Corona — Hinweise für Beschäftigte

Stand: 21. Oktober 2020

Liebe Mitarbeitende der Goethe-Universität: Im Folgenden finden Sie Informationen zum corona-kompatiblen Arbeits- und Gesundheitsschutz, die bei neuem Sachstand selbstverständlich aktualisiert und ergänzt werden.

Arbeitsorganisation: Präsenz, mobil oder Home Office

Die Goethe-Universität ermöglicht unter strikter Beachtung der RKI-Standards das Arbeiten in Uni-Gebäuden für Mitarbeitende, die zur Organisation und Durchführung auch des Lehrbetriebs notwendig sind. Dazu zählen Mitarbeitende der Technik und Verwaltung ebenso wie Forschende undLehrende. Forschende werden gebeten, sich vorrangig den Forschungsarbeiten oder Aufgaben zu widmen, die sie mobil oder von zuhause aus erledigen können. Für Forschungsarbeiten auf den Campi gelten gleichfalls die RKI-Standards.

Die Beschäftigten sind vor Aufnahme der Tätigkeit zu unterweisen (vgl. Dokumentationsvorlage bei Merkblättern und Dokumenten).

RKI-Vorgaben für Tätigkeiten an Bildschirm-/Büroarbeitsplätzen und in Laboratorien

  • Für Büro- und Auswerteräume gelten bis auf weiteres weiterhin die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Vorgaben der entsprechenden Dienstanweisung des Landes Hessen: Büros dürfen, unabhängig von ihrer bisherigen Belegung, nur mit einer Person besetzt werden. Sofern weitere Kapazitäten vor Ort dringend benötigt werden, ist alternierendes Arbeiten – der Wechsel zwischen Büro und Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten – sowie die abwechselnde Nutzung des Büros durch Mitarbeitende zu organisieren. Sollte aus zwingend erforderlichen, dienstlichen Gründen (Aufrechterhaltung des Betriebes und der Infrastruktur/der Lehre und Forschung) eine Belegung mit mehreren Mitarbeitenden notwendig werden, ist dies nur nach vorheriger Freigabe durch den universitären Arbeitsschutz möglich. Vorab muss geprüft werden, ob der Einsatz von zusätzlichen technischen Schutzmaßnahmen notwendig ist und die Lüftungsvorgaben eingehalten werden können. Anfragen richten Sie bitte an krisenstab@uni-frankfurt.de;
  • Laborräume dürfen entsprechend Ihrer Größe nur so belegt werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern gewährleistet ist.
  • Büro-/Auswerte-und Laborräume müssen ausreichend belüftet sein bzw. regelmäßig gelüftet werden;
  • Die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Sanitäranlagen ist zu gewährleisten;
  • Es müssen die personenbezogenen Maßnahmen zum Infektionsschutz gemäß RKI-Vorgaben eingehalten werden: 
    • Händehygiene (Handwäsche mit Seife mindestens 20 Sekunden),
    • Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), 
    • Husten- und Nies-Etikette (Husten und Niesen in die Armbeuge).

In den Einheiten, die zur Aufrechterhaltung des Betriebs erforderlich sind, müssen in Abstimmung mit den Vorgesetzten wirksame Vertretungsregelungen getroffen werden.

Risikogruppen

Besonders zu beachten ist: Für Mitarbeitende, die nach RKI-Standards zu einer Risikogruppe zählen –Erläuterungen zu den RKI-Risikogruppen finden Sie in diesem Dokument – sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Eine Risiko-Einschätzung ist sehr vielschichtig, eine eindeutige Einstufung in eine Risikogruppe daher nicht möglich. Zur individuellen Bewertung der Risikofaktoren bedarf es daher einer medizinischen Begutachtung, die in Form einer Bescheinigung/eines Attests (ausgestellt durch Facharzt/ Allgemeinmediziner/in) bestätigt wird. Diese/s ist der Personalabteilung auf Nachfrage vorzulegen. Das ärztliche Attest bescheinigt, dass Sie "eine Person mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf" entsprechend den Informationen und Hilfestellungen des RKI sind. Welche Diagnose genau vorliegt, soll nicht angegeben werden. Das Attest wird auch nicht zu den Akten genommen.

