Corona — Hinweise für Beschäftigte

Arbeitsorganisation: Präsenz, mobil oder Home-Office

Noch arbeiten viele Wissenschaftler*innen und Beschäftigte aus allen Tätigkeitsbereichen primär von zuhause aus oder wechselnd zwischen Homeoffice und Campus. Ab dem Sommersemester kehrt die Goethe-Universität wieder in den Präsenzbetrieb zurück. Um eine gute Balance zu schaffen zwischen notwendiger bzw. erwünschter Präsenz am Campus, flexibleren Arbeitsbedingungen und Corona-Vorgaben hatten sich die Universitätsleitung und der Personalrat bereits auf eine Übergangsphase geeinigt, in der die aktuellen Regularien zu mobilen Arbeiten bzw. Arbeiten im Homeoffice grundsätzlich weiter gelten. Diese Übergangsphase gilt ab sofort bis zum 31. Juli 2022. 

Es gelten folgende Übergangsregelungen: 

Die Möglichkeit für die Beschäftigten zumindest einen Teil der Tätigkeiten mobil oder im Homeoffice zu erledigen, besteht unter den folgenden kumulativ vorliegenden Voraussetzungen, dass 

  1. die jeweilige Aufgabenstellung ein mobiles Arbeiten / Arbeiten im Homeoffice zulässt, d.h. Tätigkeiten, die in der Regel unter Verwendung von Informationstechnologien mobil oder im Homeoffice erledigt werden können, 
  2. die Entscheidung über die Eignung der Tätigkeiten unter Abwägung evtl. entgegenstehender Gründe durch den direkten Vorgesetzten getroffen worden ist, 
  3. die technische Ausstattung ein mobiles Arbeiten / Arbeiten im Homeoffice zulässt, 
  4. die Räumlichkeiten / Arbeitsbedingungen des Beschäftigten im häuslichen Bereich ein mobiles Arbeiten / Arbeiten im Homeoffice ermöglichen, 
  5. eine entsprechende Bereitschaft des Beschäftigten und eine Absprache mit dem Vorgesetzten, die Arbeit im Homeoffice oder mobil zu erledigen, vorliegt und 
  6. das mobile Arbeiten / Arbeiten im Homeoffice nicht zu verlängerten Bearbeitungszeiten und Verzögerungen im Betriebsablauf führt, insbesondere unter Berücksichtigung des für das Sommersemester 2022 geplanten Präsenzbetriebs und voraussichtlich – je nach Entwicklung des weiteren Pandemieverlaufs – vermehrt möglicher und notwendiger Präsenzarbeit. 

Gut zu wissen: 

  • Arbeitszeit: Für die mobile Arbeit bzw. Arbeit im Homeoffice gilt für die an der DV Gleitzeit teilnehmenden Beschäftigten bis zur Bereitstellung einer entsprechenden technischen Möglichkeit zum „mobilen Einstechen“ weiterhin die tägliche Sollarbeitszeit. 
  • Kosten: Für das Homeoffice oder die mobile Arbeit eventuell entstehende Kosten können auf Antrag gegen Einzelnachweis und Freigabe durch den Vorgesetzten über dezentrale Mittel abgerechnet werden. 
  • Freiwilligkeit: Die Möglichkeit mobilen Arbeitens/ von Homeoffice im Rahmen des Übergangszeitraumes beruht auf Freiwilligkeit und Eigeninitiative des Beschäftigten, begründet keinen Anspruch und kann vom Vorgesetzten widerrufen werden. Im Konfliktfall kann der Personalrat hinzugezogen werden. 
  • Telearbeit: Die aktuell bereits bestehenden Möglichkeiten zur Telearbeit gemäß der DV zur alternierenden Telearbeit bleiben von den obenstehenden Regeln unberührt. 

➔ Angebote des Hochschulrechenzentrums zur Nutzung von IT-Dienstleistungen von zuhause: Informationen des HRZ zur Nutzung von IT-Diensten von zu Hause 

Handlungsempfehlungen des Sicherheitsmanagement-Teams (SMT) der Goethe-Universität Frankfurt zur Nutzung von Online- und Internetdiensten (PDF). 

Bei Präsenzarbeit sind die Vorgaben im folgenden Abschnitt „Infektionsschutzgesetz und SARS- SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des BMAS“ zu beachten. 

