Micah Gunkel kann es eigentlich nicht fassen: Zehn Jahre schon gibt es das MakeLab. Und seitdem hat sich die im Keller des Fachbereichs Informatik ansässige, von Studierenden gegründete Offene Werkstatt schon stark verändert. Während am Anfang vor allem Expertise und Unterstützung im Bereich 3D-Druck angeboten wurde, haben sich die Arbeitsbereiche seitdem verbreitert: Mittlerweile bieten Gunkel und das Team des MakeLab auch Arbeitsmöglichkeiten im Bereich Lasercutting, Textil, Elektronik, Holz und Siebdruck an. „Wir orientieren uns im Verständnis dessen, was wir sein wollen, unter anderem am vom Verbund Offener Werkstätten entwickelten Konzept. Darin ist ein wichtiges Kriterium für Offenheit die Mitwirkung auf allen Ebenen. Das bedeutet, dass sich eine Werkstatt immer auch an den Bedarfen der Teilnehmenden orientiert.“