Corona — Hinweise für Beschäftigte

Arbeitsorganisation: Präsenz, mobil oder Home Office

Die Beschäftigten der Goethe-Universität sollten, sofern die jeweilige Aufgabenstellung und technische Ausstattung dieses zulassen und nicht zwingend eine Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist, bis auf Weiteres nach Absprache mit ihren Vorgesetzten, ihre Arbeit im Homeoffice oder mobil erledigen. Unter strikter Beachtung der RKI-Standards ist das Arbeiten für Beschäftigte, deren Anwesenheit zur Aufrechterhaltung, insbesondere des universitären Lehr-, Verwaltungs- und Infrastrukturbetriebs notwendig ist, in Präsenz möglich. Dazu zählen Mitarbeitende der Technik und Verwaltung ebenso wie Forschende und Lehrende. Forschende werden gebeten, sich vorrangig den Forschungsarbeiten oder Aufgaben zu widmen, die sie mobil oder von zuhause aus erledigen können. Für Forschungsarbeiten auf den Campi gelten gleichfalls die RKI-Standards.

Die Beschäftigten sind vor Aufnahme der Tätigkeit zu unterweisen (vgl. Dokumentationsvorlage in der Corona-Toolbox).

Bitte beachten Sie: Aufgrund der gegenwärtigen Pandemielage befinden sich derzeit die meisten Mitarbeitenden der Goethe-Universität im Homeoffice oder arbeiten mobil. Dies führt teilweise zu verlängerten Bearbeitungszeiten und Verzögerungen, da zeitunkritische Anfragen und Aufträge zunächst gesammelt werden und dann en bloc abgearbeitet werden, damit Mitarbeitende wegen Einzelanfragen nicht ihre universitären Büros aufsuchen müssen. Wir bemühen uns, Einzelanfragen binnen 10 Werktagen zu bearbeiten.


Vorgaben für Tätigkeiten an Bildschirm-/Büroarbeitsplätzen und in Laboratorien

  • Für Büro- und Auswerteräume gelten bis auf weiteres die Vorgaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der entsprechenden Dienstanweisung des Landes Hessen, sowie die Empfehlungen des RKI: Büros dürfen, unabhängig von ihrer bisherigen Belegung, nur mit einer Person besetzt werden. Sofern weitere Kapazitäten vor Ort dringend benötigt werden, ist alternierendes Arbeiten – der Wechsel zwischen Büro und Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten – sowie die abwechselnde Nutzung des Büros durch Mitarbeitende zu organisieren. Sollte aus zwingend erforderlichen, dienstlichen Gründen (Aufrechterhaltung des Betriebes und der Infrastruktur/der Lehre und Forschung) eine Belegung mit mehreren Mitarbeitenden notwendig werden, muss geprüft werden, ob der Einsatz von zusätzlichen technischen Schutzmaßnahmen notwendig ist und die Lüftungsvorgaben eingehalten werden können.

    Ist die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen erforderlich, so darf eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden, soweit die auszuführenden Tätigkeiten dies zulassen.

    Lassen die auszuführenden Tätigkeiten dies nicht zu (Anforderung an die Raumbelegung 10m²/Person), so hat der Arbeitgeber durch andere geeignete Schutzmaßnahmen den gleichwertigen Schutz der Beschäftigten sicherzustellen. Gleichwertige Schutzmaßnahmen sind die Zurverfügungstellung von medizinischen Gesichtsmasken oder FFP2-Masken, geeignete Abtrennungen zwischen den anwesenden Personen und die Einhaltung der Lüftungsvorgaben. Die Beschäftigten haben die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Masken zu tragen.

    Eine Freigabe durch den universitären Arbeitsschutz ist hierfür notwendig, bereits freigegebene Arbeitsbereiche sind von den Vorgesetzten regelmäßig mit den aktuellen Vorgaben abzugleichen und gegebenenfalls prüfen und anpassen zu lassen. Anfragen richten Sie bitte an krisenstab@uni-frankfurt.de

  • Laborräume dürfen entsprechend Ihrer Größe nur so belegt werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern gewährleistet ist und pro Person 10m² zur Verfügung stehen.
  • Büro-/Auswerte-und Laborräume müssen ausreichend belüftet sein bzw. regelmäßig gelüftet werden;
  • Die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Sanitäranlagen ist zu gewährleisten;
  • Es müssen die personenbezogenen Maßnahmen zum Infektionsschutz gemäß RKI-Vorgaben eingehalten werden: 
    • Händehygiene (Handwäsche mit Seife mindestens 20 Sekunden),
    • Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), 
    • Husten- und Nies-Etikette (Husten und Niesen in die Armbeuge).

In den Einheiten, die zur Aufrechterhaltung des Betriebs erforderlich sind, müssen in Abstimmung mit den Vorgesetzten wirksame Vertretungsregelungen getroffen werden.

Bund und Länder haben sich erneut darauf verständigt, die Gültigkeit der Corona-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) bis zum 30. Juni zu verlängern. Als Vorgesetzte beachten Sie bitte: Die ausgefüllten Formulare zur Feststellung der Notwendigkeit von Präsenzarbeit sind durch die jeweiligen Vorgesetzen zu archivieren und müssen im jeweiligen Arbeitsbereich für eventuell stattfindende behördliche Nachfragen vorgehalten werden. Die Weiterleitung an die Abteilung Personalservice ist nicht notwendig. 

