Der Studiengang ist in großer fachübergreifender Breite angelegt, um Verständnis für die Komplexität des Fachgebiets Sportwissenschaften zu entwickeln. Beim gegenwärtigen Stand der Entwicklungen lässt sich das Fach Sportwissenschaften als ein Verbund sportwissenschaftlicher Teildisziplinen wie z.B. Bewegungs- und Trainingswissenschaften, Sportmedizin, Sportpädagogik, Sportpsychologie, Sportsoziologie und Sportgeschichte beschreiben, wobei jede Teildisziplin einen eigenständigen und nur partiell austauschbaren Beitrag bezüglich des zentralen Studienziels leistet. Gegenstand der Sportwissenschaften sind Probleme und Erscheinungsformen von Sport, die unter Anwendung wissenschaftlicher Richtlinien und Methoden erörtert und untersucht werden. Darüber hinaus gilt das Erkenntnisinteresse auch ausgewählten Erscheinungsformen von Bewegungskultur.
Das sportwissenschaftliche Lehrangebot wird durch Veranstaltungen des Bereichs Theorie und Praxis sportlicher Bewegung ergänzt, die die traditionellen Sportarten (z.B. Sportspiele), zum Gegenstand haben und solchen Veranstaltungen, die aktuelle und zeitgemäße Trends aufgreifen (z.B. Freizeit- und Trendsportarten).
Frankfurt und die Rhein-Main Region sind ein dynamischer Wissenschaftsstandort, der viel zu bieten hat. Die internationale Orientierung der Goethe-Universität verspricht ausgezeichnete Entwicklungsmöglichkeiten.
Auch die Stadt und ihr Kultur- und Freizeitangebot können sich sehen lassen. Die moderne Banken-Metropole liegt zentral und rangiert in punkto Lebensqualität weltweit auf dem fünften Platz.
Hinzu kommen viele angegliederte Einrichtungen wie z. B. eine Psychotherapeutische Ausbildungsambulanz, eine Diagnostik-Einrichtung für Schulkinder („Mainkind“) und eine Interdisziplinäre Forschungseinrichtung mit Soziologen und Wirtschaftswissenschaftlern („CLBO“), sowie diverse Kooperationspartner wie das DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung), das MPI oder das Sigmund-Freud-Institut welche die Praxisorientierung des Studiums gewährleisten.