Zahnärzte und -ärztinnen untersuchen Patienten, erheben den Zahnstatus und diagnostizieren Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten. Sie legen Maßnahmen zur Therapie fest, führen zahnmedizinische Behandlungen und Vorsorgeuntersuchungen durch und dokumentieren die Diagnosen sowie Behandlungsverläufe. Außerdem beraten sie Patienten über Möglichkeiten, Zahn- und Kiefererkrankungen bzw. -schädigungen vorzubeugen.
Sie arbeiten hauptsächlich in privaten Zahnarztpraxen und zahnmedizinischen Kliniken. An Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind sie im Bereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde tätig. Darüber hinaus bieten Gesundheitsämter, die Bundeswehr oder privatwirtschaftliche Betriebe, wie z.B. Pharmaunternehmen, weitere Beschäftigungsmöglichkeiten. Sie können auch bei Zahnärztekammern oder kassenärztlichen Vereinigungen tätig sein.
Einen umfassenden Überblick über mögliche Berufsbilder und Tätigkeitsfelder sowie Interviews mit Alumni der Goethe-Universität bietet Ihnen die Seite "Was werden?" des Career Service.
Weiterbildung
Zahnärztinnen und Zahnärzte können sich zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Kieferorthopädie oder Öffentliches Gesundheitswesen weiterbilden. In einigen Landeszahnärztekammern gibt es zusätzlich Weiterbildungsoptionen (z.B. Fachzahnarzt für Parodontologie oder Allgemeine Zahnmedizin). Der Facharzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie setzt eine Doppelapprobation in Zahn- und Humanmedizin voraus. Während der Weiterbildungszeit (mind. 3-4 Jahre) hat der Kandidat einen umfassenden Leistungskatalog zu erfüllen und muss am Ende eine Prüfung absolvieren. Die Fachzahnarztausbildung ist unabhängig von der Universität und erfolgt hauptberuflich - also während einer entsprechenden zahnärztlichen (und bezahlten) Tätigkeit.
Weiterbildende Masterstudiengänge, z.B. im Bereich Implantologie, sind i.d.R. berufsbegleitend (und oft kostenpflichtig).