Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg

Aktuelles

Zur Zeit ist die Professur vakant. Die Berufungskommission am Fachbereich 07 - Katholische Theologie befasst sich derzeit mit dem Berufungsverfahren. Das Verfahren läuft. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Zu aktuellen Lehrveranstaltungen informieren sie sich bitte in Moodle.

Vor dem Skandal. Faktoren für die Skandalisierung

28.11.20–29.11.20


Es ist wohl eine gewisse Ironie der Geschichte, dass gerade jene Institution, deren oberstes praktisches Dogma lautet “bisogna evitare lo scandalo!“, selbst zu den großen Skandalproduzenten in der Geschichte gehört. Auch in der Geschichte der Politik und Gesellschaft wimmelt es nur so von Skandalen, sodass sich in den Medien- und Kommunikationswissenschaften seit einigen Jahren ein eigener Forschungszweig, die sogenannte Skandalogie, etabliert hat. Diese Methode und Theorie soll nach einigen Überlegungen, Modifikationen und Erweiterungen auch für die kirchenhistorische Forschung fruchtbar gemacht machen. 

Herzliche Einladung zur kirchenhistorischen Tagung „Vor dem Skandal. Faktoren für die Skandalisierung“, die am aufgrund der Pandemie vom 28.-29.11.2020 am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main stattfindet. 

Das Programm zum Download.


Die Tagung wird als Hybrid-Tagung stattfinden: Angehörige der Goethe-Universität können nach vorheriger Anmeldung im Raum IG 311 teilnehmen. Andernfalls ist es möglich über den Live-Stream auf YouTube die gesamte Tagung zu verfolgen: YouTube


Studierende der Goethe-Universität forschten über Konflikte in der Limburger Bistumsgeschichte im 20. Jahrhundert

Das kirchenhistorische Hauptseminar fand im vergangenen Sommersemester an der Goethe-Universität in Zusammenarbeit zwischen der Professurvertretung für Kirchengeschichte und Dr. Barbara Wieland (Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg) statt. Dabei sollte der gewöhnliche Rahmen eines universitären Seminars verlassen werden und nach einführenden Sitzungen zur Bistumsgeschichte, zur Quellenkunde und Archivarbeit im Diözesanarchiv Limburg geforscht und gearbeitet werden. Erst nach dem Lock-Down im Frühjahr konnten die Studierenden die Quellen im Archiv einsehen und ihre Arbeit aufnehmen.

Die Ergebnisse wurden zu Beginn des Wintersemester 2020/2021 im Kreise der dreizehn dreizehn Seminarteilnehmer*innen vorgestellt, diskutiert und reflektiert. 

Interessante und neue Erkenntnisse wurden zu folgenden vier Themen präsentiert: 

·       Die Synodalordnung(en) des Bistums 

·       Das Hofheimer Mess-Festival 

·       Die Bafile-Affäre 

·       Die Schwangerschaftskonfliktberatung 


Dabei untersuchten die einzelnen Studierenden die verschiedenen Wahrnehmungen im jeweiligen Konflikt: Wie positionierte sich Rom und wie Limburg? Wie wurde der Konflikt zwischen Lahn und Tiber in der Öffentlichkeit und in den Medien wahrgenommen und verarbeitet? Diese und weitere Aspekte fanden Berücksichtigung. 

Die Ergebnisse werden als Studienbuch derzeit zusammengetragen und erscheinen im Frühjahr 2021 im Aschendorff Verlag Münster. Einleitungen zu den vier Themenbereichen stammen von Prof. Dr. Jürgen Bärsch (Eichstätt), Prof.'in Dr.'in Kerstin Schlögl-Flierl (Augsburg), Prof. Dr. Joachim Schmiedl (Vallendar) und Dr. Joachim Werz (Frankfurt). Das Studienbuch soll Bistumsgeschichte in Schul- und Hochschulunterricht präsent machen. 

Das Studienbuch wird im Frühjahr in Limburg vorgestellt. 

