Die Tätigkeitsfelder von Physiker*innen sind außerordentlich weitgespannt.
Neben Tätigkeiten mit engem Fachbezug, wie z. B.
- Forscher*innen an Hochschulen, öffentlichen Forschungseinrichtungen und Industrielabors,
- Lehrer*innen an Schulen, Fachhochschulen und Universitäten,
- Mitarbeit oder selbstständige Tätigkeit in Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Betriebs- und Verfahrenstechnik in Industrie und Wirtschaft,
gehören dazu in zunehmendem Maße auch andere Gebiete, wie z.B.
- das Feld der Datenverarbeitung und –analyse,
- die Unternehmensberatungen,
- das Bankenwesen und die Börsen,
- der medizinische Bereich,
- das Management, insbesondere zur Entwicklung komplizierter quantitativer Entscheidungsmodelle,
- die Systemanalyse,
- das Patentwesen.
Was Physiker*innen für derartige Tätigkeiten qualifiziert, ist, neben reinen Fachkenntnissen, das ausgeprägte Verständnis komplexer technischer wie organisatorischer Zusammenhänge, insbesondere das durch den Umgang mit den Fakten und Methoden einer „strengen Wissenschaft“ geschulte Urteilsvermögen. Hierbei ist im Besonderen auch an ein fundiertes Urteil über die Konsequenzen und Gesellschaftsverträglichkeit naturwissenschaftlicher Innovationen zu denken. Die Entwicklung eines solchen Urteilsvermögens ist ein wichtiges Ziel des Physikstudiums.
Einen umfassenden Überblick über mögliche Berufsbilder und Tätigkeitsfelder sowie Interviews mit Alumni der Goethe-Universität bietet Ihnen die Seite "Was werden?" des Career Service.
Weiterbildung
Für Physiker*innen gibt es auf dem freien Markt unzählige Weiterbildungsangebote, z.B. im Bereich des Patentrechts, des Arbeitsschutzes, des Strahlenschutzes oder auch des Qualitätsmanagements.