Personen, die ein erhöhtes Risiko tragen einen schweren COVID-19 Krankheitsverlauf zu erleiden, dürfen keinen Kontakt mit wechselndem Publikum / Kunden haben. Es ist zu prüfen, ob dies gewährleistet ist, z.B. bei Alleinarbeit in einem Einzelbüro, oder ob bspw. eine Tätigkeit in den Randzeiten, die Zuweisung einer anderen Tätigkeit oder ein Arbeitsplatzwechsel erfolgen kann. Weiterhin ist zu prüfen, ob Telearbeit / Homeoffice oder mobiles Arbeiten in Frage kommen. Grundsätzlich wird auf Basis einer Beurteilung der Arbeitsbedingungen durch den Vorgesetzten ermittelt, welche Maßnahmen (gemäß den Empfehlungen des HMSI) erforderlich sind, um Beschäftigten der Risikogruppe vor den mit der Ausübung ihrer Tätigkeit verbundenen gesundheitlichen Gefahren, gerade im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen, effektiv zu schützen.

Soweit sowohl Telearbeit / Homeoffice oder mobiles Arbeiten, insbesondere wegen der Besonderheiten der jeweiligen Aufgabe, als auch die Präsenzarbeit mit Schutzmaßnahmen nicht möglich sind, sind die betroffenen Mitarbeitenden von der Arbeit freizustellen. Dies gilt ebenfalls für Mitarbeitende, die mit Pflegebedürftigen im selben Haushalt leben. Ebenfalls mobil oder im Homeoffice können nach Absprache mit ihrem Vorgesetzten Eltern arbeiten, die aufgrund der Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder nicht anderweitig organisieren können. Für die Beschäftigung von Schwangeren gelten ebenfalls besondere Regeln (PDF).

Betreuung von Kindern

Trotz Regelbetrieb in den KiTas  müssen viele Eltern ihre Kinder weiterhin in größerem Umfang betreuen. Daher ist hier auch in diesen Fällen weiterhin die Möglichkeit zu Telearbeit/Homeoffice oder mobilem Arbeiten zu gewähren. In begründeten Einzelfällen kann eine stundenreduzierte Tätigkeit auf Grundlage einer stundenweisen Dienst- oder Arbeitsbefreiung in Betracht gezogen werden, wenn die Erbringung der vollen Arbeitsleistung aufgrund der Betreuungssituation nicht möglich ist. Nach den Sommerferien soll der Regelbetrieb in KiTas und Schulen wieder aufgenommen werden und die durch die Eltern zu erbringende Betreuungsleistung auf ein Normalmaß zurückgehen. Eine Stundenreduzierung oder Freistellung wegen der Betreuungssituation entfällt dann. Sofern das Kind erkrankt ist, von der KiTa nicht betreut wird und in Absprache mit dem Vorgesetzten keine – ggf. auch stundenreduzierte – Tätigkeit im Homeoffice möglich ist, bedarf es für eine Freistellung eines Nachweises der Betreuungseinrichtung oder des behandelnden Arztes.  

Erkrankung

Sollte im Fall einer Erkrankung die rechtzeitige Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach dem dritten Tag der Krankheit derzeit nicht möglich sein, ist diese schnellstmöglich nachzureichen. Die nicht rechtzeitige Vorlage der Erst- oder Folgebescheinigung wird bis auf weiteres keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen. Bei länger andauernden Erkrankungen sollte jedoch unbedingt dafür Sorge getragen werden, dass die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zeitnah in der Abteilung Personalservices vorliegt, um Entgeltfortzahlungen sicherstellen zu können. Die Vorlage der Bescheinigung als Scan ist vorübergehend ausreichend; die Originale können im Nachgang auf dem Postweg versandt werden.

Homeoffice / mobile Arbeit

Gemäß der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sind „Büroarbeiten (…) nach Möglichkeit im Homeoffice auszuführen, insbesondere wenn Büroräume von mehreren Personen mit zu geringen Schutzabständen genutzt werden müssten.“ Die Festlegung, ob die Aufgabenerfüllung im Homeoffice oder mobil möglich ist, hat in Abstimmung mit der/dem Vorgesetzten zu erfolgen. Für die mobile Arbeit bzw. Arbeit im Homeoffice gilt die tägliche Sollarbeitszeit. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sofern die RKI-Standards eingehalten werden, im Büro vor Ort tätig zu sein. Sollte eine Beschäftigung weder vor Ort unter Einhaltung der RKI-Standards noch im Homeoffice oder mobil möglich sein, so sind die Kolleginnen und Kollegen bis auf weiteres bezahlt freizustellen. Diese Regelungen gelten auch für die Beschäftigung von Hilfskräften. 