Mehr Informationen zur Publikation: https://www.aschendorff-buchverlag.de/detailview?no=24693

Ringvorlesung „Erblast »Mission«? Interdisziplinäre Perspektiven auf gegenwärtige Herausforderungen" im Wintersemester 2020/2021

Mission war in allen Epochen der Christentumsgeschichte ein zentraler Auftrag, der mit den neutestamentlichen Schriften legitimiert wurde. Zahlreiche religiöse Gemeinschaften und Orden verschrieben sich der Missionstätigkeit in fernen Ländern. Jedoch weist die Geschichte der Mission zahlreiche Transformationen auf, die nicht selten zu Deformationen der christlichen Glaubensverkündigung führten: Aus der Frohbotschaft wurde eine Drohbotschaft; die Freiheit eines Christenmenschen wurde durch Zwang eingeschränkt; anstatt der Nächstenliebe galt nicht selten das Gebot der Intoleranz und Macht. Die Verwobenheit von Politik, wirtschaftlichen Interessen und missionarischem Tun führte nicht selten zu einem Missbrauch des jesuanischen Wortes: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ (Mk 16,15)

Mit Blick auf diese ambivalente Geschichte stellt sich die Frage, ob die Mission der Kirchen und damit vor allem das Wirken der Missionsorden und -gemeinschaften nicht eine Erblast für die eigentliche Botschaft des Christentums im 21. Jahrhundert darstellt, von der man sich notwendigerweise befreien muss? 

Renommierte Forscher*innen aus der Geschichts- und Rechtswissenschaft, der Soziologie, Kulturanthropologie und Theologie gehen diesen Fragen in einer Ringvorlesung nach. In ihren Vorträgen exemplifizieren, hinter- und befragen sowie erläutern sie die Schwere dieser Erblast und benennen die Herausforderungen sowie die daraus resultierenden Aufgaben für Wissenschaft, die Gesellschaft und Kirche in Gegenwart und Zukunft bestehen.

Da es nicht allen Interessierten möglich sein wird persönlich auf dem Campus der Universität in Frankfurt am Main zu erscheinen, wird die Ringvorlesung auch über YOUTUBE live gestreamt. 

Plakat zum Download



Zur Zeit ist die Professur vakant. Die Berufungskommission am Fachbereich 07 - Katholische Theologie befasst sich derzeit mit dem Berufungsverfahren. Das Verfahren läuft. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Zu aktuellen Lehrveranstaltungen informieren sie sich bitte in Moodle.

Vor dem Skandal. Faktoren für die Skandalisierung

28.11.20–29.11.20


Es ist wohl eine gewisse Ironie der Geschichte, dass gerade jene Institution, deren oberstes praktisches Dogma lautet “bisogna evitare lo scandalo!“, selbst zu den großen Skandalproduzenten in der Geschichte gehört. Auch in der Geschichte der Politik und Gesellschaft wimmelt es nur so von Skandalen, sodass sich in den Medien- und Kommunikationswissenschaften seit einigen Jahren ein eigener Forschungszweig, die sogenannte Skandalogie, etabliert hat. Diese Methode und Theorie soll nach einigen Überlegungen, Modifikationen und Erweiterungen auch für die kirchenhistorische Forschung fruchtbar gemacht machen. 

Herzliche Einladung zur kirchenhistorischen Tagung „Vor dem Skandal. Faktoren für die Skandalisierung“, die am aufgrund der Pandemie vom 28.-29.11.2020 am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main stattfindet. 

Das Programm zum Download.


Die Tagung wird als Hybrid-Tagung stattfinden: Angehörige der Goethe-Universität können nach vorheriger Anmeldung im Raum IG 311 teilnehmen. Andernfalls ist es möglich über den Live-Stream auf YouTube die gesamte Tagung zu verfolgen: YouTube


Studierende der Goethe-Universität forschten über Konflikte in der Limburger Bistumsgeschichte im 20. Jahrhundert

Das kirchenhistorische Hauptseminar fand im vergangenen Sommersemester an der Goethe-Universität in Zusammenarbeit zwischen der Professurvertretung für Kirchengeschichte und Dr. Barbara Wieland (Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg) statt. Dabei sollte der gewöhnliche Rahmen eines universitären Seminars verlassen werden und nach einführenden Sitzungen zur Bistumsgeschichte, zur Quellenkunde und Archivarbeit im Diözesanarchiv Limburg geforscht und gearbeitet werden. Erst nach dem Lock-Down im Frühjahr konnten die Studierenden die Quellen im Archiv einsehen und ihre Arbeit aufnehmen.

Die Ergebnisse wurden zu Beginn des Wintersemester 2020/2021 im Kreise der dreizehn dreizehn Seminarteilnehmer*innen vorgestellt, diskutiert und reflektiert. 

