Corona — Hinweise für Beschäftigte

Stand: 13. August 2020

Liebe Mitarbeitende der Goethe-Universität: Im Folgenden finden Sie Informationen zum corona-kompatiblen Arbeits- und Gesundheitsschutz, die bei neuem Sachstand selbstverständlich aktualisiert und ergänzt werden.

Arbeitsorganisation: Präsenz, mobil oder Home Office

Die Eindämmung des Virus und der Erhalt der Gesundheit der Mitarbeitenden haben Priorität. Der Einstieg in die digitale Lehre am 20.4. erfordert zugleich ein wieder gesteigertes Aktivitätsniveau auf den Campi. 

Die Goethe-Universität ermöglicht unter strikter Beachtung der RKI-Standards das Arbeiten in Uni-Gebäuden für Mitarbeitende, die zur Organisation und Durchführung auch des Lehrbetriebs notwendig sind. Dazu zählen Mitarbeitende der Technik und Verwaltung ebenso wie Forschende und ab 20. April eben auch wieder Lehrende. Forschende werden gebeten, sich vorrangig den Forschungsarbeiten oder Aufgaben zu widmen, die sie mobil oder von zuhause aus erledigen können. Für Forschungsarbeiten auf den Campi gelten gleichfalls die RKI-Standards.

Die Beschäftigten sind vor Aufnahme der Tätigkeit zu unterweisen (vgl. Dokumentationsvorlage bei Merkblättern und Dokumenten).

RKI-Vorgaben für Tätigkeiten an Bildschirm-/Büroarbeitsplätzen und in Laboratorien

  • Büro- und Auswerteräume, unabhängig von ihrer bisherigen Belegung, dürfen nur mit einer Person besetzt werden. Sofern hierzu die Kapazitäten vor Ort nicht ausreichen sollten, ist alternierendes Arbeiten – der Wechsel zwischen Büro und Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten – sowie die abwechselnde Nutzung des Büros durch Mitarbeitende zu organisieren;
  • Laborräume dürfen entsprechend Ihrer Größe nur so belegt werden, dass ein Abstand von mindestens 2 Metern gewährleistet ist.
  • Büro-/Auswerte-und Laborräume müssen ausreichend belüftet sein bzw. regelmäßig gelüftet werden;
  • Die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Sanitäranlagen ist zu gewährleisten;
  • Es müssen die personenbezogenen Maßnahmen zum Infektionsschutz gemäß RKI-Vorgaben eingehalten werden: 
    • Händehygiene (Handwäsche mit Seife mindestens 20 Sekunden),
    • Abstand halten (mindestens 2 Meter), 
    • Husten- und Nies-Etikette (Husten und Niesen in die Armbeuge).

In den Einheiten, die zur Aufrechterhaltung des Betriebs erforderlich sind, müssen in Abstimmung mit den Vorgesetzten wirksame Vertretungsregelungen getroffen werden.

Risikogruppen

Besonders zu beachten ist: Für Mitarbeitende, die nach RKI-Standards zu einer Risikogruppe zählen –Erläuterungen zu den RKI-Risikogruppen finden Sie in diesem Dokument – sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Eine Risiko-Einschätzung ist sehr vielschichtig, eine eindeutige Einstufung in eine Risikogruppe daher nicht möglich. Zur individuellen Bewertung der Risikofaktoren bedarf es daher einer medizinischen Begutachtung, die in Form einer Bescheinigung/eines Attests (ausgestellt durch Facharzt/ Allgemeinmediziner/in) bestätigt wird. Diese/s ist der Personalabteilung auf Nachfrage vorzulegen. Das ärztliche Attest bescheinigt, dass Sie "eine Person mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf" entsprechend den Informationen und Hilfestellungen des RKI sind. Welche Diagnose genau vorliegt, soll nicht angegeben werden. Das Attest wird auch nicht zu den Akten genommen.