Urlaub

Bereits genehmigter Urlaub ist wie geplant anzutreten – auch im Sinne von Solidarität unter den Mitarbeitenden hinsichtlich der Verteilung von Arbeit und Freizeit. Ein Anspruch auf Stornierung existiert nicht. In Ausnahmefällen kann eine übereinstimmende Vereinbarung zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten getroffen werden, die einen anderen Urlaubszeitraum vorsieht, wenn die jeweilige Arbeitsleistung während des ursprünglich geplanten Urlaubszeitraums dringend benötigt wird.

Für Rückkehrer aus internationalen Risikogebieten gilt folgende Regelung: 

Eine behördliche häusliche Quarantäne ist für 14 Tage einzuhalten. Ausgenommen davon sind Einreisende, die ein ärztliches Zeugnis vorweisen können, für das maximal 48 Stunden vor Einreise ein PCR-Test durchgeführt wurde und das bescheinigt, dass keine Infektion mit dem SARS-CoV-2 vorliegt (negativer Corona-Test). 

Auch wenn Rückkehrer aus Risikogebieten auf Grund eines negativen Corona-Tests vor oder bei der Einreise keiner behördlichen Quarantäne mehr unterliegen, gilt an der Goethe-Universität: Um die Inkubationszeit angemessen zu berücksichtigen, sollen sich Rückkehrer aus Risikogebieten in eine 5-tägige Kontaktbeschränkung begeben (d.h. nicht den Arbeitsplatz aufsuchen), eine häusliche Quarantäne wird empfohlen. Die Rückkehr an den Arbeitsplatz in Präsenz nach Ablauf der 5-tägigen Kontaktbeschränkung darf nur bei völliger Symptomfreiheit erfolgen.

Mund-Nasen-Bedeckungen (Community-Masken)

Das Land Hessen schreibt in seiner aktualisierten Corona-Verordnung ab Freitag, dem 2. Oktober 2020, innerhalb von Gebäuden der Goethe-Universität das generelle Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vor. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht laut Verordnung „bis zur Einnahme eines festen Platzes“. Im Folgenden finden Sie eine Handlungsempfehlung zur Umsetzung der MNB-Pflicht in verschiedenen Arbeitsbereichen:

Bibliotheken und Magazine: 

Bei strikter Einhaltung der Abstandsregelung von mind. 1,50 m besteht keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung 

  • a. bei sitzenden Tätigkeiten in den Büros oder bei Besprechungen (nach Einnahme des Platzes)
  • b. in den Thekenbereichen, die mit einer Trennvorrichtung (Spuckschutz) ausgestattet sind 
  • c. in den Magazinbereichen 
  • d. in den Werkstätten 
  • e. für Beschäftigte, die sich alleine in Büros aufhalten, auch wenn diese nicht nur sitzen 

Auch bei strikter Einhaltung der Abstandsregelung von mind. 1,50 m besteht eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, 

  • a. wenn die/der Beschäftigte den Arbeitsbereich (alle genannten Bereich unter 1.) verlässt 
  • b. bis die Beschäftigten bei Besprechungen ihre Plätze eingenommen haben 
  • c. bei Besuch eines anderen Büros / Bereichs (bis zum Sitzen) 
  • d. wenn der Arbeitsbereich auch von anderen als Verkehrsfläche genutzt wird, wie bspw. bei der Sortierung von Büchern vor Aufzügen 

Labore und Werkstätten: 