Interessante und neue Erkenntnisse wurden zu folgenden vier Themen präsentiert: 

·       Die Synodalordnung(en) des Bistums 

·       Das Hofheimer Mess-Festival 

·       Die Bafile-Affäre 

·       Die Schwangerschaftskonfliktberatung 


Dabei untersuchten die einzelnen Studierenden die verschiedenen Wahrnehmungen im jeweiligen Konflikt: Wie positionierte sich Rom und wie Limburg? Wie wurde der Konflikt zwischen Lahn und Tiber in der Öffentlichkeit und in den Medien wahrgenommen und verarbeitet? Diese und weitere Aspekte fanden Berücksichtigung. 

Die Ergebnisse werden als Studienbuch derzeit zusammengetragen und erscheinen im Frühjahr 2021 im Aschendorff Verlag Münster. Einleitungen zu den vier Themenbereichen stammen von Prof. Dr. Jürgen Bärsch (Eichstätt), Prof.'in Dr.'in Kerstin Schlögl-Flierl (Augsburg), Prof. Dr. Joachim Schmiedl (Vallendar) und Dr. Joachim Werz (Frankfurt). Das Studienbuch soll Bistumsgeschichte in Schul- und Hochschulunterricht präsent machen. 

Das Studienbuch wird im Frühjahr in Limburg vorgestellt. 

Mehr Informationen zur Publikation: https://www.aschendorff-buchverlag.de/detailview?no=24693

Ringvorlesung „Erblast »Mission«? Interdisziplinäre Perspektiven auf gegenwärtige Herausforderungen" im Wintersemester 2020/2021

Mission war in allen Epochen der Christentumsgeschichte ein zentraler Auftrag, der mit den neutestamentlichen Schriften legitimiert wurde. Zahlreiche religiöse Gemeinschaften und Orden verschrieben sich der Missionstätigkeit in fernen Ländern. Jedoch weist die Geschichte der Mission zahlreiche Transformationen auf, die nicht selten zu Deformationen der christlichen Glaubensverkündigung führten: Aus der Frohbotschaft wurde eine Drohbotschaft; die Freiheit eines Christenmenschen wurde durch Zwang eingeschränkt; anstatt der Nächstenliebe galt nicht selten das Gebot der Intoleranz und Macht. Die Verwobenheit von Politik, wirtschaftlichen Interessen und missionarischem Tun führte nicht selten zu einem Missbrauch des jesuanischen Wortes: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ (Mk 16,15)

Mit Blick auf diese ambivalente Geschichte stellt sich die Frage, ob die Mission der Kirchen und damit vor allem das Wirken der Missionsorden und -gemeinschaften nicht eine Erblast für die eigentliche Botschaft des Christentums im 21. Jahrhundert darstellt, von der man sich notwendigerweise befreien muss? 

Renommierte Forscher*innen aus der Geschichts- und Rechtswissenschaft, der Soziologie, Kulturanthropologie und Theologie gehen diesen Fragen in einer Ringvorlesung nach. In ihren Vorträgen exemplifizieren, hinter- und befragen sowie erläutern sie die Schwere dieser Erblast und benennen die Herausforderungen sowie die daraus resultierenden Aufgaben für Wissenschaft, die Gesellschaft und Kirche in Gegenwart und Zukunft bestehen.

Da es nicht allen Interessierten möglich sein wird persönlich auf dem Campus der Universität in Frankfurt am Main zu erscheinen, wird die Ringvorlesung auch über YOUTUBE live gestreamt. 

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​N.N.

Zur Zeit nicht besetzt.

Prof. Dr. Matthias Kloft

Kloft_Topmeldung_72dpi_1080x660px
Telefon
069 / 798 - 32934

Fax
069 / 798 - 33354

E-Mail

m.kloft@bistumlimburg.de

Büro

Juridicum Raum 106, Campus Bockenheim

Sprechzeiten
nach Vereinbarung
  • 1995-2014 Pfarrer der Herz Jesu-Gemeinde in Frankfurt-Eckenheim
  • 1992-1995 Domkaplan an St. Bartholomäus in Frankfurt am Main im Bistumsauftrag an der Vorbereitung des Frankfurter Konzils- und Stadtjubiläums 1994 beteiligt
  • 1992 Promotion mit der Dissertation „Oratores vestri monent (Eure Beter mahnen) – Das Bischofsamt des karolingischen Reiches im Spiegel juristischer und theologischer Texte“
  • 1988-1992 Promotionsstudium in katholischer Theologie und mittlerer und neuerer Geschichte an der Universität in Münster
  • 1978-1983 Studium der Katholischen Theologie und Orientalistik in Bonn und Frankfurt am Main
  • Pastorale Ausbildung und Priesterweihe für das Bistum Limburg
  • 1959 in Bonn geboren
  • seit 1994 Vorstandsmitglied der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte
  • seit 2004 Berufenes Mitglied der Nassauischen Historischen Kommission Wiesbaden
  • seit 2009 Berufenes Mitglied der Hessischen Historischen Kommission Darmstadt
  • seit 1995 Berufenes Mitglied der Gesellschaft zur Erforschung der jüdischen Geschichte
  • 2004-2008 Mitglied des Landesdenkmalrates Hessen