Es gilt weiterhin:


Homeoffice

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Beschäftigten anzubieten, Büroarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten in ihrer Wohnung (Homeoffice) auszuführen, sofern zwingende betriebsbedingte Gründe dem nicht entgegenstehen. Vergleichbare Tätigkeiten sind in der Regel solche, die unter Verwendung von Informationstechnologien von zu Hause aus erledigt werden können. Die Entscheidung über die Eignung bzw. evtl. entgegenstehende Gründe trifft der Arbeitgeber, das bedeutet die direkten Vorgesetzten. Nur wenn zwingende betriebliche Gründe entgegenstehen, kann von einer Verlagerung dieser Tätigkeiten ins Homeoffice abgesehen werden. Dies muss schriftlich begründet werden und die sachliche Begründung ist auf Anfrage den zuständigen Behörden zu überlassen (Formulare > Einzelne Beschäftigte / > für Bereiche und Merkblätter zur schriftlichen Begründung der Notwendigkeit von Präsenzarbeit) der Notwendigkeit von Präsenzarbeit. Die Beschäftigten müssen bei einem entsprechenden Angebot ihres Arbeitgebers im Homeoffice arbeiten, wenn ihnen dies möglich ist. Gründe, dass es den Mitarbeitenden nicht möglich ist, können räumliche Enge, Störungen durch Dritte oder eine unzureichende technische Ausstattung sein. Beschäftigte müssen ihren Vorgesetzen diese, unter Aufführung der Gründe, schriftlich bestätigen.

Die Beschäftigten sind von den Vorgesetzten über ihre Rechte und Pflichten, die sich aus den Corona-Verordnungen des Landes Hessen und der SARS-CoV-2-Arbeistschutzverordnung ergeben, zu unterweisen und müssen die speziellen Regelungen zum Thema Homeoffice schriftlich bestätigen. 

Für die mobile Arbeit bzw. Arbeit im Homeoffice gilt die tägliche Sollarbeitszeit. Für das Homeoffice oder die mobile Arbeit eventuell entstehende Kosten können auf Antrag gegen Einzelnachweis und Freigabe durch die/den Vorgesetzten über dezentrale Mittel abgerechnet werden. Sollte eine Beschäftigung weder vor Ort noch im Homeoffice oder mobil möglich sein, so sind die Kolleginnen und Kollegen bis auf weiteres bezahlt freizustellen. Diese Regelungen gelten auch für die Beschäftigung von Hilfskräften.


Präsenzarbeit

In Arbeitsbereichen ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden. Werden bei Präsenzarbeit Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt, so müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen. 

Lassen die auszuführenden Tätigkeiten dies nicht zu (Anforderung an die Raumbelegung 10m²/Person), so hat der Arbeitgeber durch andere geeignete Schutzmaßnahmen den gleichwertigen Schutz der Beschäftigten sicherzustellen. Gleichwertige Schutzmaßnahmen sind die Zurverfügungstellung von medizinischen Gesichtsmasken oder FFP2-Masken, geeignete Abtrennungen zwischen den anwesenden Personen und die Einhaltung der Lüftungsvorgaben. Die Beschäftigten haben die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Masken zu tragen. 

Hilfestellung für Vorgesetzte und Mitarbeiter*innen finden Sie unter (FAQs BMAS).


Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB)

Aufgrund der veränderten Pandemielage hat die Stadt Frankfurt am 27.10.2020 per Änderung der Allgemeinverfügung angeordnet, dass ab sofort die Pflicht besteht, eine Mund-Nasen-Bedeckung auch außerhalb von Gebäuden im öffentlichen Raum zu tragen. Dies betrifft nun auch die Freiflächen des Campus Westend der Goethe-Universität. Auch hier ist ab sofort das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Personen, die sich auf dem Gelände aufhalten, verpflichtend. 

Laut der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Hessen besteht in den Gebäuden der Goethe-Universität sowie bei allen Präsenzveranstaltungen, auch außerhalb der Gebäude oder in anderen Gebäuden (z.B. bei externen Veranstaltungen, gemietete Räume) eine generelle Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil). 

Bei von mehreren Beschäftigten gleichzeitig genutzten Arbeitsplätzen /-bereichen, an denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (z.B. bestimmte Geräte, Abzüge, Funktionsräume) besteht die Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken (Tragezeitbegrenzung beachten!). 

  • Keine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken besteht in Einzelbüros, Werkstätten, Magazinbereichen und Laboren solange sich darin nur eine Person im Raum / Arbeitsbereich aufhält.

Ausstellung von Arbeitgeberbescheinigung zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

Die Landesregierung hat am 23. April 2021 mitgeteilt, dass sich Personen, die der dritten Priorisierungsgruppe entsprechend der Impfverordnung des Bundes angehören, für einen Impftermin anmelden können. Alle Landesbehörden nach § 4 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. b) der Corona-Impfverordnung wurden gleichermaßen in die dritte Priorisierungsgruppe einbezogen. Innerhalb der Dienststellen erfolgt dabei keine Priorisierung nach Relevanz. Dadurch ist es dem Ministerium und den Dienststellen ab sofort rechtlich möglich, allen Landesbediensteten die für eine Anmeldung zum Impftermin notwendige Arbeitgeberbescheinigung auszustellen. Arbeitgeberbescheinigung zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 aus anderen Ländern dürfen ab sofort durch die für das Personal zuständigen Stellen bestätigt werden. Es ist zur Nachvollziehbarkeit erforderlich, eine Liste zu führen.