  • Arbeitsplätze in Laborräumen sind regelhaft so zu belegen, dass unter Berücksichtigung der Bewegungsflächen der Mindestabstand von 1,5 m (bzw. 2,5 m bei gegenüber angeordneten Arbeitsplätzen) zuverlässig eingehalten werden kann. Beschäftigte können die MNB ablegen, wenn dieser Arbeitsplatz erreicht ist. 
  • Bei von mehreren Beschäftigten genutzten Arbeitsplätzen (z.B. bestimmte Geräte, Funktionsräume) können diese alternierend nur dann ohne MNB genutzt werden, wenn der Begegnungsverkehr einen Mindestabstand von 1,5 m erlaubt.
  • Eine dauerhafte Nutzung von Arbeitsplätzen, die den Mindestabstand nicht gewährleisten, ist auch mit MNB nicht erlaubt. Eine kurzzeitige Nutzung von Arbeitsplätzen (z.B. Abzügen) bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist unter Verwendung einer MNB möglich. 
  • Alle Flure sind Verkehrsbereiche im Sinne der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung und es besteht die Pflicht zum Tragen einer MNB. 
  • Im Einzelfall können bauliche Voraussetzungen vorliegen, einen Flurbereich so in den Arbeitsbereich zu integrieren, dass kein Begegnungsverkehr vorkommt (z.B. abgegrenzte Laborbereiche ohne Durchgangsverkehr, Strahlenschutzbereiche, S2-Laborbereiche). Dies ist durch technische Maßnahmen (Türschließungssystem) oder Beschilderung und Unterweisung zu gewährleisten. Dann kann hier ebenfalls die MNB abgelegt werden. 

Büros: 

  • In Einzelbüros besteht keine Pflicht MNB zu tragen, das Büro gilt als Arbeitsbereiche. 
  • In Doppelt belegten Büros oder bei Publikumsverkehr bleibt die Pflicht bis zur Einnahme des Sitzplatzes die MNB zu tragen bestehen.

Stellungnahme des Koordinierungskreises für Biologische Arbeitsstoffe (KOBAS) der DGUV (PDF)

Weitere Informationen (PDF).

Virtuelle Lehre: Zugang zu Zoom-Lizenzen für Lehrende und Uni-Beschäftigte

Zur Unterstützung der virtuellen Lehre im Sommersemester 2020 hat die Goethe-Universität einen Lizenzvertrag mit dem Anbieter zoom abgeschlossen, der es Lehrenden und Mitarbeitenden der Goethe-Universität erlaubt, den Service mit ihrem persönlichen HRZ-Account zu nutzen. Da Zoom ausschließlich für die Lehre eingesetzt werden soll, bitten wir Nutzerinnen und Nutzer darum, den Bedarf darauf zu fokussieren und für andere Anwendungszwecke (wie z.B. Gremienarbeit) auf andere Dienste, insbesondere Vidyo, auszuweichen. Weitere Informationen finden Sie unter https://zoom.uni-frankfurt.de sowie hier https://lehre-sose2020.uni-frankfurt.de/

Gremienarbeit / Arbeitstreffen

Gremiensitzungen können aus zwingend erforderlichen Gründen, wenn dieses in digitaler Form nicht möglich ist, auch wieder in Präsenz durchgeführt werden. Für die Durchführung bedarf es der vorherigen Abstimmung eines entsprechenden Abstands- und Hygienekonzepts mit dem universitären Arbeitsschutz. Das Abstands- und Hygienekonzept ist immer unter Verwendung und Beachtung der jeweils aktuellen Anleitung zu erstellen, die der universitäre Arbeitsschutz zur Verfügung stellt. Ihre Anfragen zu Anleitungen und Ihre Konzepte senden Sie bitte immer an krisenstab@uni-frankfurt.de

Auf eine Verköstigung während dieser Veranstaltungen sollte in der Regel verzichtet werden. Es dürfen im Ausnahmefall einzeln abgepackte Speisen und Getränke angeboten werden oder ein externer Caterer mit entsprechendem Hygienekonzept ist zu beauftragen.

Externe Gäste/Gutachter etc. können mit einer besonderen Zugangsberechtigung und nach vorheriger Unterweisung/Information ebenfalls an Gremiensitzungen teilnehmen. Wenn möglich, bleibt weiterhin ein digitales Veranstaltungsformat zu bevorzugen.