Alle Beschäftigten sind vor Aufnahme der Tätigkeit und bei Änderungen der Vorgaben wiederholt durch den Fachvorgesetzten zu unterweisen. (Formular: Unterweisungsdokument für Beschäftigte/ Gastwissenschaftler*innen etc.

Infektionsschutzgesetz und SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des BMAS

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) mit Wirkung zum 02.04.2022 ändern sich auch die Vorgaben für die Beschäftigten bei Aufenthalt in den Gebäuden der Goethe-Universität, in Veranstaltungsräumen und allen öffentlich zugänglichen Bereichen (Sanitärräume, Pausenräumen, Tee- und Kaffeeküchen, Mensen, Cafeterien, Fahrstühlen etc.) sowie am direkten Arbeitsplatz (Bildschirm-/Büroarbeitsplätzen, in Laboratorien Werkstätten, Archiven etc.)

  • Überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicher eingehalten werden kann, ist eine medizinische Maske zu tragen (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil). Das Plakat "Bitte Maske tragen" können Sie hier als PDF zum Ausdrucken downloaden.
  • Es ist eine gute Händehygiene zu betreiben (regelmäßig Hände waschen mit Seife mindestens 20 Sekunden).
  • Die Husten- und Nies-Etikette ist einzuhalten (Husten und Niesen in die Armbeuge). 
  • Büro- und Auswerteräume dürfen gleichzeitig von mehreren Personen genutzt werden, wenn
    • eine ausreichende Lüftung sichergestellt werden kann (technische Lüftung oder alle 20 min für mind. 5 min stoßlüften) und 
    • der Abstand zwischen face to face / diagonal / über Eck angeordneten Arbeitsplätzen mind. 2,5 Meter beträgt oder zwischen diesen Arbeitsplätzen als zusätzliche technische Schutzmaßnahmen eine Trennvorrichtung ("Spuckschutz") installiert ist. 
    • Unter Einhaltung der genannten Bedingungen kann die Maske nach Einnahme eines Sitzplatzes abgenommen werden. 
  • In Räumen, in denen der Mindestabstand zwischen den Personen nicht durchgängig eingehalten werden kann oder keine Trennvorrichtungen vorhanden sind, ist während des Aufenthaltes eine medizinische Maske zu tragen. 
  • Vortragende in Veranstaltungen, bei denen die Teilnehme von Beschäftigten verpflichtend ist, dürfen die Maske nur dann abnehmen, wenn dabei ein Abstand von mindestens 4 m zur ersten Reihe des Auditoriums eingehalten werden kann.

Dort wo auf Grundlage der Corona-ArbSchV und der Regelungen der Goethe-Universität Maskenpflicht besteht, werden die Masken als persönliche Schutzausrüstung durch den Arbeitgeber gestellt. Für die praktische Umsetzung sind die Fachbereiche, Einheiten, Abteilungen etc. gebeten, die medizinische Maske (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil) dezentral zu bestellen, da vor Ort am besten bekannt ist, wo, wie viele und welche Masken benötigt werden und hier auch die direkte Ausgabe erfolgen kann. Die Kostenübernahme erfolgt zentral. Die Fachbereiche sind gebeten, bei der Bestellung der Masken in Vorlage zu treten und die Rechnungen gegen Ende des Jahres gebündelt über den Kanzler einzureichen.

Mit Wirkung zum 02.04.2022 ist für Beschäftigte die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz entfallen. GU-Beschäftigte müssen also nicht mehr nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind, wenn sie in Präsenz arbeiten. 

Das gilt nicht für die Beschäftigten des FB16 am Campus Niederrad (Bereiche Krankenversorgung, Ambulanzen etc.), dort gelten die weiterreichenden Regelungen gemäß IfSG und des Universitätsklinikums (UKF): 

  • Bitte beachten Sie, dass die Maskenpflicht in den Innenräumen des UKF weiterhin besteht.  
  • Ab sofort entfällt die Verpflichtung für vollständig geimpfte oder genesene asymptomatische Beschäftigte des UKF, sich zweimal wöchentlich mit Antigen-Schnelltests auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu testen. Die Schnelltests werden jedoch weiterhin vom Universitätsklinikum zur Verfügung gestellt und können auf freiwilliger Basis durchgeführt werden. Eine entsprechende Dokumentation ist somit nicht mehr verpflichtend, aber aufgrund der besseren Nachvollziehbarkeit wünschenswert. 
  • Die tägliche Testpflicht für nicht oder nicht vollständig geimpfte Beschäftigte des UKF hat weiterhin Bestand. In diesem Fall muss auch die Dokumentation verpflichtend weitergeführt werden. 