Die Möglichkeit zur Anmeldung zum Impftermin beim Impfzentrum Ihres Erstwohnsitzes besteht bereits jetzt auch ohne vorliegende Arbeitgeberbescheinigung. Sofern auf die Terminvergabe kein Einfluss genommen werden kann und der Impftermin während der Kernarbeitszeit liegt, gilt die Wahrnehmung des Impftermins gemäß Ziffer 5.2 der Dienstvereinbarung über die gleitende Arbeitszeit als Arbeitszeit.

Bitte beachten Sie: Auch mit Impfungen bleibt es weiterhin wichtig, in den nächsten Wochen und Monaten mithilfe des Arbeitens von zu Hause aus, der nunmehr zur Verfügung stehenden Selbsttests und durch die weiterhin unbedingte Einhaltung der AHA + L-Regeln, so viel Sicherheit wie möglich zu schaffen. Alle tragen dabei Verantwortung für sich selbst und für Kolleginnen und Kollegen. Bitte bleiben Sie weiterhin konsequent und diszipliniert, vorsichtig und besonnen.

Die Goethe-Universität stellt derzeit die benötigten Arbeitgeberbescheinigungen aus. Die Abteilung Personalservices geht davon aus, dass Ihnen Ihre Bescheinigung im Verlauf der KW 18 an Ihre Privatadresse geschickt werden kann; bitte sehen Sie in der Zwischenzeit von Nachfragen ab. 

Sie können sich auch bereits jetzt - ohne vorliegende Arbeitgeberbescheinigung - einen Termin im Impfzentrum reservieren. In diesem Fall sollten Sie jedoch unbedingt darauf achten, dass der Impftermin erst im Zeitraum nach der KW 18 liegt! 

Bitte beachten Sie: Aus Redundanzgründen und um den Prozess zu beschleunigen, wird auf eine Impfberechtigungsbescheinigung bei jenen Beschäftigten verzichtet, die ohnehin schon in eine der Berechtigungsgruppen 1 bis 3 fallen.

Corona-Arbeitsschutzverordnung - Antigen-Schnelltests für Beschäftigte 

Corona-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV)

Mit Wirkung zum 22.04.2021 ist die „Dritte Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung“ in Kraft getreten.
Diese verpflichtet die Arbeitgeber Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten (Homeoffice / mobiles Arbeiten), zur Minderung des betrieblichen SARS-CoV-2-Infektionsrisikos zweimal pro Kalenderwoche einen Test (Antigen-Schnelltest AST) zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten. Beschäftigte die derzeit entsprechend der Corona-ArbSchV grundsätzlich im Homeoffice arbeiten und für die keine Gründe für Präsenzarbeit vorliegen, haben keinen Anspruch auf die Zurverfügungstellung von Antigen-Schnelltests durch den Arbeitgeber.


Schnelltests an der Goethe-Universität

Das Land Hessen stellt Schnelltests für 13 Wochen für die Beschäftigten der hessischen Hochschulen zur Verfügung, von denen uns derzeit jedoch nur eine Teillieferung zur Verfügung steht.

Es handelt sich bei diesen Tests um 20er Kits, die nicht ohne weiteres aufgeteilt werden können. Daher ist es dringend erforderlich überall dort wo die Möglichkeit besteht (z.B. in einer Arbeitsgruppe, Abteilung, Werkstatt…), temporäre Testräume einzurichten, in denen sich die Beschäftigten vor Ort, in ihrem Arbeitsbereich, testen können. Bitte beachten Sie dabei unbedingt, dass sich in solchen Räumen nicht mehrere Beschäftigte gleichzeitig, sondern immer nur einzeln nacheinander testen, und sich immer nur eine Person im Raum aufhalten darf. Alternativ können die Test-Kits auch an einer zentralen Stelle im Arbeitsbereich aufbewahrt werden und die Beschäftigten führen den Test dann jeweils in ihrem eigenen Büro durch.

Nach Herstellerangaben muss der Test bei 2 – 30 Grad gelagert und vor Sonnenlicht geschützt werden. Bei der Anwendung sollte der Test Raumtemperatur haben (ca. 20 – 30 Grad). Nach Verwendung der Reagenzien (Flasche mit Pufferlösung) ist darauf zu achten, dass diese wieder fest verschlossen werden. Bei sachgemäßer Verwendung sind die Reagenzien (laut Hersteller) bis zu 2 Jahre haltbar.

Detailliertere Informationen zur Anwendung der Antigen Laien-Schnelltests auf SARS-CoV-2 finden Sie auf der Webseite des Herstellers (Kurzanleitung und Video):


Umgang mit den Testergebnissen

Negatives Testergebnis
Auch nach einem erfolgten negativen Test müssen, um sich selbst und andere zu schützen, die Abstands- und Hygieneregeln (siehe Informationen zur Maskenpflicht) und die aktuellen Dienstanweisungen zur Arbeitsorganisation weiterhin uneingeschränkt eingehalten werden. Präsenzveranstaltungen können nur mit einem aktuellen Hygienekonzept stattfinden.

