Lehrveranstaltungen

Die Goethe-Universität hat am 20. April 2020 das Sommersemester mit virtueller Lehre begonnen. Die Lehrenden sind gebeten, die Lehre des gesamten Semesters in virtueller Form anzubieten. Aufgrund der aktuellen Verordnungslage können einzelne Präsenzformate mit einer begrenzten Teilnehmer*innen Anzahl durchgeführt werden, die nicht virtuell angeboten werden können. Dies betrifft insbesondere Laborpraktika sowie sportpraktische Übungen. Grundlage bildet immer ein mit dem Arbeitsschutz abgestimmtes Abstands- und Hygienekonzept sowie abgestimmte Regelungen des Gebäudezugangs. Die Fachbereiche sind gebeten, Studierende über den der Beginn der Präsenzveranstaltungen mit einem angemessen Vorlauf von mind. einer Woche zu informieren. 
Angesichts der aktuellen Situation werden universitätsweite Sonderregelungen und Gestaltungsspielräume ermöglicht, die aufgrund der Kurzfristigkeit nicht in den Studienordnungen umgesetzt werden können. Die Änderungen müssen auf Studiengangsebene im Rahmen der äquivalenten Kompetenz- / Qualifikationsvermittlung und Leistungsüberprüfung vertretbar sein.
Für das Wintersemester 2020/21 sind die Lehrenden gebeten, ihre geplanten Veranstaltungen ebenfalls in virtueller Form vorzubereiten. 

Vorlesungsverzeichnis 
Das Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2020/21 wird zentral ab 15. Juni freigeschaltet. Den Fachbereichen ist es freigestellt, intern ein späteres Datum festzulegen, an dem alle Informationen vorliegen müssen. Dies darf nicht später als Ende Juli liegen und sollte im Vorlesungsverzeichnis für die Studierenden ersichtlich sein.  

Anmeldefristen für Lehrveranstaltungen
Es gibt Fristen zur Anmeldung zu Lehrveranstaltungen, die von Erstsemestern nicht gehalten werden können, da sich die Ausgabe der Goethe-Card mit dem HRZ-Account verzögert hat. Die Fachbereiche sind gebeten, großzügig zu verfahren.

Voraussetzungsprüfung bei der Anmeldung zu Lehrveranstaltungen
Es wird den Lehrenden empfohlen, Teilnahmevoraussetzungen für Module wo möglich aufzuheben bzw. zu flexibilisieren. Lehrende setzen sich bitte hinsichtlich vorgenommener Änderungen mit Hochschulrechenzentrum (HRZ) und Prüfungsamt in Verbindung.

Laborpraktika
Laborpraktika mit dem Richtwert von 15 Teilnehmenden pro Raum sind wieder in Präsenz möglich. Voraussetzung ist ein in jedem Einzelfall ausgearbeitetes Abstands- und Hygienekonzept, das mit dem Arbeitsschutz abgestimmt werden muss (krisenstab@uni-frankfurt.de). Es wird dringend empfohlen, dafür bereits jetzt mit den Planungen zu beginnen, ein Konzept zu erarbeiten und durch den Arbeitsschutz prüfen zu lassen. Die Gebäude sind weiterhin geschlossen. Für Teilnehmende an Praktika und Prüfungen sind Einlassregelungen zu treffen.

Exkursionen
Exkursionen für Studierende (mit dem Richtwert von 15 Teilnehmenden) sind grundsätzlich unter Einhaltung folgender Vorgaben wieder durchführbar: Die Beteiligten erklären vorab verbindlich, dass ihre Exkursions-Teilnahme auf eigenes Risiko erfolgt; von der Exkursionsleitung ist ein RKI-kompatibles Konzept zu erstellen und mit dem Arbeitsschutz abzustimmen; die Bereitstellung von Mund-Nasen-Bedeckungen für alle Teilnehmenden ist durch die Exkursionsleitung zu gewährleisten.

(Sport-)Praktische Übungen
(Sport-)praktische Übungen mit dem Richtwert von 15 Teilnehmenden sind im Freien auf dem Universitätsgelände möglich. Aktuell nicht möglich sind Mannschafts- und Kontaktsportarten. Voraussetzung ist ein in jedem Einzelfall mit dem Arbeitsschutz abgestimmtes Abstands- und Hygienekonzept zur Durchführung (krisenstab@uni-frankfurt.de). Die Gebäude sind weiterhin geschlossen.

Individuelle Mitarbeit in Forschungsarbeitsgruppen
Unter Einhaltung der RKI-Sicherheitsstandards können einzelne Studierende im Rahmen von Forschungspraktika/Projektarbeiten in Forschungsgruppen mitarbeiten. Dafür bedarf es der expliziten Zustimmung der Studierenden. Dies gilt auch für Abschlussarbeiten.

Teilnahmenachweis
Für die Dauer der ausschließlich virtuellen Lehre im Sommersemester 2020 wird die regelmäßige Teilnahme als Teilnahmenachweis ausgesetzt. Sie kann in der jeweiligen Lehrveranstaltung durch das Erfordernis einer „aktiven Teilnahme“ ersetzt werden. Sofern Studierende aus persönlichen Gründen (Care-Verpflichtungen, technische Ausstattung usw.) nicht an allen Sitzungen der Veranstaltung teilnehmen können, sind Lehrende gebeten, entsprechendes Selbstlernmaterial zur Verfügung zu stellen.


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