Inhalte und Schwerpunkte
Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike befasst sich mit zwei zentralen Institutionen, die beide für das Verständnis der griechisch-römischen Welt und ihren Randzonen von entscheidender Bedeutung sind. Der Studiengang ist nicht auf eine bestimmte Epoche ausgerichtet, sondern Münze/Geld und Wirtschaft werden über einen langen Zeitraum von rund 1100 Jahren, von den ersten um 600 v. Chr. geprägten Münzen bis zum Ende des weströmischen Reiches kurz vor 500 n. Chr. ins Blickfeld genommen. Das Studienangebot ist deutschlandweit einmalig.
Den Masterabschluss können Studierende mit Bachelorabschluss in Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike oder in verwandter Fachrichtung (z.B. in Klassischer Archäologie, Alter Geschichte, Provinzialrömischer Archäologie), die in der Regel eine sechssemestrige Ausbildung absolviert haben, in einem viersemestrigen Studium an der Goethe-Universität Frankfurt am Main erreichen. Die ersten zwei Semester dienen dazu, 60 CP, in einem flexibel und nach eigenen Interessen und Vorkenntnissen zu planenden Studium nachzuholen (Variante A). Die letzten zwei Semester machen den eigentlichen Masterstudiengang mit spezifischen Mastermodulen aus, der den Frankfurter BA-AbsolventInnen mit einem achtsemestrigen Bachelorstudium (mit Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft im Nebenfach oder als Schwerpunkt) direkt zugänglich ist (Variante B).
Zum Studiengang gehören für externe Studierende neun, bei internen Frankfurter BewerberInnen vier Module, die mit ihren berufspraktischen Elementen der Ausbildung zum professionellen Wissenschaftler/zur professionellen Wissenschaftlerin dienen. Die Lehrangebote und Leistungsanforderungen zielen auf die Erweiterung der fachspezifischen Sach- und Methodenkenntnisse sowie auf die Einübung guter wissenschaftlicher Praxis, der Schwerpunkt liegt dabei durchweg auf der Befähigung zu selbständigen und selbstverantwortlichen Arbeiten.