Positives Testergebnis
Es besteht die Verpflichtung sich unmittelbar (d.h. ohne Umwege!) in häusliche Kontaktbeschränkung zu begeben. Zudem ist umgehend die*der jeweilige Vorgesetzte, der Krisenstab (krisenstab@uni-frankfurt.de) sowie das zuständige Gesundheitsamt zu informieren und zur Überprüfung des Ergebnisses so rasch wie möglich ein Termin für einen PCR-Test zu vereinbaren.

Risikogruppen, Betreuung von Kindern, Erkrankung und  Urlaub

Risikogruppen

Besonders zu beachten ist: Für Mitarbeitende, die nach RKI-Standards zu einer Risikogruppe zählen (Informationen und Hilfestellungen des RKI) sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Eine Risiko-Einschätzung ist sehr vielschichtig, eine eindeutige Einstufung in eine Risikogruppe daher nicht möglich. Zur individuellen Bewertung der Risikofaktoren bedarf es daher einer medizinischen Begutachtung, die in Form einer Bescheinigung/eines Attests (ausgestellt durch Facharzt/ Allgemeinmediziner/in) bestätigt wird. Diese/s ist der Personalabteilung auf Nachfrage vorzulegen. Das ärztliche Attest bescheinigt, dass Sie "eine Person mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf sind. Welche Diagnose genau vorliegt, soll nicht angegeben werden. Das Attest wird auch nicht zu den Akten genommen. 

Grundsätzlich wird auf Basis einer Beurteilung der Arbeitsbedingungen durch den Vorgesetzten ermittelt, welche Maßnahmen (gemäß BMAS „Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten“ (PDF)) erforderlich sind, um Beschäftigten der Risikogruppe vor den mit der Ausübung ihrer Tätigkeit verbundenen gesundheitlichen Gefahren, gerade im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen, effektiv zu schützen. 

Personen, die ein erhöhtes Risiko tragen einen schweren COVID-19 Krankheitsverlauf zu erleiden, dürfen keinen Kontakt mit wechselndem Publikum / Kunden haben. Zu prüfen ist dabei insbesondere die Zuweisung eines Einzelzimmers, eine Tätigkeit in Randzeiten oder auch die Zuweisung einer anderen Tätigkeit im Rahmen von Umsetzungen oder Abordnungen. Den Risikogruppen (ab Gruppe 3 „soll“ gemäß der Empfehlung des BMAS (PDF)) die Möglichkeit eingeräumt werden, ihren Dienst/ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, in Telearbeit / Homeoffice oder mobiles von zuhause aus zu erbringen. 

Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sind von dieser Möglichkeit insbesondere ausgenommen die Beschäftigten in Bereichen der Landesverwaltung, deren Fortbetrieb auch in der aktuellen Lage uneingeschränkt sichergestellt werden muss (bspw. ortsgebundene IT-Infrastruktur, Werkstätten, Hausmeisterei etc.). Die Dienststellenleitung legt für ihre Dienststelle die Ausnahmebereiche fest. (Dienstanweisung zum Umgang mit dem Corona-Virus im Geschäftsbereich des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (PDF)). 

Verfahren zur Umsetzung von Schutzmaßnahmen für Beschäftigte die zu den Risikogruppen gehören und deren Präsenzarbeit für die Aufrechterhaltung des uneingeschränkten Fortbetriebs, auch in der aktuellen Lage, zwingend notwendig ist (bspw. für ortsgebundene IT-Infrastruktur, Werkstätten, Hausmeisterdienste, Reparatur- und Wartungsaufgaben, Not- und Bereitschaftsdienste etc.): 

  • Die Beschäftigten müssen der Personalabteilung die ärztliche Bescheinigung (ohne Angabe der Erkrankung) über die Zugehörigkeit zur Risikogruppe vorlegen. 
  • Der / die Vorgesetzte legt gemeinsam mit dem Arbeitsschutz und evtl. dem / der Beschäftigten die notwendigen Schutzmaßnahmen gemäß der Rechtsgrundlage für besonders schutzbedürftige Beschäftigte (BMAS) fest. 
  • Nach Umsetzung der Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz und Unterweisung der Beschäftigten durch den Vorgesetzten, ist eine Arbeit in Präsenz wieder möglich. 
  • Änderungen der Rechtsbestimmungen werden durch die Vorgesetzten zeitnah nach Bekanntwerden in Absprache mit dem Arbeitsschutz umgesetzt. 
  • Beide Seiten, Vorgesetzte und Beschäftigte, haben die festgelegten Schutzmaßnahmen einzuhalten. 
  • Der Arbeitsweg und die Auswahl des Beförderungsmittels liegen nicht im Verantwortungsbereich (oder der Fürsorgepflicht) der Vorgesetzten, dies ist Privatsache der Beschäftigten. 
  • Die SBV hat die Möglichkeit, sich die festgelegten Schutzmaßnahmen durch den Arbeitsschutz erläutern zu lassen und ggf. Nachbesserungen auf Grundlage der Verordnungen zu fordern. 
  • Freistellungen liegen ausschließlich im Verantwortungsbereich der Vorgesetzten oder des Arbeitgebers und dürfen nur durch diese angewiesen werden.