Corona-Arbeitsschutzverordnung - Antigen-Schnelltests für Beschäftigte 

Weiterhin bietet die Goethe-Universität ihren Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten (Homeoffice/ mobiles Arbeiten), zur Minderung des betrieblichen SARS-CoV-2-Infektionsrisikos einmal pro Kalenderwoche einen Test (Antigen-Schnelltest AST) zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten. 

Schnelltests an der Goethe-Universität 

Nach Herstellerangaben muss der Test bei 2 – 30 Grad gelagert und vor Sonnenlicht geschützt werden. Bei der Anwendung sollte der Test Raumtemperatur haben (ca. 20 – 30 Grad). Nach Verwendung der Reagenzien (Flasche mit Pufferlösung) ist darauf zu achten, dass diese wieder fest verschlossen werden. Bei sachgemäßer Verwendung sind die Reagenzien (laut Hersteller) bis zu 2 Jahre haltbar. 

Detailliertere Informationen zur Anwendung der Antigen Laien-Schnelltests auf SARS-CoV-2 finden Sie im Beipackzettel. 

Umgang mit den Testergebnissen 

Negatives Testergebnis
Auch nach einem erfolgten negativen Test müssen, um sich selbst und andere zu schützen, die Abstands- und Hygieneregeln und die aktuellen Dienstanweisungen zur Arbeitsorganisation weiterhin uneingeschränkt eingehalten werden. 

Positives Testergebnis
Es besteht die Verpflichtung das Ergebnis sofort in einem Testzentrum zu bestätigen und sich bei einem weiteren positiven Ergebnis unmittelbar (d.h. ohne Umwege!) in häusliche Kontaktbeschränkung zu begeben. Das Testzentrum meldet das Ergebnis an das zuständige Gesundheitsamt. Zudem ist umgehend die*der jeweilige Vorgesetzte und der Krisenstab (infektionsschutz@uni-frankfurt.de) zu informieren. Siehe „Häusliche Absonderung/Quarantäne/Infektion mit SARS-CoV-2“ und Formular „Erfassungsbogen für den Arbeitgeber gem. Infektionsschutzgesetz – Corona“ 

Die Antigen-Schnelltests können Abteilungen/Arbeitsgruppen etc. gesammelt unter Angabe der Beschäftigtenzahl und einer Lieferadresse hier bestellen: krisenstab@uni-frankfurt.de.

Risikogruppen, Schutzmaßnahmen für Schwangere, Betreuung von Kindern und Urlaub

Risikogruppen

Regelung für die Präsenzarbeit Beschäftigter, die zu den Risikogruppen gehören

Für Beschäftigte, die zu den Risikogruppen gehören, gelten weiterhin die Vorgaben gemäß BMAS und die Regelungen der Goethe-Universität.

Dazu ist die Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attestes bei der Abteilung Personalservices notwendig. Das ärztliche Attest bescheinigt, dass Sie "eine Person mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf“ sind. Welche Diagnose genau vorliegt, soll nicht angegeben werden. Das Attest wird auch nicht zu den Akten genommen. 

Wenn Sie zur Risikogruppe gehören und damit einem erhöhten Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes bei einer SARS-CoV-2-Infektion unterliegen, gilt für Sie nachfolgendes Verfahren zur Umsetzung von Schutzmaßnahmen:

