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UniReport - Ausgabe 1-2026

Ryan Lilienthal bei der Arbeit mit Jugendlichen

Konstantin Weber Hessisches Staatsarchiv Darmstadt

UniReport

Die Angst vor der Geschichte verlieren

Mit künstlerischen Methoden befasst sich der US-amerikanische Künstler, Design-Dozent und Anwalt Ryan Lilienthal mit multiperspektivischer und multidirektionaler Erinnerung an den Nationalsozialismus. Partizipation ist dabei das zentrale Stichwort in seiner Arbeit, unter anderem mit deutschen Schülerinnen und Schülern. Aus wissenschaftlicher Perspektive wird er dabei vom Lehr- und Forschungsforum „Erziehung nach Auschwitz“ unterstützt; gefördert wird sein Projekt von der Deutsch-Amerikanischen Fulbright-Kommission und der deutschen Bundesregierung.

Philipp Böing

Privat

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Der volkswirtschaftliche Blick auf China

Wohin entwickelt sich die chinesische Wirtschaft? Und welche Implikationen hat dies für Deutschland und die Welt? Diese Fragen umreißen das Forschungsfeld von Philipp Böing, Professor für Empirische Innovationsforschung mit Schwerpunkt China an der Goethe-Universität und am ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim. Der Volkswirt ist seit kurzem auch Sprecher des Leibniz-Forschungsnetzwerks China und zählt zu den wenigen deutschen Wissenschaftlern, die sich auf Grundlage großer Datenmengen empirisch mit der chinesischen Wirtschaft und Innovation auseinandersetzen.

FKH

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Perspektiven der Demokratie

Drei neue Fellows arbeiten auf Einladung des Schwerpunktes »Democratic Vistas« am Forschungskolleg Humanwissenschaften.

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UniReport

Auch mit 90 noch als Diatomeenforscher aktiv

Der Biologe Horst Lange-Bertalot hat sich der Erforschung der Kieselalge verschrieben. Der international bekannte Wissenschaftler ist im Februar 90 geworden.

Portrait einer lächelnden Frau

privat

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Britta Baumert, Katholische Theologin

Eines steht für Britta Baumert seit langem fest: "Ich werde Lehrerin!" weiß sie schon als Gymnasiastin. Welche Fächer sie studiert, um sie später unterrichten zu können, ist ihr dabei erstmal nicht so wichtig. Zwar ist sie katholisch aufgewachsen, war in Kindheit und Jugend in der Kirchengemeinde aktiv. Der Religionsunterricht, den sie selbst auf dem Gymnasium erhielt, hat in ihr allerdings keine Begeisterung geweckt, und der Kirche steht sie durchaus kritisch gegenüber. Katholische Theologie hat Baumert also zunächst nicht auf dem Schirm.

Prof. Dr. Patrick Cramer

Katrin Binner / Max-Planck-Gesellschaft

UniReport

Wie Gene funktionieren

Patrick Cramer, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, sprach im Rahmen seiner Rolf-Sammet-Gastprofessur über Gentranskription und -regulation.

Markus Lindner

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Provenienzforschung als Lehrprojekt: Studierende erforschen Kulturgut und seine Herkunft

Zwei Lehrforschungsprojekte im Sommersemester 2025 haben Studierenden die Möglichkeit eröffnet, sich praxisnah mit Provenienzforschung zu befassen. Im Fokus stand im einen Fall die ethnografische Sammlung im Landesmuseum Darmstadt, im anderen ging es um den Umgang mit alten Handschriften und die Dokumentation derer, die im modernen Handel angeboten werden.

Studierende sitzen in einem Bibliothekssaal

Kevin Knöss

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Nachts in der Bibliothek: Sleepover-Atmosphäre inmitten getäfelter Bücherwände

Es ist Anfang März. Der Frühling hat vor einigen Tagen angefangen. Die Knospen beginnen sich zu öffnen. Erste Blüten lassen ihre Farben erahnen. Ein sonniger Tag geht langsam zu Ende, als sich am frühen Abend die Türen des IG-Farben-Hauses öffnen. Die Bibliothek der Geisteswissenschaften ruft zur „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“.

Dirk Frank

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Übersetzung als Dichtung

Die in Gedenken an die Verlegerin und Förderin von Literatur und Übersetzung Monika Schoeller in Frankfurt am Main eingerichtete Dozentur, die dem Feld der literarischen Übersetzung gewidmet ist, wurde im Wintersemester 2025/26 zum zweiten Mal durchgeführt. Die renommierte Übersetzerin und Sinologin Eva Schestag hielt im Rahmen des von Frederike Middelhoff und Judith Kasper organisierten Begleitseminars „Chinesische Dichtung westwärts“ zwei ganztägige Workshops ab, außerdem hielt sie einen öffentlichen Vortrag und schloss die Dozentur mit einer interaktiven Lesung.

Menschen sitzen in einem Raum und hören einer Präsentation über Entwicklungen im frühen Fremdsprachenunterricht in Europa zu.

Didaktik des Englischen

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Englischnachmittag für Grundschullehrkräfte an der Goethe-Universität

Die Didaktik des Englischen der Goethe-Universität veranstaltete am 18. Februar einen Englischnachmittag für Grundschullehrkräfte aus Frankfurt und der Region. Mit 80 angemeldeten Teilnehmer*innen stieß die Veranstaltung auf große Resonanz und unterstrich den hohen Bedarf an fachlichem Austausch und praxisorientierter Fortbildung im Bereich des frühen Fremdsprachenlernens.

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Englisches Weiterbildungsprogramm zur Schiedsgerichtsbarkeit

Zum Sommersemester 2026 startet zum 18. Mal unter Leitung von Prof. Joachim Zekoll das englischsprachige berufsbegleitende Weiterbildungsprogramm „German & International Arbitration / Deutsche & Internationale Schiedsgerichtsbarkeit“ am Zentrum für Schlüsselqualifikationen am Fachbereich Rechtswissenschaft. Die Schiedsgerichtsbarkeit auf den Gebieten des Handels- und Wirtschaftsrechts gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das Programm bietet eine umfassende Einführung in Theorie und Praxis und schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab. Renommierte Schiedsrechtler*innen aus international tätigen Kanzleien stellen ihr profundes Wissen und ihre praktische Erfahrung in dieser Vorlesungsreihe zur Verfügung und bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich dieses juristische Arbeitsfeld unter fachlich herausragender Anleitung zu erschließen.

Portrait eines lächelnden Mannes mit roter Kappe in blauem Shirt vor pinkem Hintergrund.

Markus Lefrançois

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Brüder Grimm-Dozentur der Stadt Hanau geht an Markus Lefrançois

Die Brüder Grimm-Dozentur 2026 der Stadt Hanau erhält der Illustrator, Grafik-Designer und Dozent Markus Lefrançois. Mit der Dozentur sind ein Vortrag bei der Preisverleihung, ein Zeichenworkshop für Kinder und Jugendliche und eine Seminarbeteiligung an der Goethe-Universität Frankfurt verbunden. Das Preisgeld beträgt 2000 Euro. Die Auszeichnung geht auf eine gemeinsame Initiative von Claudia Pecher, Präsidentin der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. und Martin Hoppe, Fachbereichsleiter Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen der Stadt Hanau, zurück. Unterstützt wird der Preis vom Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Brüder-Grimm-Stiftung der Sparkasse Hanau.