Dr. Marina Martinez-Mateo

Mmartinez mateo

Zur Person

Geboren 1986 in Barcelona. Studium der Philosophie und Politikwissenschaft in Jena und Frankfurt am Main (2006–2012). Gastaufenthalt an der Universidad Diego Portales in Santiago de Chile (2010). Abschlussarbeit am Frankfurter Fachbereich für Gesellschaftswissenschaften zum Thema „Neoliberalismus und Biopolitik. Eine Analyse des chilenischen Abtreibungsdiskurses“ (Betreuer: Thomas Lemke). 2013–2016 Promotionsstipendiatin am Internationalen Graduiertenprogramm des Exzellenzclusters „Die Herausbildung Normativer Ordnungen“. 2016 Abschluss der Promotion am Institut für Philosophie der GU Frankfurt mit einer Dissertation zu politischer Repräsentation (Betreuung: Christoph Menke und Juliane Rebentisch). Im Mai 2018 unter dem Titel „Politik der Repräsentation. Zwischen Formierung und Abbildung“ erschienen.

Seit 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Praktische Philosophie mit dem Schwerpunkt politische Philosophie und Rechtsphilosophie tätig. Gemeinsam mit Christoph Menke und Jonas Heller Antragstellerin und Ko-Leiterin des DFG-Sachmittelprojekts „Die politische Differenz des Lebens. Zur Neukonzeption der Krise von Staat und Gesellschaft“. Mitglied im DFG-Forschungsnetzwerk "Kulturen ästhetischen Widerstands".

Habilitationsvorhaben: „Ökonomie und Familie. Überlegungen zur Natur der bürgerlichen Gesellschaft" [Arbeitstitel].

Forschungsfelder: Theorien der Demokratie, Ästhetik und Politik der Repräsentation, Feministische Philosophie, Critical Philosophy of Race, kritische Theorien, Biopolitik. 

Themenschwerpunkte: Kritik der Familie, Ethics and Politics of Care, Theorien der bürgerlichen Gesellschaft, Idee der Naturgeschichte, Autoritarismus und Neoliberalismus, Identität und Universalismus, politisches Handeln und Medialität, Konstituierung und Destituierung, Aufklärung und "Rasse"-Begriff.