  • Die Beschäftigten müssen der Personalabteilung die ärztliche Bescheinigung (ohne Angabe der Erkrankung) über die Zugehörigkeit zur Risikogruppe vorlegen. 
  • Der / die Vorgesetzte legt gemeinsam mit dem Arbeitsschutz, evtl. dem / der Beschäftigten und bei Bedarf mit dem Betriebsarzt der Goethe-Universität die notwendigen Schutzmaßnahmen gemäß der Rechtsgrundlage für besonders schutzbedürftige Beschäftigte (BMAS) fest. 
  • Nach Umsetzung der Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz und Unterweisung der Beschäftigten durch den Vorgesetzten, ist eine Arbeit in Präsenz wieder möglich. 
  • Änderungen der Rechtsbestimmungen werden durch die Vorgesetzten zeitnah nach Bekanntwerden in Absprache mit dem Arbeitsschutz umgesetzt. 
  • Beide Seiten, Vorgesetzte und Beschäftigte, haben die festgelegten Schutzmaßnahmen einzuhalten. 
  • Der Arbeitsweg und die Auswahl des Beförderungsmittels liegen nicht im Verantwortungsbereich (oder der Fürsorgepflicht) der Vorgesetzten, dies ist Privatsache der Beschäftigten.
  • Die SBV hat die Möglichkeit, sich die festgelegten Schutzmaßnahmen durch den Arbeitsschutz erläutern zu lassen und ggf. Nachbesserungen auf Grundlage der Verordnungen zu fordern. 
  • Freistellungen liegen ausschließlich im Verantwortungsbereich der Vorgesetzten oder des Arbeitgebers und dürfen nur durch diese angewiesen werden. 
  • die Übergangsregelung zum mobilem Arbeiten/Arbeiten im Homeoffice gelten entsprechen 

Hinweis: 

Aktuelle Studien zeigen, dass alle Corona-Impfstoffe eine gute Wirksamkeit zeigen und schwere COVID-19 -Erkrankungen verhindern können. Personen die mit einem dieser Vakzine geimpft wurden und zu einer der vom RKI beschriebenen Risikogruppen gehören, sind ebenfalls in sehr hohem Maße vor einer SARS-CoV-2-Infektion bzw. vor einem schweren Krankheitsverlauf geschützt. 

Geimpfte und auch genesene Risikogruppen können somit in der Regel unter den gleichen Voraussetzungen und Schutzmaßnahmen, die für alle Beschäftigten der Goethe-Universität gelten, bzw. derer, die in o.g. Verfahren in Abstimmung mit dem Arbeitsschutz getroffen wurden, ihre Tätigkeit wieder in Präsenz ausüben, soweit diese entsprechend Nr. 6 der Übergangsregelung möglich und notwendig ist.


Schutzmaßnahmen für Schwangere 

Besondere Schutzmaßnahmen, die Vorgesetzte bei Weiterbeschäftigung schwangerer Beschäftigter zu berücksichtigen haben

Gefährdungsbeurteilung (GB) nach Mutterschutzgesetz
(Handlungsanleitung: hier und hier)

Zusätzlich bewerten, ob die Gefahr, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, durch Tätigkeiten mit besonderen Personenkontakt, erhöht ist: 

  • berufliche Tätigkeit mit vielen Kontakten, z.B. Tätigkeit mit einer besonders hohen Zahl von Personenkontakten 
  • berufliche Tätigkeit mit geringem Abstand zu Personen (weniger als 1,5 m), insbesondere auch berufliche Tätigkeit mit Körperkontakt (v.a. im Bereich der medizinischen Versorgung) 
  • berufliche Tätigkeit mit nur unzureichender Möglichkeit der Einhaltung von Hygieneregelungen für schwangere Frauen (z.B. Zumutbarkeit des Tragens von Schutzmasken) 
  • berufliche Tätigkeit in Bereichen mit wahrscheinlichen Kontakten zu infizierten Personen und dadurch einem besonders erhöhten Infektionsrisiko (z.B. im Klinikbereich) 

Wenn eine der genannten Tätigkeiten mit besonderem Personenkontakt zutrifft: 

  • in Punkt 18. der Checkliste zur GB „JA“ ankreuzen und zur weiteren Beurteilung Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit hinzuziehen (Anfrage zur Beratung bitte per E-Mail an arbeitsschutz@uni-frankfurt.de).