Wird in Kürze veröffentlicht

Dr. Barbara Wieland

Dr. Barbara Wieland

b.wieland@em.uni-frankfurt.de

Telefon
069 / 798 - 32934

Fax
069 / 798 - 33354


Büro
Juridicum Raum 105, Campus Bockenheim

Sprechzeiten
nach Vereinbarung

  • seit 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Kirchengeschichte bei Prof. Dr. Günther Wassilowskyim Projekt "Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg"
  • 2017-2019 DV-Koordinatorin, LAN-Administratorin und IT-Sicherheitsbeauftragte des Fachbereichs Katholische Theologie
  • 2017-2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik (Vertretung für Dr. Jürgen Pelzer)

    Werdegang (vollständig)

Mitgliedschaften

  • Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte
  • Görres-Gesellschaft

Ehrenamtliche Mandate und Beauftragungen

  • Zentralkomitee der Deutschen Katholiken: Mitglied als Delegierte des Bistums Limburg seit 2004
  • Mitglied des Rechtsträgers des Katholikentags 2012 in Mannheim
  • Teilnehmerin des Gesprächsprozesses "Im Heute glauben" der Deutschen Bischofskonferenz in Mannheim (2011), Hannover (2012), Stuttgart (2013), Magdeburg (2014) und Würzburg (2015).
  • Mitglied des Trägervereins des Ökumenischen Kirchentags 2021 in Frankfurt
  • ZdK-Mitglied in der Synodalversammlung des Synodalen Wegs für das Bistum Limburg (ab 2. Dezember 2019)

    Alle Mitgliedschaften und Mandate

Wissenschaftliches Projekt des Bistums Limburg unter Mitarbeit von Dr. Barbara Wieland
Der Weg der Katholischen Kirche in Deutschland zu Entschädigung und Versöhnung

Die Katholische Kirche im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz hat sich erst spät mit der Frage der Zwangsarbeit in ihren eigenen kirchlichen Einrichtungen beschäftigt. Noch im Frühsommer 2000, als die Diskussion um Zwangsarbeit in deutschen Industriebetrieben ihrem Höhepunkt entgegenstrebte, sahen die Bischöfe keine Veranlassung, die Thematik aus kirchlichem Blickwinkel aufzugreifen. Auch für das Bistum Limburg lagen zu dieser Zeit keinerlei Informationen zu dieser historischen Tatsache vor.  

Vollständiger Bericht


        Ehemaliger Professurinhaber

    Prof. Dr. Günther Wassilowsky

Adresse

Hannoversche Straße 6
10115 Berlin

E-Mail

wassilowsky@hu-berlin.de

Büro

Raum 2.13c (Ostflügel) Humboldt Universität Berlin

Wichtiger Hinweis

Der Lehrstuhlinhaber der Professur für Kirchengeschichte und Leiter der Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg Prof. Dr. Günther Wassilowky hat zum 1. März 2020 einen Ruf auf den neu gegründeten Lehrstuhl für Historische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin angenommen.

​Prof. Dr. Claus Arnold

Adresse

Wallstraße 7 - 7a, 55122 Mainz
(direkt hinter dem Hauptbahnhof Mainz)
Taubertsberg III, 2. OG
Raum 02 212
Haupteingang Nord: Wallstraße 7a