Personen, die ein erhöhtes Risiko tragen einen schweren COVID-19 Krankheitsverlauf zu erleiden, dürfen keinen Kontakt mit wechselndem Publikum / Kunden haben. Es ist zu prüfen, ob dies gewährleistet ist, z.B. bei Alleinarbeit in einem Einzelbüro, oder ob ein Arbeitsplatzwechsel erfolgen kann. Weiterhin ist zu prüfen, ob Telearbeit / Homeoffice oder mobiles Arbeiten in Frage kommen. Kommen die genannten Maßnahmen nicht in Betracht, sind die betroffenen Mitarbeitenden von der Arbeit freizustellen. Dies gilt ebenfalls für Mitarbeitende, die mit Pflegebedürftigen im selben Haushalt leben. Ebenfalls mobil oder im Homeoffice können nach Absprache mit ihrem Vorgesetzten Eltern arbeiten, die aufgrund der Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder nicht anderweitig organisieren können. Für die Beschäftigung von Schwangeren gelten ebenfalls besondere Regeln (PDF).

Betreuung von Kindern

Trotz Regelbetrieb in den KiTas  müssen viele Eltern ihre Kinder weiterhin in größerem Umfang betreuen. Daher ist hier auch in diesen Fällen weiterhin die Möglichkeit zu Telearbeit/Homeoffice oder mobilem Arbeiten zu gewähren. In begründeten Einzelfällen kann eine stundenreduzierte Tätigkeit auf Grundlage einer stundenweisen Dienst- oder Arbeitsbefreiung in Betracht gezogen werden, wenn die Erbringung der vollen Arbeitsleistung aufgrund der Betreuungssituation nicht möglich ist. Nach den Sommerferien soll der Regelbetrieb in KiTas und Schulen wieder aufgenommen werden und die durch die Eltern zu erbringende Betreuungsleistung auf ein Normalmaß zurückgehen. Eine Stundenreduzierung oder Freistellung wegen der Betreuungssituation entfällt dann. Sofern das Kind erkrankt ist, von der KiTa nicht betreut wird und in Absprache mit dem Vorgesetzten keine – ggf. auch stundenreduzierte – Tätigkeit im Homeoffice möglich ist, bedarf es für eine Freistellung eines Nachweises der Betreuungseinrichtung oder des behandelnden Arztes.  

Erkrankung

Sollte im Fall einer Erkrankung die rechtzeitige Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach dem dritten Tag der Krankheit derzeit nicht möglich sein, ist diese schnellstmöglich nachzureichen. Die nicht rechtzeitige Vorlage der Erst- oder Folgebescheinigung wird bis auf weiteres keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen. Bei länger andauernden Erkrankungen sollte jedoch unbedingt dafür Sorge getragen werden, dass die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zeitnah in der Abteilung Personalservices vorliegt, um Entgeltfortzahlungen sicherstellen zu können. Die Vorlage der Bescheinigung als Scan ist vorübergehend ausreichend; die Originale können im Nachgang auf dem Postweg versandt werden.

Homeoffice / mobile Arbeit

Gemäß der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sind „Büroarbeiten (…) nach Möglichkeit im Homeoffice auszuführen, insbesondere wenn Büroräume von mehreren Personen mit zu geringen Schutzabständen genutzt werden müssten.“ Die Festlegung, ob die Aufgabenerfüllung im Homeoffice oder mobil möglich ist, hat in Abstimmung mit der/dem Vorgesetzten zu erfolgen. Für die mobile Arbeit bzw. Arbeit im Homeoffice gilt die tägliche Sollarbeitszeit. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sofern die RKI-Standards eingehalten werden, im Büro vor Ort tätig zu sein. Sollte eine Beschäftigung weder vor Ort unter Einhaltung der RKI-Standards noch im Homeoffice oder mobil möglich sein, so sind die Kolleginnen und Kollegen bis auf weiteres bezahlt freizustellen. Diese Regelungen gelten auch für die Beschäftigung von Hilfskräften. 