Dienstreisen

Dienstreisen sind nur in Ausnahmefällen (z.B. drohende schwerwiegende Beeinträchtigung eines wissenschaftlichen Projekterfolgs, Wegfall von Forschungsmitteln, vom Forschungsgegenstand her sich zwingend ergebende Zeitfenster oder notwendige Präsenz vor Ort) möglich. Zur Genehmigung durch die zuständigen Vorgesetzten und Dekanate ist es notwendig, dass diese die RKI-Standards und BMAS-Vorgaben berücksichtigen. Regionale Reisebeschränkungen und Quarantäneregeln sind ebenfalls zu beachten. Dem Dienstreiseantrag ist die ausgefüllte Checkliste beizufügen.

a) Dienstreisen innerhalb von Deutschland

Von Dienstreisen innerhalb Deutschlands in durch das RKI ausgewiesene Risikogebiete ist Abstand zu nehmen. Nur in Ausnahmefällen, aus nachweislich zwingend dienstlichen Erfordernissen, darf nach Prüfung eine Genehmigung durch den Vorgesetzten und das Dekanat erfolgen.

Übernachtungen sollten nach Möglichkeit nicht stattfinden. Ist dies nicht vermeidbar, sind im Vorfeld die Vorschriften der jeweiligen Bundesländer bei Übernachtungen zu berücksichtigen.

Die Dienstreise sollte möglichst alleine in einem Dienstfahrzeug oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Die Benutzung eines Fahrzeugs von mehreren Personen gemeinsam ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Während der Fahrt muss von allen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden; eine funktionierende Lüftung ist sicherzustellen. 

Ist die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu vermeiden, so sind die aktuell geltenden Vorschriften, wie z.B. die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, einzuhalten.

b) Dienstreisen ins Ausland

Dienstreisen ins Ausland sind eingeschränkt wieder möglich, sofern die Pandemie-Vorschriften der jeweiligen Länder im Vorfeld und während der Reise berücksichtigt werden und das jeweilige Ausland nicht als Risikogebiet ausgewiesen ist.

Eine Einstufung als Risikogebiet erfolgt immer dann, wenn die Zahl der Neuinfizierten einen Wert von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner verteilt über die letzten sieben Tage aufweist. Das Robert Koch-Institut weist Risikogebiete aus. 

Informationen über Länder, für die ein erhöhtes Risiko besteht, sind auf der Seite des Auswärtigen Amtes zu finden.

Es dürfen keine Dienstreisen in Gebiete unternommen werden, für die eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt besteht oder die durch das Robert-Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen wurden. Sollte nach Erteilung der Genehmigung einer Dienstreise eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt ausgesprochen oder das Reiseziel vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen werden, so gilt die zuvor erteilte Genehmigung als widerrufen und die Reise kann nicht angetreten werden. Die Reisenden sind aufgefordert, sich selbstständig bis kurz vor Reiseantritt über Reisewarnungen bzw. zu Risikogebieten zu informieren.

Sollte während des dienstlichen Aufenthaltes das Reiseland zum Risikogebiet erklärt werden (vom RKI oder dem Auswärtigen Amt), ist es den Mitarbeiter*innen freigestellt, den Aufenthalt fortzusetzen oder abzubrechen.

Für Rückkehrer von einer Dienstreise aus einem Risikogebiet, gilt ebenso wie bei Urlaubsreisen folgende Regelung: 

Bei Rückkehr aus einem internationalen Risikogebiet ist eine behördliche häusliche Quarantäne für 14 Tage einzuhalten. Ausgenommen davon sind Einreisende, die ein ärztliches Zeugnis vorweisen können, für das maximal 48 Stunden vor Einreise ein PCR-Test durchgeführt wurde und das bescheinigt, dass keine Infektion mit dem SARS-CoV-2 vorliegt (negativer Corona-Test). 

Auch wenn Rückkehrer aus Risikogebieten auf Grund eines negativen Corona-Tests vor oder bei der Einreise keiner behördlichen Quarantäne mehr unterliegen, gilt an der Goethe-Universität: Um die Inkubationszeit angemessen zu berücksichtigen, sollen sich Rückkehrer aus Risikogebieten in eine 5-tägige Kontaktbeschränkung begeben (d.h. nicht den Arbeitsplatz aufsuchen), eine häusliche Quarantäne wird empfohlen. Die Rückkehr an den Arbeitsplatz in Präsenz nach Ablauf der 5-tägigen Kontaktbeschränkung darf nur bei völliger Symptomfreiheit erfolgen.

