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Forschung – Artikel

Lesen Sie die neuesten Meldungen rund um die Themen Forschung und Innovation an der Goethe-Universität Frankfurt.

AYO Production / Shutterstock

Pressemitteilung

Zwischen Klassenzimmer und Kinderzimmer: Die sozialen Unterschiede in den digitalen Kompetenzen steigen

Die sozialen Unterschiede bei den digitalen Kompetenzen von Achtklässler*innen haben sich innerhalb von zehn Jahren deutlich vergrößert. Das zeigt eine neue Analyse des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Paderborn. Für diese Entwicklung seien vor allem das kulturelle Umfeld im Elternhaus und die Schulart ausschlaggebend, so die Forschenden.

Eine Maus sitzt auf einer Hand einer Person. Die Person hat blaue Handschuhe an wie sie in Laboren verwendet werden.

aI7 / Shutterstock

Pressemitteilung

Generative künstliche Intelligenz kann Tierversuchszahl deutlich verringern

Eine neue Künstliche Intelligenz zur Reduktion von Tierversuchen haben Forschende der Goethe-Universität und der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP entwickelt. Die KI namens genESOM wurde darauf trainiert, die Struktur kleiner Datensätze zu “lernen“. Das Gelernte nutzt die KI, um neue Datenpunkte zu generieren. Diese Datenpunkte geben die Eigenschaften der im Versuch erhobenen Daten so korrekt wieder, als ob sie ebenfalls im Laborexperiment erhoben worden wären. Künftig könnten mittels „genESOM“ bei der Testung neuer Wirkstoffe zwischen 30 und 50 Prozent weniger Versuchstiere benötigt werden.

Leere Gläser

Verdenhalven

Web exklusiv

Verborgen, vergessen – verdrängt? Human Remains in den Sammlungen der Frankfurter Nervenklinik

Zum Teil seit vielen Jahrzehnten befinden sich in der Sammlung der Frankfurter Nervenklinik im Uniklinikum auch medizinische Präparate mit menschlichem Gewebe. Kaum jemand hat sich für diese „Human Remains“ interessiert. Verborgen und vergessen – oder bewusst verdrängt? Dr. Moritz Verdenhalven hat sie nun in einem dreijährigen Projekt untersucht. Mit Mitteln der Universitätsleitung und der Uniklinik hat er versucht, die Herkunft der Sammlung mit menschlichen Präparaten offenzulegen. Im Rahmen eines Vortrags hat Verdenhalven über seine Vorgehensweise und die Ergebnisse berichtet.

Alexander Heger (links), Felix-Julius Konow

Philipp Allenbrand (links), Uwe Dettmar (rechts)

Pressemitteilung

Über Luftverkehr und digitale Währungen

Am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität werden herausragende Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet. Der Baker McKenzie-Preis, der von der gleichnamigen Kanzlei verliehen wird, geht in diesem Jahr an Dr. Alexander Heger und Dr. Felix-Julius Konow für deren herausragende wirtschaftsrechtliche Doktorarbeiten.

FKH

UniReport

Perspektiven der Demokratie

Drei neue Fellows arbeiten auf Einladung des Schwerpunktes »Democratic Vistas« am Forschungskolleg Humanwissenschaften.

Abholzung im Amazonas

Hans Elmo/Shutterstock

Pressemitteilung

Abholzung senkt Amazonas Stabilität: kritische Veränderungen schon bei unter 2°C Erwärmung möglich

Rund zwei Drittel des Amazonas-Regenwaldes könnten sich bei einer globalen Erwärmung von 1,5 bis 1,9°C in stark geschwächten Regenwald oder savannenähnliche Ökosysteme verwandeln, wenn die Entwaldung auf etwa 22 bis 28 Prozent des Amazonasgebiets ansteigt. Das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die in Nature veröffentlicht wurde. Ohne zusätzliche Abholzung würden solche großflächigen Veränderungen dagegen voraussichtlich erst bei deutlich höherer Erwärmung von etwa 3,7 bis 4°C auftreten.

Markus Bernards / ChatGPT

Pressemitteilung

Wie aus Molekülen Leben entstehen konnte

Viele Eigenschaften von Molekülen lassen sich nicht aus den Eigenschaften der Atome vorhersagen, aus denen sie bestehen: Diese Eigenschaften tauchen erst im Verbund auf - ein Phänomen, das in der Wissenschaft als „Emergenz“ bezeichnet wird. Eine Publikation der Goethe-Universität Frankfurt beleuchtet aus chemischer, biologischer und philosophischer Perspektive, wie Emergenz und Komplexität zusammenhängen.

Prof. Dr. Patrick Cramer

Katrin Binner / Max-Planck-Gesellschaft

UniReport

Wie Gene funktionieren

Patrick Cramer, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, sprach im Rahmen seiner Rolf-Sammet-Gastprofessur über Gentranskription und -regulation.

Pressemitteilung

Krebsforschung: Mini-Antikörper reaktivieren den Wächter des Genoms

Das Protein p53 ist in vielen Krebszellen mutiert, sodass es seine Schutzfunktion vor der Entstehung von Tumoren nicht mehr erfüllen kann. Einem Wissenschaftsteam der Goethe-Universität Frankfurt sowie der Universitäten Marburg, Köln und Zürich ist es jetzt gelungen, eine Art Mini-Antikörper (sogenannte DARPins) zu entwickeln, die p53 im Labor wieder funktionsfähig machen. Die Mini-Antikörper können viele p53-Mutanten stabilisieren und sind daher ein aussichtsreicher Wirkstoffkandidat für eine ganze Reihe von Krebsformen.

Web exklusiv

RMU-Projekt: Spitzentechnologie für die Krebsbehandlung von Kindern

Prof. Torsten Frosch, Koordinator des LOEWE-Schwerpunkts „MultiDrug-TDM“, erklärt, wie ein neuartiges intelligentes Sensorsystem die Therapie von Kindern mit Krebserkrankungen entscheidend verbessern kann.

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UniReport

Frankfurt Cancer Conference 2026: Translating Paul Ehrlich’s Magic Bullet into Novel Targeted Therapies

Die Frankfurt Cancer Conference findet vom 2. bis 4. September 2026 zum vierten Mal am Campus Westend der Goethe-Universität statt. In diesem Jahr steht die Konferenz im Zeichen des 120-jährigen Jubiläums der modernen Krebsforschung in Frankfurt, die mit der Eröffnung des Georg-Speyer-Hauses und der ersten internationalen Krebskonferenz in Frankfurt und Heidelberg ihren Anfang nahm. Zur Würdigung dieser historischen Meilensteine bringt die internationale Fachkonferenz Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Onkologie zusammen, um Paul Ehrlichs Vision für die Zukunft der Präzisionsmedizin zu vertiefen und weiterzuentwickeln.

Ein Gehirn mit Kopfhörern.

Shutterstock.AI generator

Pressemitteilung

Bürgerveranstaltungen: Wie unser Gehirn Musik wahrnimmt – Einblicke in die Studien des Hirnforschungszentrums CoBIC

Mit einem wissenschaftlichen Symposium feiert das Cooperative Brain Imaging Center Frankfurt (CoBIC) seine Eröffnung, nachdem das Gebäude vor einem Jahr offiziell in Betrieb genommen wurde. Das CoBIC ist eine Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt, des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik und des Ernst Strüngmann Instituts (ESI) der Max-Planck-Gesellschaft. Die enge Zusammenarbeit von grundlagenwissenschaftlichen Instituten und der Universitätsmedizin Frankfurt bietet Forscherinnen und Forschern ein dynamisches Umfeld für innovative Forschungsprojekte.