Teil des Studien-Service-Center. Die Einrichtung, die derzeit noch am Campus Bockenheim untergebracht ist, bietet ein niedrigschwelliges, kurzfristiges Beratungsangebot bei persönlichen Problemen, Krisen und psychischen Erkrankungen. Dieses wird von den Studierenden gut angenommen. Im Jahr 2018 haben knapp 500 Studierende die Einzelberatung in Anspruch genommen, weitere 178 Studierende haben an Gruppenangeboten zu Themen wie depressiver Verstimmung, Stressbewältigung und Soziale Kompetenz teilgenommen. Die stetige Warteliste, die trotz des Versuchs kurzfristige Unterstützung anzubieten nicht zu vermeiden ist, offenbart den Bedarf und das Interesse der Studierenden, sich Hilfe zu suchen.

Dies verwundert nicht, ist doch die Zeit des Studiums geprägt von Herausforderungen: Erstmals gilt es für die jungen Menschen, sich in einem neuen Umfeld zurecht zu finden, sich fachlich wie auch persönlich weiterzubilden, und damit Weichen für den weiteren Lebensweg zu stellen. Diese Zeit geht häufig einher mit Zweifeln, Ängsten, Verunsicherung und Krisen. Die Psychotherapeutische Beratungsstelle für Studierende versteht sich als eine Anlaufstelle, die Unterstützung gibt im Umgang mit diesen Schwierigkeiten. Die PBS trägt dazu bei, dass Studierende ihren Weg gut beschreiten, ihr Studium erfolgreich weiterführen und an den Herausforderungen wachsen können. Im Fall von psychischen Erkrankungen die einer längeren Behandlung bedürfen, unterstützen die Mitarbeiterinnen auf dem Weg zu einer ambulanten Psychotherapie. Darüber hinaus  bietet die PBS auch Dozenten und anderen Mitarbeiter der Universität Unterstützung bei Fragen im Umgang mit psychisch belasteten Studierenden an.