Urlaub

Bereits genehmigter Urlaub ist wie geplant anzutreten – auch im Sinne von Solidarität unter den Mitarbeitenden hinsichtlich der Verteilung von Arbeit und Freizeit. Ein Anspruch auf Stornierung existiert nicht. In Ausnahmefällen kann eine übereinstimmende Vereinbarung zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten getroffen werden, die einen anderen Urlaubszeitraum vorsieht, wenn die jeweilige Arbeitsleistung während des ursprünglich geplanten Urlaubszeitraums dringend benötigt wird.

Mund-Nasen-Bedeckungen (Community-Masken)

Generell sind alle Arbeiten/Tätigkeiten an der Goethe-Universität nur unter strikter Einhaltung der RKI-Vorgaben und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durchzuführen (siehe Arbeitsorganisation). Ein zeitlich begrenztes Abweichen von den RKI-Vorgaben (Abstandsregel) ist nur aus zwingend dienstlich erforderlichen Gründen gestattet. Hierzu ist vor Aufnahme/Durchführung der Tätigkeit eine Gefährdungsbeurteilung durch die Vorgesetzten unter Beteiligung des Referates Arbeitsschutz notwendig. Eine generelle Pflicht zum Tragen von Masken besteht nicht. Es ist keine umfassende zentrale Anschaffung oder Ausgabe von Masken durch die Goethe-Universität vorgesehen oder geplant. 

In Arbeits- und Besuchskontexten mit hohem Publikumsverkehr (z.B. Ausleihe Universitätsbibliothek), in denen die RKI-Abstandsregeln temporär nicht eingehalten werden können, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch für Besucherinnen und Besucher verpflichtend. Diese Verpflichtung gilt zudem bei Wegen in allen Gebäuden, die bereits wieder (teilweise) für den Publikumsverkehr geöffnet wurden (z.B. Standorte der Unibibliothek). Beim Sitzen an öffentlich zugänglichen Arbeitsplätzen wie z.B. in der Uni-Bibliothek oder PC-Pools ist dagegen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht erforderlich, sofern an diesen Orten ansonsten die RKI-Standards (insbesondere Hygiene- und Abstandsregelungen) eingehalten werden können.

Stellungnahme des Koordinierungskreises für Biologische Arbeitsstoffe (KOBAS) der DGUV (PDF)

Weitere Informationen (PDF).

Virtuelle Lehre: Zugang zu Zoom-Lizenzen für Lehrende und Uni-Beschäftigte

Zur Unterstützung der virtuellen Lehre im Sommersemester 2020 hat die Goethe-Universität einen Lizenzvertrag mit dem Anbieter zoom abgeschlossen, der es Lehrenden und Mitarbeitenden der Goethe-Universität erlaubt, den Service mit ihrem persönlichen HRZ-Account zu nutzen. Da Zoom ausschließlich für die Lehre eingesetzt werden soll, bitten wir Nutzerinnen und Nutzer darum, den Bedarf darauf zu fokussieren und für andere Anwendungszwecke (wie z.B. Gremienarbeit) auf andere Dienste, insbesondere Vidyo, auszuweichen. Weitere Informationen finden Sie unter https://zoom.uni-frankfurt.de sowie hier https://lehre-sose2020.uni-frankfurt.de/

Gremienarbeit / Arbeitstreffen

Gremiensitzungen können aus zwingend erforderlichen Gründen, wenn dieses in digitaler Form nicht möglich ist, auch wieder in Präsenz durchgeführt werden. Für die Durchführung bedarf es der vorherigen Abstimmung eines entsprechenden Abstands- und Hygienekonzepts mit dem universitären Arbeitsschutz. Das Abstands- und Hygienekonzept ist immer unter Verwendung und Beachtung der jeweils aktuellen Anleitung zu erstellen, die der universitäre Arbeitsschutz zur Verfügung stellt. Ihre Anfragen zu Anleitungen und Ihre Konzepte senden Sie bitte immer an krisenstab@uni-frankfurt.de. Externe Gäste/Gutachter etc. können mit einer besonderen Zugangsberechtigung und nach vorheriger Unterweisung/Information ebenfalls an Gremiensitzungen teilnehmen. Wenn möglich, bleibt weiterhin ein digitales Veranstaltungsformat zu bevorzugen.

