Veränderungen in der Drittmittelabwicklung

Geänderte Regelungen für laufende DFG-Projekte

  • Das offizielle Schreiben der DFG an alle DFG-Geförderten zu laufenden Förderungen vom 17.03.2020 finden Sie hier.
  • Darüber hinaus werden fortlaufend aktualisierte Informationen bereitgestellt.
  • Um die Mittelversorgung der Projekte sicherzustellen, können Mittelanforderungen zusätzlich zum Original per E-Mail an die DFG gesendet werden. Eine Unterschrift oder ein Dienstsiegel/Stempel der Einrichtung ist nur auf dem Original erforderlich, welches parallel zur E-Mail an die DFG zu übersenden ist. Dies kann auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Es wird um Kennzeichnung gebeten, dass der Betrag bereits vorab elektronisch angefordert wurde.
  • Die DFG hat am 18.05.2020 insgesamt 175 Mio. € als zusätzliche finanzielle Unterstützung für DFG-geförderte Forschungsarbeiten während der Corona-Pandemie in Aussicht gestellt und hat nun nähere Details zu den betroffenen Projekten und der konkreten Umsetzung im Einzelfall veröffentlicht. Details und Sonderregelungen entnehmen Sie bitte der ausführlichen Darstellung der DFG. Ein Mehrbedarf kann mit wenigen Ausnahmen in fast allen Förderlinien geltend gemacht werden. Eine Aufstockung der Projektmittel ist für Projekte möglich, die zwischen dem 01.04.2020 und dem 30.06.2021 regulär beendet wurden oder noch enden werden. Ein Mehrbedarf kann für maximal drei Monate in einer zeitanteiligen Höhe von bis zu maximal 80 % beantragt werden, sofern pandemiebedingte Erschwernisse vorliegen (zum Antragsformular) Das ausgefüllte Antragsformular leiten Sie bitte an Ihre*n Ansprechpartner*in in der Drittmittelabteilung zur Gegenzeichnung und elektronischen Einreichung bei der DFG.

Bei Projektförderungen des BMBF wird jeweils auf Antrag im Einzelfall entschieden.

  • Dringende/zeitkritische Anträge sowie Zahlungsanforderungen sind bis auf weiteres elektronisch per E-Mail an den wissenschaftlichen sowie administrativen Ansprechpartner zu senden. Zahlungsanforderungen werden i.d.R. auch weiterhin von den Mitarbeitern der Drittmittelabteilung abgesendet. 
  • Auf Antrag können die Fristen für Zwischenberichte und Zwischennachweise im Einzelfall verlängert werden. Es gibt keine generelle Ausnahme von Vorlagefristen. 
  • Möglich ist entgegen der bisherigen Praxis die Abrechnung von Stornierungsgebühren für bereits gebuchte Reisen im Zusammenhang mit dem Projekt – im Rahmen des bewilligten Gesamtbudgets. 
  • Bei gravierenden Veränderungen im Projektablauf ist der Projektträger rechtzeitig zu informieren.

Der DAAD hat darauf hingewiesen, dass i.d.R. keine Firstverlängerung für Verwendungsnachweise gewährt wird. 

Die EU hat darauf hingewiesen, dass in Artikel 51 des Model Grant Agreements Regelungen zur „Force Majeur“ verankert sind. Diese können nun zum Einsatz kommen. Entsprechende Absprachen sollte der Koordinator des Projekts direkt mit dem verantwortlichen Projekt Officer abstimmen. 


Ein aktuelles Schreiben zu den Auswirkungen auf das hessische Landesprogramm LOEWE finden sie hier.

  • Soweit in den laufenden LOEWE-Projekten Stornokosten durch abgesagte Veranstaltungen infolge der Corona-Pandemie anfallen, können die Projekte diese Kosten im Rahmen der bewilligten Förderung begleichen. Im Übrigen wird auf die geltenden Bewirtschaftungsgrundsätze für LOEWE-Projekte verwiesen, die Möglichkeiten zur flexiblen Mittelbewirtschaftung eröffnen. 
  • Innerhalb der bewilligten Förderperiode ist die Übertragung von LOEWE-Mitteln auf das Folgejahr bereits jetzt schon zulässig und wird in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium der Finanzen realisiert. Bis spätestens 11.12.2020 können alle Projekte mögliche Mittelübertragungen elektronisch bei der LOEWE-Geschäftsstelle beantragen. 
  • Da die Förderperiode bei den LOEWE-Projekten der 9. Förderstaffel und der 10. Förderstaffel bereits weit fortgeschritten ist, kann bei diesen Projekten auf Antrag eine einjährige kostenneutrale Laufzeitverlängerung gewährt werden, um die Zielerreichung dieser Forschungsverbünde zu unterstützen. Entsprechende begründete Anträge sind bis zum 25. September 2020 bei der LOEWE-Geschäftsstelle einzureichen. Bitte nehmen Sie Kontakt zu FuN auf, wenn Sie dies planen.

Die Alexander von Humboldt Stiftung bietet eine Übersichtsseite mit aktuellen Informationen für Geförderte. 

Die Fritz Thyssen Stiftung hält den Geschäftsbetrieb in beschränktem Umfang aufrecht. 

  • Es wird gebeten, nur unaufschiebbare Mittelabrufe mit handschriftlicher Unterschrift in gescannter Form als Anhang an die E-Mail-Adresse fts@fritz-thyssen-stiftung.de zu richten. 
  • Die telefonische Auskunftsmöglichkeit ist bei dringenden Fragen wochentags auf die Zeit zwischen 10.00 und 15.00 Uhr begrenzt.