Aktuelles

Feministisch Studieren! Feministische Lehre am Institut für TFM im WiSe 2021/22

In jedem Semester werden am Institut für Theater- Film- und Medienwissenschaften spannende, feministische Seminare angeboten, die sich mit Fragen und Problemen rund um Gender und Sexualität in Kunst und Kultur beschäftigen. MA-Studierende können sich den Besuch der Seminare auch für das interdisziplinäre Zertifikatsprogramm Gender Studies des Cornelia-Goethe-Zentrums (CGC) anrechnen lassen.

Im kommenden Wintersemester sind folgende Seminare im Programm:

Hetterich, Josefine
S Queer Theory
Zeit: Di, 14-16 Uhr und 16-18 Uhr

Lippert, Renate
S Tradition und Trash. Derek Jarmans Filme
Zeit: Mi, 12-14 Uhr

Für weitere Informationen zu den Seminaren schaut Euch die Veranstaltungen im LSF/QIS an.

Auch mit Sicherheit interessant:
Cornelia Goethe Colloquien
Ökonomien der Diversität:
Literarische Kanonprozesse im Umbruch
Zeit: Mi, 18-20 Uhr
Konzeption & Planung: Martina Wernli, #breiterkanon
Koordination: Marianne Schmidbaur, Lucas Schucht, Mandy Gratz

Insbesondere möchte ich auf den letzten Vortrag der Reihe aufmerksam machen:

09.02.22
How to do a Feminist Festival?
Sonja Lewandowkski und Svenja Reiner

Die Cornelia Goethe Colloquien finden im Wintersemester 2021/22 in digitalem Format statt. Aufgrund der derzeit unabsehbaren Entwicklungen von COVID-19 behält sich das Cornelia Goethe Centrum vor, Veranstaltungen kurzfristig zu verlegen oder abzu¬sagen. Registrierungslinks zur Anmeldung sowie aktuelle Informationen zu den Panels und Vorträgen findet ihr unter:
www.cgc.uni-frankfurt.de/cornelia-goethe-colloquien/

und

QUEERGEHÖRT! – QUEERE RINGVORLESUNG
Konzeption & Planung: Frankfurter Autonomes Schwulenreferat
Termine im Wintersemester 2021/22:
02.11.21, 09.11.21, 16.11.21, 23.11.21, 30.11.21, 07.12.21, 14.12.21, 11.01.22, 18.01.22
Alle aktuellen Informationen zu den Vorträgen finden Sie unter
https://www.queergehoert.de/

Mehr Hinweise zum Zertifikationsprogramm Gender Studies und das gesamte Semesterprogramm des Cornelia-Goethe-Zentrums findet ihr hier: http://www.cgc.uni-frankfurt.de/zertifikatsprogramm/

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Stellungnahme zur Änderung des Namenseintrags von Studierenden in den Hochschulunterlagen der Goethe-Universität (Kurzversion)

Hiermit möchten wir nachfolgend die Forderung einer Ermöglichung der Vornamensänderung von trans*-, nichtbinär- und intergeschlechtlichen Studierenden ohne amtlichen Nachweis über ein gerichtliches Verfahren nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 TSG und § 4 Abs. 3 und § 9 Abs. 3 TSG sowie in § 45b Abs. 1 Satz 3, Abs. 3 PStG zur amtlichen Vornamensänderung bekräftigen.[1]

Ein gerichtliches Verfahren nach TSG bzw. PStG anzustreben ist nicht für alle trans*-, nichtbinär- und intergeschlechtlichen Personen in gleichem Maße möglich oder gar wünschenswert. „Viele geschlechterdiverse Menschen erfüllen die diskriminierenden Voraussetzungen des TSG oder PStG nicht oder sie erachten diese für nicht zumutbar.“[2]

Die finanziellen und psychischen Ressourcen, die hierzu von Nöten sind, stehen nicht allen gleichermaßen zur Verfügung. Unabhängig davon möchten diese Menschen dennoch mit dem Namen und den Pronomina, die zu ihnen passen, angesprochen und geführt werden. Das Beharren auf dem gerichtlichen Verfahren stellt viele von ihnen dann aber im universitären Kontext vor eine unüberwindbare Hürde und setzt sie in ihrem Studienalltag erheblicher Diskriminierung, andauernden Zwangsoutings und der persönlichen Willkür von Mitarbeiter*innen, Dozierenden und Mitstudierenden, ihren Namen und ihre Pronomen zu respektieren, aus.

