Kollegiale Beratung für ATM

Kollegiale Beratung meint einen strukturierten und moderierten Austausch in einer Kleingruppe von 4 bis 8 Kolleginnen*, die sich regelmäßig treffen. In der Gruppe helfen und beraten sich die Teilnehmerinnen* wechselseitig, um gemeinsam individuelle Lösungen für berufliche Fragestellungen zu entwickeln. In 2021 steht dieses Angebot unter der Überschrift: „Ich als Frau* und Mitarbeiterin* im wissenschaftsstützenden Bereich – mein Jahr 2021 – Ziele, Wünsche & Erwartungen“.

Ziel der Reihe ist es, über das Jahr Raum für Reflexion und Austausch zu bieten, um die eigene Entwicklung in Richtung eines selbstgewählten Ziels voranzubringen. Jeder der insgesamt 5 Termine hat ein Schwerpunktthema:

  1. Standortbestimmung und Ziele definieren
  2. Innehalten und Kompass überprüfen
  3. Halbzeit – Erreichtes und Geplantes würdigen
  4. Innehalten und letzte Weichenstellung
  5. Jahresrückblick – Erfolge feiern und Lessons Learned umsetzen

Nutzen: Durch die Kollegiale Beratung

  • hinterfragen Sie Ihren eigenen Standpunkt 
  • lernen Sie andere Perspektiven kennen
  • erwerben Sie neue Fähigkeiten und Gewohnheiten
  • nehmen Sie aktiv Einfluss auf Ihre eigene Entwicklung
  • bauen Sie ihr inneruniversitäres Netzwerk weiter aus

Methodik:

  • Online-Workshop
  • persönliche Fallarbeit
  • Brainstorming
  • Breakout-Sessions
  • Feedback

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen* des wissenschaftsstützenden Bereichs

Termine: 15.02.; 26.04.; 05.07.; 04.10.; 13.12.2021, jeweils 09:00-11:00 Uhr

Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme und Selbstlernen zur Vor- und Nachbereitung

Veranstalter*in: Gleichstellungbüro

Referent*in/Trainer*in: Ulrike Schneider-Gladbach

Format: Online-Workshop (Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen an training.gleichsstellung@uni-frankfurt.de.


Workshop „Diversitätsbewusste Hochschullehre: Wie gestalte ich den Seminarraum diversitätssensibel und diskriminierungsarm?“ (M2-1)

Dieser Workshop richtet sich an Lehrende, die sich grundlegend mit diversitätsbewusster Lehre beschäftigen möchten. Hierzu gehört nicht nur die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensrealitäten und Voraussetzungen von Studierenden im Kontext von Chancengerechtigkeit im Hochschulsystem, sondern auch die Reflektion der eigenen Wahrnehmung von sozialen Kategorisierungen und der Umgang mit (unbewussten) Vorannahmen und Stereotypen.

Über ein differenzsensibles Diversitätsverständnis verschaffen wir uns Zugang zu unterschiedlichen Diversitätskategorien, ihrer Verwobenheit (Intersektionalität) und ihrem Einfluss auf Lehr- und Lernsituationen im Rahmen der Hochschullehre und versuchen darüber hinaus unsere eigenen Verstrickungen machtkritisch zu betrachten.

Anhand (eigener) Praxisbeispiele und in einer ausgewogenen Mischung aus interaktiven Übungen, Input und Austausch werden folgende Fragen behandelt: Welche Haltung habe ich zur Diversität meiner Studierenden? Welchen Einfluss hat die eigene Wahrnehmung von Diversität auf die Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen und wie kann ich Diskriminierung in meinen Lehrräumen erkennen, vorbeugen und ggf. intervenieren?

Ziele:

Die Teilnehmenden

  • lernen die Diversity Policies der Goethe-Universität und deren differenzsensible Diversitätsansätze kennen
  • kennen den Einfluss von (unbewussten) Vorannahmen in der Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen und haben Strategien für einen professionellen Umgang damit entwickelt
  • haben eine reflektierte Haltung zu Diversität (weiter-) entwickelt
  • sind in der Lage, machtkritisch und perspektivensensibel mit Lehr- und Lernsituationen umzugehen und bei Diskriminierungssituationen zu intervenieren
  • entwickeln gemeinsam mögliche Maßnahmen für eine diversitätsbewusstere (digitale) Lehre

Inhalte:

  • Diversity Polices der Goethe-Universität
  • Grundlagen und Dimensionen von Diversität, Heterogenität und Ungleichheit in der Hochschullehre
  • Privilegien, Macht und Perspektiven in Ungleichheitsverhältnissen
  • Antidiskriminierungsrichtline der Goethe-Universität
  • Uncounscious Biases
  • Prävention, Intervention und Nachsorge bei Diskriminierung im Lehrkontext

Termin: 03. Dezember 2021

Uhrzeit: 10:00 - 17:00 Uhr

Trainer*in: Dilara Kanbicak 

Veranstaltungsort: PEG 1.G147

Anmeldung unter dem Link hier.


Mit Konflikten souverän umgehen

Kurzbeschreibung:

Der Workshop vermittelt Methoden des Konfliktmanagements, z.B. das Führen von schwierigen Gesprächen, sowie Instrumente zur Analyse des Konfliktgeschehens und arbeitet mit den Teilnehmerinnen* typische Konfliktmuster heraus. Die Teilnehmerinnen* entwickeln hieraus Strategien zur Bearbeitung und zur Prophylaxe von Konflikten. In praktischen Übungen sollen Konfliktgespräche erprobt und das Verhalten in Konfliktsituationen trainiert werden. Die Beispiele orientieren sich an der Arbeitssituation in der Hochschule.

Zielgruppen:

  • Postdoktorandinnen*
  • Privatdozentinnen*
  • (Nachwuchs-)Gruppenleiterinnen*
  • Juniorprofessorinnen*

Inhalte:

  • Wo entstehen Konflikte an Hochschulen?
  • Konfliktbegriff und -diagnose: Konflikte erkennen und einschätzen
  • Spezialfall: Online-Gespräche
  • Eskalation und De-Eskalation
  • Die eigene Positionen im Konflikt zwischen Anpassung und Widerstand
  • Geschlechtsspezifische Erwartungen
  • Konfliktprophylaxe
  • Mit Konflikten besser umgehen
  • Hinweise für Konfliktgespräche
  • Kollegiale Fallberatung

Methodik:

  • Präsentationen
  • Gruppenarbeiten
  • Übungen/ Probehandeln

Ziele:

Der Umgang mit Konflikten kann für Frauen* in der Wissenschaft spezifische Herausforderungen mit sich bringen. Konflikte bedeuten Belastungen und Störungen sowohl im Arbeitsprozess als auch auf der persönlichen Ebene. Ein verbesserter Umgang mit Konflikten verringert diese und setzt Zeit und Energie für neue Entwicklungen frei. Dieses Ziel kommt sowohl der wissenschaftlichen Arbeit an der Universität als auch einer Tätigkeit als Führungskraft in der Wissenschaft zugute.

Termine:

Montag, 06.12.2021 von 9.00 bis 13.00 h und Dienstag, 07.12.2021 von 9.00 bis 13.00 h online

Dienstag, 18.01.2022 von 9.00 bis 12.00 h oder 14.00 bis 17.00 h in zwei Kleingruppen (in Präsenz)

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie am 18.01.22 in der Vormittags- oder Nachmittagsgruppe teilnehmen möchten.

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Trainer*in: Dr. rer. nat. Jutta Fedrowitz, CHE-Centrum für Hochschulentwicklung

Sprache: deutsch

Format: Hybrides Format (Workshop mit Online- und Präsenzanteilen)

Das Training steht allen Personen offen, die sich als Frau* wahrnehmen.

Die Anmeldung erfolgt mit Anmeldebogen bis zum 05.11.2021 direkt an PD Dr. Astrid Franzke, franzke@em.uni-frankfurt.de. Den Anmeldebogen finden Sie hier.


Gründungsveranstaltung: Netzwerk für R3-Wissenschaftlerinnen* und neuberufene Professorinnen* an der Goethe-Universität Frankfurt

Ziele und Zielgruppen: Das Netzwerk adressiert R3-Wissenschaftlerinnen* mit mehrjähriger eigenständiger Forschungserfahrung sowie neuberufene Professorinnen* in den ersten fünf Jahren in der Professur. Diese Zielgruppen werden in den kritischen Übergängen begleitet, beraten, weiter qualifiziert, gestärkt und unterstützt:

  • von der späten Postdoc-Phase in die weitere Wissenschaftskarriere
  • im Einstieg in die Professur sowie
  • im Aufstiegsprozess in eine Lebenszeitprofessur

Das Netzwerk bietet dazu ein kompaktes Angebot aus strategischer Vernetzung, passgenauen Workshops und kollegialer Beratung.

Ablauf der Veranstaltung:

Öffentlicher Teil: Keynote und Gesprächsrunde (18.00-19.30)

Grußworte: Prof. Dr. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität
Dr. Anja Wolde, Gleichstellungsbeauftragte der Goethe-Universität

Keynote Networking in women’s academic careers: motivations, benefits and pitfalls Dr. Liisa Husu, Senior Professor, Örebro University, Sweden

Moderierte Gesprächsrunde Netzwerke als Schlüssel zum Aufstieg in akademische Führungspositionen
Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Soziologin
Prof. Dr. Mareike Kunter, Psychologin
Prof. Dr. Andrea Meurer, Medizinerin
Prof. Dr. Roser Valenti, Physikerin

Nichtöffentlicher Teil: Konstituierung des Netzwerks (19.30-20.30)

Kurzvorstellung des Netzwerkkonzepts Austausch in Kleingruppen (Breakoutsessions) zu Erwartungen, Schwerpunktsetzung und Theme

Weitere Informationen zu den Hintergründen, dem Anlass, den Zielgruppen und Handlungsbedarfen sowie der Zielsetzung und den Maßnahmen finden Sie in der Kurzusammenfassung des Netzwerkkonzepts für Wissenschaftlerinnen* in der R 3-Phase und
neuberufene Professorinnen* an der Goethe-Universität Frankfurt am Main hier. Den Flyer zur Veranstaltungseinladung können Sie hier abrufen.

Termin: 08. Dezember 2021

Uhrzeit: 18.00 - 20.30 Uhr via Zoom

Moderation: Marion Kuchenny, Hessischer Rundfunk

Veranstaltungssprache: deutsch, Keynote in englischer Sprache

Ansprechperson: PD Dr. Astrid Franzke (franzke@em.uni-frankfurt.de)

Veranstaltet vom Gleichstellungsbüro der Goethe Universität

Anmeldung bis 06.12.2021 per Mail an gutjahr@em.uni-frankfurt.de


Virtueller Lehrendenstammtisch „Teach & Talk“: Umgang mit diskriminierenden Verhaltensweisen in Lehrveranstaltungen

Das Thema dieses vom Interdisziplinären Kolleg Hochschuldidaktik organisierten Lehrendenstammtisches ist der Umgang mit diskriminierenden Verhaltensweisen im Kontext von Lehrveranstaltungen. Jana Arnold wird als Referentin der Antidiskriminierungsstelle der Goethe-Universität anwesend sein und die Diskussion begleiten.

Wir treffen uns in virtueller Form und besprechen bei einer Tasse Tee oder Kaffee besondere Herausforderungen in der Lehre. 

Wenn Sie am digitalen teach&talk teilnehmen möchten, teilen Sie uns dies bitte formlos per Mail mit, wir senden Ihnen dann die Zugangsinformationen zu. Wenn Sie ein konkretes Anliegen haben, dass Sie im Rahmen des teach&talk gerne besprechen möchten, können Sie uns dies ebenfalls vorab per Mail mitteilen. Selbstverständlich können Sie auch ohne eigenes Anliegen an der virtuellen Austauschrunde teilnehmen.

Termin: 24. Januar 2022, 12:00-14:00 Uhr Online Veranstaltung

Veranstalter*in: Interdisziplinären Kolleg Hochschuldidaktik und das Gleichstellungsbüro

Referent*in: Jana Arnold, Antidiskriminierungsstelle der Goethe-Universität

Format: online

Anmeldung bitte per Mail an: hochschuldidaktik@uni-frankfurt.de


Berufungs- und Tenure Track Verfahren

Kurzbeschreibung:

Der Workshop soll einen Überblick geben über den Ablauf des Berufungsverfahrens. Insbesondere bei der Erstberufung müssen sich Wissenschaftlerinnen* mit den Usancen vertraut machen. So erwarten die Hochschulleitungen die Anfertigung eines Konzeptionspapieres und die Darstellung des Besoldungswunsches in einem separaten Brief. Bei Tenure Track Professuren muss auch überlegt, welche Entfristungskriterien verhandelt werden. Ferner gibt der Workshop einen Überblick über die Organisation der Hochschule und erläutert so, in welchen Gremien sich die Wissenschaftlerin*/erstberufene oder neuberufene Professorin* einbringen kann und sollte, wenn sie den Dienst auf der Professur antritt.

Zielgruppen von Wissenschaftler*innen aller Fächercluster:

  • Postdoktorandinnen*
  • (Nachwuchs-)Gruppenleiterinnen*
  • Juniorprofessorinnen*
  • Tenure Track Professorinnen*
  • Fortgeschrittene Postdoktorandinnen*
  • Habilitierende und habilitierte Wissenschaftlerinnen*

Inhalte:

  • Ablauf des Berufungsverfahrens
  • Besoldung
  • Ausstattung
  • Tenure Track
  • Verhandlungen mit der Hochschulleitung
  • Hochschulorganisation

Methodik:

  • Präsentation/ Vorträge
  • Diskussion
  • Übungen

Ziele:

Nachwuchsgruppenleiterinnen*, Juniorprofessorinnen* und Tenure Track Professorinnen* müssen sich auf Professuren bewerben und sodann Berufungsverhandlungen führen. Bei der Tenure Track Professur müssen auch Kriterien für die Entfristung im Rahmen der Berufung festgelegt werden und im Workshop sollen die Wissenschaftlerinnen* vertraut gemacht werden, wie sie Verhandlungen führen können, auf welche Verhandlungspunkte sie achten müssen, damit dann in den entsprechenden Berufungsvereinbarungen die Ausstattung und Besoldung rechtsverbindlich und optimal verhandelt ist.

Termine:

Donnerstag, den 3. Februar 2022 von 10.00 bis 16.00 h und

Freitag, den 4. Februar 2022 von 10.00 bis 13.00 h

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Trainer*in: Dr. iur. Wiltrud Christine Radau und Dr. iur. Ulrike Preißler, Justitiarinnen* im Deutschen Hochschulverband

Sprache: deutsch

Format: Online-Workshop

Das Training steht allen Personen offen, die sich als Frau* wahrnehmen.

Die Anmeldung erfolgt mit Anmeldebogen bis zum 14.12.2021 direkt an PD Dr. Astrid Franzke, franzke@em.uni-frankfurt.de. Den Anmeldebogen finden Sie unter folgendem Link hier.


Vielfalt führen - Diversity Training für Führungskräfte

Unbewusste Zuschreibungen, Wahrnehmungsverzerrungen oder Bias beschreiben versteckte Mechanismen, die das Führungshandeln beeinflussen können. Personalauswahl, Onboarding oder die Kompetenz- und Leistungseinschätzungen von Mitarbeitenden sind Beispiele, die nicht selten durch Vorannahmen beeinflusst sind. In der 3teiligen Workshopreihe werden Instrumente des diversitätssensiblen und geschlechtergerechten Führens für jeweils einen dieser Teilbereiche des Führungshandelns erarbeitet: Die Personalauswahl, das Onboarding sowie die Kompetenz- und Leistungseinschätzung von Mitarbeitenden. Im Fokus steht zudem der professionelle Umgang mit unbewussten Zuschreibungen und Wahrnehmungsverzerrungen (Bias). Der Fokus im 1. Teil liegt auf dem Thema Personalauswahl - Die Workshops sind in sich abgeschlossen und können einzeln besucht werden. Der volle Nutzen erschließt sich jedoch erst in der Gesamtschau, deshalb empfehlen wir die Teilnahme an allen drei Workshopteilen.

Inhalte:

Workshop 1: Personal diversitätssensibel und gendergerecht auswählen

In diesem Workshop bekommen Sie Gelegenheit, sich mit dem Problem der unbewussten Wahrnehmungsverzerrung (Bias) für die Personalauswahl auseinander zu setzen. In kurzen interaktiven Einheiten können Sie Ihre eigene Wahrnehmung auf den Prüfstand stellen. Sie erhalten einen Überblick über Instrumente der gendergerechten und diversitätssensiblen Personalauswahl. In Kleingruppen können Sie Handlungsoptionen für gendergerechte und diversitätssensible Auswahlprozesse in Ihren Abteilungen identifizieren.

Ziele: Teilnehmende…

  • sind für unbewusste Wahrnehmungsverzerrungen bei der Personalauswahl sensibilisiert
  • können Prozesse der Personalauswahl gendergerecht und diversitätssensibel gestalten 
  • haben Handlungsoptionen für eine gender- und diversitätssensible Personalauswahl in ihrer Abteilung identifiziert

Termin: 24. März 2022, 9 - 12 Uhr

Workshop 2: Einsteigen bitte! – Onboarding Prozesse gendergerecht und diversitätssensibel gestalten

Was neue Mitarbeitende für einen gelungenen Einstieg am Arbeitsplatz und im Team benötigen, kann sehr unterschiedlich sein. Diversitätssensibles und gendergerechtes Onboarding versucht diese Vielfalt zu adressieren, ohne Mitarbeitende mit inadäquaten Zuschreibungen (z. B. von Hilfsbedürftigkeit) vor den Kopf zu stoßen. Wie diese Balance zwischen konkreten Maßnahmen und Bias-Sensibilität in Ihrer Abteilung gelingt, können Sie in diesem 2. Workshop erarbeiten.

Ziele: Teilnehmende… 

  • können Einarbeitungsprozesse diversitätssensibel und gendergerecht gestalten 
  • kennen den Nutzen und Risiken gender- und diversitätsbezogener Maßnahmen des Onboardings 
  • haben Maßnahmen diversitätssensiblen und gendergerechten Onboardings für Ihren Arbeitsbereich identifiziert

Termin: 31. März 2022, 9 - 12 Uhr

Workshop 3: Kompetenzen und Leistungen von Mitarbeitenden diversitätssensibel und gendergerecht einschätzen

Kompetenz- und Leistungseinschätzungen von Mitarbeitenden unterliegen vielfältigen, häufig unbewussten Wahrnehmungsverzerrungen (Bias). Gleichzeitig bilden sie die Grundlage für wichtige Entscheidungen: Wem traue ich bestimmte Aufgaben zu? Wen sehe ich in der Projektleitung? Wessen Stelle soll auf jeden Fall verstetigt werden? In diesem 3. Workshop bekommen Sie Gelegenheit, sich mit Bias-bezogenen Beurteilungsfehlern in der Kompetenz- und Leistungseinschätzung auseinander zu setzen. In einer ausgewogenen Mischung aus interaktivem Input und Austausch untereinander erarbeiten Sie Handlungsmöglichkeiten für eine diversitätssensible und gendergerechte Kompetenz- und Leistungseinschätzung.

Ziele: Teilnehmende…

  • kennen Bias-bezogene Beurteilungsfehler in der Kompetenz- und Leistungseinschätzung von Mitarbeitenden
  • sind im professionellen Umgang mit häufigen Beurteilungsfehlern gestärkt 
  • können wahrnehmungsverzerrenden Effekte bei der Einschätzung von Kompetenzen und Arbeitsleistungen von Mitarbeitenden systematisch entgegenwirken

Termin: tbd.

Methoden:

In allen drei Teilen der Workshop-Reihe wird auf eine ausgewogene Mischung aus aktivierenden Methoden und Übungen geachtet. Daneben gibt es Input-Phasen des Referenten sowie Raum für den Austausch untereinander, dabei kommen unterschiedliche Medien und Sozialformen zum Einsatz. 

Referent*in: Philipp Wronker

Format: Online-Workshop-Reihe(Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen für Workshop Teil 1: Personalauswahl bis 10.03.2022 / Workshop Teil 2: Onboarding bis 17.03.2022 / Workshop Teil 3: Kompetenz- und Leistungseinschätzung bis tbd. an Paula Denker (training.gleichstellung@uni-frankfurt.de) (Workshops sind unabhängig voneinander buchbar).