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Verhaltenskodex des Fachbereichs

Verhaltenskodex für die Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Administration am
Fachbereich Katholische Theologie


„Die Goethe-Universität fördert die gleichberechtigte Zusammenarbeit ihrer Mitglieder und
Angehörigen auf allen Funktionsebenen in Dienstleistung, Studium, Lehre und Forschung. Sie legt
Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und auf einen respektvollen und wertschätzenden
Umgang.“1


Die universitären Strukturen, in denen wir miteinander interagieren, gehen einher mit vielfältigen
und komplexen Abhängigkeitsstrukturen und Machtverhältnissen. Diese betreffen Studierende,
technisch-administrative und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Professor*innen auf jeweils
unterschiedliche Weise.


Der Fachbereich Katholische Theologie verpflichtet sich, ergänzend zur Antidiskriminierungsrichtlinie
der Goethe Universität, auf diesen Verhaltenskodex, der zum Abbau von diskriminierenden und
grenzverletzenden Strukturen – insbesondere im Hinblick auf rassistische Zuschreibungen, soziale
Herkunft, Geschlecht bzw. geschlechtliche Identität, Religion und Weltanschauung, Behinderung,
Lebensalter sowie sexuelle Identität – in der akademischen Community beitragen soll. Der Kodex gilt
für die Verhaltensweisen aller Angehörigen des Fachbereichs in Lehre, Forschung und Administration
auf dem Gelände oder im Kontext der Universität.


Ein respektvoller und wertschätzender Umgang ist uns am Fachbereich wichtig. Wir Menschen am
Fachbereich übernehmen Verantwortung für unsere eigene Rolle und unsere Handlungen, um die
physische und psychische Integrität der Mitglieder und Angehörige der Universität zu wahren. Die
Fachbereichsleitung nimmt ihre Verantwortung wahr, Strukturen zu schaffen und zu bearbeiten, um
Diskriminierung abzubauen und die gleichberechtigte Teilhabe aller Fachbereichsangehörigen zu
fördern.


Mit einer höheren Position in der universitären Hierarchie geht auch eine zunehmende
Fürsorgeverpflichtung einher, die Rahmenbedingungen für ein gutes Miteinander zu schaffen und
Betroffene von Diskriminierung, sexualisierter Belästigung und Gewalt, Stalking und Mobbing zu
beschützen.


Es ist die Aufgabe einer jeden und eines jeden, eine respektvolle und inkludierende Atmosphäre am
Fachbereich herzustellen. Dies impliziert ein Bewusstsein für die unterschiedlichen Hintergründe und
Sprechpositionen untereinander, eine Sensibilität in Bezug auf diskriminierende Sprache und
Handlungen, eine Offenheit gegenüber anderen Perspektiven und Wahrnehmungen sowie ein
Verständnis für die Machtdynamiken, die in der Wissenschaft bestehen.


Wir möchten einen dauerhaften und reflektierenden Austausch über unseren Umgang mit
grenzverletzendem und diskriminierendem Verhalten führen. Zudem verpflichten wir uns, eine
Kultur zu schaffen, in der Betroffene ermutigt werden, die Beratungs- und Unterstützungsangebote
der Goethe Universität in Anspruch zu nehmen und gleichzeitig um die Solidarität des Fachbereichs
wissen.


Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, unseren Alltag so diskriminierungsfrei und wertschätzend wie
möglich zu gestalten.


Frankfurt, 05.03.2024 Fachbereich Katholische Theologie
1 Vgl. Präambel der Antidiskriminierungsrichtlinie der Goethe-Universität von 2019: https://www.uni-
frankfurt.de/88588143/Antidiskriminierungsrichtlinie.


Beratungsangebote


Antidiskriminierungsstelle der Goethe-Universität Frankfurt

gewaltfreileben – Psychosoziale Beratung für Frauen*, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter und Queers

Nightline Frankfurt – Anonymes Zuhörtelefon von Studierenden für Studierende

Liste der Ansprechpartner*innen für Beschäftigte und Studierende mit behinderungs- oder krankheitsbedingten Einschränkungen

Anlaufstellen für psychologische Beratung

Weitere Ressourcen und Strukturen


Webseite des Gleichstellungsbüros

Autonomes Inklusionsreferat (AStA)

Antidiskriminierungsrichtlinie der Goethe-Universität Frankfurt

LAUT*STARK: Kampagne der Goethe-Universität gegen sexualisierte Belästigung und Gewalt

Portal Konflikte an der Goethe-Universität: Vorbeugen und bearbeiten mit Kontaktdaten und
Verhaltensbeispielen