Betreuung von Kindern

In Abstimmung mit der/dem Vorgesetzten kann weiterhin im Rahmen der Übergangsregelung die Möglichkeit zu Telearbeit/Homeoffice genutzt werden, soweit diese entsprechend Nr. 6 der Übergangsregelung möglich und notwendig ist. Sofern durch die Aufhebung der Präsenzpflicht in Schulen und/oder durch (Teil-)Schließungen von Betreuungseinrichtungen die Arbeitsleistung aufgrund der Betreuungssituation nicht oder nur teilweise erbracht werden kann, gilt das folgende Verfahren: 

Den Verfahrensablauf (Stand 01.02.2022) inklusive der entsprechenden Voraussetzungen und notwendigen Nachweise finden Sie hier (PDF)

Formulare: 

Bitte beachten Sie das Meldeverfahren bei einer bestätigten Infektion mit SARS-CoV-2 oder einem Infektionsverdacht.(Erfassungsbogen für den Arbeitgeber gem. Infektionsschutzgesetz – Corona)


Urlaub

Bereits genehmigter Urlaub ist wie geplant anzutreten – auch im Sinne von Solidarität unter den Mitarbeitenden hinsichtlich der Verteilung von Arbeit und Freizeit. Ein Anspruch auf Stornierung existiert nicht. In Ausnahmefällen kann eine übereinstimmende Vereinbarung zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten getroffen werden, die einen anderen Urlaubszeitraum vorsieht, wenn die jeweilige Arbeitsleistung während des ursprünglich geplanten Urlaubszeitraums dringend benötigt wird.


Urlaub und Quarantänerisiko 

Für anstehende Urlaubsplanungen ist zu beachten, dass laut Robert Koch-Institut (RKI) bestimmte Länder als Virusvarianten-Gebiete für SARS-CoV-2-Infektionen gelten. 

Bei Rückkehr aus internationalen Virusvarianten-Gebieten ist eine behördliche häusliche Quarantäne entsprechend der aktuellen gesetzlichen Regelungen einzuhalten sowie die jeweilige Testpflicht zu beachten.

➔ Weitere Erläuterungen finden Sie auf den Seiten des BMG

Bei Urlaubsplanungen bitten wir daher – auch aus Rücksicht auf die Belange von Kolleginnen und Kollegen – voraussehbare Quarantänezeiten mit zu berücksichtigen. Für den Zeitraum einer vorhersehbaren Quarantäne muss seitens der Beschäftigten Urlaub genommen oder Zeitguthaben abgebaut werden, sofern nach vorheriger Abstimmung mit dem Vorgesetzten nicht mobil oder im Homeoffice gearbeitet werden kann. Anspruch auf Vergütung durch den Arbeitgeber besteht nur dann, wenn die Quarantäne ohne eigenes Verschulden angetreten werden musste. Wer eine Reise in eine Region antritt, die vom Robert-Koch-Institut als Virusvarianten-Gebiet ausgewiesen ist, nimmt in Kauf, dass dieser Anspruch erlischt. 

Wird ein Land erst nach der Einreise zum Virusvarianten-Gebiet erklärt, liegt kein eigenes Verschulden vor. Die Quarantänezeit sollte dann nach Möglichkeit und in Absprache mit den Vorgesetzten für mobiles Arbeiten / Homeoffice genutzt werden.

Virtuelle Lehre: Zugang zu Zoom-Lizenzen für Lehrende

Zur Unterstützung der virtuellen Lehre hat die Goethe-Universität einen Lizenzvertrag mit dem Videokonferenz- Anbieter Zoom abgeschlossen. Dieser Vertrag ermöglicht Lehrenden und Mitarbeitenden der Goethe-Universität, den Service mit ihrem persönlichen HRZ-Account zu nutzen. Das Videokonferenz-System Zoom ist weiter ausschließlich für den Einsatz bei Lehrveranstaltungen gedacht. Wir bitten deshalb Nutzer*innen, den Bedarf darauf zu fokussieren und für andere Anwendungszwecke (wie z.B. Gremienarbeit oder Meetings) andere Dienste, insbesondere Vidyo oder BigBlueButton (BBB) zu nutzen. Weitere Informationen finden Sie unter: 

Präsenzveranstaltungen /Tagungen und Kongresse/ Gremienarbeit / Arbeitstreffen  

Bei allen Veranstaltungen an der Goethe-Universität, an denen Beschäftigten der Goethe-Universität teilnehmen und deren Teilnahme verpflichtend ist (Interne Veranstaltungen, Arbeitstreffen, Weiterbildungen, Bewerbungsgespräche etc., ausgenommen Lehrveranstaltungen), gelten die Bestimmungen der Corona-ArbSchV: 

  • Mindestabstand einhalten (1,5 Meter; bei face to face / diagonal / über Eck angeordneten Plätzen mind. 2,5 Meter) 
  • Wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicher eingehalten werden kann, ist eine medizinische Maske zu tragen, auch am Sitzplatz (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil). 
  • Es ist eine gute Händehygiene zu betreiben (regelmäßig Hände waschen mit Seife mindestens 20 Sekunden). 
  • Die Husten- und Nies-Etikette ist einzuhalten (Husten und Niesen in die Armbeuge). 
  • Eine ausreichende Lüftung muss sichergestellt werden (technische Lüftung oder alle 20 min für mind. 5 min stoßlüften).

Die Regelungen, die für Lehrveranstaltungen / für Studierende gelten, finden Sie hier: 

Goethe-Universität — Informationen für Lehrende (uni-frankfurt.de) 

Goethe-Universität — Informationen für Studierende (uni-frankfurt.de)


Veranstaltungen mit externen Gästen, Empfänge, Tagungen und Kongresse.

Können gemäß den aktuellen Rechtsvorgaben ohne Einschränkungen in allen Gebäuden, auch mit nationalen und internationalen Gästen wieder stattfinden. 


Gremiensitzungen 

Auch Gremiensitzungen können wieder ohne Einschränkungen gemäß CoSchuV durchgeführt werden.

Technisches Equipment für Veranstaltungen

Taschensender/ Headsets können wieder ausgeliehen und genutzt werden. Es ist aber zu bedenken, dass ein Desinfizieren der Mikrofone ist nicht möglich, daher besteht das Risiko einer Kontaktinfektion. 

Weiterhin können aber uneingeschränkt Handmikrofone genutzt werden. 

Zusätzlich bietet die Medientechnik HRZ Unterstützung für alle Fachbereiche/Lehrenden an, die eine Anschaffung von eigenen Headsets auf Fachbereichskosten planen. 

Bitte bestellen Sie die Headsets einfach über die mt-support@uni-frankfurt.de

Im Anschluss an die Anschaffung findet eine Verrechnung der Kosten über das Umbuchungsformular statt. Füllen Sie dieses aus (inkl. Kostenstelle) und senden es auch an mt-support@uni-frankfurt.de. Über die Buchhaltung wird danach die Umbuchung veranlassen. 

Modelle von Headset, die in den Gebäuden/Räumen Anwendung finden: 

  • In den Räumen des H1-H6 im Otto Stern Zentrum sind Headsets vom Typ „ARS Akustika HS790SO“ nutzbar. Der Preis liegt bei ca. 110 € brutto. 
  • In allen anderen Räumen am Campus Westend, Riedberg, Bockenheim und Ginnheim setzen wir auf das Modell Beyerdynamic TG-H56“, die Kosten liegen bei ca. 150 € brutto. 

Bei Fragen wenden Sie sich direkt an mt-support@uni-frankfurt.de.

Dienstreisen

Dienstreisen ins Ausland 

Es dürfen keine Dienstreisen in Gebiete unternommen werden, für die eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt als Corona Virusvarianten-Gebiet besteht oder die durch das Robert-Koch-Institut als Virusvarianten-Gebiete ausgewiesen wurden. Sollte nach Erteilung der Genehmigung einer Dienstreise eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt ausgesprochen oder das Reiseziel vom Robert-Koch-Institut als Virusvarianten-Gebiete ausgewiesen werden, so gilt die zuvor erteilte Genehmigung als widerrufen und die Reise kann nicht angetreten werden. Die Reisenden sind aufgefordert, sich selbstständig bis kurz vor Reisantritt über Reisewarnungen bzw. zu Virusvarianten-Gebieten zu informieren. 

Sollte während des dienstlichen Aufenthaltes das Reiseland zum Virusvarianten-Gebiet erklärt werden (vom RKI oder dem Auswärtigen Amt), ist es den Mitarbeiter*innen freigestellt, den Aufenthalt fortzusetzen oder abzubrechen.

Häusliche Absonderung/Infektion mit SARS-CoV-2

Das Präsidium der Goethe-Universität hat zum Schutz der Beschäftigten zusätzliche Maßnahmen zur Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung des Landes Hessen beschlossen. 