All diesem könnte die Goethe-Universität, mit einer Anpassung des Verfahrensweges, zu einer ausreichenden Anerkennung des dgti-Ausweises und Verzicht auf den Nachweis eines gerichtlichen Verfahrens, entgegenwirken. Der aktuelle Verfahrensweg blockiert tatsächlich eine effektive Antidiskriminierung von trans*-, nichtbinär- und intergeschlechtlichen Personen.[3]

Daher fordern wir Sie auf, unser Anliegen dementsprechend umzusetzen und den Abbau von Stigmatisierung und Diskriminierung von trans*-, nichtbinär- und intergeschlechtlichen Menschen an der Goethe-Universität zu unterstützen.[4] Wir fordern also:

  • Eine sofortige und diskriminierungsfreie (ohne Nachweis über ein gerichtliches Verfahren nach TSG oder §45b) Namensänderung von trans*-, inter- und nichtbinärgeschlechtlichen Studierenden an der Hochschule zu gewährleisten. Diese muss auf die universitäre Tagesordnung und darf nicht durch intransparente Verwaltungsstrukturen weiter monate- und jahrelang hinausgezögert werden.
  • Anfragen, Arbeitsabläufe und Kommunikationswege mit dem HMWK transparent zu machen, sodass für alle Beteiligten Interessenlagen, Bemühungen und Handlungsmöglichkeiten einsehbar sind und ersichtlich wird, mit welchem Nachdruck die Universität auf konkrete Änderungen hinwirkt.[5]

[1] Offener Brief der Rosa Liste
[2] Geschlechterdiversität in Beschäftigung und Beruf S. 81
[3] Geschlechterdiversität in Beschäftigung und Beruf S. 80
[4] Offener Brief der Rosa Liste
[5] Stellungnahme Rosa Liste zum Antwortschreiben des Offenen Briefs

Selbstverpflichtung: Gegen jede Form der Diskriminierung am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Das Institut für TFM hat am 08.07.20 eine Selbstverpflichtung zur Antidiskriminierung per Direktoriumsbeschluss verabschiedet. Das Institut bekräftigt damit die eigene Verantwortung, auf institutioneller wie inhaltlicher Ebene strukturelle Benachteiligung abzubauen und die Vielfalt seiner Beschäftigten und Studierenden zu fördern. Die Auseinandersetzung mit Geschlechterverhältnissen und ihre Verschränkung mit anderen Machstrukturen (Rassismus, Antisemitismus, Heteronormativität, Klassenverhältnisse, Kolonialität, Ableismus, etc.) wird dabei als zentraler, auch historisch evidenter Aspekt unseres gemeinsamen Faches verstanden und soll entsprechend bei der Gestaltung des Lehrangebots berücksichtigt werden. Das Institut verpflichtet sich aktiv der unreflektierten Wiederholung der strukturellen Auslassung dieser Themen, Positionen und damit auch der Arbeit von strukturell benachteiligten Personen entgegenzuwirken. Dies soll passieren, indem bei jeder Einladung, jeder Stellenbesetzung, jeder Seminarplanung versucht wird, immer von Neuem über diese Fragen nachzudenken und über sie in Austausch zu treten. Die Selbstverpflichtung fungiert dabei als Anfang und nicht als Ende eines Prozesses und Rückmeldungen und Anstöße aus der Studierendenschaft sind jederzeit willkommen. 

Den gesamten Text der Selbstverpflichtung finden Sie hier.

Gleichstellung und Antidiskriminierung während der Corona-Pandemie

Liebe Studierende, Angestellte, HiWis, Mitarbeiter*innen und Professor*innen, liebe Alle am TFM-Institut,

wie alle Instituts- und der Universitäts-Mitglieder sind auch wir und unsere Arbeit im Gleichstellungsteam von der aktuellen Situation rund um die Corona-Pandemie betroffen. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus können wir Euch zur Zeit keine direkten Beratungsgespräche anbieten und sind auch nicht mehr auf den Fluren des IG-Farben-Hauses anzutreffen.

Wir wissen, dass die aktuelle Situation mit all ihren Konsequenzen im Privaten, Gesundheitlichen, Beruflichen und Politischen, Menschen unterschiedlich schwer trifft. Entlang verschiedener und verschränkter Dimensionen sozialer Ungleichheit und Diskriminierungen, können Betroffenheitslagen sich oft noch verschärfen.