Häusliche Quarantäne / Infektion mit SARS-CoV-2

Von allen Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, ist unter Information des/der Vorgesetzten eine 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten. Sollten Sie Symptome bei sich oder Familienmitgliedern bemerken, kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt. Diese Quarantäne-Pflicht gilt analog auch für Studierende. Mitarbeitende, für die eine behördliche Quarantäne angeordnet wurde oder für die ein berufliches Tätigkeitsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz besteht, werden gebeten, dies und den Zeitraum unter krisenstab@uni-frankfurt.de zu melden. 

Meldeverfahren bei Infektionsverdacht / Anordnung häuslicher Quarantäne durch das Gesundheitsamt

Bitte teilen Sie zunächst Ihrem Vorgesetzten den genauen Sachverhalt mit (z.B. Quarantäneordnungen vom Gesundheitsamt / aufgrund von Reisebestimmungen; Kontakt mit einer infizierten Person; Verdacht auf Erkrankung mit Covid-19; positiver Corona-Test). Danach melden Sie sich bitte beim universitären Krisenstab (krisenstab@uni-frankfurt.de oder telefonisch unter 069/798-23688). Hier werden von zentraler Seite die notwendigen Maßnahmen veranlasst. Bei einem positiven Corona-Test oder dem Verdacht einer COVID-19 Erkrankung ist eine Liste von Personen zu erstellen, mit denen am Arbeitsplatz innerhalb der letzten fünf Tage direkter Kontakt bestand. Diese müssen den Arbeitsplatz ebenfalls sofort verlassen und sich nach Hause begeben; dort verbleiben sie bis sich das Gesundheitsamt meldet oder ein negatives Testergebnis vorliegt. 
Normalerweise setzt sich das Gesundheitsamt mit den Personen in Verbindung, die als Risikokontakt identifiziert werden und verhängt eine amtliche Quarantäne. Alle weiteren Entscheidungen trifft das Gesundheitsamt. Sollte sich das Gesundheitsamt nicht melden, bitte wieder Kontakt mit krisenstab@uni-frankfurt.de aufnehmen um das weitere Vorgehen zu besprechen. 
Die Vorgesetzten sind verpflichtet die private telefonische Erreichbarkeit aller vor Ort beschäftigten Kolleg*innen jederzeit sicher zu stellen. Diese privaten Daten sind geschützt vor der Einsichtnahme durch Dritte aufzubewahren.

Urlaub und Quarantänerisiko 

Für anstehende Urlaubsplanungen ist zu beachten, dass laut Robert Koch-Institut (RKI) bestimmte Länder als Risikogebiete für SARS-CoV-2-Infektionen gelten

Bei Rückkehr aus einem internationalen Risikogebiet ist eine behördliche häusliche Quarantäne für 14 Tage einzuhalten. Ausgenommen davon sind Einreisende, die ein ärztliches Zeugnis vorweisen können, für das maximal 48 Stunden vor Einreise ein PCR-Test durchgeführt wurde und das bescheinigt, dass keine Infektion mit dem SARS-CoV-2 vorliegt (negativer Corona-Test). 

Auch wenn Rückkehrer aus Risikogebieten auf Grund eines negativen Corona-Tests vor oder bei der Einreise keiner behördlichen Quarantäne mehr unterliegen, gilt an der Goethe-Universität: Um die Inkubationszeit angemessen zu berücksichtigen, sollen sich Rückkehrer aus Risikogebieten in eine 5-tägige Kontaktbeschränkung begeben (d.h. nicht den Arbeitsplatz aufsuchen), eine häusliche Quarantäne wird empfohlen. Die Rückkehr an den Arbeitsplatz in Präsenz nach Ablauf der 5-tägigen Kontaktbeschränkung darf nur bei völliger Symptomfreiheit erfolgen.

Bei Urlaubsplanungen bitten wir daher – auch aus Rücksicht auf die Belange von Kolleginnen und Kollegen – voraussehbare Quarantänezeiten mit zu berücksichtigen. Für den Zeitraum einer vorhersehbaren Quarantäne muss seitens der Mitarbeitenden Urlaub genommen oder Zeitguthaben abgebaut werden, sofern nach vorheriger Abstimmung mit dem Vorgesetzten nicht mobil oder im Homeoffice gearbeitet werden kann. Anspruch auf Vergütung durch den Arbeitgeber besteht nur dann, wenn die Quarantäne ohne eigenes Verschulden angetreten werden musste. Wer eine Reise in eine Region antritt, die als Risikogebiet ausgewiesen ist, nimmt in Kauf, dass dieser Anspruch erlischt.