Dienstreisen

Dienstreisen sind nur in Ausnahmefällen (z.B. drohende schwerwiegende Beeinträchtigung eines wissenschaftlichen Projekterfolgs, Wegfall von Forschungsmitteln, vom Forschungsgegenstand her sich zwingend ergebende Zeitfenster oder notwendige Präsenz vor Ort) möglich. Zur Genehmigung durch die zuständigen Vorgesetzten und Dekanate ist es notwendig, dass diese die RKI-Standards und BMAS-Vorgaben berücksichtigen. Regionale Reisebeschränkungen und Quarantäneregeln sind ebenfalls zu beachten. Dem Dienstreiseantrag ist die ausgefüllte Checkliste beizufügen.

a) Dienstreisen innerhalb von Deutschland

Übernachtungen sollten nach Möglichkeit nicht stattfinden. Ist dies nicht vermeidbar, sind im Vorfeld die Vorschriften der jeweiligen Bundesländer bei Übernachtungen zu berücksichtigen.

Die Dienstreise sollte möglichst alleine in einem Dienstfahrzeug oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Die Benutzung eines Fahrzeugs von mehreren Personen gemeinsam ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Während der Fahrt muss von allen Mitfahrer*innen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden; eine funktionierende Lüftung ist sicherzustellen. 

Ist die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu vermeiden, so sind die aktuell geltenden Vorschriften, wie z.B. die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, einzuhalten.

b) Dienstreisen ins Ausland

Die Bundesregierung stuft Reisen in Mitgliedstaaten der Europäischen Union (inkl. Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland) und die Schengen-assoziierten Staaten nicht mehr als riskant ein und hebt die Reisewarnungen auf.

Dienstreisen ins Ausland sind daher eingeschränkt wieder möglich, sofern die Pandemie-Vorschriften der jeweiligen Länder im Vorfeld und während der Reise berücksichtigt werden.

Dennoch können auch Reisen in diese Länder von der Bundesregierung weiterhin als risikobehaftet eingestuft werden, wenn die Zahl der Neuinfizierten dort einen Wert von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner verteilt über die letzten sieben Tage aufweist. Das Robert Koch-Institut weist Risikogebiete aus. 

Für viele Länder außerhalb der Europäischen Union / Schengen-assoziierte Staaten gelten weiterhin Reisewarnungen. Informationen über Länder, für die ein erhöhtes Risiko besteht, sind auf der Seite des Auswärtigen Amtes zu finden.

Es dürfen keine Dienstreisen in Gebiete unternommen werden, für die eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt besteht oder die durch das Robert-Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen wurden.

Häusliche Quarantäne

Von allen Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, ist unter Information des/der Vorgesetzten eine 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten. Sollten Sie Symptome bei sich oder Familienmitgliedern bemerken, kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt. Diese Quarantäne-Pflicht gilt analog auch für Studierende. Mitarbeitende, für die eine behördliche Quarantäne angeordnet wurde oder für die ein berufliches Tätigkeitsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz besteht, werden gebeten, dies und den Zeitraum unter krisenstab@uni-frankfurt.de zu melden. 