Email

claus.arnold@uni-mainz.de

Dr. Joachim Werz

E-Mail
werz@forschungsstelle-ordensgeschichte.de

Sr. Dr. Anna-Elisabeth Rifeser

Adresse

Runggadgasse 22
39042 Brixen (Südtirol)
Italien

E-Mail

sr.anna.elisabeth@tertiarschwestern.it

  • 1987 geboren in Bruneck (Südtirol Italien)
  • 2007-2011: Studium der Katholischen Fachtheologie an der Karl-Franzens-Universität Graz (Titel der Diplomarbeit: Metaphern der geistlichen Hochzeit („matrimonium spirituale“) bei ausgewählten spätmittelalterlichen MystikerInnen unter Berücksichtigung des kirchengeschichtlichen Umfelds und des genderspezifischen Blickwinkels; Betreuerin: Prof. Dr. Michaela Sohn-Kronthaler)
  • 2012: Eintritt in die Kongregation der Tertiarschwestern des hl. Franziskus, zweijähriges Noviziat
  • 2013: Elisabeth Gössmann-Förderpreis für die Diplomarbeit
  • 2014-2017: Doktoratsstudium an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
  • 2018: Promotion an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruckim Fach Kirchengeschichte bei Prof. Dr. Günther Wassilowsky (Titel der Dissertation: Zwischen Emanzipation und Verflechtung. Die weibliche Frömmigkeitskultur in der Frühen Neuzeit am Beispiel der Maria Hueber (1653-1705) und der Tiroler Tertiarschwestern. Institutionelle Prozesse, kommunikative Verflechtungen und spirituelle Praktiken)
  • ab Oktober 2018: Lehrstuhlvertreterin für Prof. Wassilowsky für das Akademische Jahr 2018/2019
  • Die Frömmigkeitskultur der Maria Hueber (1630-1705) und der Tiroler Tertiarinnen. Institutionelle Prozesse, kommunikative Verflechtungen und spirituelle Praktiken, Münster 2019.

Folgt in Kürze.



2019

Matthias Theodor Kloft/ Dominik Müller/ Oliver Teufer (Hg.)
Alles Pallotti - Gut gebrüllt Löwe
Die Pallottiner und Pallottinerinnen in Limburg und die Kamerunmission
Katalog zur Ausstellung
Limburg 2019

 

Beiträge:

Pallottiner von der Gründung in Rom bis zum Eintreffen in Limburg (Barbara Wieland)
Faszination Afrika (Matthias Theodor Kloft)
Die Entstehung des deutschen Kolonialreiches (Oliver Teufer)
Der Beginn der katholischen Mission in den deutschen Überseegebieten (Oliver Teufer)
Kamerun - Afrika im Kleinen. Land und Leute damals und heute (Dominik Müller)
Pallottinerinnen und Pallottiner in Limburg. Aufgaben und Tätigkeiten (Barbara Wieland)
Heinrich Vieter (1853-1914). Gründer der Kirche Kameruns (Oliver Teufer)
Richard Henkes. Leben - Sterben - Seligsprechung (Barbara Wieland)

 


Eva Knöllinger-Acker/ Barbara Wieland
Heilige Maria Katharina Kasper

Katalog zur Ausstellung

Frankfurt 2019

ISBN 978 30006 29242














Sommersemester 2021

Wintersemester 2020/21

Proseminar: Orte des Glaubens. Frankfurter Stadt- und Kirchengeschichte


Dienstags, 12-14 Uhr

 

Dozent: Dr. Joachim Werz

 

Beschreibung: 

Das Stadtbild Frankfurts ist keineswegs nur durch die Wolkenkratzer der Banken und Versicherungen geprägt. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man zahlreiche Kirchtürme, die auf Orte des christlichen Glaubens in der Weltmetropole verweisen. Dies zeigt: Frankfurt am Main ist seit seiner frühesten Stadtgründung mit dem christlichen Glauben verbunden. Zeugnis hierfür legen die zahlreichen Kirchen und Klöster aus den verschiedensten Epochen der Kirchengeschichte ab. Im Zentrum des Proseminars steht die Frankfurter Stadt- und Kirchengeschichte seit der Gründung im Jahr 794 durch Karl den Großen bis zur jüngsten Zeitgeschichte. Gerade am Beispiel Frankfurts wird deutlich, dass die Kirche aufs Engste mit der Politik, der Wirtschaft sowie den Künsten verwoben war. Kirchenhistorisches Forschen ist daher auch immer Stadt-, Gesellschafts- und Kunstgeschichte. Das Proseminar möchte bekanntere und unbekanntere Orte des Glaubens in Frankfurt nicht nur in den Seminarsitzungen anhand einschlägiger Quellen erörtern, sondern auch konkret vor Ort begehen, um auf diese Weise die lokale Kirchengeschichte (besser) kennenzulernen.

 


Lektürekurs: Kirchengeschichtsdidaktik. Konzepte – Inhalte – Visionen.

 

Dienstags, 18–20 Uhr, 14 täglich

 

Dozent: Dr. Joachim Werz

 

Beschreibung:

Die religionsunterrichtliche Thematisierung von Kirchengeschichte kann nicht nur für ein kulturelles und historisches Verständnis generieren, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum religiösen Lernen und zur religiösen Bildung leisten. Kirchengeschichtsdidaktik ist daher mit Blick auf die Ansprüche und Bedürfnisse angehender Religionslehrer*innen ein zentrales Thema, dem sich sowohl der Lektürekurs als auch das Profil der Professur für Kirchengeschichte vermehrt annehmen muss.

Pionierstudien renommierter Vertreterinnen und Vertreter aus der Religionspädagogik, der Geschichtsdidaktik und der Kirchengeschichte haben sich in den vergangenen Jahren des noch wenig definierten Forschungsfeldes der Kirchengeschichtsdidaktik angenommen. Sie sind dabei das Feld abgegangen, um Potenziale und Aufgaben kirchenhistorischer Didaktik abzustecken. Ihre verdienstvollen Arbeiten sind ein stabiles theoretisches und praktisches Fundament, um gemeinsam – Lehrende und Studierende –, zu erörtern, wie Kirchengeschichte didaktisch für die unterschiedlichen Lehramtsstudiengänge aufbereitet werden kann. 

Besonderer Fokus liegt dabei auch auf dem Zusammenspiel von Didaktik, modernen Medien und Digitalisierung. 

Neben der Lektüre grundlegender Aufsätze zur kirchenhistorischen Didaktik, soll der Lektürekurs ein Forum bilden, in dem gemeinsam inhaltliche und didaktische Einheiten erarbeitet werden.

 


(Adriaen Pietersz. van de Venne (1589–1662): Seelenfischer, 1614; Amsterdam, Rijksmuseum, Gemälde: Inv. Nr. SK-A-447)

Vorlesung: Vom Spätmittelalter bis zur Zeit der Konfessionen


Mittwochs, 8-10 Uhr


Dozent: Dr. Joachim Werz


Beschreibung: 

Die Vorlesung konzentriert sich auf Ereignisse, Akteure und Diskurse vom Spätmittelalter bis in die Zeit der Konfessionalisierung. Dabei soll deutlich werden, dass die Die Vorlesung konzentriert sich auf Ereignisse, Akteure und Diskurse vom Spätmittelalter bis in die Zeit der Konfessionalisierung. Dabei soll deutlich werden, dass die ekklesiologischen Fragen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit letztlich auch gegenwärtige Fragen sind: Wer leitet die Kirche? Wie gelingen Reformen innerhalb einer so komplexen Organisation wie der Kirche? Wie geht diese mit Pluralität und Diversität um? 

Inhaltlich werden diese Fragen an einzelnen historischen Konstellationen diskutiert, wie beispielsweise am spätmittelalterlichen Konziliarismus, der Reformation, dem Konzil von Trient und schließlich auch den Reformen der Konfessionalisierungszeit. 

Neben dieser Spezialisierung auf den Zeitraum 1450–1700 wird in historischen Exkursen immer wieder auf das zeitliche Vor und Nach rekurriert, um so zudem einen allgemeinen Überblick der 2000-jährigen Christentumsgeschichte zu erhalten.


Sommersemester 2020 

Vorlesung: Der Mensch und sein Gott in Antike und Mittelalter

Dienstags, 10.00–12.00 Uhr

Dozent: Dr. Joachim Werz

Beschreibung: 

Wie wurde Gott geglaubt? Wie wurde er wahrgenommen? Welche Folgen hatten bestimmte Gottesvorstellungen für Theologie, Frömmigkeit und Institution Kirche? Gab es Unterschiede zwischen Männern und Frauen, zwischen Jungen und Alten, zwischen dem einfachen Gläubigen und dem gebildeten Kleriker? 

Diese und weitere Fragen stehen im Fokus der Vorlesung, in der ein Überblick über die Geschichte des Christentums von seinen Anfängen im Umfeld der griechisch-römischen Kultur bis hin zum Vorabend der Reformation vermittelt wird. Zudem soll danach gefragt werden, in welchem Maß das Gottesbild und die Religiosität der Menschen bis heute von diesen Jahrhunderten geprägt sind. 

Seminar: Konflikte zwischen Lahn und Tiber? Limburger Bistumsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert – Forschendes Lernen

14.04.; 21.04.; 28.04.: 14–16 Uhr; Donnerstag, den 7.05. 9–16 Uhr Bistumsarchiv Limburg 
Dozenten: Dr. Joachim Werz und Dr. Barbara Wieland 

Beschreibung: 

In diesem Hauptseminar werden die Studierenden selbst als Forscherinnen und Forscher tätig.

Gegenstand der Untersuchung ist die Beobachtung, dass mit der Gründung des Bistums Limburg im Jahr 1827 ein Prozess der Identitätsbildung begann, der bis dato zu wenig mit den neuesten Forschungsansätzen analysiert wurde: Aus lokalen Traditionen und einer Abgrenzung gegenüber den umliegenden Bistümern suchten die diözesanen Verantwortlichen danach, wer man überhaupt sei und für was man – theologisch und kirchenpolitisch – stehe. Im Bistum Limburg – hierin ist sich die bisherige kirchenhistorische Forschung einig – wurde diese Identität vor allem nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil dahingehend dynamisiert, dass sich die Diözese an der Lahn in einer Abwehrhaltung im Kampf gegen Rom bzw. das Papsttum verstand. Verschiedene Umstände und Kontroversen führten im 20. Jahrhundert zunehmend zu einem Gegenüber von Limburg und Rom. Die Kommunikation, die sich in diesen Jahrzehnten zwischen Römischer und Limburger Kurie entwickelte, ist dabei antagonistisch: Rom nahm die Standpunkte Limburgs als Bedrohung für die Katholizität und die päpstliche Zentralisierung wahr, während Limburg den Autoritätsanspruch Roms als Einschränkung und Einmischung in territorialkirchliche Entscheidungen und Fortschritte verstand. 

Die Studierenden sollen die ausgewählten Quellen auf konfliktive Kommunikation bzw. Kommunikation von Bedrohungen untersuchen. Das heißt, dass Muster, Argumentationsstrukturen, wiederkehrende Bilder und Vergleiche herausgearbeitet werden und auf dieser Basis die Frage nach der Art der Bedrohungskommunikation analysiert werden soll. Die einzelnen Untersuchungen der Studierenden können dann am Ende zeigen, ob die Kommunikation zwischen Limburg und Rom im Laufe der Jahrzehnte Kontinuitäten, Brüche oder Transformationen aufweist. 

Nach drei einführenden Sitzungen zur Diözesangeschichte und zur Quellenkunde wird der übliche Rahmen universitärer Lehre verlassen: Im Diözesanarchiv Limburg werden die Studierenden einmal zusammen mit der Seminarleitung und dann in Eigenverantwortung einen ausgewählten Quellenbestand auf die übergeordnete Fragestellung des Seminars hin analysieren.

Zu Beginn des neuen Semesters sollen die Studierenden ihre Ergebnisse nicht nur in einem Forschungskolloquium öffentlich präsentieren, sondern entlang eines vorgefertigten Rasters die Ergebnisse ausformulieren, die dann in einem zu verlegenden Studienbuch (Aschendorff Verlag Münster) publiziert werden. Auf diese Weise schaffen Studierende für Studierende ein Lehrbuch für die universitäre Lehre.

Dieses Lehrforschungsprojekt steht den Studierenden der Katholischen Theologie als Hauptseminar und jenen der Evangelischen Theologie sowie der Geschichtswissenschaften als Übung offen. Dieses Seminar wird gefördert durch den Kleinen Förderfonds Lehre der Goethe-Universität Frankfurt.


Proseminar: „Der Klang des Glaubens“. Kirchengeschichte und Musik

Dienstags, 12.00–14.00 Uhr

Dozent: Dr. Joachim Werz

Beschreibung: 

In allen Epochen der Kirchengeschichte fanden der christliche Glaube und seine religiösen Praktiken in der liturgischen und religiösen Musik ihren Niederschlag.  gebunden: Instrumente, Kompositionen sowie der Kirchenraum als Klangraum sind interessante Zeugnisse der jeweiligen Zeit. Sie können auch Quellen kirchenhistorischen Arbeitens sein und werfen zahlreiche Fragen auf: Wofür braucht es überhaupt musikalische Ausdrucksformen von Frömmigkeit? Was können wir heute von diesen Quellen über den Glauben, das Denken und das Handeln längst verstorbener Menschen, aber auch über deren existenzielle Ängste sowie deren Hoffnungen erfahren? Wie verhalten sich kirchliche und religiöse Musik im Blick auf die Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche zueinander? Welchen Einfluss haben die Frömmigkeit und der Glaube auf die Musik? Was führte zu Reformen der Kirchenmusik?  Welche Symbolik verbirgt sich hinter musikalischen Kunstformen und bestimmten Arten des Komponierens? 