Soweit sowohl Telearbeit / Homeoffice oder mobiles Arbeiten, insbesondere wegen der Besonderheiten der jeweiligen Aufgabe, als auch die Präsenzarbeit mit Schutzmaßnahmen nicht möglich sind, sind die betroffenen Mitarbeitenden von der Arbeit freizustellen. Dies gilt ebenfalls für Mitarbeitende, die mit Pflegebedürftigen im selben Haushalt leben. Ebenfalls mobil oder im Homeoffice können nach Absprache mit ihrem Vorgesetzten Eltern arbeiten, die aufgrund der Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder nicht anderweitig organisieren können. Für die Beschäftigung von Schwangeren gelten ebenfalls besondere Regeln (PDF).


Betreuung von Kindern

Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns müssen viele Eltern ihre Kinder wieder in verstärktem Umfang betreuen. Daher ist in Abstimmung mit der/dem Vorgesetzten weiterhin die Möglichkeit zu Telearbeit/Homeoffice oder mobilem Arbeiten bevorzugt zu gewähren. Sofern durch die Aufhebung der Präsenzpflicht und/oder von (Teil-)Schließungen die Arbeitsleistung aufgrund der Betreuungssituation nicht oder nur teilweise erbracht werden kann, ist unter bestimmten Voraussetzungen eine (teilweise) Freistellung möglich.

Den Verfahrensablauf (Stand 19.01.2021) inklusive der entsprechenden Voraussetzungen und notwendigen Nachweise finden Sie hier

Formulare:


Erkrankung

Sollte im Fall einer Erkrankung die rechtzeitige Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach dem dritten Tag der Krankheit derzeit nicht möglich sein, ist diese schnellstmöglich nachzureichen. Die nicht rechtzeitige Vorlage der Erst- oder Folgebescheinigung wird bis auf weiteres keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen. Bei länger andauernden Erkrankungen sollte jedoch unbedingt dafür Sorge getragen werden, dass die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zeitnah in der Abteilung Personalservices vorliegt, um Entgeltfortzahlungen sicherstellen zu können. Die Vorlage der Bescheinigung als Scan ist vorübergehend ausreichend; die Originale können im Nachgang auf dem Postweg versandt werden.


Urlaub

Bereits genehmigter Urlaub ist wie geplant anzutreten – auch im Sinne von Solidarität unter den Mitarbeitenden hinsichtlich der Verteilung von Arbeit und Freizeit. Ein Anspruch auf Stornierung existiert nicht. In Ausnahmefällen kann eine übereinstimmende Vereinbarung zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten getroffen werden, die einen anderen Urlaubszeitraum vorsieht, wenn die jeweilige Arbeitsleistung während des ursprünglich geplanten Urlaubszeitraums dringend benötigt wird.

Für Rückkehrer aus internationalen Risikogebieten sind die jeweils aktuellen Regelung zur Testung und der Einhaltung einer Quarantäne zu beachten: Themenbereich Quarantäne und Einreise | Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (hessen.de) eine Übersicht der Quarantäneregeln finden Sie hier: Übersicht Quarantäne (PDF).

Virtuelle Lehre: Zugang zu Zoom-Lizenzen für Lehrende und Uni-Beschäftigte

Zur Unterstützung der virtuellen Lehre im Sommersemester 2020 hat die Goethe-Universität einen Lizenzvertrag mit dem Anbieter zoom abgeschlossen, der es Lehrenden und Mitarbeitenden der Goethe-Universität erlaubt, den Service mit ihrem persönlichen HRZ-Account zu nutzen. Da Zoom ausschließlich für die Lehre eingesetzt werden soll, bitten wir Nutzerinnen und Nutzer darum, den Bedarf darauf zu fokussieren und für andere Anwendungszwecke (wie z.B. Gremienarbeit) auf andere Dienste, insbesondere Vidyo, auszuweichen. Weitere Informationen finden Sie unter https://zoom.uni-frankfurt.de sowie hier https://lehre-sose2020.uni-frankfurt.de/

Gremienarbeit / Arbeitstreffen

Gremiensitzungen können aus zwingend erforderlichen Gründen, wenn dieses in digitaler Form nicht möglich ist, auch wieder in Präsenz durchgeführt werden. Für die Durchführung bedarf es der vorherigen Abstimmung eines entsprechenden Abstands- und Hygienekonzepts mit dem universitären Arbeitsschutz. Das Abstands- und Hygienekonzept ist immer unter Verwendung und Beachtung der jeweils aktuellen Anleitung zu erstellen, die der universitäre Arbeitsschutz zur Verfügung stellt. Ihre Anfragen zu Anleitungen und Ihre Konzepte senden Sie bitte immer an krisenstab@uni-frankfurt.de

Auf eine Verköstigung während dieser Veranstaltungen sollte in der Regel verzichtet werden. Es dürfen im Ausnahmefall einzeln abgepackte Speisen und Getränke angeboten werden oder ein externer Caterer mit entsprechendem Hygienekonzept ist zu beauftragen.

Externe Gäste/Gutachter etc. können mit einer besonderen Zugangsberechtigung und nach vorheriger Unterweisung/Information ebenfalls an Gremiensitzungen teilnehmen. Wenn möglich, bleibt weiterhin ein digitales Veranstaltungsformat zu bevorzugen.

