Lehrveranstaltungen

Der Veranstaltungsbeginn im Wintersemester 2020/21 wurde auf den 02.11.2020 verschoben. Sofern zwingend erforderlich, können einzelne Lehrveranstaltungen nach Abstimmung mit dem Vizepräsidenten für Studium und Lehre für Veranstaltungen der Studieneingangsphase sowie höhere Semester auch früher starten.
Die Durchführung des Semesters erfolgt in hybrider Form. Lehrveranstaltungen für Studierende in der Studieneingangs- bzw.  Studienabschlussphase sowie solche Lehrveranstaltungen, welche aufgrund ihres didaktischen Konzepts nicht digitalisierbar sind und/oder zwingend Präsenz erfordern (z.B. Laborpraktika, sportpraktische Übungen und künstlerische Atelierarbeit) können mit reduzierter Teilnehmer*innenzahl in Präsenz durchgeführt werden. Grundlage bildet immer ein nach den aktuell gültigen Regelungen erstelltes Abstands- und Hygienekonzept sowie abgestimmte Regelungen des Gebäudezugangs.

Das Land Hessen schreibt in seiner 21. Verordnung zu Corona, die seit 2. November gilt, innerhalb von Gebäuden der Goethe-Universität und bei Vorlesungen, Seminaren und schriftlichen Prüfungen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) vor. Diese gilt auch für Dozent*innen/Vortragende, sofern kein dauerhafter Abstand von mindestens 4 m zur ersten Reihe des Auditoriums eingehalten werden kann. Ebenso muss dauerhaft eine MNB bei der Einnahme von Lernplätzen (z.B. Bibliotheken und PC-Pool-Räumen) getragen werden und es besteht nun auch beim Sitzen auf einem gebuchten Platz in der Universitätsbibliothek Maskenpflicht.
Die MNB muss nicht bei praktischen Übungen, Laborpraktika und sportpraktischen Veranstaltungen (aktiver Ausführung der sportpraktischen Übung) und mündlichen Prüfungen getragen werden.
Aufgrund der veränderten Pandemielage hat die Stadt Frankfurt am 27.10.2020 per Änderung der Allgemeinverfügung angeordnet, dass ab sofort die Pflicht besteht, eine Mund-Nasen-Bedeckung auch außerhalb von Gebäuden im öffentlichen Raum zu tragen. Dies betrifft nun auch die Freiflächen des Campus Westend der Goethe-Universität. Auch hier ist ab sofort das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Personen, die sich auf dem Gelände aufhalten, verpflichtend.

Taschensender/Headsets können während der Pandemie nicht mehr ausgeliehen und genutzt werden. Ein Desinfizieren der Mikrofone ist nicht möglich. Es können aktuell nur Handmikrofone genutzt werden. Wenn Sie eine Anschaffung aus eigenen Mitteln planen, müssen Sie sich zwingend mit der HRZ Medientechnik in Verbindung setzen (mt-support@uni-frankfurt.de), da die Sender mit der Infrastruktur des Raumes kompatibel sein müssen. 

Vorlesungsverzeichnis 
Das Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2020/21 enthält Informationen zu den Lehrveranstaltungen sowie zu deren Durchführung. Bis Ende Juli konnten die Fachbereiche unter Angabe einer dreistufigen Prioritätenskala Bedarfe für Präsenzveranstaltungen im Wintersemester anmelden. Vorrang waren hier vor allem (Orientierungs-) Veranstaltungen der Studieneingangsphase, Studienabschlussphase und nicht digitalisierbaren bzw. zwingend in Präsenz durchzuführenden Lehrangeboten zu gewähren. Der hohen Nachfrage konnte weitgehend nachgekommen werden, sodass im Wintersemester rund 700 Präsenzveranstaltungen pro Woche an der Universität durchgeführt werden können, sofern es das Infektionsgeschehen weiterhin zulässt und die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen dies erlauben.  

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Anmeldefristen für Lehrveranstaltungen
Es gibt Fristen zur Anmeldung zu Lehrveranstaltungen, die von Erstsemestern nicht gehalten werden können, da die Bewerbungs- und Einschreibefristen zum Wintersemester 2020/21 und damit auch die Ausgabe der Goethe-Card mit dem HRZ-Account aufgrund der Corona-Pandemie nach hinten verschoben wurden. Die Fachbereiche sind gebeten, großzügig zu verfahren.
Es gelten die individuell von den Fachbereichen getroffenen Regelungen zur Anmeldung für Lehrveranstaltungen.

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Voraussetzungsprüfung bei der Anmeldung zu Lehrveranstaltungen
Bitte beachten Sie, dass die Regelungen u.a. zu diesem Punkt für das WS 2020/21 Ende Oktober entschieden und auf dieser Webseite mitgeteilt werden!
Es wird den Lehrenden empfohlen, Teilnahmevoraussetzungen für Module wo möglich aufzuheben bzw. zu flexibilisieren. Lehrende setzen sich bitte hinsichtlich vorgenommener Änderungen mit Hochschulrechenzentrum (HRZ) und Prüfungsamt in Verbindung.

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Lehrveranstaltungen in Präsenz
Für das Wintersemester 2020/21 konnten im Sinne der geplanten hybriden Durchführung des Lehrbetriebs und damit behutsamen Erweiterung des Präsenzbetriebs, Veranstaltungen, die aus zwingenden Gründen in Präsenz abgehalten werden müssen und/oder nicht digitalisierbar sind, über ein zentral organisiertes Verfahren angemeldet werden. Hierbei konnten die Fachbereiche unter Angabe einer dreistufigen Prioritätenskala den jeweiligen Bedarf an Präsenzveranstaltungen im Wintersemester anmelden. Vorrangig berücksichtigt wurden zunächst (Orientierungs-) Veranstaltungen der Studieneingangsphase, Studienabschlussphase und sowie die bereits angesprochenen nicht digitalisierbaren bzw. zwingend in Präsenz durchzuführenden Lehrangebote. Der hohen Nachfrage konnte weitgehend nachgekommen werden, sodass im Wintersemester rund 700 pro Woche Präsenzveranstaltungen an der Universität durchgeführt werden sollen. Für diese Veranstaltungen ist von der Veranstaltungsleitung ein Abstands- und Hygienekonzept zu erstellen, es handelt sich um eine Präsenzveranstaltung ohne weiteres Genehmigungsverfahren. Dazu ist ein vorbereitetes Konzept in der Corona-Toolbox abrufbar, die der universitäre Arbeitsschutz zur Verfügung stellt, bitte prüfen Sie kurz vor der Veranstaltung, ob Ihre Version aktuell ist.

Taschensender/Headsets können während der Pandemie nicht mehr ausgeliehen und genutzt werden. Ein Desinfizieren der Mikrofone ist nicht möglich. Es können aktuell nur Handmikrofone genutzt werden. Wenn Sie eine Anschaffung aus eigenen Mitteln planen, müssen Sie sich zwingend mit der HRZ Medientechnik in Verbindung setzen (mt-support@uni-frankfurt.de), da die Sender mit der Infrastruktur des Raumes kompatibel sein müssen. 

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Laborpraktika
Laborpraktika sind weiterhin in Präsenz möglich. Voraussetzung ist ein in jedem Einzelfall ausgearbeitetes Abstands- und Hygienekonzept, es handelt sich um eine genehmigungspflichtige Präsenzveranstaltung. Das Konzept ist immer unter Verwendung und Beachtung der jeweils aktuellen Anleitung (Corona-Toolbox) zu erstellen, die der universitäre Arbeitsschutz zur Verfügung stellt. Anfragen zur Ausarbeitung und die Konzepte senden Lehrende bitte immer an krisenstab@uni-frankfurt.de. Die Gebäude sind weiterhin geschlossen. Für Teilnehmende an Praktika sind Einlassregelungen zu treffen.

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Exkursionen
Exkursionen für Studierende sollten nur durchgeführt werden, wenn das Studienziel nicht auf andere Weise erreicht werden kann. Voraussetzung ist ein in jedem Einzelfall ausgearbeitetes Abstands- und Hygienekonzept, es handelt sich um eine genehmigungspflichtige Präsenzveranstaltung. Das Konzept ist immer unter Verwendung und Beachtung der jeweils aktuellen Anleitung (Corona-Toolbox) zu erstellen, die der universitäre Arbeitsschutz zur Verfügung stellt. Anfragen zur Ausarbeitung und die Konzepte senden Lehrende bitte immer an krisenstab@uni-frankfurt.de.
Reisen sind eingeschränkt wieder möglich, sofern die Pandemie-Vorschriften der jeweiligen Bundesländer / Länder im Vorfeld und während der Reise berücksichtigt werden und das jeweilige Gebiet nicht als Risikogebiet ausgewiesen ist. Eine Einstufung als Risikogebiet erfolgt immer dann, wenn die Zahl der Neuinfizierten einen Wert von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner verteilt über die letzten sieben Tage aufweist. Das Robert Koch-Institut weist Risikogebiete aus.
Informationen über Länder, für die ein erhöhtes Risiko besteht, sind auf der Seite des Auswärtigen Amtes zu finden.
Es dürfen keine Exkursionen in Gebiete unternommen werden, für die eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt besteht oder die durch das Robert-Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen wurden. Sollte nach Erteilung der Genehmigung einer Exkursion eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt ausgesprochen oder das Reiseziel vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen werden, so gilt die zuvor erteilte Genehmigung als widerrufen und die Reise kann nicht angetreten werden. Die Reisenden sind aufgefordert, sich selbstständig bis kurz vor Reiseantritt über Reisewarnungen bzw. zu Risikogebieten zu informieren.
Sollte während einer Exkursion das Reisegebiet/ das Reiseland zum Risikogebiet erklärt werden, ist es den Mitarbeiter*innen und Studierenden freigestellt, den Aufenthalt fortzusetzen oder abzubrechen.
Für Rückkehrer aus internationalen Risikogebieten gilt folgende Regelung:
Bei Rückkehr aus einem internationalen Risikogebiet ist eine behördliche häusliche Quarantäne für 14 Tage einzuhalten. Ausgenommen davon sind Einreisende, die ein ärztliches Zeugnis vorweisen können, für das maximal 48 Stunden vor Einreise ein PCR-Test durchgeführt wurde und das bescheinigt, dass keine Infektion mit dem SARS-CoV-2 vorliegt (negativer Corona-Test).
Auch wenn Rückkehrer aus Risikogebieten auf Grund eines negativen Corona-Tests vor oder bei der Einreise keiner behördlichen Quarantäne mehr unterliegen, gilt an der Goethe-Universität: Um die Inkubationszeit angemessen zu berücksichtigen, sollen sich Rückkehrer aus Risikogebieten in eine 5-tägige Kontaktbeschränkung begeben (d.h. nicht den Arbeitsplatz bzw. die Universität aufsuchen), eine häusliche Quarantäne wird empfohlen. Die Rückkehr an den Arbeitsplatz bzw. in die Universität in Präsenz nach Ablauf der 5-tägigen Kontaktbeschränkung darf nur bei völliger Symptomfreiheit erfolgen.

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(Sport-)Praktische Übungen
(Sport-)praktische Übungen am Sportcampus Ginnheim, im Freien und in den Hallen, sind im begrenztem Umfang wieder möglich, ebenso wie Mannschafts- und Kontaktsportarten. Voraussetzung ist ein in jedem Einzelfall ausgearbeitetes Abstands- und Hygienekonzept, es handelt sich um eine genehmigungspflichtige Präsenzveranstaltung. Das Konzept ist immer unter Verwendung und Beachtung der jeweils aktuellen Anleitung zu erstellen, die der universitäre Arbeitsschutz zur Verfügung stellt. Lehrende nutzen hierfür bitte die eingerichtete Corona-Toolbox, in welcher sich stets die aktuell gültigen Vorlagen für Hygienekonzepte befinden. Lehrende senden ihre Anfragen zu Anleitungen und Konzepten bitte immer an krisenstab@uni-frankfurt.de. Die Gebäude sind weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen.

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Individuelle Mitarbeit in Forschungsarbeitsgruppen
Unter Einhaltung der RKI-Sicherheitsstandards können einzelne Studierende im Rahmen von Forschungspraktika/Projektarbeiten in Forschungsgruppen mitarbeiten. Dafür bedarf es der expliziten Zustimmung der Studierenden. Dies gilt auch für Abschlussarbeiten.
Vor Aufnahme der Arbeiten sind die Studierenden von der Vorgesetzten zu unterweisen und die Personendaten sind zu erfassen, damit Infektionen nachverfolgt werden können. Aktuelle Vorlagen für Unterweisungen werden in der Corona-Toolbox vom universitären Arbeitsschutz zur Verfügung gestellt.

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Pflichtpraktika zur beruflichen Orientierung
Es steht den Prüfungsausschüssen frei, für Pflichtpraktika zur beruflichen Orientierung, welche nicht durchgeführt werden können, Äquivalenzleistungen zuzulassen, durch die das Kompetenz- und Qualifikationsziel im Wesentlichen erreicht wird. Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit (z.B. ob und wenn ja welche Lehrveranstaltungen als Alternative angeboten werden können) trifft der Prüfungsausschuss. Einzelentscheidungen (z.B. ob ein bestimmtes ehrenamtliches Engagement eines*einer Studierenden anerkannt werden kann) trifft der*die Vorsitzende des Prüfungsausschusses.
Für Staatsexamensstudiengänge können besondere Bestimmungen nach Maßgabe des Landesrechts gelten.

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Teilnahmenachweis
Für Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21 wird die regelmäßige Teilnahme als Teilnahmenachweis ausgesetzt, es sei denn, es wird zu einzelnen Präsenz-Lehrveranstaltungen eine abweichende Regelung getroffen. Bei virtuellen Lehrveranstaltungen sind abweichende Regelungen, die eine regelmäßige Teilnahme einfordern, ausgeschlossen. Die regelmäßige Teilnahme kann in der jeweiligen Lehrveranstaltung durch das Erfordernis einer „aktiven Teilnahme“ ersetzt werden. Diese Entscheidungen trifft die oder der Lehrende im Benehmen mit der oder dem Modulverantwortlichen. Sofern Studierende aus persönlichen Gründen (Risikogruppe/Risikohaushalt, Care-Verpflichtungen, technische Ausstattung usw.) nicht an allen Sitzungen der Veranstaltung teilnehmen können, sind Lehrende gebeten, entsprechendes Selbstlernmaterial zur Verfügung zu stellen.

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