Im Proseminar wird in einem ersten Teil eine Einführung in die spezifischen Formen des kirchenhistorischen Arbeitens gegeben. Der kritische Umgang mit den verschiedenen Quellen wird nach dem Seminar eine Selbstverständlichkeit sein. Zudem werden grundlegendes Wissen über die Organisation, Konzeption und die Durchführung eines Referates sowie über die Ausarbeitung einer schriftlichen Hausarbeit im Fach Kirchengeschichte vermittelt und gemeinsam erarbeitet.

In einem zweiten Teil werden die oben gestellten Fragen konkretisiert. In einer Seminarsitzung wird eine Exkursionen innerhalb Frankfurts unternommen, um so dem „Klang des Glaubens“ in Frankfurt Gehör zu schenken.


Lektürekurs: Reformen der Kirche. Gestern – Heute – Morgen? – Kirchenhistorische Lektüre am Kamin

Dienstags, 18.00–20.00 Uhr

Dozent: Dr. Joachim Werz

Beschreibung: 

Durch den Synodalen Weg versucht die Katholische Kirche in Deutschland eine der größten Glaubwürdigkeitskrisen ihrer Geschichte zu bewältigen, die keineswegs nur national gelagert ist. Ein Blick in die Programme theologischer Verlage zeigt vermehrt Publikationen, in denen sowohl Theologinnen und Theologen als auch Laien und Amtspersonen Reformen und strukturelle Veränderungen in der Kirche fordern. Dennoch sind solche Forderungen nach Reformen in der Kirche nichts Neues, sondern sie sind so alt wie die Kirche selbst. Welche Reformideen aber sind neu? Was wurde bereits gefordert, jedoch nie umgesetzt? Welche Vorschläge missglückten? 

Es sollen nicht nur zeitgenössische, sondern auch „klassische“ Reformvorschläge und -impulse seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil gelesen und mit Blick auf die Geschichte der Kirche diskutiert werden. Der Kurs bietet auch den Raum, eigene Ideen von Reformideen und -forderungen mit den teilnehmenden Studierenden zu diskutieren.

Workshop Orientierungsstudium: Wie kann man Zeitungen einsetzen, um den historischen Katholizismus zu erforschen?

07. Mai 2020, 9–12 Uhr; NG 1.731

Dozent: Dr. des. Maximilian Röll

Beschreibung:

Historische Zeitungen bieten mehrere Vorteile, um einzusteigen:

- Da sich um gedruckte Quellen handelt, sind sie relativ leicht lesbar.

- Das Format ist noch heute den meisten Lesern vertraut.

- Mit ihnen ist der Überblick über einen längeren Prozess möglich.

Die Katholizismusforschung beschäftigt sich als Teil der Kirchengeschichte oder der allgemeinen Geschichte mit dem historischen Phänomen des Katholizismus. Darunter fallen etwa der Kulturkampf im 19. Jahrhundert, die Verbindung von Religion und Gesellschaft in der frühen Bundesrepublik oder der Beitrag der Kirchen bei der Wende in der DDR.

Die Studierenden können in dem Workshop mit ausgewählten historischen Artikeln erste Erfahrungen sammeln.

Was bringt das?

- Sie können grundlegend mit Zeitungen als historischen Quellen arbeiten.

- Sie verstehen das Phänomen der veröffentlichten Meinung in der Geschichte.

- Sie erkennen die Verbindung von Katholizismus und Presse.

- Sie erhalten einen Einblick in beispielhafte Konflikte des Katholizismus."

Hauptseminar Kirchengeschichte im Sommersemester 2020

Dr. Joachim Werz sowie Dr. Barbara Wieland von der Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg werden im kommenden Sommersemester ein Forschungsseminar zur Limburger Bistumsgeschichte im 20. Jahrhundert anbieten. Hierbei werden die Studierenden selbst als Forscherinnen und Forscher im Limburger Diözesanarchiv sowie in weiteren einschlägigen Archiven tätig. Die Lehrveranstaltung steht Studierenden der Fachbereiche Evangelische Theologie, Geschichtswissenschaften und Katholische Theologie offen.

Es wird daran gearbeitet, dass dieses Lehrangebot aufgrund der aktuellen Coronakrise notfalls auch digital angeboten wird.


Plakat zum Download

Zu zuäzlichen ehemaligen Lehrveranstaltungen informieren sie sich bitte über Moodle und LSF.

Folgt in Kürze.




Dienstgebäude

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fachbereich Katholische Theologie
Professur für Kirchengeschichte
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main