Meldeverfahren bei Infektionsverdacht / Anordnung häuslicher Quarantäne durch das Gesundheitsamt

Bitte teilen Sie zunächst Ihrem Vorgesetzten den genauen Sachverhalt mit (z.B. Quarantäneordnungen vom Gesundheitsamt / aufgrund von Reisebestimmungen; Kontakt mit einer infizierten Person; Verdacht auf Erkrankung mit Covid-19; positiver Corona-Test). Danach melden Sie sich bitte beim universitären Krisenstab (krisenstab@uni-frankfurt.de oder telefonisch unter 069/798-23688). Hier werden von zentraler Seite die notwendigen Maßnahmen veranlasst. Bei einem positiven Corona-Test oder dem Verdacht einer COVID-19 Erkrankung ist eine Liste von Personen zu erstellen, mit denen am Arbeitsplatz Kontakt bestand. Diese müssen den Arbeitsplatz ebenfalls sofort verlassen und sich nach Hause begeben; dort verbleiben sie bis sich das Gesundheitsamt meldet oder ein negatives Testergebnis vorliegt. 
Normalerweise setzt sich das Gesundheitsamt mit den Personen in Verbindung, die als Risikokontakt identifiziert werden und verhängt eine amtliche Quarantäne. Alle weiteren Entscheidungen trifft das Gesundheitsamt. Sollte sich das Gesundheitsamt nicht melden, bitte wieder Kontakt mit krisenstab@uni-frankfurt.de aufnehmen um das weitere Vorgehen zu besprechen. 

Urlaub und Quarantänerisiko 

Für anstehende Urlaubsplanungen ist zu beachten, dass laut Robert Koch-Institut (RKI) bestimmte Länder als Risikogebiete für SARS-CoV-2-Infektionen gelten. Bei Reisen in ein Risikogebiet muss daher nach der Rückkehr nach Hessen eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. 

Bei Urlaubsplanungen bitten wir daher – auch aus Rücksicht auf die Belange von Kolleginnen und Kollegen – voraussehbare Quarantänezeiten mit zu berücksichtigen. Für den Zeitraum einer vorhersehbaren Quarantäne muss seitens der Mitarbeitenden Urlaub genommen oder Zeitguthaben abgebaut werden, sofern nach vorheriger Abstimmung mit dem Vorgesetzten nicht mobil oder im Homeoffice gearbeitet werden kann. Anspruch auf Vergütung durch den Arbeitgeber besteht nur dann, wenn die Quarantäne ohne eigenes Verschulden angetreten werden musste. Wer eine Reise in eine Region antritt, die als Risikogebiet ausgewiesen ist, nimmt in Kauf, dass dieser Anspruch erlischt.

Wird ein Land erst nach der Einreise zum Risikogebiet erklärt, liegt kein eigenes Verschulden vor. Die Quarantänezeit sollte dann nach Möglichkeit und in Absprache mit den Vorgesetzten für mobiles Arbeiten / Homeoffice genutzt werden.

Gebäude: Sicher arbeiten vor Ort

Die Universitätsgebäude an den Standorten Westend, Bockenheim, Riedberg sowie Ginnheim sind weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen, können jedoch von Universitätsangehörigen unter strikter Einhaltung der RKI-Standards genutzt werden. Das gilt für alle Gebäude, in denen für die Organisation der Lehre, Forschung und Verwaltung unabdingbare Arbeiten durchgeführt werden. Diese können über Kartenschließung oder die mit Personal besetzten Pforten an den Haupteingängen geöffnet, bzw. betreten werden. Der Zugang wird jeweils standortspezifisch geregelt (z.B. über Schließrechte oder Listen an den Pforten).

Präsenzveranstaltungen in den Universitätsgebäuden erfolgen gemäß Abstands- und Hygienekonzepten, die auch außerhalb der Veranstaltungsräume zu befolgen sind. Werden Abstands- und Hygieneregeln nicht befolgt, sind die jeweiligen Beauftragten für das Hausrecht im Sinne der Hausordnung (§3; 3)) befugt, ein Verbot zum weiteren Betreten des Campus auszusprechen.

Universitätsbibliothek

Seit dem 28.05. öffnen die Standorte der Universitätsbibliothek eingeschränkt wieder als Lernorte im Rahmen eines Stufenplans. Die Arbeitsplätze sollen primär für Studierende zur Verfügung stehen, die Abschlussarbeiten und Hausarbeiten anfertigen und sind über ein Online-Buchungssystem reservierbar. Aus Gründen der Solidarität bitten wir alle Nutzerinnen und Nutzer, die im gebuchten Zeitslot doch nicht anwesend sein können/wollen, diesen wieder zu stornieren und somit für andere freizugeben. 

An allen Standorten außer der Zentralbibliothek wird bereits der Zugang anhand der GoetheCard durch den Sicherheitsdienst kontrolliert. Die Personenzahl, die sich gleichzeitig in den Räumen aufhalten kann, ist an allen Standorten beschränkt. Für den Zutritt zum Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften und zur Bibliothek der Sportwissenschaften muss vorher über ein Ticketsystem eine Eintrittskarte gebucht werden, die bei der Zugangskontrolle vorgezeigt werden muss. 

Alle derzeit verfügbaren Services können im Detail dem Service-Monitor der Bibliothek entnommen werden: www.ub.uni-frankfurt.de/corona/monitor.html.

Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung 

In Ausleihbereichen der Universitätsbibliothek, in denen die RKI-Abstandsregeln temporär nicht eingehalten werden können, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch für Besucherinnen und Besucher verpflichtend. Diese Verpflichtung gilt zudem bei allen Wegen in den Gebäuden der Zentralbibliothek sowie der Bereichsbibliotheken, sofern diese wieder (teilweise) für den Publikumsverkehr geöffnet wurden. Beim Sitzen an öffentlich zugänglichen Arbeitsplätzen in der Uni-Bibliothek ist dagegen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht erforderlich, sofern an diesen Orten ansonsten die RKI-Standards (insbesondere Hygiene- und Abstandsregelungen) eingehalten werden

Mensen

Die Mensen sind geschlossen. Das Café „Sturm & Drang“ bietet seit dem 14. April von montags bis freitags in der Zeit zwischen 9 und 16 Uhr sowie samstags zwischen 11 und 17 Uhr wieder Snacks und auch eine kleine Auswahl warmer Speisen im To Go-Bereich an. Die Öffnungszeiten werden ggf. an die Nachfrage angepasst und können stets auf der Website www.cafe-sturm-und-drang.de eingesehen werden.

Auch die Cafeteria „Level“ im Otto-Stern-Zentrum auf dem Campus Riedberg bietet unter Einhaltung der notwendigen Hygienerichtlinien und einem der aktuellen Situation angepassten Konzept wieder eingeschränkte Kalt- und Warmversorgung mit Speisen und Getränken an. Die Öffnungszeiten sowie den aktuellen Speiseplan finden Sie hier auf der Webseite Studentenwerks.

Veranstaltungen

An der Goethe-Universität finden vorerst bis Ende September 2020 keine externen oder internen Präsenzveranstaltungen ohne Lehr- und Prüfungsbezug statt. Für Prüfungen und Praktika gelten teilweise abweichende Regelungen, die Sie unter den folgenden Links finden: Prüfungen | Lehrveranstaltungen.

Fragen zu dienstlichen Belangen

Bei dringenden weitergehenden Fragen zu dienstlichen Belangen schreiben Sie bitte an krisenstab@uni-frankfurt.de. Bitte geben Sie dabei den vollständigen Absender und eine Rufnummer für Rückfragen an.

Fragen zum Arbeitsschutz

Die Referate Arbeitsschutz und Biologische Sicherheit der Goethe-Universität erreichen Sie unter der Telefonnummer 069/798-23688.

Bürgertelefon Land Hessen

Zu aktuellen Fragen in Hinblick auf das Coronavirus hat das Land Hessen ein Bürgertelefon eingerichtet, Tel.: 0800/555-4666, montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr.