Praxisprojekt "Videoclip produzieren"

Abschlusstreffen

Get Together mit Filmvorführung & Überreichung der Zertifikate bei Kaffee und Kuchen


17. Februar 2020

An vier Wochenenden fand im Wintersemester 2019/20 an der Goethe-Universität Frankfurt das studentische Praxisprojekt "Videoclip produzieren" statt. Das Praxisprojekt ist Teil des vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projekts Act, Connect & Reflect des International Office. Dessen Ziel ist es, das Engagement internationaler Studierender zu fördern und diese zu motivieren, sich verstärkt im universitären Kontext einzubringen. Unter der Leitung des Dozenten für Filmwissenschaft Igor Karim lernten die Teilnehmer*innen die Grundlagen, Techniken, Schnittsysteme und Fertigstellung eines Films, und produzierten den Videoclip Mein Campus, Mein Leben, Teil I Bibliothek. Die Gruppe war international gut aufgestellt: vertreten waren unterschiedliche Herkunftsländer wie Madagaskar, Peru, Indonesien, Türkei, Äthiopien, Iran und Deutschland.

Das Rahmenthema war von der Teilprojektleiterin („Prepare“) Dr. Susanne Jauernig grob vorgegeben. Unter dem Motto: ‚Meine Uni – Orientierung rund um den Campus‘ sollte ein Video entstehen, das neu eingeschriebenen internationalen Studierenden das Ankommen am Campus erleichtern soll. Dabei ginge es auch um eigene Erfahrungen und Perspektiven der Projektteilnehmer*innen. Der vorliegende Film bietet erste Impressionen und ist Teil I einer Folge von Videoclips, die in den kommenden Semestern produziert und online gestellt werden sollen. Das Seminar wird im Sommersemester 2020 erneut angeboten, so dass auch weitere Interessierte sich die Fähigkeiten aneignen können.



Zum Projektverlauf

Wie bei professionellen Filmproduktionen üblich wurden die anfallenden Arbeitsschritte auf die Teilnehmer*innen verteilt. Dies gestaltete sich anfangs etwas schwierig, da viele gerne am liebsten gleich mit der Kamera gearbeitet hätten, um die Aufnahmen zu machen. Bei einer Gruppengröße von 8-9 Teilnehmer*innen und begrenzter Zeit, war es notwendig, dass jeder Teilnehmende mehrere Aufgaben übernahm. Von großem Vorteil war, dass dadurch alle Teilnehmenden Einblick in sämtliche Produktionsabschnitte und -aufgaben bekamen und so ihre Medienkompetenz in relativ kurzer Zeit erheblich erweitern konnten. Die Produktion wurde mit viel Elan angegangen und zunächst eine „Storyline“ entworfen.

Eine weitere besondere Herausforderung stellte das Filmen an bestimmten öffentlichen Plätzen dar, da man insbesondere für das Drehen in der Universität eine Genehmigung benötigte. Aber auch beim Filmen im öffentlichen Raum, mussten die Teilnehmer*innen aufgrund der Persönlichkeitsrechte der Passanten darauf achten, dass diese entweder nicht zu erkennen waren, oder vorher der Aufnahme zustimmten.

Obwohl die meisten keine Vorkenntnisse in der Videoproduktion hatten, schaffte es das Filmteam einen „von hoher technischer Qualität gekennzeichneten Videoclip zu produzieren“, so Igor Karim. In den kommenden Semestern sollen die Teilnehmenden dann Videoclips zu konkreten Anleitungen produzieren, um neue internationale Studierende beim Semesterstart zu unterstützen.

Text: Melissa Aramayo Alonso; Fotos: Igor Karim, 2020