Die Ausnahmesituation führt zu einer Mehrbelastung bis zu Überforderungen in überwiegend (aber nicht nur) vergeschlechtlichten Arbeiten in Lohnarbeit, Haushalt und Sorgearbeiten sowie hinsichtlich der unterschiedlichen Anforderungen an die Vereinbarung all dieser Tätigkeiten. Dazu kommt die stark erhöhte psychische Belastung, die in den nächsten Wochen und auf derzeit noch nicht abschätzbare Dauer aus Isolation, Krankheit, Pflegetätigkeiten, ggf. Trauer um verstorbene Angehörige, Jobverlust, allgemeiner Verunsicherung usw. resultiert.

Es ist zu befürchten, dass die Fallzahlen häuslicher Gewalt, die in anderen Ländern bereits gestiegen sind, auch in Deutschland steigen werden. Da die soziale Kontrolle durch Arbeitgeber*innen, Kitas oder andere soziale Einrichtungen wegfällt, haben Betroffene, meist Frauen* und Kinder, kaum die Möglichkeit, sich von der Gewalt ausübenden Person zu distanzieren.

 

Unter diesem Beitrag findet Ihr einige Anlauf- und Kontaktstellen, an die Ihr Euch im Falle von Notsituationen sowie auch zur präventiven Unterstützung wenden könnt.

Corona stellt aber auch ganz konkret hier am Institut eine Herausforderung für alle dar. Wir begrüßen es, dass die GU notwendige Einschränkungen in der Konzeption von spontan zu digitalisierenden Lehrangeboten einräumt. Dennoch möchten wir auf eine Reihe von Problemen hinweisen, die soziale intersektionale Ungleichheiten unter den Studierenden und Mitarbeiter*innen betreffen und diese u.U. verschärfen:

Nicht alle Angehörigen des Instututs besitzen privat unbegrenzten Zugang zum Internet sowie ein für die vorgesehene Arbeit geeignetes digitales Endgerät oder müssen ein solches ggf. mit anderen Haushaltsmitgliedern teilen. Geht ein solches Gerät (z.B. aufgrund der intensivierten Beanspruchung) kaputt, ist die Abhängigkeit davon zur Erfüllung z.B. studentischer Leistungen fatal, wenn keine finanziellen Mittel vorhanden sind, es kurzfristig zu ersetzen. Es ist davon auszugehen, dass ein beachtlicher Anteil der Studierenden aufgrund des Wegbrechens von Nebentätigkeiten gegenwärtig in finanzielle Nöte gerät und diese Situation entweder anhält oder sobald möglich eine erhöhte Arbeitsbelastung entsteht, um dies zu kompensieren. Dies hat Auswirkungen auf die Möglichkeiten der Studierenden überhaupt an Lehrveranstaltungen im Sommersemester teilzunehmen, unabhängig davon ob diese präsenzbasiert oder digital stattfinden. Auch sind unter den Angehörigen des Instituts alleinerziehende Eltern, was aufgrund der starken Einschränkungen institutioneller Betreuungsangebote die Arbeit und eine Teilnahme an Online-Seminaren in dieser Zeit erschweren könnte.

Um einer Verschärfung von Ungleichheiten innerhalb der Statusgruppen der Universität vorzubeugen, bitten wir vor allem die Mitarbeitenden des Instituts, die genannten Aspekte in der kommenden Zeit zu berücksichtigen um jeder und jedem Einzelnen eine bestmögliche Bewältigung der Krise zu ermöglichen.

Außerdem ist es uns ein Anliegen Euch darauf hinzuweisen, dass wir als Gleichstellungsteam auch im Hinblick auf diese neue Situation per Email erreichbar sind. Bitte zögert nicht, uns bei Diskriminierungserfahrungen unterschiedlicher Art (auch in Hinblick auf die neue Situation durch die temporäre Digitalisierung der Seminare), Fragen hinsichtlich der Vereinbarkeit von Elternschaft und Universität (Studium und Beruf) oder anderen (gleichstellungsbezogenen) Anliegen zu kontaktieren.

Studierende können sich über Dreger@tfm.uni-frankfurt.de an Inga Dreger (they/keine Pronomen) wenden. 
Mitarbeitende erreichen Josefine Hetterich (she/her) über hetterich@tfm.uni-frankfurt.de.

Wir versuchen gerne, Euch zu unterstützen! 

 

Passt gut auf Euch und andere auf.

Alles Gute und herzliche Grüße,
Euer Gleichstellungs-Team am TFM-Institut

 *Für die Anregung und Vorlage zu dieser Nachricht und den unten aufgeführten Angeboten danken wir dem Frauen*Rat vom Fachbereich03, Gesellschaftswissenschaften.

