Start ins Deutsche

​Informationen für Studierende

Vielen Dank für Ihr Interesse am Projekt „Start ins Deutsche“! Im Folgenden sind zentrale Aspekte des Projekts für Sie zusammengefasst:

Aktuelles:

Die nächste Schulung findet am 25.+26.3.2022 von ca. 9 bis 17 Uhr statt.

Studierende können sich bis zum 20.02.2022 über OLAT bewerben.

Auch in Corona-Zeiten möchten wir die Teilnehmer*innen unserer ehrenamtlichen Deutschkurse unterstützen. Im WiSe 2021/2022 finden daher Online-Kleingruppenkurse für studieninteressierte Flüchtlinge statt, sowie Sprachtandems und Gruppenkurse mit Bewohner*innen von Übergangsunterkünften in Präsenz oder virtuell.

Wer?
Jedes Semester freuen wir uns wieder über "neue" Studierende Frankfurter Hochschulen, die ehrenamtlich Deutschkurse für Flüchtlinge anbieten möchten.
Was?
Bei einer Teilnahme im Projekt bieten Sie (alleine oder im Tandem) ehrenamtlich Deutschunterricht an einem unserer Standorte an oder Sie haben eine*n Tandempartner*in, den*die Sie beim Deutschlernen unterstützen. Der Einsatz erfolgt einmal wöchentlich. Semesterbegleitend werden alle 3-4 Wochen Supervisionsgruppen angeboten, in Kooperation mit dem Frankfurter Psychoanalytischen Institut e.V. (FPI). Weitere Informationen gibt es hier.
Wann?
In der Regel findet zweimal im Jahr (im März/April und im September/Oktober) eine Schulung statt, die mit interdisziplinären Workshops und Vorträgen auf das Ehrenamt vorbereitet. Die Unterrichtsphase startet kurz nach dem jeweiligen Semesterstart (Mitte/Ende April bzw. Mitte/Ende Oktober) und dauert das ganze Semester.
Wie?
Bewerbung und Anmeldung
Sie können sich zweimal im Jahr über OLAT für unser Projekt bewerben. Sind Sie Studierende*r der Frankfurt University of Applied Sciences, melden Sie sich bitte per E-Mail bei uns.
Schulung
In der Regel findet zweimal im Jahr (im März/April und im September/Oktober) eine zweitägige, obligarische Schulung statt. Dozierende der Goethe-Universität und das Projektteam von Start ins Deutsche bereiten Sie mit interdisziplinären Workshops auf das Ehrenamt vor. Hinzu kommen Vorträge über die aktuelle Situation für Flüchtlinge in Frankfurt, zum Asylrecht und zur begleitenden Supervision.  Außerdem haben Sie die Möglichkeit, andere Studierende, das Projektteam, die verschiedenen Unterrichtsstandorte und Kursformate kennenzulernen, sowie sich mit den Studierenden und Teilnehmer*innen aus dem letzten Semester auszutauschen.

Nach der Schulung
Nach der zweitägigen Schulung können sich alle Studierenden auf OLAT für einen Standort, an dem sie unterrichten wollen, sowie für eine Supervisionsgruppe, an der sie das Semester über regelmäßig teilnehmen möchten, eintragen. In den darauffolgenden zwei bis drei Wochen werden sie zu ihrem ersten Standorttreffen eingeladen.

Auf dem Standorttreffen werden der Standort vorgestellt, die Lehrteams gebildet sowie die Kurszeiten festgelegt und das Vorgehen am jeweiligen Standort besprochen. Die ersten Kurse finden nach dem ersten Standorttreffen statt.

Häufig gestellte Fragen:

1. Ich kann nicht zur Schulung kommen, kann ich trotzdem am Projekt teilnehmen?

Leider ist eine Teilnahme am Projekt ohne die Anwesenheit an beiden Schulungstagen nicht möglich. Gerne setzen wir Sie aber auf die Interessentenliste und laden Sie in der kommenden Phase wieder ein.

2. Kann ich mir die Unterrichtsstunden für mein Studium anrechnen lassen? Es handelt sich bei der Tätigkeit um ein Ehrenamt, insofern wird sie leider nicht finanziell vergütet. Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich in einigen Fachbereichen das Engagement für das Studium anzurechnen, bspw. im Optionalmodul eines BA-Studiengangs oder als Praktikum.

3. Warum sollte ich in einem Tandem oder Dreierteam arbeiten?

Die Arbeit im Tandem/Dreierteam vereinfacht und verringert Ihnen die Zeit, die Sie zur Vorbereitung für die Deutschkurse aufwenden müssen. Zudem stehen Sie nicht alleine vor der Klasse, falls ein Problem entsteht und können es anschließend als Team lösen. Da es unabdingbar ist, dass die Kurse stattfinden, wirkt die Arbeit im Team zudem dem Stundenausfall entgegen.

4. Warum findet eine Supervision statt?

Die Supervisionsgruppen sind der Ort, an dem sich Studierende von unterschiedlichen Standorten austauschen können. Die Supervision ist für alle Studierenden von Vorteil, unabhängig davon, ob Sie Schwierigkeiten haben oder nicht.  Unter professioneller Leitung werden Erfahrungen ausgetauscht und gegebenenfalls gemeinsam Lösungsansätze besprochen. Außerdem können Sie Anregungen für den eigenen Unterricht bekommen. Die Supervisionssitzungen finden im Drei- bis Vier-Wochen-Rhythmus statt und werden u.a. von Lehrenden an der Goethe-Universität und von Mitarbeiter*innen des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts ehrenamtlich geleitet. Die Teilnahme an der Supervision ist freiwillig. Die Anwesenheit wird auf den Teilnahmezertifikaten positiv vermerkt.

5.  Wie viel Zeit muss ich wöchentlich für das Projekt einplanen?

Aus Erfahrung können wir mit gutem Gewissen sagen kann, dass das Studium, zusätzliche Arbeit und eine Sozialleben problemlos neben dem ehrenamtlichen Unterricht möglich ist. Dies muss jedoch individuell entschieden werden.

Durchschnittlich können Sie mit folgenden Zeiten rechnen:

  • 90 Minuten Unterricht pro Woche (in Krankheitsfällen, Urlaub, Prüfungen o.Ä. kann Ihr Lehrteam einspringen oder eine Vertretung anderer Lehrteams selbstständig organisiert werden).
  • Besonders in den Intensivkursen ist die Vor- und Nachbereitung der Stunden verpflichtend, damit das nächste Team sich auf den Inhalt Ihres Kurses beziehen kann. Sie sollten hier mit einem Zeitaufwand von ca. 30-60 Minuten rechnen.
  • Hinzu kommen ca. 90-minütige Supervisionssitzungen, meist in einer Frequenz von 3 - 4 Wochen.

6. Wird in den Kursen auf ein bestimmtes Ziel hingearbeitet?

Für die Intensivkurse müssen sich interessierte Flüchtlinge vorab anmelden. Die Kurse bauen aufeinander auf und orientieren sich am Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (A1 bis B1+). Am Ende des Semesters wird eine Klausur geschrieben werden, um den Kurs abzuschließen und um den persönlichen Lernerfolg zu überprüfen. In den offenen Kursen ist der Unterricht eher bedarfsorientiert, häufig wechseln die Teilnehmenden.

7. Mit welchem Lehrmaterial wird gearbeitet?

In den Intensivkursen verwenden wir die Lehrbücher "Berliner Platz (A1, A2, B1) - Deutsch im Alltag" und Aspekte Neu B1 plus vom Klett-Verlag sowie "Einfach gut! Deutsch für die Integration A1, A2, B1, B2" des Telc-Verlags. An den anderen Standorten gibt es kein vorgeschriebenes Lehrmaterial.

8. Bei mir hat es zeitlich dieses Semester nicht geklappt, wie kann ich mich sonst engagieren?

Auf der Seite https://frankfurt-hilft.de/ gibt es eine Übersicht über verschiedene Möglichkeiten, sich für Flüchtlinge zu engagieren.

KONTAKT:

Prof'in Dr. Christiane Thompson, Vizepräsidentin

N.N., Projektleitung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60323 Frankfurt am Main

PEG 1.G043

Telefon: +49 (0)69 798 12485 
E-Mail: start-ins-deutsche@uni-frankfurt.de

Das Projektteam von Start ins Deutsche

Aktuell haben wir keine regelmäßigen Büroöffnungszeiten. Wenn Sie vorbeikommen möchten, vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Termin!