Dienstreisen

Dienstreisen sind nur in Ausnahmefällen (z.B. drohende schwerwiegende Beeinträchtigung eines wissenschaftlichen Projekterfolgs, Wegfall von Forschungsmitteln, vom Forschungsgegenstand her sich zwingend ergebende Zeitfenster oder notwendige Präsenz vor Ort) möglich. Zur Genehmigung durch die zuständigen Vorgesetzten und Dekanate ist es notwendig, dass diese die RKI-Standards und BMAS-Vorgaben berücksichtigen. Regionale Reisebeschränkungen und Quarantäneregeln sind ebenfalls zu beachten. Dem Dienstreiseantrag ist die ausgefüllte Checkliste beizufügen.

a) Dienstreisen innerhalb von Deutschland

Von Dienstreisen innerhalb Deutschlands in durch das RKI ausgewiesene Risikogebiete ist Abstand zu nehmen. Nur in Ausnahmefällen, aus nachweislich zwingend dienstlichen Erfordernissen, darf nach Prüfung eine Genehmigung durch den Vorgesetzten/die Vorgesetzte und das Dekanat erfolgen.

Übernachtungen sollten nach Möglichkeit nicht stattfinden. Ist dies nicht vermeidbar, sind im Vorfeld die Vorschriften der jeweiligen Bundesländer bei Übernachtungen zu berücksichtigen.

Die Dienstreise sollte möglichst alleine in einem Dienstfahrzeug oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Die Benutzung eines Fahrzeugs von mehreren Personen gemeinsam ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Während der Fahrt muss von allen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden; eine funktionierende Lüftung ist sicherzustellen. 

Ist die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu vermeiden, so sind die aktuell geltenden Vorschriften, wie z.B. die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, einzuhalten.


b) Dienstreisen ins Ausland

Es dürfen keine Dienstreisen in Gebiete unternommen werden, für die eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt besteht oder die durch das Robert-Koch-Institut als Risikogebiete / Hochinzidenz-Gebiete / Virusvarianten-Gebiete ausgewiesen wurden. Sollte nach Erteilung der Genehmigung einer Dienstreise eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt ausgesprochen oder das Reiseziel vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet / Hochinzidenz-Gebiet / Virusvarianten-Gebiet ausgewiesen werden, so gilt die zuvor erteilte Genehmigung als widerrufen und die Reise kann nicht angetreten werden. Die Reisenden sind aufgefordert, sich selbstständig bis kurz vor Reiseantritt über Reisewarnungen bzw. zu Risikogebieten zu informieren.

Sollte während des dienstlichen Aufenthaltes das Reiseland zum Risikogebiet / Hochinzidenz-Gebiet / Virusvarianten-Gebiet erklärt werden (vom RKI oder dem Auswärtigen Amt), ist es den Mitarbeiter*innen freigestellt, den Aufenthalt fortzusetzen oder abzubrechen.

Für Rückkehrer aus internationalen Risikogebieten / Hochinzidenz-Gebieten / Virusvarianten-Gebieten sind die jeweils aktuellen Regelung zur Testung und der Einhaltung einer Quarantäne zu beachten: Themenbereich Quarantäne und Einreise | Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (hessen.de)

Häusliche Quarantäne / Infektion mit SARS-CoV-2

Personen die positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden, müssen sich ohne gesonderte Anordnung des Gesundheitsamtes für 14 Tage in Quarantäne begeben. Das gilt auch für alle im gleichen Haushalt lebenden Personen. Von allen Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, ist ebenfalls eine 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten. Sind Kinder im selben Haushalt von einer amtlichen Quarantäne betroffen, ist in diesem Zeitraum das Arbeiten in Präsenz nicht erlaubt. Arbeiten in Präsenz sind auch nicht erlaubt, wenn die Corona-App eine rote Warnmeldung anzeigt. Nach Absprachen mit dem Gesundheitsamt und dem Krisenstab kann nach Vorlage eines negativen Testergebnisses (RT-PCR Test) die Arbeit in Präsenz wieder aufgenommen werden.  Bei Einreise aus einem internationalen Risikogebiet ist ebenfalls eine Quarantäne entsprechend den aktuellen Regelungen einzuhalten. Sollten Sie Symptome bei sich oder Familienmitgliedern bemerken, kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt. Diese Quarantäne-Pflicht gilt analog auch für Studierende.

Meldeverfahren bei Infektionsverdacht / Anordnung häuslicher Quarantäne durch das Gesundheitsamt

Es besteht eine unbedingte Auskunftspflicht der Mitarbeitenden bei 

  • einer bestätigten SARS-CoV-2 Infektion der Mitarbeitenden oder in deren Haushalt
  • der Einstufung als Kontaktperson mit engem Kontakt („höheres“ Infektionsrisiko) durch das Gesundheitsamt nach der RKI-Definition
  • einer roten Warnmeldung der Corona-App
  • Anordnung einer Quarantäne/Absonderung durch ein Gesundheitsamt für ein Haushaltsmitglied in mündlicher oder schriftlicher Form 
  • Quarantäne/Absonderung aufgrund der Rückkehr aus einem ausländischen Risikogebiet (§ 1 Abs. 1 der Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13. März 2020 in der jeweils gültigen Fassung). 