 

Anlauf- und Kontaktstellen in Notsituationen und/oder zur präventiven Unterstützung

a) psychische und seelische Gesundheit:

https://www.corona-und-resilienz.com/
https://www.corona-soli-ffm.org/_media/covid-19_psychologischer_ratgeber_uni-frankfurt.pdf
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/corona
https://www.dgppn.de/schwerpunkte/corona-psyche.html

b) häusliche und körperliche Gewalt:

Frankfurt:
https://gewaltfreileben.org/
https://www.frauennotruf-frankfurt.de/home/
https://www.frauenhaus-ffm.de/

Bundesweit:
https://www.superheldin-gegen-gewalt.de/
https://www.profamilia.de/bundeslaender/hessen/beratungsstelle-frankfurt-main/beratungstelefone.html
https://nina-info.de/hilfetelefon.html
https://www.hilfetelefon.de/

c) Arbeitsrecht
https://www.verdi.de/themen/recht-datenschutz/++co++37f4d360-58b0-11ea-8408-525400b665de

d) Angebote der GU
https://www.uni-frankfurt.de/86891306/Unterst%C3%BCtzung_w%C3%A4hrend_der_Corona_Krise


1) Richtigstellung: Namensänderung für Trans* und Non-Binary Personen an der Uni nach wie vor hochschwellig

Vor drei Wochen haben wir Euch darüber informiert, dass Namensänderungen für Non-Binary und Trans* Personen innerhalb der Universität mit geringem Aufwand über das Studiensekretariat veranlasst werden können. Leider müssen wir Euch mitteilen, dass diese Information nicht korrekt war. Es wird derzeit auf universitätsweiter Ebene daran gearbeitet, die Wege zu vereinfachen – die offiziellen Hürden für eine Namensänderung sind zu Zeit aber nach wie vor hoch.
Wir entschuldigen uns für die fehlerhafte Auskunft! Sobald es Updates gibt werden wir Euch darüber informieren.



2) Feministisch Studieren! Feministische Lehre am Institut für TFM im SoSe 2020

In jedem Semester werden am Institut für Theater- Film- und Medienwissenschaften spannende, feministische Seminare angeboten, die sich mit Fragen und Problemen rund um Gender und Sexualität in Kunst und Kultur beschäftigen. MA-Studierende können sich den Besuch der Seminare auch für das interdisziplinäre Zertifikatsprogramm Gen-der Studies des Cornelia-Goethe-Zentrums (CGC) anrechnen lassen.

Im laufenden Wintersemester sind folgende Seminare im Programm:

  • Hetterich, Josefine: Queer Cinema
    Zeit: Do, 10-14 Uhr Ort ggf.: IG 7.312
  • Fairfax, Daniel: Politik, Form, Begierde: Die Filme von Rainer Werner Fassbinder
    Zeit: Fr, 10.14 Uhr, Ort ggf.: IG 7.312

Nicht aufgeführt im CGC-Vorlesungsverzeichnis aber nicht minder into Gender Trouble:

  • Schade, Julia: Opfer, Rächerin, Fremde? Antike Frauenfiguren. Lektüreseminar
    Zeit: So, 12-14 Uhr, Ort ggf.: IG 1.411
  • Müller-Schöll, Nikolaus: Ein anderer Gang durch 100 Jahre Theater. Theater von Frauen im 20. und 21. Jahrhundert
    Zeit: Do 16-20 Uhr, Ort ggf.: IG 1.411
  • Otto, Leonie: Rhizome. Sich vernetzende Im-/Materialitäten
    Zeit: Di. 12-14:00, Ort ggf.: IG 1.411

Für weitere Informationen zu den Seminaren schaut Euch die Veranstaltungen im LSF/QIS an.

Mehr Hinweise zum Zertifikationsprogramm Gender Studies und das gesamte Semesterprogramm des Cornelia-Goethe-Zentrums findet ihr hier: http://www.cgc.uni-frankfurt.de/zertifikatsprogramm/



3) Nicht verpassen: Die Kinothek Asta-Nielsen e.V.

Die Kinothek Asta Nielsen e.V. setzt sich seit nahezu zwanzig Jahren mit Filmpräsen-tationen, thematischen Programmen, Werkschauen und Retrospektiven für die Filmar-beit von Frauen ein und fördert die Auseinandersetzung mit den Geschlechterverhält-nissen im Film.

Im Jahr 2000 wurde sie durch eine Initiative von Filmemacherinnen, Kuratorinnen, Kritikerinnen, Studierenden, Historikerinnen und Filmwissenschaftlerinnen und -liebhaberinnen gegründet und schließt mit ihrer Arbeit an die feministische Film(kultur)arbeit der 1970er und 80er Jahre an.

