Wir bieten komplexe humane 3D-In-vitro-Modelle verschiedener Organsysteme an, darunter Darm, Lunge, Haut und Blut-Hirn-Schranke. Die Modelle können für ein breites Spektrum wissenschaftlicher Fragestellungen eingesetzt werden, beispielsweise zur Untersuchung der Permeabilität, Biokompatibilität oder Immunogenität. Dank ihrer anpassbaren Zusammensetzung können wir physiologische und pathophysiologische Bedingungen simulieren, etwa entzündetes oder infiziertes Gewebe nachbilden oder Immunzellen integrieren, um beispielsweise die Wundheilung zu untersuchen. Neben der Verwendung biologisch relevanter Kulturmedien und Kultursubstrate, die die In-vivo-Extrazellulärmatrix nachbilden, setzen wir für spezifische Forschungsfragen mikrofluidische Organ-on-a-Chip-Gewebemodelle ein. Weiterführende Analysen einzelner Zellen oder der gesamten multizellulären 3D-Gewebemodelle ermöglichen eine detaillierte Charakterisierung der In-vitro-Modelle. Hierzu gehören verschiedene Mikroskopieverfahren (markierungsfreie Raman-Mikroskopie, konfokale Laserscanning-Mikroskopie und Elektronenmikroskopie) sowie molekularbiologische Analysen (z. B. ELISA, RT-qPCR).
Technische Spezifikationen
Zellkultur
- Primäre humane Zellen und humane Zelllinien
- Kokultursysteme
- Immunkompetente Modelle und Wundheilungsmodelle
- Infektions- und Entzündungsmodelle
- Mikrofluidikbasierte Modelle
Instrumentelle Ausstattung
- Bildgebende und molekulare Analysen
- Nanoindentation
- Aerosoldeposition
- Impedanzspektroskopie
Verantwortlich: Dr. Maike Windbergs