Wird ein Land erst nach der Einreise zum Risikogebiet erklärt, liegt kein eigenes Verschulden vor. Die Quarantänezeit sollte dann nach Möglichkeit und in Absprache mit den Vorgesetzten für mobiles Arbeiten / Homeoffice genutzt werden.

Bei Einreisen aus einem Risikogebiet nach Deutschland ist es aktuell notwendig sich sofort für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Ein negativer Corona-Test kann diese Quarantäne aufheben. Bei der Einreise über Land setzen Sie sich bitte mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung und sprechen das weitere Vorgehen ab, bei der Einreise über einen Flughafen erfolgt der Test / die Datenerfassung direkt dort. Weitere Erläuterungen finden Sie auf den Seites des HMSI.

Gebäude: Sicher arbeiten vor Ort

Die Universitätsgebäude an den Standorten Westend, Bockenheim, Riedberg sowie Ginnheim sind weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen, können jedoch von Universitätsangehörigen unter strikter Einhaltung der RKI-Standards genutzt werden. Das gilt für alle Gebäude, in denen für die Organisation der Lehre, Forschung und Verwaltung unabdingbare Arbeiten durchgeführt werden. Diese können über Kartenschließung oder die mit Personal besetzten Pforten an den Haupteingängen geöffnet, bzw. betreten werden. Der Zugang wird jeweils standortspezifisch geregelt (z.B. über Schließrechte oder Listen an den Pforten).

Präsenzveranstaltungen in den Universitätsgebäuden erfolgen gemäß Abstands- und Hygienekonzepten, die auch außerhalb der Veranstaltungsräume zu befolgen sind. Werden Abstands- und Hygieneregeln nicht befolgt, sind die jeweiligen Beauftragten für das Hausrecht im Sinne der Hausordnung (§3; 3)) befugt, ein Verbot zum weiteren Betreten des Campus auszusprechen.

Universitätsbibliothek

In der Universitätsbibliothek (UB JCS) können vor Ort Medien entliehen und zurückgegeben werden; der Ausleihbetrieb steht allen Nutzer*innen wieder zur Verfügung. In den Gebäuden gilt Maskenpflicht, d.h. ein Zutritt ist generell nur mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich. 

An allen Standorten wird der Zugang anhand der GoetheCard bzw. des Bibliotheksausweises durch den Sicherheitsdienst kontrolliert. Nur in der Zentralbibliothek sind Ausleihe/Rückgabe und Information/Anmeldung auch ohne Ausweis zugänglich. Die Personenzahl, die sich gleichzeitig in den Räumen aufhalten kann, ist an allen Standorten beschränkt. Für den Zutritt zum Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften und zur Sportbibliothek muss vorher jeweils über das Online-Buchungssystem eine Eintrittskarte gebucht werden, die bei der Zugangskontrolle vorgezeigt werden muss. https://buchung.ub.uni-frankfurt.de/zeit/ 

Die Standorte der Universitätsbibliothek (UB JCS) können von Studierenden und Mitarbeitenden der Goethe-Universität wieder eingeschränkt als Lern- und Arbeitsort unter RKI-Standards nach vorheriger Buchung eines Arbeitsplatzes (https://buchung.ub.uni-frankfurt.de/zeit) genutzt werden. Ausschließlich in der Zentralbibliothek werden auch externe Nutzer*innen, die über einen Bibliotheksausweis verfügen, zugelassen. Aus Gründen der Solidarität bitten wir alle Nutzer*innen, die im gebuchten Zeitslot doch nicht anwesend sein können/wollen, diesen wieder zu stornieren und somit für andere freizugeben. 

Im Rahmen eines mit Präsidium und Krisenstab abgestimmten Konzepts werden in den kommenden Wochen die Öffnungszeiten stufenweise erweitert.

Der Campus-Bücherlieferdienst für Mitarbeitende der Goethe-Universität steht weiterhin zur Verfügung. www.ub.uni-frankfurt.de/corona/buch.html 

Alle verfügbaren Services können im Detail dem Service-Monitor der Bibliothek entnommen werden: www.ub.uni-frankfurt.de/corona/monitor.html 

Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung 

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für alle Besucher*innen in der UB JCS verpflichtend. Diese Verpflichtung gilt zudem bei allen Wegen in den Gebäuden. Nur beim Sitzen an gebuchten Arbeitsplätzen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht erforderlich, sofern an diesen Orten ansonsten die RKI-Standards (insbesondere Hygiene- und Abstandsregelungen) eingehalten werden.

Mensen und Cafeterien

Aufgrund steigender Nachfrage und mit Blick auf das bevorstehende Wintersemester werden in den nächsten Wochen auch ausgewählte Verpflegungsbetriebe des Studentenwerks unter Corona-Bedingungen wieder in Betrieb genommen. In den Mensen und Cafeterien gilt, wie in allen Gebäuden der Goethe-Universität, eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bis zur Einnahme eines festen Sitzplatzes. 

Die Öffnungszeiten, Wiedereröffnungstermine der Mensen am Campus Westend, am Campus Riedberg, am Campus Bockenheim und am Campus Niederrad sowie die jeweiligen Speisepläne gibt es auf der Website des Studentenwerks www.studentenwerkfrankfurt.de/essen-trinken/uebersicht 

Das von CampuService betriebene Café „Sturm & Drang“ bietet am Campus Westend von montags bis freitags in der Zeit zwischen 8 und 16:30 Uhr sowie samstags zwischen 11 und 17 Uhr Snacks und auch eine kleine Auswahl warmer Speisen im To Go-Bereich an. Die Öffnungszeiten werden ggf. an die Nachfrage angepasst und können stets auf der Website www.cafe-sturm-und-drang.de eingesehen werden. 

Informationen zu der unter Corona-Aspekten notwenigen Einzelregistrierung für die Nutzung der Mensen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Studentenwerks www.studentenwerkfrankfurt.de.

Veranstaltungen

Nachdem Präsenzveranstaltungen mit Lehr- und Prüfungsbezug in definierten Einzelfällen in Abhängigkeit von den verfügbaren Kapazitäten und mit einem genehmigten Abstands- und Hygienekonzept wieder stattfinden (Prüfungen, Praktika, kleine Lehrveranstaltungen), sind auch externe Veranstaltungen in Ausnahmefällen wieder genehmigungsfähig. Im Entscheidungsfall haben dabei Veranstaltungen mit Lehr- und Prüfungsbezug gegenüber externen Veranstaltungen grundsätzlich Vorrang.

Prüfungen und Praktika gelten teilweise abweichende Regelungen, die Sie unter den folgenden Links finden: Prüfungen Lehrveranstaltungen.

Bei Raumanfragen für Veranstaltungen mit externen Teilnehmenden ohne Lehrbezug wird zuerst die Verfügbarkeit von Räumlichkeiten geprüft, bei Verfügbarkeit erfolgt nur eine bedingte Raumzusage. Erst nach Abstimmung eines schriftlich ausgearbeiteten Abstands- und Hygienekonzeptes mit dem universitären Arbeitsschutz (krisenstab@uni-frankfurt.de oder Tel.: 069/798-23688 ) erfolgt eine Freigabe der Veranstaltung. Inadäquate Konzepte sind nicht genehmigungsfähig, es erfolgt keine Freigabe der Veranstaltung, die Raumbuchung ist automatisch aufgehoben.

Corona-Toolbox

Unterweisungsvorlagen, Vorlagen zur Ausarbeitung von Hygienekonzepten für verschiedene Präsenzveranstaltungsformen.

>> Corona-Toolbox

Fragen zu dienstlichen Belangen

Bei dringenden weitergehenden Fragen zu dienstlichen Belangen schreiben Sie bitte an krisenstab@uni-frankfurt.de. Bitte geben Sie dabei den vollständigen Absender und eine Rufnummer für Rückfragen an.

Fragen zum Arbeitsschutz

Die Referate Arbeitsschutz und Biologische Sicherheit der Goethe-Universität erreichen Sie unter der Telefonnummer 069/798-23688.

Bürgertelefon Land Hessen

Zu aktuellen Fragen in Hinblick auf das Coronavirus hat das Land Hessen ein Bürgertelefon eingerichtet, Tel.: 0800/555-4666, montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr.