Maximilian Wick (Dr.)

Seit 10/2021 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum, Germanistisches Institut

Kontakt

Dr. Maximilian Wick

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Biographisches

  • 04/2009–12/2014: Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Germanistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (02/2020 Promotion im Fach Germanistik)
  • 04/2016–09/2019: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der DFG-Forschungsgruppe 1986 Natur in poli­tischen Ordnungsentwürfen: Antike – Mittelalter – Frühe Neuzeit im Teilprojekt Politische Anthropologie der Tierepik an der LMU München
  • 10/2019–09/2021: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Abteilung für Ältere deutsche Literatur am Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik
  • Seit 10/2021: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum, Germanistisches Institut

​Forschungsschwerpunkte

  • Mittelhochdeutsche Literatur im lateinischen Kontext   
  • Europäische Tierepik   
  • Disziplingeschichte

Publikationen

  • [in Vorbereitung] Semper asellus erit? Hybrid animals in Nigel de Longchamps' Speculum stultorum. In: Animals on the Edge. Herausgegeben von Teodora Artimon, Katja Falt und Monica Ann Walker Vadillo.
  • [in Vorbereitung] Gemeinsam mit Kathrin Lukaschek und Michael Waltenberger (Hrsg.): Zeitlose Ordnungen? Episodische Varianz und historischer Wandel (in) der Tierepik.
  • [in Vorbereitung] Gemeinsam mit Jan Glück: Art. Epik: Reineke der Fuchs (1752). In: Gottsched-Handbuch. Herausgegeben von Sebastian Meixner und Carolin Rocks.
  • Kosmogenetisch erzählen: Poetische Mikrokosmen in philosophischer und höfischer Epik des Hochmittelalters. Berlin 2021 (Mikrokosmos 88).
  • Gemeinsam mit Anna Chalupa-Albrecht (Hrsg.): »Wo die Epigonen wohnen«: Epigonalität in mediävistischer Perspektive. Berlin 2020.
  • daz niemen kunde ze ende komen. Überlegungen zur gattungs­geschichtlichen Eigenverortung des Gauriel von Muntabel Konrads von Stoffeln. In: ebd., S. 99–122.
  • Gemeinsam mit Marie Vorländer: Art. Bad. In: Literarische Orte in deutschsprachigen Erzählungen des Mittelalters. Ein Handbuch. Herausgegeben von Tilo Renz, Monika Hanauska und Mathias Herweg. Berlin / Boston 2018, S. 64–74.
  • Car molt a entre faire et dire. Reflexionen von Sprache und (Ur-)Schuld im Roman de Renart und im Reinhart Fuchs. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 59 (2018), S. 27–51.
  • Gemeinsam mit Anna Chalupa-Albrecht: Mittelalterliche materia filmisch umfassen. Ein mediävistisches Lehrkonzept zu moderner Mittelalterrezeption. In: Blockbuster Mittelalter. Herausgegeben von Martin Fischer und Michaela Pölzl. Bamberg 2018, S. 455–465.

> Schriftenverzeichnis

Vorträge

  • Mirari faciunt magis hec quam scire: Ways of (Not) Understanding the Cosmos in Jean de Hauteville’s Architrenius (Tagung: "Writing the Heavens" – Celestial Observations in Literature, 800–1800. Erlangen 10/2021)
  • Walter und der Esel: Intertextuelle Arbeit am Speculum stultorum (Workshop: Wissen. Ordnen. Erzählen. Tiere als Reflexionsfiguren in vormoderner Literatur. Tübingen 03/2021)
  • Der sound der Schöpfung. Kreative Klänge bei Bernardus Silvestris und Peter von Blois (26. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises für Mittelalterforschung: Klang der Macht – Macht des Klangs in Gesellschaften und Medien der Vormoderne. Jena 11/2019)
  • Wenn der Hahn schweigt. Zu einer Episode des Speculum stultorum (Workshop: Gegen die Ordnung: Literarische und visuelle Topoi der Natur in der Vormoderne. München 09/2019)
  • Zwei Klagen und ein Wiener Schluss: Schöpfungsirritationen bei Bernardus Silvestris, Johannes von Hauvilla und Eberhard dem Deutschen (Workshop: Verkörperte Konzepte. Personifikatio­nen als Träger religiösen Wissens in Kunst und Literatur der Vormoderne. Tübingen 11/2018)
  • »Renars sot gent conchïer«. Tier-Mensch-Beziehungen im mittelalterlichen Fuchsroman (Tagung: Limina. Natur│Politik. München 12/2017)
  • Die Leidener Wigalois-Handschrift – Ausdruck einer subversiven Theologie? (Graduiertenworkshop: Das Buch als Medium – Mittelalterliche Handschriften und ihre Funktionen. Wien 09/2017)
  • Zoopoiedizee. Zur Urschuld der Tiere im Buch Aucupre (Workshop: Tiere wissen – Tiere erzählen. Narrative Entwürfe von Animalität in Literatur und Kultur – Fiktionalität und Faktualität von Texten. Tübingen 06/2017)
  • Cosmogenetic narratives. Poetic microcosmoi in the Latin and German speaking Middle Ages (Graduiertenworkshop: New Directions in Medieval German Studies. Cambridge 05/2017)
  • Der Bollstatter-Code? Hebräisches und Hebraisierendes in zwei Handschriften Konrad Bollstatters (17. Symposium des Mediävistenverbandes e.V. Bonn 03/2017)
  • Poetogenetic 'truth' and its mockery. The medieval Genesis rewritings by Bernardus Silvestris and Eberhard the German (PhD conference: Evidence and Imagination. Graz 11/2016)

> Vorträge