Damit Infektionsketten schnell unterbrochen werden können, ist darüber hinaus zu beachten, dass eine Information an den Krisenstab erfolgen soll, wenn 

  • der Verdacht einer Infektion besteht, z.B. Auftreten von Symptomen, positiver Laien-Selbsttest, Durchführung eines Corona-Tests auf ärztliche Anordnung.
  • ein Infektionsrisiko (Kontakt zu einer infizierten Person) besteht, ohne dass das Gesundheitsamt eine Anordnung getroffen hat.

Auch in diesen Fällen sollen keine weiteren Präsenzarbeiten durchgeführt werden.

Beschäftigte haben Ihre Vorgesetzten und den Krisenstab (krisenstab@uni-frankfurt.de oder 069/798-23688) unaufgefordert zu informieren. Mündliche und schriftliche Anordnungen der Gesundheitsämter sind zusätzlich an personalabteilung@uni-frankfurt.de zu senden.

>> Dazu ist der Erfassungsbogen zu verwenden.

Grundlage unseres Vorgehens und unserer Festlegungen sind die RKI-Standards zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung, wie sie auch von den Gesundheitsämtern angewendet werden.


Urlaub und Quarantänerisiko 

Für anstehende Urlaubsplanungen ist zu beachten, dass laut Robert Koch-Institut (RKI) bestimmte Länder als Risikogebiete für SARS-CoV-2-Infektionen gelten

Bei Rückkehr aus internationalen Risikogebieten / Hochinzidenz-Gebieten / Virusvarianten-Gebieten ist eine behördliche häusliche Quarantäne entsprechend der aktuell geltenden Regelungen einzuhalten sowie die jeweilige Testpflicht zu beachten.

Weitere Erläuterungen finden Sie auf den Seites des HMSI.

Bei Urlaubsplanungen bitten wir daher – auch aus Rücksicht auf die Belange von Kolleginnen und Kollegen – voraussehbare Quarantänezeiten mit zu berücksichtigen. Für den Zeitraum einer vorhersehbaren Quarantäne muss seitens der Mitarbeitenden Urlaub genommen oder Zeitguthaben abgebaut werden, sofern nach vorheriger Abstimmung mit dem Vorgesetzten nicht mobil oder im Homeoffice gearbeitet werden kann. Anspruch auf Vergütung durch den Arbeitgeber besteht nur dann, wenn die Quarantäne ohne eigenes Verschulden angetreten werden musste. Wer eine Reise in eine Region antritt, die als Risikogebiet ausgewiesen ist, nimmt in Kauf, dass dieser Anspruch erlischt.

Wird ein Land erst nach der Einreise zum Risikogebiet erklärt, liegt kein eigenes Verschulden vor. Die Quarantänezeit sollte dann nach Möglichkeit und in Absprache mit den Vorgesetzten für mobiles Arbeiten / Homeoffice genutzt werden.

Gebäude: Sicher arbeiten vor Ort

Aufgrund der in Folge des neuen Infektionsschutzgesetzes in Frankfurt geltenden Regeln für Schulen und Hochschulen bitten wir Sie zu beachten, dass Gebäude der Goethe-Universität aufgrund der bei Inzidenzen über 100 greifenden Ausgangssperre (ab 22 Uhr) mit sofortiger Wirkung ab 20 Uhr geschlossen werden! Der Präsenzbetrieb wird in der kommenden Woche noch aufrecht erhalten. Der Krisenstab des Präsidiums wird Anfang kommender Woche schnellstmöglich über eine längerfristig geltende Regelung entscheiden und diese zeitnah kommunizieren. Wir bitten Sie um Verständnis für die Kurzfristigkeit dieser Mitteilung.

Die Universitätsgebäude an den Standorten Westend, Bockenheim, Riedberg sowie Ginnheim sind weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen, können jedoch von Universitätsangehörigen unter strikter Einhaltung der RKI-Standards genutzt werden. Das gilt für alle Gebäude, in denen für die Organisation der Lehre, Forschung und Verwaltung unabdingbare Arbeiten durchgeführt werden. Diese können über Kartenschließung oder die mit Personal besetzten Pforten an den Haupteingängen geöffnet, bzw. betreten werden. Der Zugang wird jeweils standortspezifisch geregelt (z.B. über Schließrechte oder Listen an den Pforten).

Präsenzveranstaltungen in den Universitätsgebäuden erfolgen gemäß Abstands- und Hygienekonzepten, die auch außerhalb der Veranstaltungsräume zu befolgen sind. Werden Abstands- und Hygieneregeln nicht befolgt, sind die jeweiligen Beauftragten für das Hausrecht im Sinne der Hausordnung (§3; 3)) befugt, ein Verbot zum weiteren Betreten des Campus auszusprechen.

Universitätsbibliothek

Auf der Grundlage des neuen Infektionsschutzgesetzes – „Bundes-Notbremse“ und der damit einhergehenden Sperrstunde bei entsprechenden Inzidenzen schließen die Standorte der Universitätsbibliothek ab 24.04.2021 bis auf weiteres spätestens um 20:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass die Zeitfenster in den jeweiligen Buchungssystemen nicht angepasst und gekürzt werden. Sollten sich Änderungen an dieser Regelung ergeben, informieren wir Sie kurzfristig. 