Beschäftigte der Goethe-Universität, unabhängig vom Immunstatus (geimpft/ genesen/ geboostert), dürfen sich nicht in den Gebäuden der Goethe-Universität aufhalten, wenn sie: 

  • unter einer akuten respiratorischen / fiebrigen Erkrankung leiden. (Bei allergiebedingten Symptomen muss hierüber einen Nachweis erbracht werden, Allergiepass oder aktuelle Arztbescheinigung.) 
  • auf Grund einer Infektion mit SARS-CoV-2 einer amtlichen Absonderung unterliegen oder wenn in deren Haushalt ein Mitglied auf Grund einer Infektion mit SARS-CoV-2 einer amtlichen Absonderung unterliegt.

Beschäftigte haben folgende Regeln zu beachten:

Beschäftigte, die einer amtlichen Absonderung unterliegen, müssen nach Ablauf der Absonderung vor Aufnahme der Präsenzarbeiten einen negativen Test vorlegen (wahlweise RT-PCR oder Antigen-Test aus einem Testzentrum). 

Beschäftigte, in deren Haushalt ein Mitglied einer amtlichen Absonderung unterliegt, dürfen nicht in Präsenz arbeiten. Nach Ablauf der Absonderung muss durch Vorlage eines negativen Tests sichergestellt werden, dass keine Infektion vorliegt (wahlweise RT-PCR oder Antigen-Test aus einem Testzentrum).

Information zu Warnmeldungen der Corona-App 

Die Corona-App hat ausschließlich informellen Charakter, somit hat eine Warnmeldung keine Auswirkungen auf den dienstlichen Bereich.


Meldeverfahren für Beschäftigte der Goethe-Universität:  

Es besteht eine unbedingte Auskunftspflicht mittels Erfassungsbogen an infektionsschutz@uni-frankfurt.de bei einer SARS-CoV-2-Infektion der Beschäftigten oder in deren Haushalt.

Für den Zeitraum, in dem keine Präsenzarbeiten erlaubt sind, soll nach Möglichkeit im Homeoffice oder mobil gearbeitet werden. 

Wenn die Arbeit im Homeoffice wegen Krankheit nicht aufgenommen werden kann, dann besteht eine Arbeitsunfähigkeit. Es gilt wie gewohnt der Standardprozess zu internen Krank- und Gesundmeldungen, die Vorlage der Nachweise kann aber auch in digitaler Form erfolgen. (Goethe-Universität — Arbeitsunfähigkeit (uni-frankfurt.de). Sollte die rechtzeitige Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach dem dritten Tag der Krankheit aufgrund einer Corona-Erkrankung nicht möglich sein, ist diese schnellstmöglich nachzureichen. Die nicht rechtzeitige Vorlage der Erst- oder Folgebescheinigung wird bis auf weiteres keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen. Im Übrigen bleibt der Standardprozess zu internen Krank- und Gesundmeldungen wie gewohnt bestehen. 

Sofern keine Arbeitsunfähigkeit vorliegt und keine Möglichkeit besteht, die Tätigkeiten im Homeoffice oder mobil wahrzunehmen, erfolgt eine Freistellung. 

Beschäftigte haben Ihre Vorgesetzten und infektionsschutz@uni-frankfurt.de unaufgefordert zu informieren. 

>> Dazu ist der Erfassungsbogen zu verwenden

Informationen zu aktuellen rechtlichen Vorgaben finden Sie auf den Seiten der hessischen Landesregierung.

Campus

Führungen für Externe auf dem Campusgelände - auch in den Gebäuden- sind wieder uneingeschränkt möglich.

Fragen zu dienstlichen Belangen

Bei dringenden weitergehenden Fragen zu dienstlichen Belangen schreiben Sie bitte an krisenstab@uni-frankfurt.de. Bitte geben Sie dabei den vollständigen Absender und eine Rufnummer für Rückfragen an.

Fragen zum Arbeitsschutz

Die Referate Arbeitsschutz und Biologische Sicherheit der Goethe-Universität erreichen Sie unter der Telefonnummer 069/798-23688.

Bürgertelefon Land Hessen

Zu aktuellen Fragen in Hinblick auf das Coronavirus hat das Land Hessen ein Bürgertelefon eingerichtet, Tel.: 0800/555-4666, montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr.