Webmeldungen
Entdecken Sie hier alle neuesten Webmeldungen der Goethe-Universität Frankfurt.
Bei einer feierlichen Abendveranstaltung in den Räumen der B’nai B’rith Frankfurt Schönstädt Loge im Frankfurter Westend sind Ende Mai insgesamt 41 Bücher zurückgegeben worden, die während der NS-Zeit enteignet worden waren und im Rahmen der Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg als NS-Raubgut identifiziert worden sind.
Das MakeLab an der Goethe-Universität, das in diesem Jahr bereits auf sein 10jähriges Bestehen zurückschaut und 2024 in der Kategorie „studentische Initiative“ mit dem Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre ausgezeichnet wurde, plant für den August ein dreitägiges, interaktives Zusammenkommen rund um Offene Werkstätten, Makerspaces und kollaboratives Arbeiten.
Das Programm Fokus richtet sich an besonders qualifizierte Wissenschaftler*innen der Goethe-Universität bis zu 6 Jahre nach der Promotion mit einer innovativen wissenschaftlichen Idee, die einen eigenständigen Antrag für Forschungsförderung bei einer externen Förderorganisation stellen.
Ziel ist es, die Wissenschaftler*innen bei diesem Prozess zu unterstützen.
Im Rahmen der Social Welcoming Events trafen sich Ende Mai Promovierende und Postdocs der Rhein-Main-Universitäten zu einer Bootsfahrt auf dem Main. Eines wurde dabei schnell deutlich: Viele Themen, die Promovierende und Postdocs beschäftigen, stellen sich über Fächergrenzen hinweg ganz ähnlich.
Die universitätsweite Studierendenbefragung 2023 zeigt: Selbsttests und Wissensabfragen sind für viele Studierende eine wichtige Unterstützung beim Lernen. Besonders unbenotete Quizzes oder Übungsklausuren helfen dabei, den eigenen Wissensstand besser einzuschätzen und Lernfortschritte sichtbar zu machen.
Joshua Groß, neuer Frankfurter Poetikdozent, über seine schriftstellerische Praxis, über Sprachen der Veränderung und über seine Einflüsse in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
Im fünften Stock des IG-Farben-Hauses erforscht eine internationale Gruppe von Wissenschaftler*innen die menschlichen Schichten unter der Geschichte
Team aus Wien und Frankfurt findet Formel für ein merkwürdiges Phänomen
Am 21. April 2026 fand an der Goethe-Universität der Auftakt zur neuen Workshopreihe „(Aus)bildung weiter denken“ statt. Mit knapp 50 Anmeldungen stieß die Veranstaltung für ausbildendes Personal auf große Resonanz.
Mit rund 3.000 Handschriften, darunter etwa 600 mittelalterliche Handschriften und zahlreiche frühneuzeitliche Manuskripte, zählt die Sammlung der UB Frankfurt zu den größten dieser Art in Deutschland. Nun rückte ein außergewöhnliches Objekt in den Fokus.
Zum Teil seit vielen Jahrzehnten befinden sich in der Sammlung der Frankfurter Nervenklinik im Uniklinikum auch medizinische Präparate mit menschlichem Gewebe. Kaum jemand hat sich für diese „Human Remains“ interessiert. Verborgen und vergessen – oder bewusst verdrängt? Dr. Moritz Verdenhalven hat sie nun in einem dreijährigen Projekt untersucht. Mit Mitteln der Universitätsleitung und der Uniklinik hat er versucht, die Herkunft der Sammlung mit menschlichen Präparaten offenzulegen. Im Rahmen eines Vortrags hat Verdenhalven über seine Vorgehensweise und die Ergebnisse berichtet.
Der Bundesrat hat vergangene Woche dem Altersvorsorge-Reformgesetz zugestimmt und damit die staatlich geförderte bisherige Riester-Rente reformiert. Prof. Raimond Maurer vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Goethe-Universität war Mitglied der von der Bundesregierung eingesetzten Fokusgruppe private Altersvorsorge, die viele der Reformvorschläge erarbeitet hat. Er lobt, dass die Regierung auf den Rat der Experten gehört hat, und wünscht sich das auch für weitere Reformvorhaben.