In der Universitätsbibliothek (UB JCS) können vor Ort Medien entliehen und zurückgegeben werden; der Ausleihbetrieb steht allen Nutzer*innen wieder zur Verfügung. In den Gebäuden gilt Maskenpflicht, d.h. ein Zutritt ist generell nur mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich. 

An allen Standorten wird der Zugang anhand der GoetheCard bzw. des Bibliotheksausweises durch den Sicherheitsdienst kontrolliert. Nur in der Zentralbibliothek sind Ausleihe/Rückgabe und Information/Anmeldung auch ohne Ausweis zugänglich. Die Personenzahl, die sich gleichzeitig in den Räumen aufhalten kann, ist an allen Standorten beschränkt. Für den Zutritt zum Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften und zur Sportbibliothek muss vorher jeweils über das Online-Buchungssystem eine Eintrittskarte gebucht werden, die bei der Zugangskontrolle vorgezeigt werden muss. https://buchung.ub.uni-frankfurt.de/zeit/ 

Die Standorte der Universitätsbibliothek (UB JCS) können von Studierenden und Mitarbeitenden der Goethe-Universität wieder eingeschränkt als Lern- und Arbeitsort unter RKI-Standards nach vorheriger Buchung eines Arbeitsplatzes (https://buchung.ub.uni-frankfurt.de/zeit) genutzt werden. Ausschließlich in der Zentralbibliothek werden auch externe Nutzer*innen, die über einen Bibliotheksausweis verfügen, zugelassen. Aus Gründen der Solidarität bitten wir alle Nutzer*innen, die im gebuchten Zeitslot doch nicht anwesend sein können/wollen, diesen wieder zu stornieren und somit für andere freizugeben. 

Der Campus-Bücherlieferdienst für Mitarbeitende der Goethe-Universität steht weiterhin zur Verfügung. www.ub.uni-frankfurt.de/corona/buch.html 

Alle verfügbaren Services können im Detail dem Service-Monitor der Bibliothek entnommen werden: www.ub.uni-frankfurt.de/corona/monitor.html 


Mensen und Cafeterien

Alle Mensen und Cafeterien schließen bereits ab dem 16.12.2020 und bleiben bis voraussichtlich 15.01.2021 geschlossen. Das Studentenwerk Frankfurt am Main geht ab dem 23.12.2020 in die Weihnachtspause.

Das von CampuService betriebene Café „Sturm & Drang“ am Campus Westend ist in der Zeit vom 19. Dezember 20202 bis enschließlich 10. Januar 2021 geschlossen.

Veranstaltungen

Aufgrund der zum 11.01.2021 aktualisierten Corona-Verordnung des Landes Hessen zur Reduktion der gegenwärtig hohen Corona-Infektionszahlen können bis auf weiteres, über bereits genehmigte Präsenz- und Lehrveranstaltungen hinaus, keine weiteren Veranstaltungen gestattet werden. Die Lehrenden werden aufgefordert, bereits genehmigte Veranstaltungen auf ihre Notwendigkeit in Präsenz zu prüfen und diese, wenn möglich, ausschließlich in digitaler Form fortzuführen

Bis auf Weiteres dürfen wissenschaftliche Tagungen und Kongresse ausschließlich in digitaler Form stattfinden, da diese ansonsten aufgrund des zu erwartenden Zuspruchs aus dem In- und Ausland und damit verbundenen Reisen zur Erhöhung der Kontaktzahlen und damit zur Verschärfung des Infektionsgeschehens beitragen könnten.

Ausgenommen von dieser Regelung sind nur Praxisveranstaltungen wie Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitten, eintägige Exkursionen, sportpraktische Übungen und im engeren Sinne vergleichbare Veranstaltungen. Diese gilt insbesondere auch für auch für Klausuren und Prüfungen, die weiterhin in Präsenz stattfinden dürfen. Informationen zu diesen finden Sie unter folgenden Links: Prüfungen | Lehrveranstaltungen.

Taschensender/ Headsets können während der Pandemie nicht mehr ausgeliehen und genutzt werden. Ein Desinfizieren der Mikrofone ist nicht möglich. Es können aktuell nur Handmikrofone genutzt werden. Wenn Sie eine Anschaffung aus eigenen Mitteln planen, müssen Sie sich zwingend mit der HRZ Medientechnik in Verbindung setzen, da die Sender mit der Infrastruktur des Raumes kompatibel sein müssen. mt-support@uni-frankfurt.de

Corona-Toolbox

Unterweisungsvorlagen, Vorlagen zur Ausarbeitung von Hygienekonzepten für verschiedene Präsenzveranstaltungsformen.

>> Corona-Toolbox

Fragen zu dienstlichen Belangen

Bei dringenden weitergehenden Fragen zu dienstlichen Belangen schreiben Sie bitte an krisenstab@uni-frankfurt.de. Bitte geben Sie dabei den vollständigen Absender und eine Rufnummer für Rückfragen an.

Fragen zum Arbeitsschutz

Die Referate Arbeitsschutz und Biologische Sicherheit der Goethe-Universität erreichen Sie unter der Telefonnummer 069/798-23688.

Bürgertelefon Land Hessen

Zu aktuellen Fragen in Hinblick auf das Coronavirus hat das Land Hessen ein Bürgertelefon eingerichtet, Tel.: 0800/555-4666, montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr.