Unterstützung während der Corona-Krise


Die Psychotherapeutische Beratungsstelle für Studierende bietet weiterhin Beratungen, zurzeit telefonisch oder per Videogespräch, an. Wenn Sie sich für eine Beratung anmelden wollen, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an anmeldung.pbs@uni-frankfurt.de.

Das öffentliche Leben ist in den vergangenen Wochen in weiten Teilen Deutschlands zum Erliegen gekommen. Unterstützungs- und Beratungsangebote, die man bisher problemlos in Anspruch nehmen konnte, sind auf einmal nicht oder nur noch eingeschränkt verfügbar.

Im Folgenden möchten wir Ihnen Informationen und weitere Angebote auflisten, die auch in der Krisenzeit für Sie nutzbar sind:

Im Notfall

Sollten Sie oder eine andere Person in einer akuten Krisensituation sein, kann sofortige professionelle Hilfe erforderlich sein. Unter der Hotline (069) 630 13 113 erreichen Sie rund um die Uhr eine der psychiatrischen Kliniken in Frankfurt. Bitte wählen Sie diese Nummer, wenn Sie selbst unter Suizidgedanken leiden oder sich Sorgen darum machen, dass ein/e Angehörige*r oder Freund*in Selbstmord begehen könnte. Sollten Sie sich außerhalb Frankfurts befinden oder sich in einer Situation befinden, in der suizidale, lebensmüde Gedanken auftreten und eine akute Gefährdungslage vorliegt, informieren Sie bitte den Rettungsdienst (112) oder die Polizei (110).

Wenn Sie selbst oder ein Angehöriger oder Freund von Suizidgedanken betroffen ist, erhalten Sie auf den Seiten des Frankfurter Suizidpräventionsnetzwerks FRANS einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten, auch in der Corona-Krise.


Informationen

  • Informationsblätter zum Umgang mit der Ausnahmesituation, erstellt vom Berufsverband österreichischer PsychologInnen (BÖP), Überarbeitung & Gestaltung von Nina Kemper & Maria Seitz (Arbeitsbereich Psychoanalyse, Goethe-Universität FFM)
    Zum Ratgeber
  • Information on how to get through home isolation and quarantine by the Professional Association of Austrian Psychologists and modified by Nina Kemper & Maria Seitz (Arbeitsbereich Psychoanalyse, Goethe-Universität FFM) can be found here.

 Universitäre Beratungsangebote

  • Bei unseren Kolleg*Innen der Psychosozialberatung des Studentenwerks Frankfurt findet derzeit auch weiterhin dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr eine offene Sprechstunde statt – telefonisch unter der Nummer 069-798 34922 (Thomas Abel)
    Studentenwerk Frankfurt
    Außerhalb der Sprechzeiten können individuelle Termine (Telefon- oder Videoberatung möglich) über das Kontaktformular angefragt werden.
  • Die Kolleg*Innen des Zentrums für Psychotherapie bieten täglich eine telefonische Sprechstunde zur Entlastung im Umgang mit der herausfordernden Situation an. Diese ist unter der Telefonnummer 069-798 46666 zu erreichen, Montag bis Freitag jeweils von 09.00 bis 12.00 Uhr & von 14.00 - 17.00 Uhr.
    Zentrum für Psychotherapie
  • Die Nightline Frankfurt ist anonymes Zuhörtelefon von Studierenden für Studierende. Wegen Covid-19 kann die Nightline derzeit nur über Telegram angerufen werden. Die Nightline ist Montag bis Freitag von 20:00 bis 00:00 für euch da!
    nightlineffm.com/
  • Die Katholische Hochschulgemeinde führt weiterhin alle Beratungs- und Gesprächsangebote durch, derzeit ausschließlich telefonisch, per E-Mail oder via Videokonferenz.
    Website der KHG
  • Der studentische Buddyservice Call-a-CAB bietet Euch dieses Semester Hilfe bei Eurer Studienorganisation und/oder der Erarbeitung von Selbstmanagement-Strategien an. Wende dich an b.schultz@psych.uni-frankfurt.de für die Vermittlung eines/r Buddy aus der Psychologie an, der/die sich mit Euch (virtuell) zusammensetzt.

Außeruniversitäre Beratungsangebote

  • Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen bietet in einer Hotline ebenfalls Unterstützung täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr: 0800 777 22 44.
    Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen
  • Der Frauennotruf Frankfurt berät Frauen, die von sexualisierter, körperlicher und digitaler Gewalt bedroht oder betroffen sind: 069 - 70 94 94
    Frauennotruf Frankfurt
  • Rund um die Uhr erreichbar ist die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 und im Internet unter telefonseelsorge.de
  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: Telefonische, E-Mail und Chat-Beratung, anonym und kostenlos
    08000 116 016, rund um die Uhr
    www.hilfetelefon.de
  • Deutschlandweites Info-Telefon Depression 0800 33 44 5 33 (kostenfrei)
  • Sucht- und Drogen-Hotline: 01805-313031 (kostenpflichtig, 0,14 bzw. 0,42 €/Minute), anonym, rund um die Uhr
    www.sucht-und-drogen-hotline.de
  • Suchtberatung (auch online) bietet die Jugendberatung und Suchthilfe am Merianplatz an.
    Jugendberatung und Suchthilfe
  • E-Mail-Beratung für junge Menschen: www.u25-deutschland.de oder www.jugendnotmail.de

Selbsthilfe-Angebote

  • Studicare bietet verschiedene Selbsthilfetrainings, mit denen eine Verbesserung des Wohlbefindens bzw. eine Verringerung von psychischen Belastungen erreicht werden kann. Die Programme umfassen Themen wie Achtsamkeit, Stress, Angst, Depression, Prokrastination, Internetnutzung, Schlaf, körperliche Beschwerden, Alkohol, Glücksspiel, Cannabis und Aufbau von Sport. Die Programme basieren auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Techniken und werden in wissenschaftlichen Studien auf Wirksamkeit überprüft.
    Studicare

  • Die deutsche Depressionhilfe gibt auf dieser Seite Tipps zum Umgang mit der derzeitigen Situation und stellt ihr Online-Programm iFightDepression zur Struktu­rierung des Alltags zur Verfügung. Das Selbstmanagement-Programm unterstützt Menschen mit leichteren Depressions­formen beim eigenständigen Umgang mit den Symptomen einer Depression und gibt praktische Hinweise für den Alltag.
    Durch Übungen lernen sie zum Beispiel, den Tag zu strukturieren und negative Gedankenkreise zu durchbrechen. Das Programm ist derzeit in zwölf Sprachen verfügbar. Betroffene können sich formlos über die E-Mail-Adresse ifightdepression@deutsche-depressionshilfe.de für das Programm anmelden und werden innerhalb von 24 Stunden freigeschaltet.
    www.deutsche-depressionshilfe.de/corona
  • Im Diskussionsforum Depression können fachlich moderiert Erfahrungen mit anderen Betroffenen und Angehörigen ausgetauscht werden: www.diskussionsforum-depression.de