Neben der Archivierung von grauer Literatur, Fotografien, Plakaten, Festivalprogram-men und Stills, gilt der Fokus vor allem dem erneuten Erfahrbarmachen der Filme im Kino. Hierbei werden insbesondere die Formate Super 8 und 16mm im Original ge-zeigt, um neben frühem Film, auch Experimental- und Undergroundfilm, sowie Home Movies zugänglich zu machen und in einen neuen Kontext zu stellen. Die Arbeit der Kinothek schlägt damit eine Brücke zwischen Filmkultur und aktuellen feministischen und queeren Diskursen.

Im November 2018 fand die erste Ausgabe des Filmfestivals Remake. Frankfurter Frauen Filmtage statt. Zuletzt organisierte die Kinothek die Film- und Diskussionsrei-he „Revision. Rom*nja-Bürgerrechtsbewegung und Kämpfe gegen Antiziganismus“

Wenn ihr Neugierig geworden seid, in Kontakt treten oder das aktuelle Programm durchstöbern wollt, besucht die Website: www.kinothek-asta-nielsen.de

Infos zum Remake-Festival gibt es hier: www.remake-festival.de



4) FLSBT*IQ Beratungsstelle Gewaltfreileben am Campus         

Die Beratungsstelle gewaltfreileben bietet in Zusammenarbeit mit dem Autonomen Frauen*- und Lesbenreferat (AF*LR) der Johann-Wolfgang-Goethe Universität donnerstags von 15h bis 18h eine offene persönliche Beratung für FLSBT*IQ+ am Campus an. Das Team der Beratungsstelle unterstützt Euch in der Bewältigung von:

  • Konflikten wegen der geschlechtlichen oder sexuellen Identität/Selbstbeschreibung
  • Diskriminierungserfahrungen wegen der geschlechtlichen oder sexuellen Identität
  • (hetero)sexistischen Gewalterfahrungen
  • Konflikten in den Partner*innenschaften
  • Konflikten im sozialen Nahraum wegen der sexuellen oder geschlechtlichen Identität

Ort: PEG-Gebäude (Psychologie, Erziehungswissenschaften, Gesellschaftswissenschaft), Raum G 2.215 (Feministischer Salon)

Zur Website der Beratungsstelle geht es hier: https://gewaltfreileben.org/

Für weitere Beratungs- und Beschwerdemöglichkeiten an der Uni beachtet die weiter-führenden Links auf dieser Website oder informiert Euch auf der Website des zentra-len Gleichstellungsbüros: www.uni-frankfurt.de/74837088/PortalStartPage_74837088.

* Die Abkürzung F*LSBTIQ+ steht für Frauen*, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter, Queers und weitere Geschlechter und Sexualitäten jenseits der heterosexuellen und zweigeschlechtlichen Norm



5) Feministischer Salon im PEG-Gebäude



Der Feministische Salon ist ein selbstverwalteter Ort von Frauen* für Frauen*, der von gegenseitiger Rücksichtnahme und Respekt geprägt ist.

Der Raum steht frei für:

  • Frauen*, die sich gerne miteinander austauschen möchten – über Uni-Alltag, politische Aktivitäten etc.
  • Frauen*, die einen Schutzraum und/oder ein solidarisches Gespräch mit anderen Frauen* suchen
  • feministische Gruppen und Veranstaltungen

Der Raum ist gleichzeitig Gremienraum und Arbeitsraum der Frauenrätinnen der Fachbereiche 03, 04, 05 und 11 sowie der Fachschaft des Fachbereichs 03. Für Anmeldungen von feministischen Gruppen und Veranstaltungen oder bei Fragen wendet euch an den Frauenrat 03.

Zur Website geht es hier: http://www.fb03.uni-frankfurt.de/50193306/Frauenraum



6) Lautstakt gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt


Seit Mitte November hängen auf den Campus Banner und Plakate, die mit klarer Botschaft auffordern, sexualisierter Diskriminierung und Gewalt entgegenzutreten: Sieh hin! Sag Nein! Speak Out! Mit der Kampagne »laut*stark« richtet die Goethe-Universität die Aufmerksamkeit auf das Thema der sexualisierten Diskriminierung und Gewalt, das im Rahmen der #MeToo-Debatte auch hier intensiv diskutiert wird.

Mehr zur Kampagne gibt es hier: http://www.uni-frankfurt.de/lautstark