Goethe-Corona-Fonds – Informationen für WissenschaftlerInnen

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Der Goethe-Corona-Fonds wurde im Zuge der COVID-19 Pandemie eingerichtet und soll rasch und unbürokratisch Mittel für einschlägige Fortbildungen, benötigte Infrastruktur und insbesondere die Forschung bereitstellen. Hierzu zählen vornehmlich, aber keinesfalls ausschließlich, medizinische und themenbezogene naturwissenschaftliche Forschungsarbeiten. Ziel des Fonds ist es, durch die Unterstützung von konkreten Forschungsarbeiten zur Bewältigung der Corona-Pandemie als einer aktuellen gesellschaftlicher Herausforderung beizutragen. 

Die Anträge werden zeitnah vom Beirat begutachtet und dann mit einer Förderempfehlung an das Präsidium der Universität weitergereicht. Insbesondere Anträge mit translationalen Ansätzen und Anträge auf Forschungsprojekte, die sich sowohl in das Forschungsportfolio der Universität einfügen und deren ggf. längerfristige Finanzierung durch weitere Mittel absehbar ist, fanden bisher positive Rückmeldungen in beiden Gremien.

Call for Papers – Aufruf zu wirtschafts-, geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Forschungsanträgen an den Goethe-Corona-Fonds

Mit der aktuellen Ausschreibung sollen Forscherinnen und Forscher aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften dazu motiviert werden, sich mit Forschungsprojekten um Mittel aus dem Goethe-Corona-Fonds zu bewerben. Unterstützt und ermöglicht wurde dieser Call for Papers durch eine Großspende der Investmentbank Goldman Sachs, die der Goethe-Universität insgesamt 370.000 € zur Verfügung stellt.

Die Ausschreibung zielt darauf, die gesellschaftlichen Folgen der Corona-Krise auf der Basis empirischer Daten zu adressieren, wie beispielsweise die Frage: „Was sind die gesellschaftlichen Folgen und Folgerungen?“ oder auch: „Was lernen wir für die Prävention derartiger Krisen?“ 

Begrüßt werden interdisziplinäre Ansätze, insbesondere aber Forschungsansätze, die einen Transfer der empirischen Erkenntnisse in die gesellschaftliche Praxis, bspw. durch Kooperationen mit Unternehmen, Institutionen oder sozialen Einrichtungen ermöglichen. 

Weitere Informationen zur Ausschreibung und die Anforderungen an die Antragstellenden finden Sie hier: 

Die Einreichung des Antrags erfolgt über die Funktionsadresse: gcf@uni-frankfurt.de 

Für Rückfragen kontaktieren Sie Frau Stein unter 069 798-12133 oder r.stein@em.uni-frankfurt.de

Informationen zu Anträgen mit naturwissenschaftlichem und medizinischem Hintergrund 

Anträge mit naturwissenschaftlichem und medizinischem Forschungsinteresse bleiben nach wie vor relevant. Um den bürokratischen Aufwand hier weiterhin möglichst gering zu halten und eine schnelle Beschlussfassung zu gewährleisten, kann der Antrag weitestgehend formlos erfolgen. 

Relevant sind 

  • die Forschungsziele, die mit dem Antrag verfolgt werden,
  • die konkrete Verwendung der Fördermittel, 
  • beantragte Fördersumme. 

Trotz der geringen formalen Ansprüche sollten die fachlichen Grundlagen selbstverständlich stimmig sein. Die Fördersumme sollte den Rahmen von maximal 100.000€ nicht übersteigen. 

Die Einreichung des Antrags erfolgt über die Funktionsadresse: gcf@uni-frankfurt.de 

Für Rückfragen kontaktieren Sie Frau Stein unter 069 798-12133 oder r.stein@em.uni-frankfurt.de

Eine Auflistung der bereits geförderten Projekte finden Sie hier »

Beirat des Goethe-Corona-Fonds

Prof. Dr. Birgitta Wolff

Präsidentin der Goethe-Universität

Prof. Dr. Jürgen Graf

Ärztliche Direktion des Universitätsklinikums Frankfurt

Prof. Dr. Stefan Zeuzem
Dekan des Universitätsklinikums Frankfurt
Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz

Vizepräsident der Goethe-Universität